Haha, führ mich nicht in Versuchung, ein Protokoll zu schreiben, das Dateien auf mehrere Transaktionen aufteilt. Dann können wir ganze Filme in die Blockchain laden, wie schön wär das denn?
Gar nicht Kinderporno, einfach nur Blockbuster, um die MPAA ein bisschen aufzustacheln – die hat wenigstens Zähne, vielleicht gelingt es uns ja, Bitcoin wieder mal umzubringen, ist ja schon wieder ein paar Jährchen her.
Ich stelle einfach die Frage, ob wir in der bitcoin blockchain die Möglichkeit von nfts brauchen. Mir ist nicht klar, wozu mehr als Transaktionen notwendig sind. Ich zumindest sehe den Mehrwert nicht. Für mich ist das langsame, dumme bitcoin Netzwerk gut genug und Innovationen wie Bildchen können gerne auf eine second layer Lösung ausweichen. Aber vermutlich fehlt mir hier das technische Verständnis.
Diese Frage ist nicht zielführend, es ist ja nicht so, als wäre jetzt auf einmal „BIP 387: NFTs“ oder so in Core implementiert worden.
Du hättest gerne eine Bitcoin-Blockchain, in der nichts außer Transaktionen aufgenommen wird? Dann höre die frohe Botschaft: Genau so ist es auch.
Überall, wo du mit Daten interagieren kannst, ist es auch möglich, beliebige Inhalte abzulegen. Selbst unter den größtmöglichen Einschränkungen kann ich immer noch an verschiedenen Tagen entweder eine Transaktion senden oder nicht, und damit illegale Inhalte morsen. Dann muss es nur noch ein Programm geben, das meine Morse-Transaktionen lesen kann und daraus wieder meine widerlichen Bildchen zusammenbastelt.
Und genau so ein Programm hat halt jetzt mal jemand geschrieben, obwohl das vor 10 Jahren genauso möglich gewesen wäre. Wenn Bitcoin das nicht aushält, verdient es zu sterben.
Hat geholfen, mich wieder abzuregen. Ich hatte bloß Angst, bzw. mich verunsichert die Situation. Aber du hast recht, Bitcoin wird das überleben oder eben nicht.
Bei den Podcasts kann man nicht schneller abspielen (wie z.B. bei Youtube) oder? Wäre es nicht eine Variante die Podcasts zusätzlich auf den Blocktrainer Community Kanal zu laden? Das wäre klasse!
Du kannst auch andere Podcast-Anbieter nutzen. Bei fountain bspw. kannst du sogar beim Hören sats verdienen auf eine integrierte Lightning Wallet. Diese kannst du an dich selbst senden oder besser, wieder ausgeben um deine Lieblingspodcasts zu unterstützen Dort kannst du die Podcasts auch schneller abspielen.
Nutze das Ganze seit Monaten, und nein du wirst nicht reicht damit. Pro Minute gibt es für maximal 60min am Tag 1-10 sats. Aber es macht trotzdem nochmal mehr Spaß
Wenn man es natürlich noch mit Bitcoin verbinden kann umso besser Mir ist nur die schneller abspielen Option wichtig. Die Sats spende ich sehr gerne für gute Inhalte
Sind denn die Transaktionsgebühren durch Ordinals nun hochgegangen?
Wenn ich mir die Gesamtgebühren pro Block anschaue (aktuell meist 0,05 - 0,17 BTC), dann ist das im Schnitt eher weniger pro Block oder zumindest nicht mehr, als vor der Inscriptionsflut (ich habe mir natürlich nur einen kleinen Ausschnitt von je 80-100 Blöcken vor und seit Start des Ordinalprotokolls angeschaut, wenn sie im Wesentlichen voll waren und vergleichbare Mediangebühren hatten → muss also nicht representativ sein)
Positiv (aus Gebührensicht - also als Incentive für die Miner) wäre hier - es gibt auf absehbare Zeit keine leeren Blöcke mehr. Auf der anderen Seite werden die Gebühren für Transaktionen teurer…
Mich würde interessieren, ob der finanzielle Anreiz für Inscriptions identisch ist zu „normalen“ Transaktionen? Im Artikel steht ja:
Interessanterweise ist die Verwendung dieser speziellen Witness-Daten auch noch vergleichsweise günstig, da diese dank des SegWit-Updates nur ein Viertel von dem wiegen, was normale Transaktionsdaten an Blockspace verbrauchen.
Ich sehe das weitgehend gelassen. Wenn Bitcoin eine robuste und lange Zukunft haben soll, dann muss es solchen Entwicklungen standhalten können. So was würde früher oder später sowieso passieren.
Wir müssen da durch und schauen was passiert. Ist doch schöner wenn wir dem Netzwerk aufgrund praktischer Erfahrungen vertrauen können als nur auf theoretischer Grundlage.
Wenn es wirklich ausarten sollte, kann ich mir vorstellen, dass es die Möglichkeit geben wird solche großen Datenmengen aus der Blockchain mit Pruning Methoden zu entfernen. Was ich viel wahrscheinlicher finde als dass Bitcoin daran einfach zugrunde geht.