Vielleicht wollte er es Obama gleichtun? Auf einem der Fotos hält Marco Rubio sogar auch den Mund zu, wie Hillary Clinton.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass diese Dinge oder die Darstellung Trumps Ego zu schulden sind. Weil er bei vielen Dingen versucht, es seinen Vorgängern gleich zu tun. Gerade mit Obama hatte er ja so seine Probleme. Er will sie übertreffen oder wenigstens sich genau so wichtig und bedeutsam machen.
du bist und bleibst ein notorischer Nichtversteher. ich habs bereut dir überhaupt wieder geantwortet zu haben und lasse das ab jetzt auch wieder sein. Ließ meinen letzten Beitrag nochmal, versuche es zu verstehen oder lass es sein. Ist mir wurscht.
Vielleicht war dir das auch einfach nur nicht bewusst, was du damit gesagt hast, als du es gesagt hast. Ist ja auch nicht schlimmt. Du hättest ja auch mal sagen können, dass du das so nicht gesehen hast, dass ich vielleicht nicht ganz unrecht habe und dass du das so nicht gemeint hast.
Die USA brauchen das Schweröl von Venezuela. Als weltweit grösster Fracking ÖL Förderer, exportiert die USA Leichtöl. Das ist aber nicht das ÖL das gebraucht wird um den ganzen Prozess der Gewinnung zu kontrollieren, verarbeiten, konsumieren und exportieren. Schweröl (dickflüssige Schlacke) wird in den USA (und die Welt) für alles mögliche gebraucht. Die ganzen Raffinerien sind alle im Süden der USA angesiedelt. Die können mit dem Fracking Öl nichts anfangen.
Von wegen Protesten da waren Russland und China. Die Europäer werden vom US Export profitieren. Bekanntlich beisst man nicht in die Hand die einen füttert.
Der jeweilige Präsident ist egal. Hinter den Präsidenten sitzen die Think Tanks und deren Geldgeber. Hinter den Clintons z.B.
Das Center for American Progress wird dafür kritisiert, dass es die in der Business Alliance organisierten Spender aus den Reihen der Großunternehmen nicht offiziell veröffentlicht: Es sei problematisch, da heute viele Think Thanks effektiv als unregistrierte Lobbyisten für die Interessen ihrer Spender agieren, ohne einer Offenlegungspflicht zu unterliegen. Laut einer dem Magazin The Nation zugespielten Liste befinden sich unter den Mitgliedern der Business Alliance Firmen wie Comcast, Walmart, General Motors, Pacific Gas and Electric, General Electric und die RüstungskonzerneBoeing und Lockheed.
Hinter den sog. Konservativen Präsidenten von den Republikanern z.B. das Atlas Netzwerk mit der Heritage Foundation.
Also die Geldgeber kommen am Ende alle aus derselben Klasse. Alles Großindustrielle usw. die unter dem Strich dieselben Interessen haben.
Die einen vielleicht mehr Interesse an Gas, die anderen mehr am Öl, aber unter dem Strich ändert es grundlegend nichts an den Prinzipien des Kapitals denen die USA politisch folgt.
Ja genau also was ich ja nur sagen wollte ist, dass Deutschland nicht nur von der USA und deren Venezuela Konflikt profitiert sondern das auch offen kritisieren und sich breiter aufstellen könnte, in dem sie sich nicht so abhängig von den USA machen. Wenn das Gas aus Nordstream günstiger ist als die Konkurrenz wird das sowieso verkauft, dann kann das Deutschland auch einkaufen und die pushen damit trotzdem Russland nicht massiv bzgl. des Ukrainekriegs. Besonders weil die USA kein Stück besser ist was irgendwelche Militärkonflikte angeht.
Das Gas aus Russland war nicht so billig wie viele immer denken. Abgesehen davon hat man gesehen dass Russland kein zuverlässiger Lieferant ist. Bestehende Verträge einfach bricht mit hanebüchenen Begründung einfach gebrochen
Sich mit der Grundversorgung für eine Gesellschaft wie Energie überhaupt abhängig zu machen von den Launen eines anderen Staates grenzt eigentlich schon an Volksverrat.
Da sollten wir grundsätzlich völlig autark sein. Also was Verteidigung, Nahrungsversorgung. Energieversorgung angeht.
So gesehen werden entweder die Hälfte oder der Großteil der Nationen von Verrätern regiert
In Schwellen- und Entwicklungsländern ist das ja noch viel schlimmer. Und das nicht nur, weil sie keine andere Wahl haben. Auch dort gibt es Korruption und ein Komfortdenken der herrschenden Gruppe. Was ich sagen will, ist: Kritische Abhängigkeiten sind auf der Welt eher die Regel als die Ausnahme.
Selbst Supermächte wie die USA und China haben kritische Abhängigkeiten. Auch wenn sie mit aller Macht versuchen, sich in diesen Bereichen abzusichern und alles niederzumähen, was schwach genug ist, um geschluckt zu werden. Es bleibt eine Herausforderung.
Auf YouTube verbreiten sich aktuell die verschiedenen Narrative zum Fall Maduro. Verschiedene Interpretationen und Verschwörungstheorien.
Hier eine Bitcoin zentrierte Interpretation. Ich weiß wirklich nicht ob das in Venezuella auch nur ein Hauch irgendwas mit Bitcoin und Mining zu tun hat. Aber faszinierende Sichtweise
Im Kern sagt er, dass die Sicherung von Energieressourcen, wie das venezolanische Erdöl, Teil der nationalen Strategie ist, die auch beinhaltet, dass man Energieressourcen für Bitcoin Mining und Sicherung des Währungsraums erschließt. So habe ich es jedenfalls verstanden.
Stell dir vor an der Pressekonferenz hätte es die Frage gegeben.
“Mr. President, what are the United States doing with the 230 seized bitcoins?”
Lumo Proton AI meint:
The United States typically handles seized cryptocurrency through the Treasury’s Office of Asset Management (OAM). After a seizure, the assets are held in a custodial wallet, and the government eventually decides how to dispose of them—most commonly by auctioning the coins to the highest bidders.
Um sozialistische Länder von deren Diktatoren zu befreien bedarf es keines Grundes. Man nimmt nur das Scheitern vorweg und erspart den Bürgern das Elend.
Man könnte sagen Trump ist ein Philantrop. Die Amis sind die wahren Blauhelme.
Laut meines Wissens wurde aber das Öl verstaatlicht. Also gehörts meines Wissens nicht den Menschen, sondern dem Staat. Ich finde, das ist ein Unterschied :)
Und sag mir jetzt nicht, dass das Volk der Staat ist
Fälle wie in Venezuela sehe ich so: Das Land war mehr oder weniger stark kolonialisiert und wurde von kleinen Gruppen im In- und Ausland kontrolliert. Diese entdecken große Erdölvorkommen. Die kolonialen Herren sichern sich diese Ressourcen und geben der herrschenden Diktatur, die das vor Ort gewährleistet, eine gewisse, für sie profitable Beteiligung. In der Bevölkerung entwickeln sich zwei Gruppen. Die, die von dieser Beteiligung profitieren und teilweise in Reichtum leben, und der einfachen Bevölkerung, die keine oder eine extrem geringe Beteiligung daran haben.
Ich sehe diese Muster in vielen ehemaligen Kolonien. Die Nutznießer des Kolonialismus treten dann immer als oppositionelle Kraft gegen die Sozialisten auf und die Kolonialherren tun dann ein auf „Guckt mal, die Leute wollen eigentlich Freiheit und sind für uns”.
Dann wurde diese Regierung durch eine ersetzt, die die Interessen der großen Mehrheit, die nicht beteiligt wurden, vertritt. Sie verstaatlichen das Erdöl und enteignen die ausländischen Erdölunternehmen. Das Problem ist, dass sind nicht automatisch die guten, auch wenn sie für die Bevölkerung am Anfang gewisse Entlastungen bringen können. Auch sie können korrupt sein, sich selbst bereichern oder mit den sozialistischen Ansätzen die Wirtschaft hemmen und ruinieren.
Keine Ahnung, wie der libertäre Denker so eine Situation eigentlich bewerten soll. Man ist zwar gegen Enteignung, aber die Typen, die diese Ressourcen sich angeeignet haben, haben das auch nicht über einen freien Markt getan, sondern über koloniale Strukturen.
Ich tendiere zu der Position, dass Enteignung und Verstaatlichung dann gerechtfertigt sein kann, wenn das Eigentum im Prinzip systematischer Diebstahl war. Will man so was in den freien Markt überführen, muss man die Diebe enteignen, die durch ihre Nähe zum Staat extremste Monopole gebildet haben und eine normale, also freie Entwicklung der Wirtschaft blockieren. Aber man kommt am Ende um den Machtfaktor nicht drumherum. Das wird vermutlich nie absolut gerecht zu lösen sein.
Es macht doch überhaupt nie irgend einen Sinn das Bodenschätze im privaten Besitz sind. Der freie Markt ist deshalb sinnvoll weil er Innovation und Effizienz bringt wenn es Konkurrenz gibt und das funktioniert halt schlecht überall wo solche natürliche Monopole involviert sind.
Die Förderung dieser Ressourcen wiederum ist etwas wo sich Konkurrenz bilden kann, aber halt nur wenn das nicht den Besitz eines Bodenschatzes voraussetzt. Deshalb macht das auch Sinn das zu trennen.
Meiner Meinung nach sollten Bodenschätze immer den Bewohnern des ganzen Landes gehören und nicht einigen privaten. Ist in vielen Staaten auch so. Wenn ich zum Beispiel hier in der Schweiz auf meinem Grundstück Öl finden würde dann würde das dem Staat gehören. Wenn ich eine Schatztruhe finde gehört sie jedoch mir.
Ausser natürlich es ist viel Öl, dann bringt die USA Demokratie vorbei und dann gehört es plötzlich Chevron.
Genaugenommen unfasst das Recht an einem Grundstück ein Betretungsrecht, Nutzung der Oberfläche und der Erträge (der Oberfläche, ja, auch Rüben und Kartoffeln).
Alles was darunter und darüber ist, gehört dem Staat - als Gemeinschaftsgebilde, nicht der Verwaltung, die Rechte für sich beansprucht, sich aneignet.
Konkurenz hat einen Knackpunkt. Konkurrenten gehen im Zweifel zu Lasten anderer über das erträgliche Maß hinaus, auch unter Ausbeutung anderer.
Konkurrenz benötigt also Beschränkungen, jedoch nicht im Sinne von Sozialisten und linken.