Ich höre auf zu stacken

Wie mir das Youtube-Video verdeutlicht hat, handelt es sich dabei ja um ein nahezu lebenswichtiges Hilfsmittel. Das ist natürlich nicht sinnlos. Es ist geradezu essentiell für das Tragen beim Autofahren (es vermeidet Knöllchen), für das Erheitern des Kaffeekränzchens deiner Frau und zum nächtlichen Erscheinen im Schlafzimmer deiner kleinen Kinder. Deine Frau wird ihn lieben, weil auch bei der Regendusche das Haar immer trocken bleibt. Ich frage mich, wie man ohne dieses Gadget leben konnte…

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Dieser Helm wird ebenso bei der kommenden weltweiten Plandemie ein Lebenswichtiges Utensil - schützt es doch den tragenden vor den pöhsen Keimen und man verhindert gleichzeitig die Gesichtserkennung!

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Korrekt, so extrem habe ich es nicht gemeint. Zudem liegt die Definition von “sinnlosem Konsum” bei jedem anders. Was für den Einen sinnlos erscheint, ist für den Anderen durchaus nützlich/glücklich verwendbar ;-)

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In schöne Momente mit der Familie investieren sollte jeder. Was hat das mit dem eigenen Bitcoin Sparplan zu tun? Wer seinen Sparplan so hochsetzt, dass er nichts mehr mit seiner Familie macht, handelt aus meiner Sicht grundsätzlich falsch.

Also schön, dass der TE seinen Fehler erkannt hat.

Also als finanziell frei würde ich mich nicht bezeichnen, aber zumindest als finanziell unabhängig.
Ich mag was ich beruflich tue und kann mir aktuell nicht vorstellen aufzuhören. Bitcoin gibt mir in der Hinsicht ziemlich viel Selbstsouveränität und Ruhe.

@Magor Also ich habe nie behauptet das ich meinen Sparplan in der Vergangenheit so hochgesetzt habe, sodass für die Family nie was übrig gewesen wäre. Der Fokus liegt nun noch stärker auf die Familie, sodass statt ein/zwei Urlaube nun drei im Jahr drin sind.
Ich werde mir allerdings in Zukunft eine Liquiditätsreserve aufbauen um bei Crash Situationen wie in den vergangen Wochen nachkaufen zu können wie es Beispielsweise @Chrisbtc beschreibt. :)

Unbezahlbar. Du hast bereits gewonnen :1st_place_medal:

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Kommt auf die Frau an.

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Wenn er schöne Erinnerungen mit Ihr vor Bitcoin präferiert :slight_smile:

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Klingt so, als wärst du schon „fertig“. Irgendwann wollen wir ja alle mit dem Stacken aufhören und von dem Vermögen leben. Wenn du davon ausgehst, dass deine Schneekugel bereits so groß ist, dass du da nichts mehr hinzufügen musst, um in 20 Jahren davon leben zu können, dann Glückwunsch.

Für andere, wo das nicht zutrifft, muss das aber keine Entweder Oder Entscheidung sein. Man kann mit dem Sparbetrag es auch übertreiben und dann leidet natürlich der Komfort in der Gegenwart. Das sollte man immer so anpassen, wie das eben den eigenen Prioritäten und Bedürfnissen entspricht.

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Jetzt mal abgesehen von Stacken, dem Sinn oder nicht, der Family usw. Denke die Early Birds die genug Bitcoin angehäuft haben und zu grossem Reichtum gekommen sind, das war eine andere Zeit. Wir befinden uns heute in einem Verteilkampf. Die Gewinne können nicht gleich gesteigert werden, wie es Anno dazumal mit weniger Kapital ging. Ein Asset dass mit ca.100k bewertet wird brauchtentsprechend diese Investition. Das ist nicht für jeden so einfach, aber Jede/r kann SATs kaufen.

Wer aggressiv aufkauft sind die Institutionellen. Diese treiben den Markt und wir kleinen Bitcoin Freunde lassen uns dazu verleiten unsere Bitcoinanteile zu veräussern. Jeder SAT bleibt wichtig. Daher die Flinte ins Korn werfen und zu meinen das Fiat Geld wird stabiler, das bleibt eine Illusion. Die Goldralley zeigt auf was harte Assets in der heutigen Welt bedeuten können. Bitcoin ist ein Nischenprodukt und wenn man in den öffentlichen Medien die Kommentarspalten der Leser zum Thema Bitcoin liest, da merkt man gut wie weit Bitcoin verstanden wird. Praktisch null. Da geistern die üblichen Kritiken wie Sand am Meer.

Der Dip hat viele verunsichert. Sollte es nicht, es werden immer wieder Rücksetzer kommen. Bitcoin bleibt.

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Als überzeugter (!) Bitcoiner ist man “verpflichtet” :blush:, sein Leben lang zu stacken ! :index_pointing_up: :innocent:

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Und das zählt nicht mehr als stacken?

Ich habe das bisher immer so gemacht.

Wie ging der Spruch noch gleich, „Wenn du glaubst dass X Bitcoin nicht reichen, dann bist du nicht Bullish genug.“? Man könnte also meinen dass @forti93 maximal Bullish ist.

Allerdings finde ich dann folgende Aussage ebenfalls widersprüchlich:

Warum meinst du dass sich das lohnt, wenn sich ein Sparplan nicht mehr lohnt?

Eigentlich ist es doch genau anders herum. Je mehr Sats man bereits besitzt desto weniger relevant ist der Preis, für den man die nächsten Sats kauft.

Ich würde auch keine feste Sparquote empfehlen. Ich sehe das so dass jeder überschüssige Euro am Ende des Monats besser in Bitcoin aufgehoben ist, als in Fiat. Und das wird vermutlich von Monat zu Monat eine unterschiedliche Summe sein.

@lerpy
Ich sehe das ehrlich gesagt nicht als Widerspruch. Für mich fühlt es sich einfach so an, als hätte ich mittlerweile genug, um nicht mehr um jeden Preis weiterstacken zu müssen. Ich bin weiterhin überzeugt, dass Bitcoin in den nächsten Jahren eine starke Wachstumskurve hinlegt, und mir ist völlig klar, dass ich bei punktuellen Käufen nicht dieselben DCA-Effekte habe wie bei einem Sparplan.

Der Aufbau einer größeren Cashreserve bedeutet für mich aber nicht automatisch, dass jeder Euro davon in Bitcoin fließt. Es gibt mir schlicht mehr Optionen, meine Strategie flexibel weiterzuführen. Die Überschrift im Eingangspost war vielleicht etwas zugespitzt formuliert. Eigentlich wollte ich nur ausdrücken, dass ich vorerst nicht weiterkaufen möchte und meinen Fokus darauf lege, wie ich mein laufendes Einkommen nutzen will.

Es geht auch um die Frage, ab welchem Punkt man sagen kann: „Das reicht mir jetzt.“ Muss man wirklich für immer jedem Sat hinterherrennen, oder darf man irgendwann feststellen, dass man auf einem soliden Fundament steht und seine Prioritäten anders setzen möchte?

Das sind die Gedanken, die ich mit euch teilen wollte, und mich interessiert eure Sicht darauf. Ich halte mich nicht für reich, aber finanziel für die mittelfristige und langfristige Zukunft stabil aufgestellt und ich erkenne das Potenzial von Bitcoin. Und ich bin überzeugt, dass Beträge, die heute relativ klein wirken, irgendwann sehr viel mehr Nullen tragen könnten.

Müsste es nicht Crashreserve heissen? :smiley:

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Muss zugeben, bin mittlerweile entspannter unterwegs im Bitcoin Space. Der Frage wann ist genug stellt sich irgendwann. Finde ich gesund und gerechtfertigt.

Im Gegenzug steht M. Saylor/Strategy mit seinen wöchentlichen Käufen. Diese haben sich auch etwas beruhigt, irritieren weiter, weil man da nicht weiss, wann ist da genug.

Meine Angst ist nicht, dass ich verkaufe. Sondern dass der Staat einen immer größeren Anteil davon abhaben will in Zukunft.
Seit gestern wird diskutiert, dass sie in Deutschland selbst auf Dividenden- und Mieterträge Rentenversicherungsbeiträge erheben könnten/wollen.
Das wird dann auch den Bitcoin betreffen. Im worst case will der Staat dann schnell mal 50 % deines Gewinns einkassieren.
Ja, das ist Zukunftsmusik, weil aktuell noch steuerfrei nach 1 Jahr. Angesichts des sich in den nächsten 24 Monaten ergebenden totalen Absturzes der deutschen Wirtschaft, der Pleite vieler Kommunen und der Sozialsysteme, könnten Übergriffigkeiten und Enteignungen in bisher unvorstellbarem Ausmaß auf uns zurollen.

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In dem Fall bin ich raus aus Deutschland. Zum Glück haben wir die Tschechische Republik als Nachbarland und man muss nicht alle Wurzeln in Deutschland kappen.

Das befürchte ich auch. Deshalb fokussiert sich die Politik neben der Vorbereitung (durch Vermögensregister und einschlägige Vorschriften) des Zugriffs nach meiner Beobachtung auch auf die Penetration bestimmter Narrative (Pandemien, Klima, Putin) - diese braucht sie, um bei der Masse Verständnis einzufordern und Aufstände zu vermeiden.

Solange Putin, die menschengemachte Klimakatastrophe oder eine völlig unerwartete Pandemie die Regierung dazu zwingt, kann ihr in „unserer Demokratie“ das niemand verübeln.

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Den finalen Angriff auf dein Vermögen könnten sie durchaus mit einer Besteuerung nach Staatsangehörigkeit verknüpfen. Wird auch schon diskutiert. Und den Pass wird man nicht so einfach los bzw. man braucht dann den Pass einer anderen Nation.

Das erwarte ich sowieso. Die schlimmsten Angriffe auf Freiheit und Souveränität werden immer von einem Singsang nach dem Motto “Wir müssen zusammenstehen in schweren Zeiten”, “Starke Schultern müssen jetzt mehr tragen.” begleitet.

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