Kritische Gedanken zum Bitcoin

Ändere es und werde unabhängiger Core-Maintainer! Niemand hält dich davon ab!
Ach ne warte, das wäre ja ziemlich aufwändig, sollen das mal andere machen…
Was wäre denn deine Idealvorstellung für diesen Punkt? 8 Mrd. Programmierer?
Du entscheidest mit deiner Node, nach welchen Regeln du spielen möchtest!

Ist doch längst passiert! Es gibt sage und schreibe 32-tausend Forks auf Github… wenn einer dieser „Bitcoins“ für dich besser ist, kannst du dich jenem Netzwerk jederzeit anschließen!

Diese Wertevorstellung gilt definitiv für den Mainlayer. Von Lightning weiß Satoshi jedoch nichts und ich glaube nicht, dass er das WhitePaper für alle zukünftigen Layer auf Bitcoin erstellt hat.

Aber auch nur in deiner Theorie! Ich kann unzählige riesige Channel zu völlig unbedeutenden Knotenpunkten haben, die dann kaum genutzt werden, weil diese selber kaum connected sind. Zoom Out!

Das definierst du so. Ja und… ich sage nein, hat es nicht. Und nun?

Bis auf den feinen Unterschied, dass Bitcoin im Vergleich zu Fiat freies Geld ist - ja stimmt, ist quasi alles gleich.
Dass sich dieFinanzbranche mit all ihren Futures und weiß der Geier was auf Bitcoin stürzen und mit ihrem bekannten System kompatibel machen, dafür kann doch Bitcoin nichts. Keiner kann es ihnen verbieten.
ABER es wird der Tag kommen, an dem Futures und CFDs wertlos im Vergleich zum echten Bitcoin sind.

Das ist keine Inflation, denn die sind ja schon da^^
Ich würden diesem Fall ganz klar sagen BTFD!!!
Aber mal ernsthaft: würdest du also sagen, dass Satoshi keinen Anspruch auf seine geminten Bitcoins hat? Ist schon harter Tobak…

again and again and again and again and again and again… :roll_eyes:

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Ich hatte den SHA ja ursprünglich im Zusammenhang mit der NSA Problematik erwähnt.

Sorry aber in diesem Text taucht allein 6 x das Wort verschlüsselt bzw. Verschlüsselung auf.
Secure Hash Algorithm

Das war wohl ein Missverständniss, ich hatte mich mit „zur Bereicherung von einigen wenigen“ auf die Bitcoin-Investoren und nicht auf die Miner bezogen.
Das dieser Aufwand zur Absicherung benutzt wird ist mir klar.

Das hatten sich die Bitcoin XT Leute wohl auch gedacht, bis dann ihre Vorschläge bei Reddit einfach gelöscht wurden bzw. die Bitcoin XT Nodes mit Dos Attacken überzogen wurden.

Da Bitcoin auf einem Globalen Level angekommen ist und es hier um Billionen Beträge, unternehmerische bzw. menschliche Schicksale geht, müssten neben den Programmieren auch Interdisziplinäre Berater aus anderen Bereichen teilhaben.

Ja. Satoshi hatte in einem Forum Beitrag die Vergrößerung des Blocks angedacht was aber bei Bitcoin Cash abgelehnt wurde.

Frei aber trotzdem den Schwankungen der Fiat-Märkte ausgesetzt.

Der Bitcoin kann dafür nichts, aber diejenigen die ihn für Fiat verkauft bzw. kaufbar gemacht haben.
Wäre das Netzwerk ein in sich geschlossenes peer-to-peer / Bitcoin to Bitcoin geblieben, könnten das Finanzsystem nur machtlos von außen zuschauen.

In seiner Wallet, aber nicht auf dem handelbaren Markt.

Sicher hat er das.

Da es ja von so vielen erwähnt wird, wird wohl anhand der Schwarmintelligenz was dran sein.

Also soll es nicht mehr Entwickler geben?! Warum reitest du dann auf der Anzahl der Entwickler rum?
Ich verstehe deine Kritik bei der Anzahl der Entwickler nicht.
Es sind dir zu wenige, aber mehr Entwickler machen für dich auch keinen Sinn. So what?

Bitte was? Weil sich Menschen verschulden etc. muss Bitcoin in seiner Entwicklung auf diese Rücksicht nehmen? Nenne mir bitte Mechanismen im Quellcode, die derartige Schicksale verhindern…vielleicht hast du ja eine geniale Idee.

Nein müssen sie nicht! Bitcoin ist Software und soll ausschließlich von Softwareentwicklern weiterentwickelt werden. Was bitte soll bspw. ein Wirtschaftsminister sinnvolles zum Quellcode beitragen? Kannst du mir sinnvolle Beispiele geben?

Mir schmecken rote Zwiebeln besser als weiße.

„ausgesetzt“ klingt so dramatisch. Was schadet es denn dem Ökosystem rund um Bitcoin, wenn der Wert in Fiat schwankt? Kannst du mir etwas aus der Vergangenheit nennen? Jetzt komm mir nicht mit den Preis-Drops vor 2018! Da war der Markt noch winzig klein im Vergleich zu heute und fast ausschließlich von Retailern dominiert. So einen 80% Drop wirst du in Zukunft wohl nur noch bei Weltuntergangsszenarien sehen.

Liest du auch, was du schreibst?
Wie stellst du dir das vor? Man hätte also nur Bitcoins gegeneinander tauschen dürfen?! :joy:
Den Bitcoin-Core möchte ich sehen, der einen Tausch gegen andere Waren oder Währungen verhindert…

Und die Erde ist flach!!!111elf
Hört man ja auch an jeder Ecke.

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1 x im Eröffnungstreat „eine kleine Gruppe von Programmierern“ ist herumreiten?

Vergleichbar mit der kleinen Anzahl von Personen die über die Weltwährung entscheiden.

Zu wenig habe ich nie gesagt.

Der Quellcode sollte einen natürliches Maß an Moral und Ethik gerecht werden damit keine Ungerechtigkeit entsteht, das ist der Vorteil von programmierbarem Geld.

Bitcoin ist ein auf Software basierendes Zahlungsmittel und ein Wirtschaftsfaktor, deshalb wäre z.B. ein Wirtschaftswissenschaftler als Berater vorstellbar.

Es schadet eher den Kleinanlegern als dem Ökosystem rund um Bitcoin.
Hier mal ein Vergleich von Apple zu Bitcoin

Meinst du sowas wie…

Man hätte Bitcoin gegen Waren oder Dienstleitungen getauscht :open_mouth:
__
Man muss die Gedanken eines Anderen über eine Sache nicht persönlich nehmen.

Das Netzwerk kann doch aber diese Entscheidungen ablehnen oder zustimmen. Das geht in unserem jetzigen FIAT-System wenn nur sehr bedingt.

Der Mensch entscheidet, wie moralisch und ethisch er dieses Medium nutzt. Ein Code kann im Prinzip nicht moralisch gut oder schlecht sein. Oder führe deine Gedanken dazu gerne nochmals aus, dass man sie besser versteht.

Der Wirtschaftswissenschaftler darf doch gerne zum Bitcoin-Netzwerk seine Ausführungen veröffentlichen/kundtun. Es gibt bei Bitcoin keinen „Kreis“ an beratenden Menschen, die über das Schicksal des Codes entscheiden. Ich glaube du musst dich hier noch etwas besser einlesen, dass du aus diesem Denkmuster herauskommst. :slight_smile:

Niemand ist gezwungen, mit seinem Fiat-Geld darauf zu spekulieren, dass Bitcoin zur Weltreservewährung wird oder dass der eingesetzte Wert (gemessen in Fiat) langfristig seinen Wert erhält.

Was möchtest du mit deiner Grafik beweisen/bezwecken?

Dann hätte sich der Kurs von BTC zu USD doch genauso entwickelt? Verstehe deinen Ansatz hier tatsächlich auch nicht wirklich. Wie willst du verhindert, dass am Weltmarkt ein Währungspaar existiert.

@mcwinston meinte es sicher nicht böse. Meiner Meinung nach sollte er sich etwas höflicher ausdrücken und jemanden wie dir, der sich vielleicht in der Bitcoinwelt noch nicht so gut auskennt - aber offensichtlich dazulernen will - etwas mehr entgegenkommen :wink:

Hm, was genau hast du denn für ein Bild vom Bitcoin-Netzwerk? Führe das doch mal bitte aus, um deine Beiträge hier auch besser einordnen zu können… Du siehst Bitcoin- glaube ich - ziemlich aus der Spekulantensicht. Eine wenige bereichern sich mit Bitcoin? Willst du einer derjenigen sein? Oder trittst du dafür ein, den Code zu ändern, dass dies nicht mehr möglich ist deiner Meinung nach? Wie schaut für dich theoretisch der bessere „perfekte“ Bitcoin aus?

Vielleicht interessante Threads für dich:

Können wir Bitcoin so anpassen dass wir eine „gerechtere“ Welt bekommen in der jeder das tun muss was die Mehrheit will?

Die soziale Seite des Geldes

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@BlockSpieler
Bitte lese dich mehr in die Bitcoin Welt hinein, dann wirst du SELBST erkennen dass viele deiner Gedanken/Zweifel und Kritiken nicht so sind wie du gerade denkst und sie neu bewerten.

@BlockSpieler

Ich möchte hier nicht einfach weitermachen und Wortklauberei betreiben. Außerdem sind viele hier der Meinung, das Whataboutism auch nicht hilfreich ist. Aber,…

Bitcoin ist ein Geldsystem und muss sich also mit dem heutigem Fiatsystem vergleichen lassen, dass Weltweit existiert. Das ist nicht nur der Euro und der Dollar.

Ja vielleicht hat Bitcoin Probleme mit der Dezentralisierung in einzelnen Punkten. Diese Probleme dürfen angesprochen und eventuell entkräftet werden. Das ist Demokratie. Natürlich wird es auch einzelne Entitäten geben, die ihre Macht ausbauen wollen, das hat die Menschheit historisch schon dutzende male erlebt und wird auch vor Bitcoin nicht halt machen. Stand heute hat sich Bitcoin erfolgreich zur wehr gesetzt was natürlich nicht bedeutet dass es zukünftig nicht ausufern kann.
Aber vergleiche diese Angriffe mal mit dem heutigem Fiatsystem: Fiat ist in keinster weise Dezentral und es bestreitet auch keiner. Fiat ist in keinster weise demokratisch, aber es fordert auch keiner.
Demgegenüber hat Bitcoin die beste Demokratie geschaffen, die die Menschheit im Geldsystem bislang erreicht hat und das bessere Geld wird sich irgendwann durchsetzen.

Ja Bitcoin kann angegriffen werden, Bitcoin baut auf schon bekannte Technologien auf. Aber diese Angriffsvektoren werden täglich tausendfach diskutiert. Wo wird in der Öffentlichkeit diskutiert wie Bänker das Fiatsystem unterwandern/ausnutzen können? Das bessere Geld wird sich früher oder später durchsetzen.

Ja, jeder kann den Bitcoin code verändern. Aber nur wer im Konsens mit den anderen ist nimmt teil am Bitcoin Netzwerk. Niemand ist gezwungen nach diesen Regeln zu spielen, aber umso mehr es tun umso wertvoller wird das Netzwerk. Jeder kann auf sein Eigenes Netzwerk umstellen und mit den Leuten in seinem Netzwerk interagieren. Das gleiche gilt natürlich auch für andere Kryptoprojekte wie Eterium. Auch die EZB plant einen KryptoEuro. Nur wenn diese Kryptotokens von zentraler Stelle ausgegeben werden, oder dann ist das Projekt halt nicht mehr dezentral. Jeder kann mitmachen aber wenn es keinen Konsens gibt bleibt es wertlos für die Allgemeinheit. Das bedeutet nicht dass solche Netze nicht ihren Wert für einzelne Leute haben kann, aber umso mehr Menschen du mit Bitcoin bezahlen kannst, desto mehr werden es auch benutzen und natürlich auch umgekehrt. Das bessere Geld wird sich irgendwann durchsetzen.

Wenn du mit finanzieller Unsicherheit argumentierst, dann muss ich unweigerlich an die ungewisse Inflationsrate im Fiatsystem denken. Was ist denn Gewiss was mit deinem erarbeiteten Geld passiert? Lässt die EZB neues Geld drucken (Ja ich weiß über Kredite und so), dann ist dein erspartes Geld auch futsch. Durch Inflation bist du gezwungen dein Geld zu verspekulieren und damit kann dein Geld auch Futsch sein. Rentenversicherung? Aktien Immobilien? Geld auf dem Konto rumliegen lassen? Alles unsicher im Fiatsystem. Nur bei Bitcoin weißt du genau, dass dein Anteil ein Anteil von 21 Millionen Stück ist. Nicht mehr und nicht weniger. Das bessere Geld wird sich irgendwann durchsetzen.

Und wenn du ökonomisch argumentierst, dass es zu viel Energie kostet das Netzwerk zu betreiben, dann solltest du auch einmal schauen wie viel Energie unser jetziges System alleine für Finanzprodukte verschlingt. Das ist deutlich mehr als Bitcoin da sich der Energieverbracuh von Bitcoin an einem hart umkämpften Markt halten muss. Das bessere Geld wird sich irgendwann umsetzen.

Du magst vielleicht Bitcoin nicht mögen, und viele Argumente für und gegen Bitcoin sind falsch oder nicht belegt. Die Zeit wird es zeigen was das bessere System war. Zusätzlich kann jeder heute schon entscheiden, was für ihn mitsammt all seinem Wissen das bessere Geldsystem ist.

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Ja und nein.
Das hier ist ein Forum. Über seine Punkte kann man schon diskutieren. Ich finde die Les-dich-mehr-ein und du-hast-Bitcoin-halt-nicht-verstanden Keule nicht der beste Weg. Man kann den Leuten, die logischerweise auch in ihrer Meinung beeinflusst wurden (siehe FUD-Berichte da draußen) auch nicht böse sein! Ich bin früher auch drauf reingefallen. Roman auch, und einige hier auch! Der Bitcoin-Weg ist ein langer Weg.

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Und wo ist jetzt das Problem? Sie stellen die Liquidität zur Verfügung bzw. das Netzwerk funktioniert halt so. Kannst dir ja auch selber ein paar Channels aufbauen, dann bist du selber nicht auf die grosse Knoten angewiesen.

Ich betreibe seit drei Monaten selber einen Knoten und hab jetzt nicht mega viel Liquidität drin, route aber selber jeden Tag paar Transaktionen. :slight_smile: und da es zurzeit nichts besseres als das Lightning Protokoll für Bitcoin gibt, macht man doch das beste daraus. :yum:

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Hallo @BlockSpieler,

Bitcoin ist am freien Markt für Geld entstanden. Man könnte sogar behaupten Bitcoin hat diesen Markt erst geschaffen, aber das ist eine andere Diskussion. Sämtliche Vorschläge, die Bitcoin verbessern wollen, ohne dessen Entstehung und den Konsensus anzuerkennen sind zum Scheitern verurteilt, solange sich die vermeintliche Verbesserung nicht auch am freien Markt für Geld durchsetzen kann.

„Jemand müsste mal,…“, „Man könnte doch,…“, „Aber wenn man…“ funktionieren nicht! Die Antwort darauf lautet: „Machen und beweisen oder scheitern!“ oder anders: Go fork yourself!

Viele Grüße,
Maxikowski

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Was mich an Bitcoin stört ist, dass das Mining immer mehr von großen Firmen übernommen wird.

Firmen sind deutlich leichter zu kontrollieren, zu überwachen und zu regulieren, als einzelne Teilnehmer. Einzelnen Teilnehmern ist es aber nicht mehr möglich, hier selbst aktiv zu werden. Das liegt zum Einen an der teuren Hardware und zum Anderen an der Standortfrage und den Stromkosten. Wer kann denn mit Sicherheit sagen, dass sich Firmen oder Pools nicht zusammenschließen. Was für das Problem der Zentralisierung beim Staking gilt, kann auch durchaus auf das Mining bei Bitcoin zutreffen.

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Das sehe ich nicht so.

Ja die effektive Mininghardware ist momentan recht teuer geworden, aber trotsdem kann jeder mitmachen und umso zentralisierter das Geschäfft wird, desto größere Anreitze werden geschaffen in das Mining mit einzusteigen und Bitcoin zu sichern. Beim Staking geht das nicht denn da müsstest du dich anstrengen mehr Geld zu verdienen als die anderen Staker,… was ja schon sowiso der Grundgedanke im Kapitalismus ist.

Wenn in Norwegen zB. die Häuser mit Strom geheizt werden dann kann man die Heitzkörper einfach durch jedwede Mininghardware ersetzen. Der Stromverbrauch wäre der gleiche aber zusätzlich sichern die veralteten Mininggeräte noch das Netzwerk. Überall könntest du dir eine Solarzelle aufstellen und diesen Strom ins Mining stecken. Außerdem kannst du dir auch selber Hardware kaufen und diese von Miningfirmen betreiben lassen. Ja dann hätten die Firmen Theoretisch zugriff auf deine Hardware aber du würdest merken wenn sie das missbrauchen. Außerdem kannst du ja die Miningpools aussuchen mit denen du mitminest. Und falls dir das nicht passt kannst du immer einen neuen Miningpool aufmachen wo du zb. nur Privatleute einlädst. Man kann sich heute sogar den Bruchteil eines Miners Kaufen (und sich so die Kosten/Einnamen mit anderen Teilen), falls einem die Hardware komplett zu teuer ist.

Generell kann man sich natürlich noch dezentralere Senarien vorstellen wie zb. jedes Handy mined immer unentwegt mit oder jedes Haus hat eine Bitcoinminingheitzung,… Aber wenn man sich die momentane Lage anschaut dann gibt es eigentlich erstmal keinen Grund zur Beunruhigung.

Das Mininggeschäft ist ein freier Markt und bringt damit natürlicher weise immer gute Innovation mit sich. Denn genau diese Innovation gibt denjenigen, der sie bringt einen kleinen Vorteil im Geschäft. Sollte es aber zu einer Monopolbildung kommen werden die jeweiligen Marktteilnemer meist Träge und ruhen sich auf ihrem Erfolg aus sodass neue Innovationen vorbeiziehen könne. Die Frage ist also, kann das Monopol solange gehalten werden um es zu einen Angriff auf das Netzwerk zu nutzen, von wen auch immer?

Aber wenn es kritisch wird kann jeder mit einsteigen ins Mininggeschäft was beim Staken nicht gehen würde. Außerdem können sich gegen Monopolisten auch Gegenalianzen bilden. Es muss ja nur verhindert werden, dass eine Instanz 50% oder mehr Rechenleistung hat und umso größer das Netzwerk ist, desto schwieriger wird es. (Im gegensatz zum Staking, wo es immer einfacher wird umso mehr du Stakest)

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Genau. Es wird passieren, dass sich Miner zusammen schließen. Deswegen ist es wichtig, dass das Netzwerk so dezentral wie möglich ist. Run your own miner!

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Der Strom in Norwegen schwankt im Einkauf in den Tagespreisen bei 15 bis 30 Cent zur Zeit (Im VK kommen dann nochmals 20% oben drauf). Norwegen ist also kein guter Standort zu Zeit. Ein Asic Miner hat ca. 3-3,2 kW Anschlusswert, wie viele kann sich ein normaler Haushalt aufstellen, ohne das die Sicherungen fliegen. Den Miner so um zu gestallten, damit man Abwärme nutzen kann und der Geräuschpegel erträglich ist, kostet richtig Geld. Also glaube ich nicht, dass die Allgemeinheit hier wirklich Spaß hat. Und wie viel Solarfläche würde man benötigen um 3,2 kW oder mehr zu betreiben, auch dafür ist doch in der Regel nicht genug Platz vorhanden.

Wie will man denn verhindern das eine Instanz mehr als 50% Rechenleistung bekommt, wenn sich zum Beispiel 3 größere Pool zusammenschließen oder große Mining Farmen von einer Instanz aufgekauft werden.

In das Mining zu investieren wird und bleibt ein teurer und umständlicher (weil Gewerbepflichtig) Spaß, auch weil man z.B. in Deutschland nicht gerade auf offene Türen trifft, was dieses Thema angeht.

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Und Hardware von anderen Firmen betreiben zu lassen ist so als würde ich meine Coins auf einer Börse liegen lassen. Das kann gutgehen, muss es aber nicht.

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Für Industrieminer mag das stimmen, es gibt aber auch kleinere Geräte. Ich hab zb. mal einen USB Miner gesehen. Natürlich haben diese Geräte auch eine geringere Hashleistung, könnten aber dafür besser verteilt eingesetzt werden. Ist aber zurzeit nicht erhältlich, vermutlich wegen sehr großer Nachfrage.

Generell hast du recht. Es wird schwieriger gegen die Industrieminer anzukommen. Und nur weil sich manche Miner in Firmen oder Pools zusammentun heißt das nicht dass sie so einen Angriff starten können. Denkbar wäre es aber. Ich bin mal gespannt wie die Zukunft sich entwickelt.

Ich kann mir nicht vorstellen, das es eine Firma oder ein Staat es schafft mehr als 50% Energie aufzutreiben als alle anderen zusammen. Dann hätte der Rest der Welt ganz schön geschlafen. Aber du hast durchaus recht, denkbar wäre es.
Im Gegensatz zum Staking könnte man der Übermacht aber mit Miningaufbau entgegentreten und so deren Anteil an der Hasrate wieder verringern. das geht beim Staking nicht.

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Ja, du kannst dem ferigt Programmierten Code zustimmen oder nicht. Beispielsweise können aber Exchanges, Mining und Nodes betreiben und Programmierer Finanzieren. Interessenkonflikt.

Ja das ist halt die Frage in wie weit man so etwas überhaupt in einen Code einarbeiten kann, damit sich eben keine Monopolisten bilden.
In einer komplett verblockchainten Welt wäre das sicher möglich, abgesehen vom Schwarzmarkt wo man Bitcoin für Bargeld bekommen kann.

Ich hatte mir dazu schon einiges recherchiert

github
lists.linuxfoundation
IRC_channels

Hast du noch andere Quellen?

So ist es, allerdings möchte ja Bitcoin auch den schlechter gestellten eine Chance bieten, und die sind den Großspekulanten durch die entstehenden Schwankungen ausgeliefert.

Die Abhängigkeit des Bitcoins von den Fiat-Märkten. Geplant war er als unabhängige Zahlungsform.

Ich bin eher Purist / Minimalist, der auf den Ur-White-Paper-Bitcoin steht. Ohne die Verknüpfung zum Fiat-Layer könnte der Bitcoin seinen Wert allein aus der aufgewendeten Energieleistung erhalten.
Sicher ist der B. auch aus dem Nichts entstanden, aber ihn an das System zu verkaufen was man anprangert ist unlogisch.

Danke für die Thread Links.

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Gleichzeitig könnte ein Core-Maintainer eigene Nodes und Mininghardware betreiben - Interessenskonflikt!
Im Ernst? Willst du also ausgesuchten Menschen/Institutionen verbieten in gewisser Form an Bitcoin zu partizipieren?

  • Eine Exchange darf keine Node haben!
  • Einer Miner darf keine Exchange haben!

Wie willst du soetwas kontrollieren und geschweige denn verhindern?
Am meisten stört mich aber das „Warum“! Ich sehe in deinen Ausführungen nicht im Ansatz einen Interessenskonflikt.
Sollen doch Exchanges Programmierer für die Einführung von Proof-Of-Stake bezahlen. Von mir aus… ich werde mich diesem Netzwerk nicht anschließen. So what? Ist dir immernoch nicht klar, dass bei Bitcoin keiner „die Macht“ hat!?

Ich liebe derartige Kritik!
„Ich weiß nicht wie und was das für Auswirkungen hat, aber es muss in den Code rein!!!111elf“

Kannst du bitte zu solchen Quellen etwas mehr kommentieren, sonst wird nicht klar, was du damit ausdrücken möchtest. Es ist schließlich nicht nur ein Twitter-Post verlinkt, sondern haufenweise Einträge.

Bzgl. der Einbindung von „Experten aus verschiedenen nicht-software-Bereichen“ bei der Bitcoin-Entwicklung gilt doch das gleiche wie beim Zitat davor:
Du forderst deren Einbindung, ohne dessen Grund anzugeben und was der Benefit davon sein soll.
Was bitte soll irgendein Wirtschaftsökonom oder gar Physikprofessor beim Bitcoin-Core beitragen?

An der Inflationsrate wird nichts mehr geändert!
Am Grundprinzip des Minings wird nichts mehr geändert!
Am Grundprinzip des Netzwerkaufbaus (Miner, Nodes) wird nichts mehr geändert!

Bei zukünftigen Weiterentwicklungen (z.B. wie SegWit oder Taproot aus der Vergangenheit) haben doch solche „Experten“ so gut wie kein nennenswertes Know-How.

Man kann ja gerne Dinge fordern, aber dann doch bitte auch die Begründung und den Ausblick auf Veränderung mit angeben.

Du redest von Tradern! Wer hodlt, den kümmern die kurzfristigen Schwankungen doch nicht. Und bei einer globalen Adoption wird es vermutlich kaum noch Institutionen geben, die genügend Einfluss auf den Kurs ausüben können. Erst in der Masse wird dann etwas bewegt (siehe Einbruch der Aktien zu Kriegsbeginn oder der GameStop-Aktie)

Und es ist Bitcoins Schuld, dass Leute sowohl in Aktien (etc.) als auch Bitcoin investieren und bei den eigentlich völlig unterschiedlichen Assets, sich gleich verhalten?

Das ist Bitcoin doch! Bitcoin ist unabhängig von einzelnen Mittelsmännern. Zeig mir die Stelle im WhitePaper, in der steht, dass Bitcoin immer den gleichen Gegenwert in der Realwelt haben soll!

Jede Ware/Dienstleistung in der Realwelt unterliegt dem „Fiat-Layer“. Ergo sagst du, dass niemand Bitcoin jemals gegen etwas anderes als Bitcoins hätte tauschen dürfen. Man darf es also haben, aber nicht benutzen… ja ergibt Sinn!
Es hätten also niemals 10.000 BTC für zwei Pizzen ausgegeben werden dürfen?

Kannst du mir bitte nur einmal deinen gewünschten Werdegang von Bitcoin seit dem Genesis-Block darlegen, damit er auch moralisch vom Fiat-Layer getrennt bleibt?
Was sollten die Leute machen, die früh Bitcoin gemint haben…?
Die einzige konsequente Antwort wäre doch, dass niemals ein Bitcoin auf einer Börse gelandet wäre und alle Miner nur gehodlt hätten. 30 Jahre später wird Bitcoin logischerweise wie aus dem Nichts zur Weltwährung und hat den Wert… ja welchen Wert? Wie bestimmt man am Tag X den Wert gegen Waren?

Erleuchte uns!

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Ich denke, das hier etwas vermischt wird.
Geld hat keine Moral. Das haben Menschen - oder auch nicht. Bitcoin ist ein Werkzeug, nichts weiter. Ein sehr gutes, wenn man es mit FIAT vergleicht.
Ich kann jedoch auch nicht erkennen, worauf die Kritik abzielt. Es ist eindeutig das bessere und gerechtere Geld. Man kann dem ja Kritisch gegenüber stehen, aber das Ding verbessern, indem man versucht, irgendwie Ethik oder Moral einzuprogrammieren, ist unnötig und auch unmoralisch - für einen ist das dies, für den anderen was anderes.

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