Wenn ich bei mir überhaupt von „Frust“ reden würde, dann ganz sicher nicht im Blick auf die Kurse: Die sind genau da, wo ich sie erwartet habe (siehe die einschlägigen Threads dazu). Mich triggert eher, wie ich es auch oben schrieb, das Geschwafel der Finfluencer, die ständig das Eintreten des Gegenteils der eigenen Voraussage wie selbstverständlich begründen. obwohl sie sich dadurch völlig unglaubwürdig bis unseriös machen. Im Bitcoin-Umfeld habe ich in den letzten Wochen nur einen einzigen dieser Zunft gesehen, der sich so verhält, wie ich es für sinnvoll und seriös halte (Nico Jilch).
Im Klartext: Seit zweieinhalb Jahren liege ich mit meinen (auf gesundem Menschenverstand und 40 Jahren Investitionserfahrung basierenden) Annahmen immer näher an der Realität, als die meisten Bitcoin-Influencer.
Mach ich doch auch ;-) Aber mir gefällt ja auch das Dschungelcamp oder DSDS… ![]()
Nein, du verwechselst mich. Nicht ich tue so - sondern die Bitcoin-Influencer.
Meetoo! Und wenn das so bleibt, wovon ich zumindest zum Teil ausgehen muss, dann bleibt Bitcoin in etwa der Maßstab für Geld, den Wahlversprechen für die darauf folgende Politik darstellt. Menschen handeln irrational. Und wenn sie das bei Bitcoin auch tun, dann ist Bitcoin nur ein „greater fool“ Konstrukt. Und da ja noch nicht mal Menschen, die Bitcoin zu verstehen glauben, Bitcoin tatsächlich verstanden haben, gehe ich davon aus, dass es so bleibt, bis der letzte Miner sein Gerät abgeschaltet hat.
Damit Bitcoin bleibt, muss er aber zum Maßstab werden, wie @Radieschen es schrieb. Und das wird er nur, wenn die Mehrheit oder zumindest ein großer Teil ihn akzeptiert und bereit ist, dafür seine Fiat-Währung her zu geben. Im Gegensatz zum Beispiel mit der Körperstärkung stehst du als Bitcoiner in direkter Abhängigkeit zu deinem Mit-Protagonisten.
Das ist für mich, wie ich schon häufig schrieb, eine auf Selbstüberschätzung basierende Anmaßung! Vielleicht haben ja Höfgen oder Fratzscher Bitcoin tatsächlich besser verstanden?