Keine Gewinne nach 5 Jahren: Wie enttäuschend ist die Bitcoin-Performance wirklich?


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Also wenn man ATH mit späteren ATL bei einem Asset vergleicht, dass gerne mal 80% hoch und runter schwangt, was erwartet man :joy:

Beim letzten Bullenmarkthoch 2021 lag der US-Leitzins bei 0,25% im Oktober 2025 bei 4,5%. Da Bitcoin keinen Cashflow generiert, musste der enorme Zinsanstieg seit 2022 trotz der vielen positiven Ereignisse seine Performance bremsen. In den Jahren zwischen 2011 bis 2021 lagen die Hauptfinanzierungszinsen extrem niedrig.

Korrekt. Aber bedenke: Die Geldmenge kann auch durch Fiskalpolitik in einem Umfeld von hohen Zinsen steigen.

Wenn der Staat hohe Defizite fährt und sich weiter verschuldet, fließt trotzdem zusätzliche Liquidität ins System unabhängig davon, ob die Zentralbank die Zinsen erhöht. Und was für ein Zufall, die News von Gestern: „Pentagon seeks more than $200 billion in budget request for Iran war“.

Das meiste Kaufvolumen kommt aber von den amerikanischen Verbrauchern. Bei aktuell 4,3% Anleihenzinsen, liegen die Hypothekenzinsen bei mind. 6%, da bleibt dann nicht mehr viel übrig zum Bitcoin-Sparen neben dem üblichen Konsumwahn. In Anbetracht dessen ist die Preisentwicklung beträchtlich. Die Folgen der Geldmengenausweitung durch den Staat kommen erst zeitlich verzögert bei den Verbrauchern an.

Endlich biegt ihr auf meine Straße ab:

Bitcoin ist nicht (mehr) das, was hier alle außer @Doktor, @Xander und @schnorchelpeter denken!

Egal, wie sehr ihr an den Betrachtungszeiträumen rumbastelt: Kaum jemand will Bitcoin so, wie wir es wollen…

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Preise entstehen am Margin, nicht durch die Masse. Wir sehen doch gerade, das sich Bitcoin erstaunlich gut im Bärenmarkt beweist. 60.000,00€ ist mir zu viel für ein Asset, was keiner will :wink:

Die geglätteten Bicoin Charts mit MSCI World im Vergleich sprechen Bände.


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Wir müssen „Newbees“ mitnehmen. Jemand der in der Nähe des ATH gekauft hat, und nun 40% seines Kapitals verloren hat (trotz der Begeisterung vieler Bitcoin Maxis) müssen wir verstehen. Das wir aber von 70k USD pro Bitcoin sprechen, während der aktuellen ÖL Krise läuft, ist ein guter Hinweis, dieses auszusitzen. Es geht nicht so schnell wie viele sich erhoffen.

Im Gegenteil, Bitcoin hätte meine Grossmutter begeistert. Kenne persönlich niemand der mehr sparen musste. (spanischer Bürgerkrieg, Witwe mit einer 3 Jahre jungen Tochter, Hungersnot, alles verloren, keine Rente von Franco, da mein Grossvater auf der falschen Seite gestanden hatte)

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Finanzinvestment ist Mindset.
Kursentwicklungen sind Psychologie.
Und das spricht, wenn ich meinen Erfahrungsschatz als Grundlage nehme, komplett gegen Bitcoin.

Beispiel? Ich war letzte Woche erst mit einem Bekannten Kaffee trinken. Ich hatte ihm vor etwa 2 Jahren mal versucht zu orangepillen (Buch von Mangold zu einem runden Geburtstag geschenkt und viel geredet). Er hat sich damals nicht „getraut“ (Kurse waren noch unter 50k€).

Heute ist er froh, dass er sich damals nicht „überreden“ ließ, denn Bitcoin sei ja nichts. Nach meiner Einscätzung ist er für die nächsten 10 bis 20 Jahre verloren für Bitcoin. Ich fürchte, dass dies kein Einzelfall ist, sondern eher Standard: Der nächste Schwung Neueinsteiger, der für die gewohnte Kursdynamik nötig gewesen wäre, ist ausgeblieben und wird es wahrscheinlich auch für längere Zeit. Wir werden Jahre des Bärenmarkts erleben, immer, wenn der Kurs ein wenig nach oben korrigiert hat, werden die „gebrannten Kinder“ der letzten Einstiegsgeneration (wozu ich mich auch zähle) aussteigen und den Kurs nach unten drücken.

Natürlich kann auch alles ganz anders kommen. Glaube ich aber nicht. Die Pro-Fiat-Mächte werden so schnell nicht aufgeben und so wird der Euro auch in 10 Jahren noch da sein. Und das sogar als CBDC.

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Bitcoin lebt eben von Narrativen die am Ende dafür sorgen, dass man Geld reinsteckt oder eben nicht bzw. wieder rausholt. Warum? Weil Bitcoin selbst keine Erträge erwirtschaftet wie ein Unternehmen z.B.

Wenn diese Narrative schlecht sind oder ausbleiben, sinkt Bitcoin eben, wenn sie gut sind und sozusagen Ertrag in Form von steigenden Kursen und damit möglichen Gewinnen versprechen, dann steigt er, weil Menschen bereit sind da ihr Geld reinzustecken.

Das sage ich hier seit meiner Anmeldung und deswegen kritisiere ich die allermeisten Erzählungen auch, weil sie einfach großer Bullshit sind.

Und wenn die ersten anfangen den Kurs zu drücken, dann will ich mal die sehen, die schon früh dabei waren, ob sie nicht auch lieber im Gewinn verkaufen trotz dem ganzen arroganten Study Bitcoin Gefasel. Denn je tiefer wir rutschen, desto wahrscheinlicher werden Gewinnmitnahmen und damit ein weiteres rutschen. Kaufen werden irgendwann nur noch die absoluten Fanbois, die wirklich daran glauben, dass wir irgendwann mit Bitcoin unseren Kaffee bezahlen.

Das wird aber nicht für hohe Kurse reichen.

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Der Vergleich stimmt schon, zum ATH investieren die meisten.

Damals wurde einem gesagt, dass man allerspätestens nach 4 Jahren immer im Plus wäre, bis einem die Ohren bluteten. Jetzt nach 5 Jahren sind einige Coins im Minus.

Noch vor 1-2 Jahren wurde jeder Bitcoiner schräg angeschaut, der für 2025/2026 weniger als 200.000$ prognostizierte. So gut wie alle Prognosen wurden unterboten.

Die News für Bitcoin waren in 2025 so mega gut (Trump, Blackrock, MSTR….) trotzdem so ein unfassbar schlechter Bullenmarkt.

Ich verstehe jeden der Enttäuscht ist oder an Bitcoin zweifelt

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Ich hab zumindest zwei Mitarbeiter für nen Sparplan in Bitcoin überzeug :smiley:

Ich hoffe doch nicht oder zumindest dann DCA. Aber vermutlich ja :confused:

Das war aber auch während dem Bullrun. Ende 2022 nach dem FTX crash waren die Prognosen der meisten $100k, ganz ambitionierte eventuell $150k. Die Kurserwartungen haben sich aber während dem Bullrun immer weiter nach oben verschoben.

Das verstehe ich schon auch. Aber ich sage den Leuten auch immer Langzeit >= 10 Jahre und DCA. Wer schnelle Gewinne will ist oft auch schnell enttäuscht.

Oftmals schau ich aber aus meiner privilegierten Situation auf andere und das ist natürlich falsch.

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Ich gehe davon aus, dass sich Einnahmen normaler Bürger bis Ende des Jahrzehnts nominell verdoppelt werden. Jedoch werden sich die Ausgaben nominell ver-acht-fachen.
Ohne stabile Ersparnisse heißt das einen Verlust von 3/4 von allem.

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Eindrucksvolle Grafik. Danke!

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Wer bei offenkundigen ATH’s seine Gewinne nicht so realisiert, dass er beim ATL reinvestieren kann ist selber Schuld und hat das System nicht verstanden.

Das ist kein BTC Problem sondern ein “Anwender”-Problem.

Die Zeiten an denen man einfach irgendein XY Asset kauft und nichts mehr damit macht sind vorbei. (Die HODLER, brauchen je nach Einstiegspunkt einen 4 bis 5 Jahresatem um keine Verluste zu erleiden, da redet kein Profi auch nur Ansatzweise von Gewinnen.

Zoomt man sich die Charts so zurecht wie der Autor hier dann ist das wirklich eine verstörend schlechte Art informativ sein zu wollen, das geht schon RichtungManipulation. Ich erkläre das auch gerne.

》Wenn man ein burst zum ATH vor 5 Jahren mit einem aktuellem Chart vergleicht dann hat man das Ergebnis ganz Absichtlich verzerrt und das ist nicht Fair. Wer kauft denn bitte beim ATH und verkauft dann beim nächsten Bären alles? Das ist doch Unsinn.

》Wenn BTC 2027 auf 250k steigt dann zeigt dieselbe Analyse ein Jahr später eine was? Genau eine fast Verfierfachung. Also hört doch auf solchen Chartbastlern zuzuhören und denkt selbst nach.

Ich kann alle Ein -und Ausstiegspunkte so wählen das jedes Ergebnis möglich wird.

Unterm Strich ist die Darstellung also höchst unseriös, zwar nicht chart technisch falsch und erstmal auch nicht gelogen aber eben so erzählt das es eine bestimmte Wirkung die man eben erzielen will auch hervorruft.

Und bei all dem Chartansehen und Schwanzvergleich in Assetperformance wird wieder mal vergessen das es seit den Anfängen des Handels keine vergleichbare Chance gegeben hat aus dem Hamsterrad des (heute sagen wir) FIAT auszusteigen.

BTC und Krypto ist die einzige Chance die wir Menschen haben wieder Herr unserer eigenen Finanzen zu werden. Und das ist unbezahlbar.

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Doch. Genau das konntest du doch gerade beim letzten Top gut beobachten: Die Personen, die hier eingestiegen sind, waren schon nach wenigen Monaten wieder weg, und viele kleine Verluste wurden realisiert.

Dito — das betrachte ich sehr ähnlich.

Krypto? Bitcoin - there is no second best.

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Was für ein quatsch.

Damals gab es das eine Lager, das erst bei 100k verkaufen wollte und das andere Lager, das sicher war, der Supercycle kommt. So offensichtlich war es nicht.

Außerdem wäre das aktives Trading, bei dem sich bekanntermaßen die meisten die Finger verbrennen und das man niemanden zumuten kann, der einfach sparen will und keine Zeit hat, täglich Bitcoin News zu lesen.

Ich höre immer nur Hodl, Hodl, DCA, günstig nachkaufen….

Und das ist toll für uns, die das können.

Aber es gibt viele, die sind mit ihren Ersparnissen in Bitcoin gegangen und haben nix mehr, das sie nachschießen können.

Weil vom Gehalt nix übrig bleibt.

Oder weil sie in (Früh-) Rente sind.

Oder oder oder… in Kommentaren habe ich von so vielen gelesen, die “All in” sind und kein Geld zum nachkaufen mehr bekommen, die sind teilweise im Minus und sind evtl. bald gezwungen etwas im Minus zu verkaufen.

Klar könnte man sagen, dumm alles in kurzer Zeit zu investieren oder die sollen dann eben n Nebenjob suchen, aber an solche Leute denkt keiner bei dem “Hodl” oder “günstig Nachkaufen”.

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Das impliziert ja schon einige Annahmen:
a) Man hat kein Geld mehr für Investitionen
b) Man muss seine Bitcoin Position Zwangs liquidieren
c) Die Bitcoin Investition ist im Minus

Dann fehlt aber massiv finanzielle Bildung. Klar tut es mir leid aber ich erwarte schon einwenig Eigenverantwortung beim Thema Geld und Finanzen. Damit diese 3 Annahmen zusammenkommen muss man schon sehr viel im Vorhinein falsch kalkuliert haben.

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