Ich schreibe jetzt hier kein Buch, aber wenn Dir die Begriffe nichts sagen erkläre ich gerne.
Als Kosten geltend bedeutet, das man die Kosten die man hat, gegen die Einnahmen verrechnen kann. Die bei den Einnahmen anfallenden steuern Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer können mit den bei Ausgaben inbegriffenen Steuern verrechnet werden.
So umgehst du natürlich keine Steuerzahlung, du erhältst aber die verrechnete Steuer zurück.
Bei Firmen wird die anfallenden MwSt. Immer verrechnet soweit Ausgaben dagegen stehen.
Bei Investitionen im privaten Bereich gibt es die Möglichkeit der Verlustverrechnung. Realisiert Verluste bei der Veräußerung von zb. Aktien/kryptowährungen usw. können auch mit Gewinnen aus anderen Kapitalanlagen verrechnet werden.
Leider kannst Du diese verluste nicht mit anderen Einnahmen verrechnen. Es gibt die Möglichkeit Verlustvortrag/ Nachtrag zu nutzen. Aber das erklärt Dir sicher gerne dein Steuerberater
Im geschäftlichen Bereich kannst du also Ausgaben steuerlich geltend machen, das ist besonders bei Einzelunternehmen interessant, weil die Ausgaben den Gewinn des Unternehmers mindern (im Einzelunternehmen gilt Betriebsgewinn als Unternehmer Gewinn) zahlt dieser auch weniger Einkommenssteuer.
Also hast du genug Geld zum investieren, gründe ein Einzelunternehmen und profitiere.
Puh ich hoffe es ist einigermaßen verständlich.
Bareinzahlungen machen sich bei Einzelunternehmen auch positiv bemerkbar. Die einkommensteuer die Du wiederbekommst kannst Du auch noch anlegen. So profitierst du drei Mal solange du dir nicht so viel austahlst. Das lohnt sich aber nur bei großen beträgen, weil das FA. Dir mind. 2000 € Lohn unterstellt, wofür du Steuern zahlen musst.
Keine Sorge ich wollte auch kein Buch lesen, weswegen mir eine Buchempfehlung auch wenig gebracht hat, da ich schließlich deine Version lesen wollte. Viele Begriffe hattest du ja nicht verwendet, bzw. war es so verallgemeinernd gesagt, das es eben Fragen aufgeworfen hat bei mir. Danke für deine Erklärung.
Das du dich dabei in der Hauptsache auf geschäftliche Bereiche bezogen hast ging aus…
… nicht ganz hervor (für mich zumindest). Ich persönlich betrachte Dinge erst einmal immer als Privatanleger. Eventuell ist es bei dir anders herum und du betrachtest sowas zuerst aus Sicht eines Unternehmers.
Verlustverrechnung sagt mir natürlich was und ist mir bekannt.
Also alles gut, danke für die Erklärung, für mich persönlich war das von mir zuvor zitierte ein bisschen zu verallgemeinert um es direkt unmissverständlich zu verstehen
Das stimmt, aber beim aufhören kannst du auch eine menge Verluste geltend machen. Wenn du natürlich nur Aktiengeschäfte mit Gewinn gemacht hast wird es sicher teuer.
Allerdings sollte jeder der das alles versteht, auch merken warum die angeblichen Verbesserungen vom Habeck und den grünen schlecht für Deutschland sind.
In der tat liest man da viel unwissenheit. Die Unternehmen, um die es da geht, haben kein produkt, was teurer wird. Es sind z.b. vermögen verwaltende gmbhs.
Wenn ich richtig verstehe was Du meinst liegst Du falsch. Es geht lediglich darum „normale“ Einzelhandelsunternehmen in die gesetzliche Sozialversicherung zu zwingen. Diese Unternehmenskonstrukte die du meinst,haben Inhaber die bereits sozialversichert sind, und die Zahlen trotz hoher Gewinne nicht mehr als vorher.
Ja ich Hasse es auch. In der Schule hatte ich immer nur fünfen in Wirtschaft und Recht.
Erst durch meine Firma war ich gezwungen mich mit dem Mist auseinander zu setzen.
Hast du davon keine Ahnung brauchst du ein sehr gutes Geschäftsmodell.
Davon abgesehen sind die Steuerthema sicher so komplex damit es genug Schlupflöcher für vermögende gibt.
Seh ich genau umgekehrt (das mit der eigenen Entscheidung natürlich nicht), nur wer wählen geht und sein Recht nutzt, kann sein Maul aufreissen/ ist dazu legitimiert wenn es schlecht läuft, weil derjenige es wenigsten überhaupt probiert hat, alle anderen haben (aus deren reiflicher Überlegung und Prämisse) schon aufgegeben/verloren.
Nun ja natürlich ist der Einfluss der einzelnen Stimme sehr klein, darum geht es aber nicht. Niedrige Wahlbeteiligungen sorgen immer für extremistische Strömungen egal in welche Richtung weil deren Anhänger sehr viel häufiger wählen gehen als die sogenannte stille Mehrheit.
Man gibt also das eigene Schicksal (übertrieben dargestellt) aus den Händen.
Und wenn man der Überzeugung ist, die Wahlen sind eh schon vorgefertigt/verschoben, mit jeder abgegebenen Stimme wird der Aufwand zur „Fälschung“ / „Anpassung“ aufwändiger ;)
Evtl. würde ein Alkoholverbot vor und während der Wahl ja helfen? Vor Wahltag: 24-stündiges Alkoholverbot, Thailand, Pattaya
Warum dieses Verbot? Um während der Wahlzeit Frieden und Ordnung zu wahren. Um Wähler zu ermutigen, fundierte und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.