Paradigmenwechsel: Das Post-Bitcoin-Zeitalter!?!

Wie gesagt, ich gebe zu, dass meine Reaktion unterbewusst sehr emotional war und dass ich tatsächlich die auch hier diskutierten Negativstimmen nicht ausreichend berücksichtigt habe. Wenn ich dann sage, dass Bitcoin in der Gegenwart gescheitert ist und dabei nur die Profilierungen der „Jubelperser“ einfließen lasse, dann habe ich vielleicht etwas übertrieben in dem hier fixierten Urteil. Sei’s drum, löschen kann ich den Thread nicht mehr.

Es geht also vermutlich doch mehr um meine persönliche Befindlichkeit, so ähnlich wie in dem Nachbarthread des Kollegen Schnorchelpeter

Offen gesagt sieht es jetzt, zwei Tage nach dem bodenlosen Fall, auch schon wieder nicht mehr ganz so schlimm aus. Zum Glück behalte ich immer auch die Möglichkeit im Kopf, dass ich falsch liege. Das macht mich vielleicht etwas weniger überzeugend und verhindert auch, dass ich superreich werde, aber es bewahrt mich auch vor maximalen Schäden.

Es ist schon erstaunlich (…und jetzt bleibe ich bewußt nur bei mir…), wie sehr eine Kursdynamik auch mich beeinflusst, obwohl ich mich für überlegt und erfahren halte.

Da halte ich aber weiterhin voll dagegen! Ich rede eben nicht von Naturgesetzen, sondern der Realität, die mein Denken prägt. Ich habe viel zu oft erlebt, dass diese sich komplett von anderen unterscheidet. Wären die sich einig, würde ich ja nur an mir zweifeln, aber die unterscheiden sich ja auch wieder. Weil Menschen für sich in Anspruch nehmen, die Wahrheit zu denken, sagen und kennen, entstehen Konflikte bis hin zu Kriegen erst.

Auch bei Bitcoin: Er mag physikalischen oder mathematischen Gesetzmäßigkeiten folgen. Aber, ob er gut oder schlecht ist, ob er Wertspeicher ist, oder nicht - dass allein ist ein Urteil in der (wie @DasPie es genannt hat) Projektion des einzelnen.

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