Kraken CEO Powell ist ein krimineller Spinner

Ich kann gerne etwas dazu schreiben aber das ist unnötig, weil alles in der Artikel steht.
Auch, wenn alles in den Artikel steht, schreibe ich halt etwas dazu:

Jesse Powell ist ein elitärer Lump, der in letzter Zeit eine verachtenswerte Offensive gestartet hat. Als CEO der Kryptobörse „Kraken“ ist er eine absolute Fehlbesetzung, weil er seit Jahren im Untergrund agitiert und Bitcoin zu seiner privatwirtschaftlichen Sektenwährung aufbauen will, während er sich fröhlich selbst bereichert. Mitarbeiter, die seine fiesen Tricks erkannt haben und als mutige Whistleblower auftreten um diese Missstände aufzuzeigen, werden gefeuert und übel diffamiert.
Das ist ungeheuerlich und besonders seit Putin’s Krieg tritt Powell ungezügelt auf, indem er ukrainische Offizielle auf Twitter verhöhnt.
Mit ekligem whataboutism spielt er Putin’s Krieg herunter, man kennt es leider, dass manche fehlgeleiteten Bitcoiner das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine nicht anerkennen.
Das ist so eklig, man muss sich das mal vorstellen: ein souveränes Land wird angegriffen und da gibt es tatsächlich Trolle, die meinen dann, Relativierungen dieses Angriffskrieges bringen zu müssen.
Man würde sich wünschen, diese Leute würden selbst das Leid erfahren, was die ukrainischen Zivilisten aktuell erleben aber Jesse Powell genießt die Privilegien als reicher US-Unternehmer im warmen Süd-Kalifornien, weit weg von Krieg und Armut, verursacht von Putin’s Schergen.
Da lässt es sich leicht so Quatsch sagen.
In seinem Elfenbeinturm hat er jeglichen Bezug zur Realität verloren.

Das Problem ist, was Powell damit eigentlich erreicht: dem Ansehen des Bitcoin massiv zu schaden.

Jesse Powell ist ein ultra kruder Kek.

Weil er als CEO einer der größten US-Exchanges Sanktionen umgeht und die Ukrainer verhöhnt? LMAOOO
Als US-Exchange muss sie sich nun mal an die Gesetze dort halten.
Der Mann hat einfach den falschen Job und sollte ins Darknet abtauchen und dort illegalen Krams verticken, wenn er so ein Mist schwätzt.
Einziges Problem: da kann er nicht auf Twitter seinen whataboutism rausposaunen, weil er dann direkt im Knast landet.
Naja vielleicht landet er da auch nicht. Manche können halt Gesetze brechen, wie sie wollen, es gibt keine Konsequenzen. Mir scheint, so eine Gesellschaft würde Powell gerne haben wollen. Schön mit seiner privilegierten Macht als CEO die Leute ausbeuten und in der gated Community leben.

Nein. Du hast mich nicht verstanden. Weil er seine Meinung äußert (und sich damit Shitstorms wie diesem und der Justiz aussetzt) und seine Werte vertritt. Und das müssen nicht die der Mehrheit sein. Und das sind im Zweifel auch nicht meine.

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Naja, bewusst Gesetze zu brechen und dann gleichzeitig eine Exchange zu betreiben ist jetzt kein toller „Wert“. Mich wundert, dass der Typ noch nicht hinter Gittern sitzt.

Ich weiß wirklich nicht wieso du so einen Hass hegst.

Die „Werte“ die ich meine sind die Verteidigung der Freiheit des Individuum gegenüber dem Staat und sich dem Gesetz nicht zu beugen, wenn man dieses für moralisch verwerflich findet.

Parrhesia gibt es viel zu wenig in unserer Gesellschaft und ein Grund für die Spaltung dieser.

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Nicht unbedingt. Einen Sachverhalt zu verstehen bedeutet immer, ihn aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten.

Das (darauf folgende) errinnert an Stammtischgelabere, wo Leute einfach ihre Wut freien Lauf lassen. Nichts schlimmes dabei, aber einer ernsthaften Diskussion nicht würdig IMO. Ich meine, kennt jemand Jesse Powell persönlich, oder was?

Elende Heuchler bekommen halt ihr Fett weg.

Also kann jetzt jeder Gesetze brechen, wenn er sie nicht mag? Na tolle Utopie, wie soll das funktionieren?
Abgesehen von dem Geschwurbel „Freiheit des Individuum gegenüber dem Staat“, das klingt schon sehr nach seditionistischem Sektenkult.
Mehr dazu auch in unserem neuen, ausführlichen Artikel, den wir zwar erst demnächst bringen wollten, aber da er zu diesem Geschwurbel ganz gut passt: Ist Bitcoin König?

Wir freuen uns daher, diesen Artikel zu bringen (manche Teile sind durch die vorzeitige Veröffentlichung leider nicht ganz fertig und daher etwas kürzer als normal unser Qualitätsanspruch ist).

Aber leider nicht verstanden.

Dafür darf man ihm danken. Das macht er wie Apple. Behörden stellen sich gefälligst ganz hinten an.

Das tut jeder ab und zu. Oder bist du noch nie über eine rote Ampel gelaufen? Es gibt Gesetze die man ignoriert weil sei einen stören oder keinen Sinn ergeben. So what?

Ich weiss ja nicht aber dein Hass ist auch Geschwurbel. Bei dir gibt es nur Schwarz und Weiss. Die Welt ist aber in Farbe.

Genau, der gleiche Mist.

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Also hätte er gesagt, dass es für ihn ok ist Gesetze zu brechen, um Bitcoin als zensurfreies Asset zu schützen, wäre das für mich ok. Dass er die Begründung auf das Wohlergehen seines Konzerns münzt, ist allerdings armselig.

An seiner Firma hängen viele Personen dran. Ist es verwerflich sich und andere zu schützen?

Ja, denn Gesetze zu brechen und in den Knast zu gehen ist nicht im Sinne seiner Angestellten. Sicherlich wären einige wegen Beihilfe dran: Entweder, weil sie ihren Chef bewusst unterstützen und gleicher Meinung sind oder, was schlimmer wäre, weil sie sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befinden.

Mein „ok“ bezieht sich auch nicht auf ein Einverständnis zu einer illegalen Handlung, sondern mehr auf eine politische Äußerung in dieser Richtung. Als Firma kann man sich einen Bruch von Sanktionsbestimmungen nicht wirklich leisten…

Also min Jung… bislang war das Niveau hier recht hoch. Ich würde mich freuen, wenn das so bliebe.

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Das gleiche gilt für den Anspruch, den wir an Quellen solcher Informationen stellen sollten.

In dem Artikel auf Coinchapter(.)com steht zum Beispiel:

Did Kraken break the rules willfully?

According to the detailed report, the cryptocurrency exchange may have violated the sanctions intentionally. As alleged by NYT, which saw internal messages from 2019, the company’s leadership was not fond of rules.

Kraken CEO Jesse Powell is alleged to have told colleagues that he would consider breaking the law if the benefits to the company outweigh the potential penalties.

Frei übersetzt:

Hat Kraken die Regeln vorsätzlich gebrochen?

Dem ausführlichen Bericht zufolge hat die Kryptowährungsbörse möglicherweise vorsätzlich gegen die Sanktionen verstoßen. Von der Zeitung NYT, die Einblick in interne Nachrichten aus dem Jahr 2019 hatte, wird vermutet, dass die Unternehmensführung keine Regeln mochte.

Kraken-CEO Jesse Powell soll Kollegen gesagt haben, er würde einen Gesetzesbruch in Betracht ziehen, wenn die Vorteile für das Unternehmen die möglichen Strafen überwiegen.

Genauso könnte ich auch schreiben:

Verstößt techAnalyse_Muenzen vorsätzlich gegen die Forenregeln?

Das wäre ungefähr das gleiche Niveau. :wink:

Gibt es also zuverlässige Quellen für derartige Aussagen?

(Falls er es wirklich gesagt hat, ok, unschön. Leider ist das nach meinem Eindruck in unserer heutigen Welt aber gang und gäbe. Oft wird sich sowieso in Grauzonen bewegt, für die man eben mögliche Ausgänge ganz sachlich gegenüberstellt.)

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Ok, hier sieht man also, woher der Wind weht. Du magst ihn nicht, weil er seine Grundsätze unabhängig davon vertritt, wer in der transatlantischen Presse gerade mal wieder als Teufel präsentiert wird, korrekt?

Deinen ganzen Anschuldigungen und Argumenten in Richtung Russland (sowie die unterstellte Scheinheiligkeit der ukrainischen Regierung) entnehme ich, dass Du bisher absolut nichts über den Konflikt in der Ukraine weißt, stimmt das? Du schaust, wie unsere Medien, einfach nur auf den Brand, nicht auf die Brandursache und auf die Hintergründe. Das ist schade, denn genau das führt uns immer wieder in diese Sackgassen und die Einteilung der Welt in einfache Feindbilder.

Für mich ist es absolut kein Whataboutism, darauf hinzuweisen, dass der Westen dasselbe tut, was man Russland vorwirft. Nur eben - im Falle der USA - in gigantisch größeren Ausmaßen. Dass die Hälfte dieser Kriegsführung mittlerweile verdeckt ist, spielt keine Rolle. Ist man nun ein Putin-Versteher, wenn man darauf hinweist? Glaubst Du nicht, dass es einen Grund hat, warum die meisten Länder außerhalb der NATO diesen Krieg nicht anders bewerten, als die ganzen Kriege, die der Westen geführt hat? Für einen Afrikaner sind alles nur gepolitische Ressourcenkriege und so ist es selbstverständlich in der Ukraine auch. Russland hat den ursprünglichen Konflikt jedoch nicht angefangen, sondern reagiert. Nicht „richtig“ für unser Verständnis, aber trotzdem ist Putin nicht aufgewacht und hat sich überlegt, dass er heute Bock auf die Ukraine und Sanktionen hat. Glaubt hier wirklich jemand, dass die ganzen Staatschef, die der Westen nicht mag, gehirnampurtierte Vollidioten sind? So viel Naivität würde ich gerne besitzen, so viel Überheblichkeit wäre mir jedoch peinlich.

Eigentlich soll es hier ja nicht um Politik gehen, aber Dein Beitrag ist eindeutig politisch motiviert und zeigt vor allem auch die Doppelmoral: Bitcoin soll unzensierbar sein, ja, aber wenn sich jemand dafür einsetzt und damit jemandem hilft, den ich nicht mag (bzw. von dem mir die Presse sagt, dass ich ihn nicht mögen soll), dann bin ich doch für Zensur. Wenn man diese Meinung vertritt, dann bringt Dezentralität überhaupt nichts.

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Dafür sollte er seine Börse dicht gemacht bekommen, weil wenn er sie operieren will, muss er sich an die Regeln halten. Wer am Straßenverkehrt teilnehmen will, muss sich auch an die Regeln halten oder was meinst du, was passiert, wenn manche privilegierten Spinner meinen, sie dürften über Rot fahren.
Klappt nicht, wa?

Tja, wenn da grad ein Bulle steht, ist halt schlecht. Und eine große Börse wie Kraken würde ich schon mit einer stark befahrenen Kreuzung vergleichen, ist halt schlecht, wennste da über Rot gehst. ^^

Ah, ein Putin Troll!
Aber den Umgang sind wir gewohnt mit Leuten wie dir.

Wir raten dazu, dich mal bei echten Ukrainern zu informieren und nicht in der widerlichen Putintrollpresse, die Putin bei jedem neuen Kriegsverbrechen erneut den Hintern pudert.
Alexander Gladstein hat dazu ein gutes Interview mit dem ukrainischen Bitcoin-Core Developer Gleb Naumenko geführt:

But still, he [Bitcoin Core Contributor Gleb Naumenko] told me that he wanted to be very clear about something: “What happened is a blatant, illegal invasion. I’m tired of hearing how Ukraine’s freedom from Russia is a U.S. intelligence operation, and how helping Ukraine to defend itself is bad,” he said. “To my friends in America, please remember that the Russian oppression of Ukraine is a much longer story than the existence of your entire country. Even as a libertarian, you’re supposed to defend other peoples’ right to defend themselves. This understanding has been lost.”

“I know a lot of libertarians in Ukraine and Russia,” Naumenko continued, “and they ALL oppose the invasion and don’t make apologetic arguments. They think supporting Ukraine is good. The Russian libertarians even support providing Ukraine with weapons. They know what Putin is.” One can be a dogmatic libertarian, or an anarcho-capitalist, he said, but this only works if your country isn’t at risk. To paraphrase Mike Tyson, “Everyone has an ideology until they get punched in the mouth.”

The surprisingly common angle in the Bitcoin community that the war isn’t Putin’s fault is important to address. For the purposes of this essay, a short overview of Ukraine’s history will be helpful, to establish the fact that Ukraine has been in the process of statebuilding — and resisting foreign attacks, invasions and occupations — for nearly 1,000 years. This reality is encased in the country’s national anthem, which begins with the words: “Ukraine has not yet perished.”
Currency Of Last Resort - Bitcoin Magazine - Bitcoin News, Articles and Expert Insights

In dem Artikel findest du auch eine Erklärung, warum genau Putin diesen widerlichen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, denn Putin will die Ukraine und alles ukrainische vernichten, weil er ein Verbrecher und Lügner ist.
Die Ukraine hat eine sehr lange Geschichte, in der Russland immer wieder versucht hat, die Ukraine zu kontrollieren. Dieses Ziel will Putin nun vollenden, indem er die Ukraine vernichtet.!
Wollen die Putin Trolle nicht hören ja, aber das ist es, was dort passiert.
Ich finde es übel, dass manche das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine aberkennen. Das ist ganz übel, wie du dich auf die Seite des Aggressors stellst, pfui!

Von deinen menschenverachtenden Verharmlosungen sind wir selbstverständlich kein Freund!

Was sagst du dazu: Apocalypse now - Album on Imgur
Wieder nur whataboutism als Antwort auf Putins Kriegsverbrechen?

Wie kann man sowas auch nur ansatzweise rechtfertigen?

Putin hat schuld zu 100% und nichts anderes!

Wenn es in Russland doch so viel schöner ist, wandere doch aus dorthin. Da bekommst du deine Bitcoin gratis beschlagnahmt und wirst auch noch an die Front geschickt, um in einem absolut unnötigen Krieg verheizt zu werden. Putin ist erbärmlich und Putin-Trolle sind das ebenfalls.
Und ja, das werden wir in unseren Artikeln selbstverständlich ansprechen, weil in D gibt es sowas schönes wie Demokratie, da darf man das sagen, nicht wie in Russland, wo man gut und gerne einmal 15 Jahre weggesperrt wird, wenn man sagt, was Russland dort treibt: Krieg!

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Logisch: andere Meinung == Troll.

Komisch, denn beweisen kann man im Prinzip nur das genaue Gegenteil: die ukrainische Regierung war es, die den Stein dafür gelegt hat, dass die russischsprachigen Ukrainer (im Osten) sich Moskau zugewandt haben. Sie waren es, welche die russische Sprache und Kultur aus der Ukraine verdrängen wollten und sie waren es auch, welche den Konfrontationskurs mit Russland eingeschlagen haben (militärisch und kulturell). Währenddessen scheint es Putin vorrangig um einen erneuten Sturz der Regierung zu gehen, nicht um die Ukrainer oder die Ukraine. Die hätte sich auch ohne Blutvergießen an den Verhandlungstisch setzen können, was aber von wem unterbunden wurde? Genau, von den westlichen Staaten.

Ja, Putin ist an allem Schuld. An unseren Ölpreisen, am Klimawandel, einfach an allem. Dass man selbst in unseren Nachrichten und Talkshows schon vor 2014 gehört hat, dass die Ukraine für einen Frieden in Europa unbedingt neutral bleiben (oder sich aufteilen) muss, können wir bei dieser Debatte ignorieren. Dass die Ukraine sich nuklear bewaffnen wollte und dass Kiew den Bürgerkrieg im Osten führt (Beschuss der eigenen Bevölkerung), ist auch nicht weiter relevant. Dass mittlerweile Anmesty International bestätigt, was vorher nur russische Propaganda war, hat mit Sicherheit auch keine Bedeutung.

Denk mal über diese Aussage nach, schäme Dich ein paar Minuten und wiederhole sie am besten nie wieder.

Willkommen in der Ukraine. Oder glaubst Du, die Menschen dort sterben freiwillig für Selensky? Nichts da. Während man Frauen und Kinder evakuliert hat, wurden die Männer zum Kämpfen einbehalten. Ja, wegen Russlands Invasion, aber man hätte es eben auch einfach diplomatisch lösen können. Bloß will und darf Selensky genau das eben nicht, denn dafür wurde der damalige Putsch ja nicht durchgeführt.

Nein, wie Du sehr schön selbst beweist, leidet unsere Meinungsfreiheit in Deutschland erhebelich unter der s. g. Cancel-Culture. Wer nicht auf Linie ist, egal ob es um Flüchtlinge, Corona oder den aktuellen Feind geht, muss um seinen Ruf und seine Existenz fürchten. Selbst wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass die Meinung vielleicht doch nicht so falsch war. Euch geht es nicht um Fakten, sondern um Meinungen. Dass unsere Berichterstattung genau so verlogen ist, wie 2014 (als unsere Presse ganz offiziell von Medienrat dafür gerügt wurde), sieht doch jeder, dem die Ukraine nicht erst seit diesem Jahr bekannt ist.

Aber hey: Du musst es ja wissen, denn Deine Argumentation ist absolut schlüssig. Deine Beleidigungen verleihen Deinen Worten noch mehr Ausdruck.

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Komisch, denn wir kennen zahlreiche russischsprachige Ukrainer, die komplett anderer Meinung sind als der deinen. Und das ist auch kein Zufall, selbst in Kharkiv haben Umfragen ergeben, dass mittlerweile weit über 90% der dort lebenden Ukrainer Russland als Feind sehen.
Das hat Putin mit seiner Invasion erreicht, denn es geht ihm nur um Macht. Er kann die Ukraine aus krankhafter Natur nicht als freien, unabhängigen Staat akzeptieren. Daher, krank wie er ist, überfällt er sie nun…

Wir finden es beschämend, wie du so krass den Täter (Russland) als Opfer darstellst. Rede mal mit Ukrainern, die erzählen dir aber was!
Selensky ist demokratisch gewählt und hat enormen Rückhalt in der Bevölkerung. Aber klar, dass du ihn diskreditieren willst, weil er sich konsequent gegen die russische Invasion wehrt, weil er weiß was dann allerorts passiert, wenn Russland weiter vorrückt, vor allem gen Westen: Russen schlachten ukrainische Zivilisten brutalst ab, wie in Bucha.

LOL!
Hätte Putin seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg nicht gestartet, wäre dort kein Krieg. Jeder bleibt auf seiner Seite und wenn es irgendwem auf der aktuellen Seite nicht gefällt, der kann die Seite wechseln.
Also du kannst gerne nach Russland z.B.
Aber niemand überschritt die international anerkannten Staatsgrenzen, welche Putin bereits 2014 verletzt hat.

Wir sagen bloß, wie es ist. Wer Kriegsverbrechen verharmlost, macht sich mit Schuldig an Putins Kriegsverbrechen in der Ukraine.

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Wer sind denn „wir“? Ich spreche von den ganzen Umfragen, die im Osten gemacht wurden, sowohl auf der Krim damals, als auch im Donbass etc. Übrigens auch schon vor 2014, daher konnten uns Ikonen wie Peter Scholl Latour ja auch schon voraussagen, was wir heute angerichtet haben.

Dass die pro-russischen Ukrainer die Putsch-Regierung nicht gerade toll fanden, braucht man hoffentlich nicht erklären, denn unmittelbar während und nach dem Putsch gab es diverse Repressalien gegen alle, die mit dem Putsch nicht einverstanden waren (die in Höhepunkten wie Odessa endeten, wo über 50 Menschen am helligten Tag verbrannt wurden). Am meisten gelitten wurde dabei im Osten, denn die lokalen Regierungen hatte man politisch komplett entmachtet und ihnen letztendlich auch Strom und Wasser abgestellt, weil sie sich nicht fügen wollen.

Einige Ukrainer legen zudem einen extremen Nationalismus an den Tag, der sich vor allem gegen „das Russische“ richtet. Ich weiß nicht wie viele, ich würde nicht behaupten die Mehrzahl, aber wenigstens eine nicht unbedenkliche Anzahl, die man maßgeblich für den Putsch mobilisiert hat. Das Ergebnis waren die bekannten Fackelmärsche, Hitlerschulen, Asow, etc. Das heißt auch wenn man behauptet, dass es diese Dinge nicht mehr gibt, ist es kein erfundendes Argument. Im Gegenteil. Woher das kommt, können wir auch nur mutmaßen. Wir wissen aber heute (da die Akten mittlerweile offen sind), dass die CIA bis in die 1970er ein Programm hatte, um die ukrainische Bevölkerung gegen die UdSSR aufzuwiegeln (Operation Aerodynamic).

Ja, jetzt vielleicht. Ist für mich auch verständlich, ändert aber nichts daran, dass keiner der Parteien (weder Kiew noch der Westen, der immer nur Öl ins Feuer gießt), eine diplomatische Lösung (auf die Russland seit 2014 gewartet hat) angenommen hat. Wir sprechen ja hier von Hintergründen und über Zusammenhänge, denn ich wiederhole erneut: der Angriff von Russland auf die Ukraine ist eine Reaktion und keine unvermittelte Bauchentscheidung. Jedenfalls kann man das sehr gut belegen und entsprechend für glaubhaft und wahrscheinlich halten. Muss man nicht, aber es ist nicht von der Hand zu weisen. Noch im Dezember letzten Jahres hat Putin offen gesagt, dass es entweder jetzt vertragliche Sicherheiten gibt, oder eine militärische Lösung nicht ausgeschlossen werden kann. Auch das wurde nicht nur ignoriert, sondern man seitens Kiew noch mehr proviziert.

Da ist die Frage gestattet: muss Kiew in die Militärdoktrin schreiben, dass sie eines Tages die Krim zurückholen werden und ankündigen, Atomwaffen zu bauen? Ist das das Recht, für das Menschen sterben sollen? Ich glaube nicht. Jedenfalls wäre ich für so eine Regierung nicht in den Kampf gezogen, sondern hätte mich lieber mit beiden Seiten geeinigt.

Ich stelle Russland nicht als Opfer da, aber man könnte es auf verschiedene Weise tun. Das nennt sich übrigens differenziertes Denken und das ist im politischen Kontext extrem wichtig, denn wenn Du keine Zusammenhänge begreifst, kannst Du logischerweise keinen sinnvollen, glaubhaften und konsistenten Entscheidungen treffen. Ich sage aber gerne, was Du hören willst und was ich nie dementiert habe: Russland hat die Ukraine angegriffen. Trotzdem ist doch die viel spannendere Frage, warum es das getan und wer dies hätte verhindern können, oder nicht? Denn darum ginge es doch in der Außenpolitik? Nicht darum, Waffen zu liefern, nicht darum, Feindbilder zu krerieren, sondern den Frieden zu sichern. Und da muss man festhalten (und das bestreitet hoffentlich auch niemand) dass Russland von den USA und seiner NATO seit Jahrzenten massiv unter Druck gesetzt wird. Es ist auch nicht Russland gewesen, das aus den ganzen Waffenverträgen ausgetreten ist, sondern das waren die USA.

Das war der vorherige Präsident auch und das Argument mit der Demokratie ist doch wieder ein Beweis der Heuchelei. Die Krim wollte demokratisch nicht von einer anti-russischen Regierung regiert werden, das war nicht in Ordnung. Der Donbass und andere Regionen im Osten wollen das auch nicht, aber sie müssen sich von Kiew seit 2014 beschießen lassen. Wo ist hier die Demokratie? Wieder nur ein Beispiel für die Doppelmoral. Abgesehen davon, und das weiß auch jeder, der auch nur einmal Google bemühen würde, anstatt immer nur irgendwas nachzuplappern, hatten die Nachfolger-Regierungen seit dem Putsch nie lange die Mehrheit des Volkes hinter sich. Gerade Selensky hätte die nächste Wahl vermutlich verloren. Jedenfalls wurde das 2020-2021 bei uns berichtet.

Das ist jetzt wieder kein Argument, sondern nur eine Feststellung: unnötige Gewalttaten passieren in jedem Krieg. Die Gewalttaten, auf die Du anspielst, sind jedoch kein Stück schlimmer, als das, was den pro-russischen Ukrainern durch Asow etc. angetan wurde und auch nicht schlimmer, als das, was einige ukrainische Kämpfer den russischen Soldaten antun. Deshalb lohnt es sich leider überhaupt nicht, von Menschlichkeit zu sprechen, denn die geht immer auf beiden Seiten verloren. Es ist schließlich auch nicht nett, dass sich die ukrainische Kämpfer absichtlich in zivilen Einrichtungen wie Krankenhäusern verschanzen und von dort feuern, denn das fürt logischerweise zu zivilen Opfern (diese Behauptung war eine von vielen, die aus Moskau kamen und die man uns als reine Propaganda verkauft hat, bis eben nun Amnesty eine Reihe davon selbst bestätigt hat).

Dieses Spiel können wir in beliebiger Varation führen:

  1. Würde die ukrainische Regierung nicht auf eine militärische Zusammenarbeit, atomare Aufrüstung und den Angriff auf die Krim bestehen und die beschlossenen Abkommen hinsichtlich der Regionen im Osten anerkennen, hätte es keinen Angriff gegeben bzw. er wäre sofort abgelasen gewesen.

  2. Hätte man die ukrainische Regierung damals nicht durch Druck des Westens gestürzt, hätte die Ukraine einfach einen anderen Präsidenten gewählt und der wäre, da nicht unter Druck der USA, womöglich auch für einen diplomatischen Kurs gewesen.

  3. Wäre die Welt an Frieden in der Ukraine interessiert gewesen, hätte man sie, wie ganz viele Experten geäußert haben, einfach aufteilen sollen. Entweder in einen östlichen und westlichen Teil, oder in einzelne, unabhängigere Republiken. Dann wäre diese Situation nie entstanden.

Oder noch einfacher: hätte der Westen Selensky nicht davon abgehalten, auf die Forderungen von Russland einzugehen, dann wäre der Krieg nach einem Tag vorbei gewesen.

Du merkst also hoffentlich: die Kette der Ereignisse ist entscheidend und es gab viele Stellen, an denen man das alles hätte verhindern können. Ohne Probleme. Jetzt so zu tun, als würde Russland einfach so handeln, ist völlig absurd und man ignoriert die Tatsache, dass die meisten Anschuldigungen von Putin wahr sind, wenn wir z. B. darüber sprechen, wie viele US-Funktionäre seit dem Putsch in der Ukraine eingesetzt werden, dass die militärische Zusammenarbeit mit der NATO bereits unter der Hand begonnen hat usw.

Das ist ja wieder lustig, denn auch hier zeigt sich die Doppelmoral: die pro-russischen Ukrainer, die seit Generationen in der Ukraine leben, sollen also nach Russland auswandern, das heißt teilweise 95% der jeweiligen Städte? Das, was Du nun den Ukrainern zugestehst (das Recht auf Selbstbestimmung), gilt also nicht für Ukrainer, die gerne einfach so leben wollen, wie vorher? Klingt nicht fair.

Ach, das meintest Du. Also ich glaube nicht, dass ich in irgendein Land wechseln muss, bloß weil ich mir ein neutrales, sachliches Weltbild aufbauen möchte. Ferner ist mir auch bekannt, wie wichtig ein Frieden mit Russland für uns ist. Mit Sicherheit wichtiger, als Selenesky Atomwaffen bauen zu lassen. Deshalb hätten aus meiner Sicht fähige Politiker - so wir sie denn hätten - diese Sache von 2014-2022 regeln können, indem man Putin nicht komplett ignoriert hätte. Aber ironischerweise tut man jetzt genau das wieder und deshalb ist klar, dass es auf eine Eskalation hinausläuft, die vor allem uns schadet. In Übersee kann man sich über diesen Schachzug nur die Hände reiben.

Du hast Recht, das darf nur der Westen. Und wenn eine ausländische Nation in Deinem Land eine Deiner Ethnie feindselig gesonnene Regierung einsetzt, dann hast Du auch keine Wahl, Dich dagegen zu stellen. Dann musst Du halt das Land wechseln :wink:

Ja, nur verstehst Du eben nicht, dass es Kriegsverbrechen weltweit gibt und dass die NATO ebenfalls an Kriegsverbrechen beteiligt ist. Von den zahlreichen Kriegen der USA fangen wir nicht an, oder besteht hier Nachholbedarf? Deshalb noch mal: von außen betrachtet ist der Ukraine-Konflikt nichts anderes, als der Krieg in Afghanistan, Jugoslawien, Libyen, Irak, etc etc. Mit dem Unterschied, dass in der Ukraine bisher verhältnismäßig wenig Menschen gestorben sind.

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An dieser Stelle klinke ich mich aus. Ich finde von dir (techAnalyse_Muenzen) kommt zu viel Geschwurbel und keine Fakten. Das ist als Diskussion komplett sinnlos, zumal du gar nicht auf andere Beiträge eingehst.

Warum füttert ihr diesen Troll?

Es ist offensichtlich dass er total emotional aufgeladen ist und nicht richtig denkt, da macht eine Diskussion keinen Sinn, weil er seine Meinung schon hat.