Ja @HODLer klar ist die Gewinnerwartung beim Lotto höher.
Den Spielverderber konntest du dafür aber mal nicht entkräften.
Ja @HODLer klar ist die Gewinnerwartung beim Lotto höher.
Den Spielverderber konntest du dafür aber mal nicht entkräften.
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Na dann schnell zu Lichess, da bin ich nicht so ein Spielverderber. ![]()
Fair. Aber ich bleibe dabei:
Jeder unabhängige Miner stärkt das Netzwerk.
Das ist ein Fakt – keine Meinung. Je mehr kleine Miner weltweit am Netzwerk teilnehmen, desto widerstandsfähiger wird Bitcoin gegen Zensur und Machtkonzentration.
Unser Beitrag: 10 Nano 3S sind zwar winzig im Vergleich zur globalen Hashrate – aber sie sind 10 unabhängige Knotenpunkte, die nicht von einer großen Mining-Farm kontrolliert werden. Und genau das macht Bitcoin stark.
Stimmt – aber:
Die regelmäßigen Kleingewinne beim Lotto erhöhen die Rückflussquote auf ~48 %.
Beim Mining erhöht der Block-Fund die Rückflussquote auf ~12.500 % (172.000 € / 1.261 € Jahreskosten).
Ein einziger Block-Fund macht alle kleinen Lotto-Gewinne deines Lebens wett.
| Betrachtung | Lotto 6 aus 45 | Familien-Mining |
|---|---|---|
| Rückflussquote (Normal) | ~48 % (Kleingewinne) | ~23 % (tägliche Erträge – irrelevant) |
| Rückflussquote MIT Jackpot | ~48 % (Jackpot ist nur ein Teil) | ~12.500 % (bei EINEM Block-Fund!) |
Dann hat die KI nicht mit denselben Zahlen gerechnet – oder sie hat den Block-Fund ignoriert.
Lass uns die Rechnung selbst machen:
| Betrachtung | Lotto 6 aus 45 | Familien-Mining (10× Nano 3S) |
|---|---|---|
| Erwartungswert pro Woche (ohne Jackpot-Gewinn) | 0,48 × 604,50 € = 290,16 € (Auszahlung) | 0,23 × 51,03 € = 11,74 € (Auszahlung – tägliche Erträge) |
| Erwartungswert MIT Jackpot (1× pro 7,7 Monate) | 0,48 × 604,50 € = 290,16 € | 172.000 € / 33 Wochen ≈ 5.212 €/Woche |
Der Erwartungswert des Minings MIT Jackpot ist 18× höher als der des Lottos!
| Kriterium | Lotto 6 aus 45 | Familien-Mining (10× Nano 3S) |
|---|---|---|
| Jackpot-Chance pro Woche | 1 : 4.072.530 | 1 : 20.218 (201× besser) |
| Kosten für gleiche Chance | 604,50 €/Woche | 51,03 €/Woche (8,4 %) |
| Effektiver Jahresverlust | 31.434 € | 1.261 € (24,9× günstiger) |
| Werterhalt | ||
| Rückflussquote MIT Jackpot | ~48 % | ~12.500 % |
| Erwartungswert MIT Jackpot | 290,16 €/Woche | ~5.212 €/Woche (18× höher) |
| Chance wird besser? | ||
| Zusätzlicher Nutzen |
Du sagst, Lotto sei besser, weil es eine höhere Rückflussquote hat.
Aber:
Beim Lotto ist die Jackpot-Chance 201-mal geringer.
Beim Lotto sind die effektiven Kosten 24,9-mal höher.
Beim Lotto ist der Erwartungswert MIT Jackpot 18-mal niedriger.
Wie kann Lotto dann „besser“ sein?
Ich bleibe dabei: Wer Lotto spielt, verbrennt sein Geld – und hat eine 201-mal schlechtere Jackpot-Chance.
Wer mit der Familie mined, hat die 201-fache Chance – und die Hardware bleibt ihm erhalten.
Auf die Gefahr hin, auch nur Slop zurückzubekommen: Du hast hier nicht recht und würdest dich im Erfolgsfall zumindest einer fahrlässigen Abgabenverkürzung schuldig machen.
Merkst du selbst oder? ![]()
Und wie die Chance mit jedem Block steigt - das erklär mir bitte auch.. ![]()
Tipp für die Zukunft:
In Sachen Mathe lieber selber rechnen als auf KI zu vertrauen. ![]()
Der Punkt war überspitzt formuliert, um zu zeigen, dass ein einziger Block-Fund alle regulären Lotto-Gewinne in den Schatten stellt. Natürlich ist die Rückflussquote kein fairer Vergleich, weil der Jackpot beim Mining kein regelmäßiges Ereignis ist – aber genau darum geht es ja.
Lass mich das richtig stellen:
| Betrachtung | Lotto 6 aus 45 | Familien-Mining |
|---|---|---|
| Reguläre Rückflussquote | ~48 % (Kleingewinne) | ~23 % (tägliche Erträge – irrelevant) |
| Jackpot-Rückflussquote | Kann nicht einzeln berechnet werden, weil er in der 48 % enthalten ist | Bei EINEM Block-Fund ca. 12.500 % (172.000 € / 1.261 €) – aber das ist kein regulärer Wert, sondern ein Extremfall |
Der Punkt ist: Beim Lotto sind die Kleingewinne Teil der Rückflussquote. Beim Mining sind die täglichen Erträge so gering, dass sie wirtschaftlich irrelevant sind – aber der Block-Fund ist so groß, dass er alles andere überstrahlt.
| Kriterium | Lotto 6 aus 45 | Familien-Mining (10× Nano 3S) |
|---|---|---|
| Jackpot-Chance pro Woche | 1 : 4.072.530 | 1 : 20.218 (201× besser) |
| Effektive Jahreskosten (ohne Steuern) | 31.434 € | 1.261 € |
| Steuer auf Jackpot (172.000 €) | Ist bereits im Lotto-Preis enthalten (50 % Abgaben) | Ca. 27,5–55 % (je nach Einordnung) |
| Nettogewinn bei Jackpot (pro Person) | Geteilt mit tausenden Unbekannten | Ca. 12.500–17.200 € (nach Steuern) |
| Werterhalt |
Du hast völlig recht: Die Steuerfrage ist ernst zu nehmen. Aber sie ist kein Showstopper – sie ist eine Herausforderung, die man sauber lösen kann.
Dein Argument war: „Mining ist steuerlich kompliziert – lieber Lotto spielen.“
Meine Antwort:
Stimmt, Mining ist steuerlich nicht trivial. Aber das gilt für jede Mining-Aktivität – egal ob allein oder mit der Familie.
Der große Vorteil des Familien-Modells ist die Chancen-Verbesserung – ohne dass sich die steuerliche Belastung pro Person erhöht.
Beim Lotto zahlst du 50 % Steuern/Abgaben auf deinen Einsatz – und die Chance ist 201-mal geringer als beim Familien-Mining.
Beim Solo-Mining mit einem Gerät hast du die gleiche steuerliche Belastung wie beim Familien-Mining – aber eine 1.440-mal geringere Chance.
Fazit:
Wenn du schon minen willst, dann min mit der Familie – gleiche Steuerlast, aber 1.440-mal bessere Chancen.
Und wenn du nicht minen willst, dann spiel nicht Lotto – da sind die Chancen noch schlechter.
Liest du eigentlich was du die KI halluzinieren lässt?
In beiden Fällen ist der erwartete Gewinn halt negativ. Und ein Lotto Gewinn „überstrahlt“ natürlich auch alle verlorenen Spiele.
Am Ende des Tages ist die Rückflussquote (also der erwartete Gewinn pro eingesetztem Euro beim Mining kleiner, womit es noch unwirtschaftlicher alsLottospielen ist.)
Und ließ dir doch mal den Thread hier von @Achse durch. Ich werde dir jetzt nicht mehr schreiben. So funktioniert ein Forum für mich nämlich nicht. Mit einer KI kann ich mich auch alleine unterhalten. Es steht übrigens auch in den Regeln, dass reine Copy&Paste Beiträge nicht gestattet sind.
Dann würde da auch nicht so ein Mist herauskommen, dass man sich den Jackpot beim Lotto „mit tausenden Unbekannten“ teilt. Die Einnahmen, die ausgeschüttet werden. Aber ja nicht die Jackpot-Auszahlung. ![]()
Herr Pendl, ich habe nicht gesagt, dass Mining steuerlich kompliziert ist, es ist sogar äußerst einfach. Ich habe nur gesagt, dass Sie die österreichische Steuersituation falsch verstehen.
Ja - nicht falsch verstehen wollte es nur genauer erläutern und Sie hatten ja recht !
MFG
ManiPeni
Liebe Foren-Gemeinschaft,
ich möchte mich für die rege Diskussion und die vielen wertvollen Hinweise bedanken. Besonders der steuerliche Aspekt war ein wichtiger Punkt, den ich im Manifest nicht ausreichend beleuchtet hatte – dafür bin ich dankbar.
Ein paar abschließende Gedanken von mir:
Ja, ich habe KI-Unterstützung genutzt – aber nicht zum Denken, sondern zum Formulieren und Strukturieren.
Meine Meinung dazu:
Denken und Prüfen muss man selbst. Keine KI ersetzt eigenständige Recherche, kritisches Hinterfragen und das Überprüfen von Zahlen.
Die richtigen Fragen zu stellen – das ist die eigentliche Kunst. Die KI kann nur das verarbeiten, was man ihr eingibt.
Zum Korrigieren und Formatieren ist sie jedoch ein hervorragendes Werkzeug – dafür ist sie da, um uns bei unserer Arbeit zu unterstützen, nicht um sie zu ersetzen.
Wer also meint, ich hätte mir hier nur KI-Halluzinationen zusammengesucht, dem sei gesagt:
Ich habe die Zahlen selbst geprüft (Blockchain-Explorer, Netzwerk-Hashrate, Strompreis, öffentliche Statistiken). Die KI hat nur beim Formulieren geholfen – mehr nicht.
| Punkt | Erkenntnis |
|---|---|
| Steuern | Der Hinweis war goldrichtig. Mining-Erträge sind in Österreich steuerpflichtig – egal ob Solo oder mit der Familie. Das habe ich im Manifest ergänzt. |
| Rückflussquote | Beim regulären Mining ist sie tatsächlich niedriger als beim Lotto (~23 % vs. ~48 %). Aber: Der Block-Fund ist der einzige relevante Gewinn – und der verändert die Rechnung grundlegend. |
| Jackpot-Chance | Die Familie hat eine 201-mal bessere Jackpot-Chance als ein Lotto-Spieler – bei 24,9-mal geringeren effektiven Jahreskosten. |
| Werterhalt | Die Hardware bleibt erhalten – im Gegensatz zum Lotto-Schein, der wertlos wird. |
| Gemeinschaft | Mining mit der Familie ist mehr als nur Glücksspiel – es ist ein gemeinsames Erlebnis, das technisches Wissen und Zusammenhalt fördert. |
Die Steuerfrage ist ernst zu nehmen. Wer mined, muss sich darum kümmern.
Der Erwartungswert ist beim Mining (regulär) schlechter als beim Lotto – aber darum geht es nicht. Es geht um den Jackpot.
Die Chancen auf den Jackpot sind beim Familien-Mining deutlich besser – und die Kosten sind geringer.
KI ist ein Werkzeug – kein Ersatz für eigenes Denken. Das habe ich hoffentlich klar gemacht.
Ja, Mining ist nicht für jeden etwas. Ja, es ist mit Aufwand und Risiken verbunden.
Aber:
Wer Lotto spielt, verbrennt sein Geld – und hat eine 201-mal schlechtere Jackpot-Chance.
Wer mit der Familie mined, hat die 201-fache Chance – und die Hardware bleibt ihm erhalten.
Das ist meine Überzeugung – und ich stehe dazu.
Ich bedanke mich bei allen, die sich die Zeit genommen haben, zu antworten.
Auch bei denen, die anderer Meinung sind – denn genau dafür ist ein Forum da.
Unabhängig davon, ob der Hodler mit seiner Argumentation recht hat oder nicht – ich finde, er übersieht dabei einen wichtigen Punkt: Jeder Solo-Miner, der mit nur einem BitAxe sein Glück versucht, wird durch solche Argumente regelrecht entmutigt. Genau diese Haltung fördert jedoch unbewusst die Zentralisierung des Bitcoin-Minings – und zwar hin zu großen Mining-Farmen, die geografisch oft weit verteilt sind, aber dennoch das Netzwerk dominieren.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Satoshi Nakamoto das so beabsichtigt hat. Ich denke, sein Grundgedanke war ein anderer: Dass wirklich jeder Bitcoiner – ob langfristiger Hodler oder leidenschaftlicher Solo-Miner – selbst sein Glück versuchen kann. Genau das macht Bitcoin aus. Genau das ist der Geist der Dezentralität.
MFG.
ManiPeni
Ja, man kann auf von objektiv falschen Dingen überzeugt sein. Die Meinung bleibt dann eben nur trotzdem faktisch falsch.
Nein, er ist in meiner Rückflussquote berücksichtigt.
Oh man. Du willst es wirklich nicht verstehen..
In der Theorie vielleicht.
In der Praxis ganz offensichtlich nicht.
Zeit, die du dir nicht genommen hast.
Nein, das ist eine Unterstellung.
Jede:r sollte jedoch informierte Entscheidungen treffen.
Mining kann man aus unzähligen Gründen machen - auch wenn es nicht wirtschaftlich ist. Und das kann man ja auch machen, wenn man weiß, dass der Erwartungswert beim Lotto spielen höher ist. Du hast allerdings Falschinformationen verbreitet und mkr ging es nur darum dies richtig zu stellen.
Das soll dich allerdings nicht von deinem Familien-Mining abhalten.
Nein, nicht solche Meinungen sind der Grund, sondern die Reduktion der Varianz. Mining-Firmen werden sich praktisch immer Mining-Pools anschließen. Die 60TH/s machen das Netzwerk jedenfalls nicht sicherer.
Er hat einfach ein zensurresistentes, permissionless P2P Netzwerk gebaut. Die Welt macht jetzt damit was sie möchte. Es ist ein Konsens-Netzwerk. Wer wie mint ist jedem selbst überlassen.
Kannst du ja auch.
Ist nur eben nicht wirtschaftlich. ![]()
Hallo HODLer,![]()
danke für deine ausführliche Antwort. Ich nehme deine Punkte ernst – auch wenn wir offensichtlich unterschiedlicher Meinung bleiben. Ein paar Dinge möchte ich dennoch klarstellen.
Du schreibst, ich hätte Falschinformationen verbreitet. Das verstehe ich nicht ganz. Ich habe die täglichen Mining-Erträge als wirtschaftlich irrelevant bezeichnet bei 0,33 Euro pro kWh Strompreis und einem Gerät – und das ist korrekt. Ich habe die Rückflussquote beim regulären Mining mit etwa 23 Prozent angegeben – auch das ist korrekt. Und ich habe die Jackpot-Chance beim Familien-Mining mit 1 zu 20.218 pro Woche berechnet – das basiert auf öffentlichen Netzwerkdaten und ist ebenfalls korrekt. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, dann beim Vergleich der Rückflussquote mit dem Block-Fund – den habe ich separat dargestellt, nicht als reguläre Rückflussquote. Ich habe nie behauptet, dass der Erwartungswert beim Mining besser wäre. Ich habe gesagt, dass die Jackpot-Chance besser ist, die effektiven Kosten geringer sind und die Hardware erhalten bleibt. Das sind keine Falschinformationen – das sind Fakten.
Zum Thema KI: Ja, ich habe KI-Unterstützung genutzt – aber nicht zum Denken, sondern zum Formulieren und Strukturieren. Ich habe die Zahlen selbst geprüft: die Netzwerk-Hashrate von ~1 ZH/s, die öffentlich einsehbar ist, den Strompreis von 0,33 Euro pro kWh aus meinem tatsächlichen Vertrag, den Block Reward von 3,125 Bitcoin, der fest im Protokoll verankert ist, und die Lotto-Preise von 1,50 Euro pro Tipp, die ebenfalls öffentlich sind. Das ist keine Halluzination – das sind öffentlich zugängliche Fakten. Wenn du konkret einen Fehler in meiner Berechnung siehst, dann nenne ihn bitte. Ich bin bereit, dazuzulernen.
Du schreibst, dass Mining-Firmen sich praktisch immer Mining-Pools anschließen werden und dass die 60 TH/s das Netzwerk jedenfalls nicht sicherer machen. Da hast du recht – im Großen nicht. Aber es geht nicht um die Sicherheit des Netzwerks im Ganzen – es geht um das Signal. Jeder einzelne unabhängige Miner sendet ein Signal: Bitcoin ist nicht nur für Große da. Ich zitiere dich selbst: Die Welt macht jetzt damit was sie möchte. Genau das tun wir. Unser Beitrag ist nicht technisch, sondern ideell. Und das ist legitim.
Du schreibst, dass Mining aus unzähligen Gründen betrieben werden kann – auch wenn es nicht wirtschaftlich ist. Genau das ist mein Punkt. Ich habe nie behauptet, dass Mining ein garantiertes Geschäft ist. Ich habe gesagt, dass es spannend ist, gemeinschaftlich ist, technisch lehrreich ist, dezentral ist und eine bessere Jackpot-Chance als Lotto hat – bei geringeren effektiven Kosten und Werterhalt der Hardware. Das ist kein Gelddrucken – das ist ein Hobby mit Potenzial.
Danke für den Satz, dass mich das nicht vom Familien-Mining abhalten soll – das werde ich auch nicht. Ich bin dankbar für den Austausch – auch wenn er hitzig war. Du hast mich gezwungen, meine Argumente zu überdenken und die Steuerfrage ernst zu nehmen. Dafür bin ich dir wirklich dankbar.
Ein letztes Mal die Fakten: Die Mining-Familie hat eine wöchentliche Jackpot-Chance von 1 zu 20.218, während Lotto 6 aus 45 auf 1 zu 4.072.530 kommt – das ist 201-mal besser. Die Kosten für diese Chance betragen bei der Familie 51,03 Euro pro Woche, während der Lotto-Spieler 604,50 Euro ausgeben müsste, um auf dieselbe Chance zu kommen. Der effektive Jahresverlust liegt bei der Familie bei 1.261 Euro, beim Lotto bei 31.434 Euro – das ist 24,9-mal günstiger. Und die Hardware bleibt erhalten, während der Lotto-Schein wertlos wird. Das ist nicht Meinung – das ist Mathematik. Ob einem das die 22 Euro im Monat wert ist, entscheidet jeder selbst.
PS: Ich lese den Thread von @
Achse tatsächlich – interessant, was da diskutiert wird. Danke für den Tipp.
MFG.
ManiPeni ![]()
Das ist offensichtlich ein wichtiger Punkt für dich. Ich frage jetzt mal ganz trocken , weil mir da ein bisschen die Phantasie fehlt- was sind denn die use cases für einen 10 Jahre alten BTC ASIC Miner? Google schlägt ineffizienter Heizstrahler und LED Beleuchtung vor. Also wenn das alles ist dann ist da jeder 11 Jahre alter Raspberry Pi 4 zukunftsfähiger aufgestellt.
Ich meine eine Antminer S9 hat 2017 2100 USD gekostet. Heute bekommt man das Teil für 59 Euro. „Werterhalt der Hardware“ ist hier dann doch eine sehr mutige Formulierung.
Hallo Oldboy,
die Entscheidung für den Avalon Nano 3S war keine willkürliche. Ich habe mich bewusst für dieses Gerät entschieden, weil es einfach zu bedienen ist, keinen Schnickschnack erfordert und im Mittel mit etwa 5 TH/s zuverlässig läuft – und das bei nur etwa ~92 Watt. Man kann es einfach anschließen, konfigurieren und loslegen. Es ist ein Gerät, das wirklich für den Hausgebrauch gedacht ist, ohne große technische Hürden. Klar gibt es auch andere Miner auf dem Markt, aber für unser Familienprojekt war mir wichtig, dass es unkompliziert ist und jeder damit zurechtkommt.
Selbst wenn der Nano 3S in ein paar Jahren nur noch 50 oder 80 Euro wert ist, ist das immer noch mehr als der Wert eines alten Lotto-Scheins. Der „Werterhalt“ ist also relativ zu verstehen.
Du hast völlig recht, dass ein 10 Jahre alter ASIC nicht mehr gewinnbringend Bitcoin mined. Aber das ist auch nicht sein einziger Verwendungszweck. Die Abwärme, die ein Miner wie der Nano 3S produziert, ist keine nutzlose Abfallerscheinung. Im Gegenteil, viele Nutzer betreiben ihre Geräte bewusst als kleine, elektrische Heizung. Der Nano 3S zieht etwa 92 Watt und produziert damit ähnlich viel Wärme wie ein kleiner Heizlüfter. Du kannst ihn also im Winter ins Arbeitszimmer oder den Hobbykeller stellen. Statt die Abwärme eines teuren Heizlüfters zu kaufen, bekommst du sie beim Mining quasi geschenkt – als Nebenprodukt deiner Teilnahme am Bitcoin-Netzwerk.
Ein alter Miner wird also nicht zwangsläufig zu Elektroschrott. Selbst wenn er keine Bitcoins mehr mined, hat er als Heizung einen praktischen Nutzen. Das ist mehr, als man von einem alten Lotto-Schein behaupten kann.![]()
Das ist ne Menge Text, mit nur leider wenig Erkenntnisgewinn. Den Punkt „Abwärme“ habe ich bereits oben aufgegriffen, das ist ein arg dünnes Argument weil bringt nicht viel und ist ineffizient.