Hat er doch.
Er kauft und verkauft weiterhin BTC. Außerdem hält er einen Anteil, falls er sich irrt.
Hat er doch.
Er kauft und verkauft weiterhin BTC. Außerdem hält er einen Anteil, falls er sich irrt.
Grüße an alle Bitcoin Touristen, liebe geht raus![]()
@BlackMirrus irgendwie hat deine Auszeit dich sehr verändert. Echt schade, dein Wissen vor deiner Auszeit war deutlich rationaler und faktisch belegbarer. Habe ich gerne angeschaut. Dieser Thread ist pure Emotion und durch Gefühle gesteuert, welche aktuell bei dir stärker sind als der rationale Gedanke.
Alles gute dir weiterhin.
so ähnlich hätte beim letzten 80%-Absturz auch argumentiert werden können. Und der ist noch gar nicht so lange her
Man sollte aber nie NIE sagen.
du verwechselt was. Das war der gedankliche Trigger für ETH
Naja, so lang war sie ja nicht. Faktisch belegbar ist doch in den letzten Tagen eher meine These, als dass was die meisten Influencer in 2024/25 zum besten gegeben haben.
So, wie die dann bei entgegen ihrer Voraussage fallenden Kursen nachträglich erklären, warum es dann doch nicht klappen konnte, kann ich ja dann künftig erklären, warum Bitcoin doch noch gerettet wurde… ![]()
Nope:
Entweder PokerFan oder es gab tatsächlich solche Absichten.
nun ja, kann man so sehen oder nicht.
Ich habe in meiner jahrzehntelangen Praxis auch immer wieder alte Codesequenzen aufgefrischt
Ändert der kurzfristige (ja mehrere Monate bis ein Jahr ist kurzfritig) Fall im Preis in etablierten Währungen etwas an der Kombination des Netzwerkeffekts von Bitcoin in Kombination mit Proof of Work, Difficulty Adjustment und dem Fakt, dass niemand daran gehindert werden kann, Bitcoin von A nach B zu verschieben oder es im Kopf zu transportieren?
Wenn ja, ist die Kritik Valide.
Wenn nein, denkt an Jeff Booth der sagt:
As long as Bitcoin stays decentralised and secure, it will succeed. Das ist nicht wahr, weil man dran glaubt, sondern weil die technischen features von Bitcoin so sind wie sie sind und weil das Netzwerk die Escape Velocity Erreicht hat, dass die Hashrate so hoch ist, dass eine 51% Attacke nicht mehr Machbar und selbst wenn nicht Lohnenswert wäre.
Wenn der Preis fällt trennt sich die Spreu vom Weizen, aber es bleibt eine immer grössere Basis derer die das Protokoll verstehen, wenn die Spekulanten raus sind.
Guten Morgen - ausgeschlafen?
War das jetzt Satire oder bist Du gerade aus einem Dornröschen-Schlaf erwacht?
Gold, das pfeifen die Spatzen von den Dächern, wird massiv von Zenralbanken gekauft - für das Post-Papiergeld-Zeitalter.
Der Einbruch diese Woche hat dem Aufwärtstrend in keiner Weise in Frage gestellt.
… und das einzige, was verschwunden ist, war Ron Sommer himself ![]()
Dass hier ernsthaft jemand den aktuellen Goldchart postet, zeigt ganz gut, warum die Parodie nötig war.
Kein Ding. Ich habe hier die letzten Jahre soviel Erzählungen gelesen, da kann die Unterscheidung zwischen Parodie oder fester Glaubensbekenntnis schon mal verschwommen sein.
Und genau diese Menschen, unabhängig von ihrem wirtschaftlichen Status oder geografischen Standort, haben das gleiche Recht wie wir alle, am Leben teilzuhaben. Sie sind nicht besser und nicht schlechter als jeder andere Mensch. Allein das ist schon ein Alleinstellungsmerkmal, das momentan von keinem Asset der Welt erreicht werden kann.
Genau das ist der eigentliche Punkt: @BlackMirrus Wenn du dich immer nur mit der Spitze misst, dann ist doch klar, dass du depressiv wirst ![]()
Wenn du also alle Relationen immer nur vom Top nach unten machst, dann ist natürlich alles Negativ. Aber bezogen auf dein Portfolio (sofern du Bitcoin gekauft hast) stimmt das eben nur, wenn du exakt auf der Spitze gekauft hast. Ansonsten solltest du dein Blick auf die Preisdifferenz werfen, die für dich gültig ist und nicht irgendeine willkürliche hypothetische Maximaldifferenz.
Bedeutet: Wenn du bei 20.000€ gekauft hast, dann hat sich dein persönlicher Umrechnungskurs immerhin selbst jetzt im Dip verdreifacht. Und diese Rechnung sieht doch schon viel positiver aus.
Im Gegensatz dazu: Wenn du die Relation 100.000€ ansetzt, die du hättest haben können, dann sieht die Sache mit einer fast-Halbierung natürlich schlechter aus, aber auch hier wäre die Rechnung nicht, dass Bitcoin um einen Faktor von 0,6 gefallen ist, sondern dass du statt einem Faktor von 5 jetzt nurnoch einen Faktor von 3 bekommst. Im Gegensatz zu herkömmlichen Assets ist das auf die Zeit gerechnet immernoch ein sehr guter Deal.
Du solltest also deine echten wirklichen Gewinnfaktoren berechnen anstatt immer nur auf die Alltime-Higs zu schauen.
Und mal ein wichtigen Rat für das Leben: Betrachte die Welt nicht schlechter als sie ist, genauso wie man Optimisten sagen sollte, dass sie die Welt nicht schöner denken sollten, als sie ist. Das sinnvollste ist immer, die Welt so realistisch zu betrachten wie möglich. Und dabei hilft ein übertriebener Optimismus (Bitcoinmaximalist) genauso wenig wie ein übertriebener Pessimist (Bitcoin ist wiedereinmal tot und gescheitert)!
Frag dich also:
Und dabei können dir folgende Fragen bestimmt weiterhelfen:
Das Problem deines Pessimismus ist also, dass du dir einen hypotetischen Gewinn entgehen lassen hast. Aber dabei übersiehst du, dass der jetzige Wert (zumindest für alle, die nicht beim ATH der letzten Bitcoinblase gekauft haben) immernoch eine deutliche Steigerung ihres Wertes darstellen.
Wirkliche Bitcoiner (Bitcoinmaximalisten) haben ihren Blick in die Zukunft gerichtet weil der langfristige Trend immer noch positiv ist. Du schaust jetzt also auf den kurzfristigen Trend und sagst trotzdem: Oh oh, das geht nach unten. Wenn wir diesen Trend fortsetzen ist Bitcoin gescheitert. Aber warum sollte sich dieser wiedereinmal auftretende kurzfristige Trend, jetzt nach dem Xten mal, den langfristigen Trend überlagern?
Du solltest dich also nicht mit dem ATH messen sondern mit dem Durchschnitt. Da ich deinen persönlichen Stand nicht kenne kann ich die Bitcoin-Preiskurve auch nur mit dem Durchschnitt bewerten. Und dabei gibt es eben einen kurzfristigen Durchschnitt, der aktuell negativ ist und einen Langfristigen Durchschnitt, der definitiv noch positiv ist. Je nachdem welchen Durchschnitt du dir jetzt also anschaust wirst du ein gutes oder schlechtes Bild sehen. Und du hast dich offenbar für das schlechte entschieden obwohl es auch ein gutes Bild gibt. Und genau das zeigt, dass du willentlich oder unterbewusst die guten Sachen hier ausblendest und damit natürlich in ein ungesundes negatives Bild abrutschst. Diese negative Ansicht ist also nicht mehr realistisch und weicht damit von der realen wirklichen Welt ab!
Ich meine überleg mal generell: Wenn du dich immer mit der Spitze misst (was ja auch viele Linke gerne über die Reichen sagen), dann vergleichst du die Masse der Menschen einer Gauskurve (also z.B. einen Normalbürger in der Mitte der Gauskurve) mit einem Anderen, der das Glück hatte zur 3,4,5 oder höheren Sigmaabweichung zu gehöhren. Während der Normalmensch aber immernoch besser ist als 50% aller Menschen sind die Vergleiche zu den Stärksten so, dass man in 99% aller fälle negativ ist.
Wenn du dich also mit dem Durchschnitt misst, dann hast du eine 50%tige Wahrscheinlichkeit, dass es gut für dich läuft. Misst du dich aber mit der Spitze, dann ist es eine 99%tige Wahrscheinlichkeit, dass es schlecht für dich läuft.
Deswegen ist es definitiv sinnvoller, sich nur mit dem Durchschnitt zu vergleichen und nicht mit der Spitze, ansonsten ist es klar, dass man depressiv wird.
Und zum Thema Religion: Bitcoin ist keine Religion. Du kannst daran glauben oder nicht, aber das kannst du an jedes andere Objekt genauso.
Die Frage der Religion stellt sich doch erst, wenn das eigene Weltbild so fundamental unterschiedlich zu dem ist, was die Anderen sagen. Und wenn du ein absolut pessimistisches Weltbild hast, dann ist doch klar, dass dieses Weltbild mit dem Weltbild eines Optimist kollidiert. Die Frage der Religion ist also: in welchen Punkten stimmen die Weltbilder nicht mit der Realität überein? Genau diese Punkte können nur mit Glauben erklärt werden, da die Realität diese Punkte ja nicht hergibt.
Welche Punkte an Bitcoin musst du also Glauben, weil du sie dir nicht herleiten bzw. erklären kannst?
Denn nur wer solche Punkte findet kann Bitcoin überhaupt eine Religion nennen. Alle anderen werden einfach „wissenschaftlich“ weiter nach der erklärbaren Antwort suchen und sich eben nicht auf irgendein Glauben berufen. Und das geht solange, wie die Realität auch überprüfbaren Erklärungen und Antworten liefern kann.
Gerade bei Bitcoin geht diese wissenschaftliche Erkenntnis extrem weit bevor man in dem Bereich der fest definierten Axiome bzw. des Glaubens kommt. Und genau deswegen kann man zweifelsfrei sagen, dass alle, die Bitcoin als Religion bezeichnen, sich nicht ausreichend wissenschaftlich mit den Themengebieten von Bitcoin beschäftigt haben: Würden sie sich damit wirklich beschäftigen, dann könnten sie ihren Zweifel oder Glauben durch wissenschaftliche, fundamentale und überprüfbare Tatsachen ersetzen.
Gold ist ja schon vor wenigstens 50 Jahren gescheitert. Es wurde durch andere Ressourcen wie Öl oder Wirtschaftskennzahlen wie das BIP ersetzt. Aber trotzdem zeigt der Goldpreis immer noch gut an, wie die abgelösten Währungen zerfallen.
Ich persönlich denke ehr zukunftsorientiert: Die moderne Welt wird immer digitaler, aber digital gibt es unbegrenzte Mengen an Gold. Ich meine spielt mal ein beliebiges Incremental-Game. Dort gibt es exponentielles Goldwachstum bis die Zahlen von 1E10000 nicht mehr ausreichen… Für dieses Spiel ist es aber echtes (digitales) Gold. Das gleiche passiert mit sogenannten Papiergold aber offensichtlich auch in der echten Wirtschaft.
Man könnte also sagen: Hey, der Goldstandart hat ja in der Vergangenheit so gut funktioniert, wenn wir ihn wieder einführen, dann wird die Welt wieder besser. Aber dabei vernachlässigt man eben, dass die Welt sich fundamental mit der Digitalisierung geändert hat. Die Eigenschaften von Gold kann man eben im digitalem nicht mehr so bewerten wie in der realen Welt. Und damit glaube ich nicht, dass Gold wieder zur stabilen „Leitwährung“ zurückfinden werden kann.
Nein, die nächste Leitwährung wird digital und Bitcoin ist da immer noch der aussichtsreichste Kandidat. Bezüglich der Digitalen Welt hat Bitcoin seine Eigenschaften nicht geändert, aber die Welt ändert immer weiter ihre Eigenschaften hin zur digitalen Welt. Dieser Trend ist soweit ich das sehe nicht gebrochen und wird mit dem Thema KI noch weiter fahrt aufnehmen, selbst wenn die KI-Blase demnächst platzen sollte.
Ich würde hinzufügen: Study Physics, denn mit dem Wissen, wie die Welt funktioniert kann man auch ableiten, wie die Welt sich wahrscheinlich verhalten wird. Dazu gehört natürlich eine Portion study Psychology weil zur jeder Ökonomie das Verständnis gehört, wie die Menschen (aber auch alle anderen Objekte) sich im System verhalten.
Ja, nur dass sie dann daran glauben müssen, dass diese Dinge schon irgendwie funktionieren. Warum macht es die Autos nicht zur Religion, wenn man nicht weiß, wie der Treibstoff darin verbrannt und in Bewegung umgewandelt wird?
Man hat eben die Möglichkeit bis ins kleinste Detail alles nachzuprüfen, was da passiert. Aber das bedeutet eben nicht, dass das jeder bis ins kleinste Detail nachprüft.
Beim Auto lässt man sich eben leicht überzeugen, dass „Experten“ es durchschaut haben, was ist beim Bitcoin anders, dass es als Religion bezeichnet wird?
Das sinnvollste ist immer, die Welt so realistisch zu betrachten wie möglich.
Realität ist nur das. was im eigenen Kopf ist! Jeder hat seine eigene, manche sind (zumindest in Teilen) kongruent, manche unterscheiden sich gänzlich. Das ist die wichtigste Erfahrung meines Lebens und die Anerkenntnis dieser diversen, teils konkurrierenden Welten war mein Erfolgsrezept in meiner Vertriebslaufbahn!
Realitäten werden aber beinflusst und verändert durch die Kommunikation mit anderen (und deren Welten). Auch, was Bitcoin betrifft - das Bild im Kopf des Einzelnen wird geprägt durch das, was man wahrnimmt („für wahr nimmt“) und später dann ggf. durch eigene Erfahrungen. Bei Bitcoin als modernes Asset also zu einem Teil meist auch durch Experten, Influencer oder Foren wie dieses.
Das Bild, was dabei (vermutlich nicht nur) bei mir entstand und zu meiner Realität wurde, ist das eines überlegenen Assets, welches Inflation bekämpfen kann, unabhängig macht, finanzielle Zukunft sichert und der beste Wertspeicher ist. Ich habe dabei bei „Experten“ [Menschen, die ich für erfahrener und kompetenter halte, als mich selbst] ausschließlich und einheitlich gehört, dass Bitcoin zeitnah auf mittlere, hohe sechstellige Bereiche steigen müsse, weil sich die Rahmenbedingungen auf allen Ebenen optimal entwickelten. (Nicht nur) Meine Erwartung war also, dass das zumindest in der Tendenz passieren würde.
Und obwohl die Rahmenbedingungen sich mindestens so positiv entwickelten, wie es vielfach und einheitlich kommuniziert wurde, ist das Gegenteil mit Bitcoin passiert.
Dieses impliziert - unabhängig von der eigenen Gefühlslage - bei mir, recht rational gedacht, die Erkenntnis, dass die Aussagen, die ich wahr genommen habe, falsch sind. Konkret: Bitcoin ist (ich beziehe mich dabei nur auf das Hier und Jetzt, auf die Gegenwart, den Zeitrahmen der Voraussage und Wahrnehmung!) gescheitert, denn er ist nicht da, wo er sein sollte, hat nicht das gehalten, was versprochen wurde.
Natürlich kann man jetzt sagen: OK, heute nicht, aber irgendwann trotzdem…
So, wie man dem Starter bei einem Rennen, dass er verloren hat, sagen kann: Du bist nicht gescheitert, irgendwann wirst du schon wieder gewinnen…
Damit bewegen wir uns wieder im Bereich unsicherer Annahmen die Zukunft betreffend. Die menschliche Intelligenz wird jetzt bei jedem dazu führen, die Realität zu korrigieren und anzupassen und zu analysieren: Man hat dir Unsinn erzählt! Es stimmte gar nicht, was du wahrgenommen hast. Und wenn jetzt die gleichen Leute, die für diese Fehlwahrnehmung verantwortlich sind, wieder das Gleiche sagen, wirst du ihnen nicht mehr glauben.
Bei Bitcoin (und jedem anderen Asset) kommt noch hinzu: Für jemanden, der bei einem sehr niedrigen Kurs gekauft hatte, ist die Realität natürlich, dass Bitcoin (immernoch) ein guter Wertspeicher ist. Jemand, der ihn erst bei 100k gekauft hat, sagt zu Recht, dass Bitcoin kein guter Wertspeicher ist.
Empathie sollte einen befähigen, auch als privilegierter Mensch die Realitlät des schwächeren, unterlegeneren oder benachteiligten Mitmenschen einnehmen zu können. Nichts anderes mache ich beim Ausgangsposting dieses Threads!
Was ist jetzt anders als damals, hat sich irgendwas an den überprüfbaren Eigenschaften von Bitcoin geändert?
Ja! Er hat sich in diesen Tagen als nicht funktionierender Wertspeicher entpuppt - und das sogar, obwohl…
Hat sich etwas an der Welt geändert, dass die Eigenschaften von Bitcoin nicht mehr passen?
…die Welt sich genauso geändert hat, wie es für Bitcoin passen müsste!
Wirkliche Bitcoiner (Bitcoinmaximalisten) haben ihren Blick in die Zukunft gerichtet weil der langfristige Trend immer noch positiv ist
Mit „wirkliche Bitcoiner“ beanspruchst du die Hoheit über die Realität anderer für dich. Dabei ist die Aussage, dass der langfristige Trend positiv sei, unter Umständen (je nach Einstiegspunkt) nicht haltbar und für manche schlichtweg falsch.
Und zum Thema Religion: Bitcoin ist keine Religion. Du kannst daran glauben oder nicht, aber das kannst du an jedes andere Objekt genauso.
Bitcoin ist sicher keine, wird aber von vielen als solche mißbraucht. Die menschliche Seele ist ein leeres Gefäß, welches nach Füllung giert. Menschen, die sich von traditionellen Religionen (die ja nicht von sich aus entstanden, sondern notwendig waren, um die Leere zu füllen!) los sagt (oft sind es sogenannte „Atheisten“), der tendiert oft (nicht immer!) dazu, diesen Raum mit anderen Idealen zu füllen. Was dann oft auch zur sachlichen Überhöhung führen kann. Fußballfans sind ein Beispiel dafür, hier in meiner Heimatregion wird die Überzeugung für einen Verein sogar messeartig gefeiert und von Glaubensbekanntnissen bis zu kriegsartigen Auseinandersetzungen ausgelebt. Die Ideologie des menschengemachten Klimawandels ist für mich ebenfalls religiöser Missbrauch eines Sachthemas. Und eben, wie ich hier im Forum deutlich beobachten kann: Auch der Bitcoin wird von vielen religiös überhöht. Viele koppeln ihr Lebensglück in der Zukunft daran, üben sogar Verzicht im Hier und Jetzt (->vgl. Religion!) und reagieren auf Kritik an ihren Heiligtümern aggressiv und irrational.
Ich persönlich denke ehr zukunftsorientiert
Ich bin in einem Alter, in dem mir Achtsamkeit als das Wichtigste erscheint, nur das bewusste Sein im Hier und Jetzt schafft Erinnerungsmomente und dehnt die empfundene Lebenszeit. Zukunftsdenken ist etwas für junge Menschen, die noch die Zeit haben, Fehler zu machen und ihr Leben nach einer Zukunft auszurichten, die dann gar nicht kommt…
Ich lass es hier mal gut sein, ich muss Frühstück machen, meine Olle wird wach… ;-)
Realität ist nur das. was im eigenen Kopf ist!
Nein, das ist dein Weltbild. Aber jedes individuelle Weltbild im Kopf muss sich an der Realität messen.
Also klar wird die Welt erst in deinem Kopf real, aber dein Kopf bildet die Realität eben nur ab, quasi wie eine Projektion der Welt, die du über deine Sinnesorgane erfasst. Ist die Welt aber wirklich so, wie du denkst, dass sie ist? Es gibt eben immer einen Unterschied zwischen der Realität, und das was du als Realität hältst.
Und die Kunst vom „gutem Handeln“ ist, diesen Unterschied so gering wie möglich zu haben. Also dass das eigene Weltbild bestmöglichst die Realität abbildet, denn nur dann kann man auch bestmöglichste Schlüsse ziehen, wie man Handeln sollte.
und wenn du dein Weltbild auf die negativen Seiten konzentrierst und die positiven Seiten ausblendest, dann ist es doch klar, dass dein Weltbild nicht mehr mit der Realität übereinstimmt.
Die Welt ist eben nicht nur schlecht, die Welt ist einfach.
Edit:
ich meine damit nicht, dass man die negativen Seiten ignorieren sollte. Wenn ein System dem Ende zugeht, dann sollte man das auch realistisch aufnehmen. Beispielsweise kann man die Wirtschaft von Deutschland ziemlich eindeutig nicht als Aufwärtstrend bezeichnen und die makroskopischen Einflussgrößen zeigen ehr nach unten, obwohl Deutschland in der Historie einmal gewachsen ist.
Solange sich also an der Umgebung (z.B. Poltische Vorgaben, Wirtschaftliches Denken und Handeln unter die Ideologischen Vorurteile stellen usw.) sich nichts ändert, solange wird der wirtschaftliche Niedergang auch weiter gehen, Stück für Stück. Aber es gibt eben auch eine Chance, dass Deutschland diesen Niedergang erkennt und gegensteuert. Jetzt zu sagen: Deutschland ist Tot weil es stirbt wenn es so weiter macht ist eben genauso unrealistisch.
Geht also Bitcoin wirklich zuende, nur weil es den Xten Dip macht? Klar ist das Möglich, aber eben nicht sehr wahrscheinlich. Und diese Wahrscheinlichkeiten zu erkennen ist eben eine Form des Realismus.