Dann bekommen einige Firefish Investoren günstige Bitcoin ![]()
Das ist Richtig, aber handelst Du auf Grund von noch nicht existierenden Gesetzen deswegen anders? Für mich bedeutet diese Zukunftsaussicht nur das es irgendwann bei Bitcoin die gleichen Bedingungen gibt wie bei allen anderen Kapitalanlagen. Ich glaube nicht das Bitcoinerträge höher besteuert werden wie andere Erträge andere Anlageklassen. Also lebe ich Heute in der Gewissheit einen Vorteil zu haben und da die Umsetzung nicht ohne Vorankündigung innerhalb weniger Stunden umgesetzt werden kann. Bin ich immer in der Lage meine Gewinne kurz davor steuerfrei zu realisieren um Sie dann erneut anzulegen. Die Haltefrist spielt ja nach der Änderung keine Rolle mehr.
Zumal es eben wohl noch nie so bullische Nachrichten gab wie meinetwegen im letzten Jahr oder in den letzten zwei Jahren. Wenn jetzt der Kurs signifikant einbricht, was soll da noch groß kommen was die Leute wieder auf den Zug aufspringen lässt?
Nachfrage ist kein Willensakt, sondern eine Folge von Bedingungen. Natürlich steigt kein Preis ohne Nachfrage. Aber die entscheidende Frage ist: Woher kommt Nachfrage überhaupt?
Nachfrage entsteht nicht aus Perfektion, Marketing oder Überzeugung. Nachfrage entsteht dort, wo ein System ein reales menschliches Problem stabil löst und zwar nicht einmalig, sondern dauerhaft.
Bitcoin wird nicht „perfekt gefunden“, deshalb steigt die Nachfrage. Bitcoin wird genutzt, weil er Ordnung konserviert und Ordnung ist etwas, das Menschen immer brauchen, unabhängig von Meinungen.
Bitcoin wird nicht durch Nachfrage aufrechterhalten. Er wird durch Energie aufrechterhalten. Und Energie ist keine Meinung, sondern Physik.
Solange Menschen arbeiten, handeln, Werte speichern und Zeit überbrücken wollen brauchen sie ein System, das Konsequenz kennt. Nicht Versprechen. Nicht Kulanz. Nicht Interpretation.
Deshalb ist Nachfrage bei Bitcoin keine freiwillige Zustimmung, sondern eine emergente Eigenschaft menschlichen Handelns.
Das oft gebrachte Bild vom „Wasser in der Wüste“ verfehlt genau diesen Punkt.
Wasser in der Wüste ist eine Momentlösung.
Man trinkt und zieht weiter.
Bitcoin ist kein Konsumgut, das man braucht, solange es knapp ist.
Bitcoin ist ein Maßstab, der unabhängig davon existiert, ob man ihn gerade benutzt oder ignoriert.
Der Mensch bleibt nicht ewig in der Wüste…
…aber er verlässt sie nicht, weil Wasser plötzlich keine Nachfrage mehr hat, sondern weil Wasser kein stabiles Ordnungssystem ist.
Geld hingegen ist genau das: ein Ordnungssystem für Zeit, Arbeit und Vertrauen.
Fiatgeld hält diese Ordnung nur aufrecht, solange:
- Institutionen funktionieren
- Vertrauen nicht kippt
- Ausnahmen akzeptiert werden
Bitcoin hält Ordnung aufrecht, weil er keine Ausnahmen kennt.
Deshalb ist Nachfrage bei Bitcoin kein optionaler Akt,
sondern eine langfristige Anpassung an einen Maßstab,
der unabhängig davon existiert, ob man ihn mag oder nicht.
Nachfrage kommt nicht, weil Bitcoin „perfekt“ ist. Sie kommt, weil Menschen menschlich sind und Ordnung immer brauchen, auch dann, wenn sie sie ignorieren.
Das. Aber auch durch Narrative. Was Bitcoin an fundamentalen Eigenschaften aufweist, spielt zumindest bei „uns im Westen“ keine große Rolle. Was Bitcoin getrieben hat war wenn überhaupt der Glaube daran, dass er Probleme löst, die erst in der Zukunft wenn überhaupt wirklich relevant werden.
Aber der größte Nachfragetreiber wird der Preis gewesen sein.
Am Ende sind Kurse reine Psychologie. Auch der von Bitcoin. Also Emotionen. Deswegen sind die richtigen Narrative auch so wichtig und deswegen kritisiere ich das „to the moon“ Gequatsche.
Aber genau deshalb ist es wichtig, Narrativ und Maßstab sauber zu trennen. Ein Narrativ ist immer etwas, dem man glauben muss. Es wirkt, solange Menschen daran glauben und kippt, sobald sich die Stimmung dreht. Bitcoin selbst funktioniert anders. Seine Eigenschaften sind kein Narrativ, sondern überprüfbar.
Ja, der Preis reagiert auf Emotionen, aber was langfristig Nachfrage bindet, ist nicht das Narrativ, sondern die Erfahrung, dass die Regeln auch dann gelten, wenn das Narrativ wechselt.
Narrative bewegen den Preis. Der Maßstab überlebt sie.
Und genau deshalb ist „don’t trust, verify“ der entscheidende Unterschied. Narrative wollen Vertrauen. Bitcoin braucht es nicht.
Edit: Es gibt kein „richtiges“ Narrativ. Narrative sind immer zeitgebunden, emotional und nicht verifizierbar. Sie funktionieren, solange sie geglaubt werden und verlieren ihre Wirkung, sobald sich Stimmung oder Umfeld ändern.
Alles richtig. Mir geht es aber um Adoption und für die sind Narrative und „kurzfristige“ Kursbewegungen relevant. Wenn wir darauf warten wollen, dass man uns hier allen die Konten sperrt, die Hyperinflation uns die Haare vom Kopf frisst, die Menschen das Vertrauen in Gold verlieren und die Menschen daraufhin endlich erkennen, dass Bitcoin die Lösung ist, dann können wir ewig warten. ;)
Nein, nicht wirklich. Wir sind hier in einem Thema, wo Menschen für ein paar Jahre einen Kredit aufnehmen möchten um auf den Kurs zu wetten.
Ich finde das nicht gut, aber wenn man das machen möchte, ist der Bitcoinkurs mit Abstand das wichtigste für sie.
Nein, deswegen schreibe ich ja, dass ich das Argument nicht stark empfinde, weil dafür erst Gesetze geändert werden müssten, damit es wirksam wird.
Vorsicht. Es gab schon Fälle von einer unechten Rückwirkung. Das heißt, es ist denkbar dass die Steuerfreiheit auch rückwirkend abgeschafft wird, zumal in keinem § der Steuergesetze “Bitcoin” steht und es nur mangels eines eigenen § unter eine Auffangvorschrift von “anderen Wirtschaftsgütern” fällt.
Ich sage nicht, dass es sehr wahrscheinlich ist, aber möglich wäre es, dann blieben nur die verkauften Coins steuerfrei, für die es bereits einen Steuerbescheid gibt (echte Rückwirkung).
Ich verstehe, was du meinst. :)
Du schaust auf Bitcoin von einem konkreten Zeitpunkt aus. Adoption jetzt, Akzeptanz jetzt, Narrative jetzt. Das ist menschlich, weil wir immer in Zeitfenstern denken. Bitcoin selbst kennt diesen Blickwinkel aber nicht. Er wartet nicht auf Hyperinflation, Kontensperren oder den Vertrauensverlust in Gold. Genauso wenig wie eine Uhr darauf wartet, dass jemand merkt, wie spät es ist. Die Zeit läuft unabhängig davon, ob jemand hinschaut.
Adoption entsteht deshalb nicht nur durch Katastrophen, sondern durch allmähliche Positionsverschiebung. Menschen nähern sich Bitcoin nicht, weil ein Ereignis sie überzeugt, sondern weil sich ihr Verhältnis zu Zeit, Geld und Konsequenz langsam verändert. Oft merken sie das selbst erst rückblickend. ( mich eingeschlossen ;-) )
Narrative können diesen Prozess beschleunigen oder verlangsamen, aber sie sind kein Fundament, sondern Begleitgeräusch. Bitcoin braucht keine kollektive Erkenntnis, um zu existieren, nur Menschen, die sich relativ zu ihm positionieren.
Du beschreibst Adoption als einen Kipppunkt in der Zukunft. Bitcoin wirkt eher wie ein Maßstab, an den sich Menschen schrittweise anpassen, nicht weil sie müssen, sondern weil Alternativen mit der Zeit immer weniger tragen. Deshalb ist es kein Warten auf den großen Knall. Es ist ein leiser, zeitabhängiger Übergang und der läuft längst.
Stell dir eine Uhr vor. Sie zeigt die Zeit an. Mehr nicht.
Die Uhr sagt nicht: Du bist faul, weil du ausschläfst. Du bist fleißig, weil du früh aufstehst. Du hast dein Leben im Griff. Du hast es vergeigt.
Sie zeigt nur: Es ist 07:30.
Zwei Menschen schauen auf dieselbe Uhr: Der eine ist ausgeschlafen und ruhig. Der andere ist gestresst, weil er verschlafen hat.
Die Uhr hat keinen Anteil daran.
Sie bewertet nichts.
Sie reagiert nicht.
Sie erklärt nichts.
Die Moral entsteht im Menschen, nicht in der Uhr. Genau so funktioniert Bitcoin.
Wenn jemand sagt, dass Adoption Narrative braucht, sonst warten wir ewig auf die große Krise,
dann spricht er aus einem moralischen Jetzt heraus, aus dem Wunsch, dass Menschen jetzt „richtig handeln“ sollen. Bitcoin kennt dieses Jetzt aber nicht.
Er sagt nicht:
- Du hättest früher kaufen sollen
- Du hast Bitcoin falsch verstanden
- Du bist noch nicht bereit
Er sagt nur: So sehen die Regeln aus. So sieht die Verteilung gerade aus.
Wie bei der Uhr… Du kannst ausschlafen oder aufstehen…
…beides verbraucht Zeit, beides hat Folgen.
Aber die Uhr passt sich nicht an deine Moral an.
Bitcoin bietet keine Rechtfertigung, kein Trost-Narrativ, keine Erklärung. Er zeigt nur, wo man relativ zur Zeit steht.
Die Adoption passiert nicht weil alle gleichzeitig „aufstehen“, sondern weil immer mehr Menschen irgendwann auf die Uhr schauen.
Nicht aus Panik, sondern weil Alternativen nicht mehr tragen.
Das ist kein Warten auf den Weltuntergang, das ist ein Maßstab, der läuft egal, wie wir ihn bewerten.
Unsere Erwartungen treffen auf Bitcoin, das nicht antwortet. Das fühlt sich kalt an und wird dann fälschlich als Eigenschaft von Bitcoin gelesen, obwohl es eigentlich ein Spiegel unserer eigenen Ungeduld ist. Der Maßstab verändert sich nicht. Was sich verändert, ist unser Verhältnis zu ihm.
… ob wir ausgeschlafen, gestresst, zu spät oder bereit sind, hängt davon ab, wie wir mit der Uhr umgehen, nicht davon, was sie tut.
Das mag sein, für mich ist diese Art der Maximierung seines Gewinns bei Bitcoin nicht richtig untergebracht, wem es nur auf explosionsartige Gewinne ankommt und nicht auf Kaufkraftsicherung für die Zukunft, der sollte bei irgendeinem Shitcoin sein Glück versuchen, denn dort sind diese Art von Glücksritter richtig. Für einen soliden Kapitalaufbau ist Bitcoin für viele zu langsam geworden die %Sprünge Mitte der ZehnerJahre wird es nicht mehr geben.
bietet sich doch derzeit FF an, mit Zinsen ab 2 % - .billiger gehts nicht - und passend stückeln ![]()
Da macht meine Frau nicht mit ![]()
Danke für den Tipp. Da soll noch mal jemand über den tiefen Kurs jammern. Hier Bitteschön, die Gelegenheit vom Bären zu profitieren.
manchmal ists gut, wenn es eine(n) Bremsklotz gibt ![]()
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Ich dachte, dass deine Frau & du arbeitest.
Ich meine, Ihr habt auch keine Kinder richtig?
Selbst mit Kindern, würde es keinen Unterschied machen.
Jeder sollte einen “freien Betrag“ für irgentwas haben.
Wenn deine Frau meint, deinen “freien Betrag” einzuschränken, geht diese meiner Meinung nach über eine Rote Linie.
Aber muss jeder selbst wissen ![]()
Ich hab eine Muslimin geheiratet. Kredite aufnehmen war ab da an „haram“. Eigentlich ist es aber eine gute Sache. Man kann sich nur Sachen kaufen, die man sich wirklich leisten kann und mit Bitcoin ist es jetzt endlich möglich seine Kaufkraft zu sparen. Meine Eltern haben sich für ein Einfamilienhaus relativ früh verschuldet. Ich finde den Ansatz erstmal Geld sparen eigentlich besser. Besonders wenn man sich den Zinseszins Effekt anschaut oder die Bitcoin vs Fiat Entwicklung, wären meine Eltern jetzt Multimillionäre und hätten sich Generational Wealth aufgebaut…
Auch kein Problem. Wie ist es in der Türkei? Gibt es da keine Banken die Geld verleihen?
Doch, die nennen es nur nicht Zins, sondern Gebühr ![]()
Bei Firefish hast du im Endefekt auch keinen Zins, sondern eine Gebühr.
Wenn nicht gezahlt wird, gibt es keine Ansammlung der Zinsen.
Deine Frau müsste eigentlich total Firefish unterstützen wollen, da diese nur “Gebühren“ einnehmen & keinen Zins.
Denke jeder Verkäufer würde mich jetzt dafür loben ![]()
Kredite sind haram? Kann ich verstehen. Okay. Vielleicht liegt das daran, dass nicht-muslimische Landsleute in meiner Bankzeit alles was ging für ihre Hochzeiten aufgenommen haben, komme was wolle. Das waren meist 50-70k. Das Geld kam ja von den Gästen zurück. Wurde dann allerdings selten mit Sondertilgung zurückgezahlt, sondern lieber in Mercedes’ und anderen Sachen „angelegt“. ![]()
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genau das ist das, was dir die Banken und Bautiger verschweigen.
Selbstgenutzte Immobilie ist absoluter Blödsinn
Immerhin hat es Generationen lang dafür gesorgt, dass sie nicht in Altersarmut gelandet sind. Heute, wo sich das kaum noch jemand leisten kann, werden in Zukunft sehr viele unter Altersarmut leiden, weil sie für sich keine alternativen Anlagemethoden entdecken.