Paradigmenwechsel: Das Post-Bitcoin-Zeitalter!?!

Weil es vielen nicht allein um die Fiat gains geht…
Aber ja, wenn man nur auf Fiat Gains aus ist, sagt das sehr viel über einen aus.

Was ist den das ganz große Ziel von Bitcoin? Darüber mal nachgedacht? Gegen was kämpfen wir? Aber ja, wir wollen ja alle nur die Gains haben …

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Ich weiß nicht gegen was Du kämpfst, aber mein Hauptkampf ist der gegen die Geldentwertung. Dafür gibt es verschiedene Instrumente, Bitcoin könnte von den Eigenschaften her eines sein, aber wenn der Rest der Welt das anders sieht, dann kann man es nicht mehr als “Wertspeicher” verkaufen.

Ich weiß ja nicht, wie Du einen Wertspeicher definierst. Aber wenn ich eine Rechnung vom Kieferorthopäden für meine Kinder bekomme, dann kann ich ihm keine SATs anbieten, dann muss ich zurück ins Fiatsystem. Genau so wenn ich ein Auto kaufe, meinen Handwerker, Bäcker oder die Leute im Hofladen bezahle. Also kann der Wertspeicher nur darin bestehen, dass der Wert, den ich heute speichere, in einigen Jahren mindestens erhalten oder sogar mehr geworden ist.
Ist es das nicht, dann ist es auch kein Wertspeicher.
Dann ist es ein hochvolatiles Asset, das man sehr gut traden kann.
Dann sollte man es aber auch so benennen, das würde sich dann aber nicht mehr so gut verkaufen an Lieschen Sparplannutzerin.

Also du meinst, das Hauptziel von Bitcoin ist es gegen die Geldentwertung zu kämpfen?

Denke da wäre es gut, über diesen Punkt von den Zielen von Bitcoin weiter zu grübeln.

Wenn ich ein Projekt unterstütze, dann sollte ich das Hauptziel kennen & es ebenfalls unterstützen wollen.
Bitcoin hat nicht das Ziel, dass 1 BTC immer den gleichen Dollarstand entspricht. Das wollen StableCoins.

War es nicht stets klar, dass die größte Schwachstelle von Bitcoin sei, wenn die Politik / Zentralbanken aufhören massiv ihre Bilanz aufzublähen?

Meine These, in Q4 gab es zunächst nicht wie früher erwartet starke Zinssenkungen —> Kein Blow-Off Top.

Dann der kürzlich starke Dip nach der Nominierung von Kevin Warsh, der sich zwar für niedrigere Zinsen, aber stark für QT einsetzen will. Das ist doch letztlich genau der schwache Punkt von BTC. Wenn (zumindest scheint es gerade so) halbwegs Vernunft in Geldpolitik einkehrt. Jedenfalls im Vergleich zu den ausufernden Geldmengenausweitungen, die antizipiert werden.

Ich glaube nicht an einen Bärenmarkt mit Tiefpunkt in Q4. Vielmehr glaube ich dass aktuell viel Enttäuschung im Markt steckt und wir in diesem Jahr wieder nach oben korrigieren und dann langsam aber nachhaltig weiterwachsen.

Aber das werden wir sehen.

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Ok… dann heul halt weiter :wink:.

Also ich bin seit einigen Jahren dabei. Nichts hat bisher mein Kapital besser gespeichert :man_shrugging:

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Die Wahrheit ist: Sobald wir wieder in Bereiche von 100k kommen (würden), werden riesige Volumina abverkauft werden. Niemand, der einigermaßen rational denkt, wird bei den gleichen Kursen noch Bitcoin kaufen (außer ein paar Freaks, die immer noch glauben, ein Sparplan sei das Beste). Und so wird es wieder ganz weit nach unten gehen.

Sparpläne machen Sinn bei Assets (wie Fonds oder Aktien), die weniger volatil sind. Selbst Sunny Decree ist mit seinem Sparplan, den er bei 35k begonnen hat, fett im Minus.

Aber jeder, wie er mag…

Bitte um Beweis, dass ein Sparplan nicht das Beste ist. Belege mir das bitte mit Daten der - sagen wir - letzten 5 bis 10 Jahre.

Genau aus diesen Gründen verlaufen große Korrekturen in der Regel als „Zick-Zack“. Also z.B. Abwärts, massiv Aufwärts, final Abwärts.

Aber Vorsicht: Genau diese Erwartung kann dich auch brutal kalt erwischen. Niemand weiß zu 100% ob die Aufwärtsbewegung auf 98k nicht schon diese Gegenbewegung war. Ich denke zwar, dass diese Bewegung zu klein dafür war, aber 100% Wissen ist das eben nie!

Ich muss gestehen, ich bin letztes Jahr davon ausgegangen, dass wir noch die 150k erreichen. 2022, wo wir um die 20k gegurkt sind, war ich mir ziemlich sicher, dass wir die 100k knacken. Ich hab es aber dann im Laufe des Bullenmarkt immer weiter nach oben korrigiert :joy: Ich bin zu gierig geworden xD

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True, es ist schwer den Markt zu timen. Bitcoin fällt oder stagniert an den meisten Tagen leicht, erzielt seine langfristigen Gewinne aber in wenigen kurzen, starken Aufwärtsbewegungen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man den Upwards Trend verpasst ist um einiges höher als den Downwards Trend zu verpassen.

Und was war beim Erreichen der Marken von 1 Dollar, 10 Dollar, 100 Dollar, 1.000 Dollar, 10.000 Dollar anders? Warum sollte bei 100.000 Dollar Schluss sein? Warum nicht bei 1.000.000 Dollar? Oder 10.000.000 Dollar?

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100k ist die ultimative psychologische Meme-Marke :thinking::weary_cat::brain:

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Börsen und damit auch die Influencer, verdienen pro Trader deutlich mehr als pro Hodler, weil man an Leuten, die ständig kaufen und verkaufen, viel mehr Gebühren verdienen kann.

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Genau das ist der Grund für diesen Thread: DIeses Mal ist alles anders, denn es ist evident, dass Bitcoin kein Wertspeicher (für Krisenzeiten) ist: Alle Märkte steigen, nur Bitcoin fällt. Und dass, obwohl er genau für diese Rahmenbedingungen geschaffen wurde (vgl. 2008 / Nakamoto).

Bis auf einige Hardcore-Coiner weiß jetzt jeder, wie groß die Chance sein würde, wenn wir nochmal 100k erreichen würden, mit Gewinn aus der Sache heraus zu kommen.

Deshalb „Paradigmenwechsel“… Diese Theorie von mir ist noch nicht widerlegt. Im Gegensatz zu der „Wertspeicher für Krisenzeiten“-Geschichte. Dabei ist mir klar: Es liegt nicht an den Eigenschaften des Bitcoin, die sind nach wie vor grandios gedacht. Es liegt an den Menschen, die nicht willens oder in der Lage sind, das zu verstehen.

Insofern wird sich Nakamoto in der Geschichte einreihen in die Serie der revolutionären Theorien, die nicht funktioniert haben. Jesus, Marx und Nakamoto - Christentum, Kommunismus, Bitcoin: Ideen, die größer sind, als der Mensch…!

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Dann packe doch mal die Beweise auf den Tisch. Eine kurzfristige Kursbewegung ist kein Beweise. Ich bin gespannt.

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Du schaffst es immer wieder mich gänzlich zu verwirren. Aus deinem Mund, Jesus und Christentum, gescheitert?

Und diese zeitliche Diskrepanz mit so unterschiedlich langen Phasen macht mir einen Vergleich schwer :man_shrugging:

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Die Gegenwart ist der beste Beweis: An der Stelle, wo Bitcoin seiner Idee nach in seiner Akzeptanz explodieren müsste, macht er das Gegenteil.

Derzeit, am Vorabend der Krisen-Exazerbationen, wo das Internet noch (fast) überall funktioniert, die Menschen im Westen noch nicht völlig verarmt sind, die großen Finanzplayer am Start sind, die Miner noch über 3 BTC pro Block bekommen und noch überwiegend Frieden ist, da müsste Bitcoin grenzenlos nachgefragt werden, wenn die Menschen ihn verstanden hätten und die Idee von Nakamoto akzeptiert würde. Wird sie aber nicht.

Ich kann keine Aussage treffen, wie es in zwanzig, fünfzig oder hundert Jahren aussehen wird, vielleicht wird man sich an die grandiose Technologie erinnern, so, wie an das Rad, den Computer, das Internet.

Aber für den aktuellen Krisenzyklus sind die Würfel gefallen. Die Menschen wollen Bitcoin nicht als Wertspeicher und selbst die Bitcoiner wollen Bitcoin nicht als Zahlungsmittel. Bitcoin ist vorerst gescheitert.

Ich habe meine Verkaufsorders gesetzt (und ja bereits meine steuerfreien Coins im Plus verkauft, wie geschildert). Und ja: Ich habe auch noch einen kleinen Sparplan laufen, in der Höhe einer Packung Zigarretten am Tag. Vielleicht ist das Spielerei (so, wie „Lotto-Mining“, mein Spaß an der Technik. Vielleicht wird auch einer meiner Enkel mal etwas damit anfangen können. Wie auch immer: Gesteht euch ein: Bitcoin ist toll, hart, grandios, unfehlbar, überlegen, unbesiegbar… aber trotzdem (vorerst) gescheitert.

Ich beziehe das auf die Akzeptanz durch Menschen: Nie waren weniger Menschen Angehörige der christlichen Kirchen. Das Christentum als Religion ist m.E. ebenfalls gescheitert, zum Teil auch zu Recht. Was nichts an der Existenz Gottes oder meinen Glauben an Gott ändert.

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Jetzt komm mal wieder runter!
Du trittst hier auf wie ein Prophet, der meint, er habe die Weisheit mit Löffeln gefressen.
Oder wie die Jesusjünger, die erwarten, andere müssten ihre Ideologie / Theorie was auch immer widerlegen.

Man konnte vor ca. 3 Jahren Bitcoin für ca. 20k€ kaufen. Wo bitte ist jetzt das Wertspeicherargument gebrochen!?

Und in einer so massiven, offensichtlichen und akuten (finanziellen) Krise, dass Bitcoin sich jetzt gerade über allem anderen zeigen müsste, befinden wir uns auch nicht.

Und nur weil im Whitepaper steht, was Bitcoin ist bzw. sein soll, heißt das ja nicht dass es sofort und jederzeit so ist. Das muss sich entwickeln, da niemand einen Preis festlegt oder vorgibt.

Zudem ist Bitcoin nicht ausschließlich eine Ideologie / Theorie. Sondern eben auch eine Technologie. Überprüfbar und nutzbar.
Sich über viele Jahre stetig ausbreitend und weiterentwickelnd.

Mit fehlen immer noch die plausiblen Argumente, warum das jetzt plötzlich alles vorbei sein soll.

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Und diese Situation gab es bisher noch nie in der Geschichte von Bitcoin?