Paradigmenwechsel: Das Post-Bitcoin-Zeitalter!?!

Woran machst du das fest? Woher weißt Du, dass der Bitcoin Preis zum Beispiel nicht manipuliert wird?

Woher weißt Du, dass die Menschen ihn verstanden hätten? Meine Stichproben zeigen eher Unverständnis…

Wer sagt, dass die Menschen, die Bitcoin verstehen, diesen nicht als Wertspeicher wollen? Ich beobachte eher das Gegenteil.

Für welchen Zeitraum soll ich mir das eingestehen?

1 „Gefällt mir“

So….:thinking:…..2026 (+4-6) Jahre :grimacing:

Kapierst du eigentlich nicht, dass du aus einer Momentaufnahme urteilst, und frühzeitig Schlüsse dadurch ziehst?

Erinnert mich an Höfgens Post; Bitcoin als Inflationsschutz sei gescheitert, weil Bitcoin im Wert so und so viel gefallen ist in einer Zeit mit hoher Inflation.

Bitcoin ist volatil !!! !!!

When in doubt, zoom out !!! !!!

.. und wenns dir hilft, dann nimm halt einen gleitenden Durchschnitt als Chartkurve.

PS: Leute wie dich gabs in jedem Zyklus! Immer und immer wieder wurde Bitcoin als tot erklärt. Das wird langsam langweilig.

4 „Gefällt mir“

Wir haben keinen Paradigmawechsel, noch ein Post Bitcoin Zeitalter. Wir haben Bitcoin Neulinge, und nicht wenige die Derivate gekauft haben, mit einem Aktien Mindset! Gewinne mitnehmen als Mantra. Viele verwechseln es mit dem „im Minus verkaufen“.

Wer die Bitcoin Volatilität nicht aushalten kann, tut gut daran sich mit anderem zu beschäftigen. Preisvorhersagen sind unmöglich. 50 oder 40k können eintreten. Soll man jetzt verkaufen? Das Aktienhirn sagt unbedingt. Der Bitcoin Hardcore Hodlr kauft zu.

3 „Gefällt mir“

Das ist, wie du richtig erkannt und analysiert hast, tatsächlich die Hauptmotivation für die provokante These dieses Threads: Ich hoffe, dass mich jemand überzeugend Lügen straft. Was aber meiner Wahrnehmung nach noch nicht geschehen ist… :slight_smile:

Mir auch, da ich außer „Das war auch schon früher so“ oder (verständlichen) persönlichen Zurückweisungen nichts Substanzielles vernehmen konnte.

Meines Wissens nicht: Ich lese hier im Forum (und anderswo), dass bislang immer auch die anderen Märkte fielen, wenn es mit Bitcoin abwärts ging. Deshalb ja meine (zugegeben extreme) Aussage des Paradigmenwechsels.

Ich halte es für möglich, dass den derzeitigen Entwicklungen auch Manipulationen zu Grunde liegen - was aber Überlegenheit und Resilienz des Assets konterkarrieren würde und deshalb ebenso keine gute Nachricht für Bitcoin wäre.

Ob Verständnismangel oder schiere Dummheit - im Ergebnis akzeptieren sie Bitcoin nicht. Wie hat schon Helmut Kohl gesagt? „Wichtig ist das, was hinten raus kommt“…

Ich meinte eher, dass selbst Bitcoiner die Idee von Nakamoto („Cash-System“ = Zahlungsmittel) ablehnen. Als Wertspeicher hat er sich ja aktuell gerade als untausglich erwiesen.

Natürlich gibt es (hier) einige „alte Hasen“, die früh genug eingestiegen sind und auch bei 10k noch Gewinne verbuchen könnten. Aber für Menschen, die erst bei Kursen wie derzeit eingestiegen sind, hat sich Bitcoin eben nicht als Wertspeicher qualifiziert! Es gibt eine Reihe von Nachbarthreads dazu! Und das bedeutet, dass auch keine große Zahl an reflektierten Neueinsteigern mehr kommen wird.

Klar kann man mit religiösen Eifer oder geschicktem Marketing noch den einen oder anderen zum Einstieg bewegen, das geht ja sogar bei Schneeballsystemen. Aber das wird nicht reichen, um die Adoption zu erreichen, die man für Bitcoin brauchen würde.

Ich würde mutmaßen: Meine Lebzeiten. Sagen wir: 20-30 Jahre.

Ja! Ich urteile auf Basis der Gegenwart, während im Gegenzug von einer (ungewissen) Zukunft ausgegangen wird. Da sind wir wieder im Bereich des Glaubens (statt Wissen) und somit der Religion…

Genau deshalb werden viele (um nicht zu sagen: Die meisten) Menschen auch für Bitcoin erstmal nicht mehr in Betracht kommen.

1 „Gefällt mir“

Damit ist eigentlich alles gesagt.

2 „Gefällt mir“

Genau, wie unterschiedlich unsere Gegenwart ist! Mit Glauben hat das überhaupt nichts zu tun!

3 „Gefällt mir“

Für Deutschland kann ich Deine Bewertung nachvollziehen. Für Länder wie Afrika nicht (wenn ich den Medien vertraue).

Für die Lebenszufriedenheit ist ein Leben im Jetzt mit Sicherheit des beste Ansatz. Um Geld zu verdienen jedoch nicht. Da heißt es, die Fakten der Gegenwart (BTC Eigenschaften) auf die Zukunft zu projizieren, ohne sich vom gegenwärtigen Rauschen ablenken zu lassen. Ich verstehe auch, dass verschiedene Menschen hierbei zu unterschiedlichen Schlüssen kommen.

Auf die nächsten

2 „Gefällt mir“

Genau, das muss sich entwickeln.

Was sollte Bitcoin sein laut Whitepaper? Ein P2P Geld.

Was sind dafür die Vorausetzungen? Massenadoption.

Die Chancen, dass die breite Masse sich Bitcoin zuwendet wenn der regelmässig um 80% im Wert fällt und das noch als „normal“ verkauft wird weil das irgendein magischer Zauberzyklus angeblich so vorgibt sind gleich Null.

Dahingehend wird sich hier nichts mehr entwickeln.

Ja, war und ist es!

Nein, ist es nicht. Es hat auch ohne Massen sehr gut funktioniert.

2 „Gefällt mir“

Dann verstehen wir unter Geld was anderes.

Unter Geld verstehe ich ein halbwegs wertstabiles überall akzeptiertes Tauschmittel.

Das war Bitcoin nie und ist es auch heute nicht.

Bei der Vola ergibt es weder Sinn hier bei uns damit zu bezahlen noch wird es überall als Zahlungsmittel akzeptiert

Ich wiederhole mich aber ich tausche Bitcoin gegen Waren. Das ist für mich Geld! :man_shrugging: und ich bekomme damit heute sogar mehr Ware als 2017 :man_shrugging:

6 „Gefällt mir“

und ehrlich gesagt kann ich auf Trumprülpse einatmende Jünger gut verzichten :smirking_face:

1 „Gefällt mir“

Ja, was Strategy so treibt und was daraus (noch) so wird, da bin ich echt mal gespannt!

2 „Gefällt mir“

Marked your words.

Damit ich mir auch in diesem Thread in zunächst einem Jahr die unumstößlichen Aussagen der Zweifler mal wieder anschauen kann. Und anhand des Preises prüfen kann, ob sie wieder falsch liegen, so wie in jedem Bärenmarkt bisher.

Eins ist auch klar: Als Geld kann Bitcoin nur dienen, wenn sein Wert / Preis stabil ist. Fakt ist: Die Drawdowns in den Bärenmärkten waren zunehmend schwächer und es wird erwartet, dass sie auch weiterhin schwächer werden.

Oder wenn eine ausreichend große Masse sich sagt: Ist doch mir egal ob ich ihn im Tief ausgebe - ich habe ja schon x-fache Gewinne.

Dahingehend muss sich Bitcoin natürlich entwickeln, weil keiner einen Wert / Preis vorgibt.
Und weil die zweite von mir genannte Option auch erst mit der Zeit überhaupt erst Realität werden kann.

1 „Gefällt mir“

Das sind ja nicht meine Worte. Ich halte solche Crashs nicht für normal, ich glaube auch nicht an den magischen Zauberzyklus. Ich halte erstmal „nur“ 50k für realistisch. Aber auch, dass der Boden jetzt erreicht ist. Muss man sehen wie sich das entwickelt.

Ich sage nur, dass sich Bitcoin nicht wie ein sinnvoll nutzbares P2P Geld entwickelt hat.

Warum habe ich schon geschrieben. Wegen der Vola und wegen der fehlenden Adoption. Und ich glaube auch nicht, dass sich das ändern wird. Das habe ich geschrieben. Nicht dass ich prognostiziere dass der Preis um 80% fällt und auf ewig da stecken bleibt.

Fürs Traden muss man die Ein- und Austiegspunkte kennen. Wenn du sie kennst nur her damit ;-)

Du sprichst die Volatilität an. Ich denke die beruht darauf, dass Bitcoin noch jung ist und wir noch zu viele Wale bei der Größe des Marketcaps haben. Das muss sich einpendeln. Und so viel ich weiß, flachen die Bärenmärkte mit jedem Zyklus ab, sodass die Volatilität mit Adoption abnimmt. Wann wir an den Punkt kommen, wo Bitcoin lediglich die Inflation outperform kann ich dir nicht sagen, weil das eben von der Adoption abhängt. Je schneller die Leute auf den Bitcoin-Zug aufspringen, desto schneller kommen wir da an.

1 „Gefällt mir“

Nicht die Einstiege. Das Geld wird im Trading nur mit den Ausstiegen verdient. Die sind weit wichtiger als die Einstiege.

Warum? Weil ohne einen sinnvollen Ausstieg, also ohne Stopp Loss, du über einen Einstieg gar nicht nachdenken brauchst.

Die Stopps definieren deine Einstiege und deine Gewinnerwartung, also was du erwartest wohin der Kurs läuft.

Stimmt nicht.
Vergleich mal:
April 2013
Nov 2013-Oktober 2014
Sommer 2016
Jan/Februar 2018
Mai-Juli 2021

Hab mal nur BTC-Rückgange genommen, die in etwa mind. so waren wie jetzt.

4 „Gefällt mir“

Vielleicht, wenn man das Trading automatisiert. Ansonsten reicht es auch einfach nur, die Richtung zu wissen. Denn allein Short/Long richtig zu haben, bringt Sats (sobald die Gebühren outperformt wurden). Jedes Mal 5% anstelle von 10% oder 20% häuft auch etwas an.