da würde ich mitgehen und sehe 3 mögliche Ausgänge:
die viel befürchtete KI-Blase platzt → ein Teil des Geldes flüchtet in Bitcoin
KI wird mega erfolgreich → neuer Wohlstand entsteht, der zum Teil in Bitcoin landet
KI dümpelt vor sich hin, weder platzt die Blase noch entsteht mega Wohlstand durch das, was die KI leistet → andere haben viel Geld mit der KI Hardware verdient → ein Teil der Einnahmen landet in Bitcoin
Du merkst, ich finde kein Szenario, in dem Bitcoin nicht vorkommt, profitiert. Du?
Noch ein Gedanke dazu: mir scheint, dass Du Bitcoins Sicherheitsmodell anhand der heutigen Situation fest machst. Heute steht die Adoption noch am Anfang. Die Subsidy läuft aber noch mehr 100 Jahre. Es bleibt also genug Zeit, bis (zum Beispiel) jeder Wasserkocher ein Mininggerät enthält. Ich erwarte, dass sich das Bitcoin Netzwerk völlig neue Sicherheitsansätze jenseits des industriellen Minings erschließen wird.
Ähnliche Entwicklungen sehe ich für die Versuche der Regierung, Bitcoin zu besteuern. Das Volk wird immer kreativer sein als die Regierung, um sich Repressionen zu entziehen. Das soll kein Aufruf zur Steuerhinterziehung sein, sondern nur ein Hinweis auf die Schwarzmärkte, die in historischen Notsituationen entstanden sind.
Proof? Es gibt nur eine Kapitaladoption, heißt Leute tauschen gegen Dollar oder Euro durch und wollen halt nur mehr FiaT. Alle Transaktionen haben angenommen
Die Subsidy zerfällt exponentiell. Die Subsidy ist 2032 schon weiter unter 1 Btc/Block … Bitcoin hat keine 100 Jahre Zeit auch keine 20 Jahre mehr.
Btw das Wort Subsidy kommt nicht von ungefähr - Blocksubventionierung/ Miner-Subventionierung bis die Fees das Netzwerk tragen. Was m.M nach nie passiern wird.
Welches soll das sein? Dir ist schon klar wie POW funktioniert? Klar du könntest Tails Emissionen machen aber das wäre es dann mit Btc…
nehmen die Transaktionen in Bärenmärkten nicht immer ab? Mein Stand ist ein klares ja, genauso wie Transaktionen in Bullenmärkten zu hohen Fees führen.
Gleichzeitig steigt der Preis pro Bitcoin. 2032 liegt er laut Bitcoin Power Law bei etwa $700.000 (am Jahresende sogar bei $890.000). Damit verdienen Miner mehr mit ihrem Geschäft als heute. Oder ging mein Kopfrechnen schief?
Wenn ich die Antwort darauf bereits wüsste… Es gibt aber Indizien. So drängen Firmen wie 21Energy in das Geschäft mit den Heimheizungen und Fernwärmeheizungen ein. Was sich im Verborgenen alles tut, wird erst die Zeit offenbaren.
Also nach Power Law für Preisprognose zu gehen ist schon wild. Wenn die Fees weiter so bleiben muss Bitcoin sich jedes Halving verdoppeln damit die Sicherheit gleich bleibt. Wird nicht passieren, weil exponentiell.
(Persönliche Meinung)
21Energie verkauft hochgradig ineffiziente Heizer die jedes Halving schlechter werden. Ich hab schon den Vergleich mit Split Anlagen (also Luft Luft Wärmepumpen) gemacht und an die Effizienzwerte mit den hohen COP-Werten die solche Anlagen liefern, kommt ein Bitcoin-Heizer nie ran. Btc Heizer sind nur ein dummes Lifestyle Produkt, welches auf die Dauer unheimlich teuer wird. Der 35 Euro Baumarkt Heizlüfter ist besser … ich hab schon alles nachgerechnet und 21Energie hab ich auch schon angebeeft
Zugegeben, dass sieht wenig aus. Andererseits scheint das Geschäftsmodell der Miner nicht allein auf den Fees zu basieren. Ich weiß jedoch, dass sich das Geschäftsmodell der Business Miner aktuell wandelt und lukrativ zu sein scheint. Mangels Zeit habe ich das jedoch schon lange nicht mehr recherchiert. Ist hier vielleicht jemand aus dem Forum up-to-date?
Findest Du? Welches Modell beschreibt die realen Preise besser? Wonach gehst Du? Oder besser formuliert, weil das BPL nur eine Orientierung sein kann: Woran orientierst Du Dich um Deine Preiserwartungen zu ermitteln?
Ich verstehe Deinen Kritikpunkt. Aus demselben Grund würde ich mir auch keine 21 Energy Heizung anschaffen. Andererseits würden Investoren kein Geld in die Firma investieren, wenn sie keinen Profit sehen würden. Also scheinen unsere Rechnungen nicht das ganze Bild zu reflektieren…
Ja, die bekommen ja auch die Subsidy … und genau die geht flöten. Man sieht es ja jetzt schon wie Miner auf Rechnenzentrum umbauen, weil das einfach viel lukrativer ist und vermutlich auch in Zukunft sein wird. Die Infrastruktur dafür steht ja schon.
Ich geh nach gar keinem Modell. Bzgl. Power Law sieht man, dass die oberen Bereiche schon gar nicht mehr angetestet wurden. Ist nur ne Frage der Zeit bis das Modell dann komplett bricht. Ich für mich bin da auch recht pessimistisch was Bitcoin angeht. Nach dem nächsten Bullrun bin ich komplett raus.
Ja, bei dem Schuppen stört mich eher das Framing der Btc-Heizer. Wenn die sagen würden, wir produzieren ein „Lifestyle-Produkt“ für BTC- Enthusiasten dann wäre das völlig ok für mich.
Ich vermute, das liegt an Bitcoins Periodizität. Ab 2031 werden die Sigmagrenzen des BPL auch nach oben wieder getestet werden (vorausgesetzt das BPL hält - wovon ich ausgehe bis es wirklich nachweislich gebrochen ist).
Aktuell liegt das BPL (orangene Linie) auf +1 Sigma der BPL Log Periodizität (BPLLP, oberer Rand des grünen Bereichs). Ab 2031 liegt die BPLLP über dem BPL. Deswegen vermutete ich, dass wir wieder deutlich höhere ATHs sehen werden.
Ich halte davon leider nichts.Ich bin schon kein Fan vom normalen Power Law, aber das Modell wirkt overfitted, hat keine ökonomische Begründung, ist bis 2060 extrapoliert usw. Ich glaube ja auch noch an höhere Aths, aber nicht mehr lange. Mit etwas Glück 2- 3 Halvings.
Also der von dir erwähnte 4-Jahreszyklus und steigende Kurse im Okt/Nov passen so garnicht zusammen.
Schau dir Ende 2018 und 2022 mal genauer an. Das zog sich bis ins Folgejahr. Signifikant steigende Kurse auf ein deutlich anderes Preisniveau kamen sogar erst ein Jahr später.
Könnte das Risiko beinhalten, dass du dich in der „Ich habs euch doch gesagt“ Bewertung auf der richtigen Seite wähnst, aber total daneben liegst. Nämlich ein sich wiederholendes Szenario (siehe oben) als ein Eintreffen deiner Prognosen darlegst, es aber genau eine Fortschreibung der vergangenen Entwicklungen ist.
Ich habe versucht, dass BPL zu Fall zu bringen, auf verschiedenen Wegen. Dabei musste ich feststellen, dass es erstaunlich robust ist. Und Stück für Stück offenbart es neue erstaunliche Eigenschaften.
Hier bin ich bei Dir und denke, dass dies der sehr jungen Disziplin geschuldet ist. Ich bin guter Dinge, dass das nur eine Frage der Zeit ist, bis erste Vorschläge für ökonomische Begründungen auftauchen. Und dann geht die Forschung erst richtig los. BWL und VWL würden zu richtigen Wissenschaften werden
Korrekt, solange Theorien (keine Vorannahmen, kein Overfitting) sich als unzersörbar erweisen, sehe ich keinen Grund, der gegen Extrapolation spricht. Die Zukunft zu antizipieren, ist doch Sinn und Zweck von Forschung.
Ich glaube, nicht einmal das. Weltweit dürfte es konservativ geschätzt Millionen Bitcoiner geben. Selbst wenn Mining Pools abschalten, dürften die Bitcoiner mit großem Stack ein Interesse daran haben, ihre Werte selbst zu schützen. Da sich Bitcoins Eigenschaften nicht ändern, werden sie über Eigensicherung nachdenken. Wie viele Mining Geräte sie bräuchten, um eine 51% Attacke bei geringst möglichen Kosten zu vermeiden, ist dann eine Frage der Mathematik. Und rechnen können die reichen Leute mit Sicherheit.