Horst Lüning - The Great Taking 3/3

Deins Pessimismus und deine Fantasielosigkeit stellst du immer wieder zur Schau.

Ein sehr großer Teil des Ärztewesen, genauer genommen Diagnose und Behandlung, basiert auf Sammlung von Daten und Mustererkennung. Zufällig ist in den letzten Jahren eine technologische Entwicklung passiert, die Mustererkennung revolutioniert hat und man nennt sie KI. Wir werden sehen, wie sich das Gesundheitswesen entwickeln wird. Ich glaube, dass ärztliche Diagnose und später auch Behandlung für den Normalverbraucher zugänglicher werden.

Dein Gottgegebener Fakt:

ist gar nicht so gottgegeben, wie du denkst. Das Schlimme daran ist, dass du wegen deiner Wahrheit ein Zwangssystem unterstützt, welches andere Menschen deiner Wahrheit unterwerfen soll.

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Also du willst damit sagen, dass ein Mensch mit einem IQ von 80 Arzt werden kann?

Denn das tust du. Du greifst mich an, weil ich sage, dass der Durchschnitt dazu nicht befähigt ist.

Was den Arzt grundsätzlich knapp macht. Und das wird sich nie ändern. Es sei denn du senkst die Anforderungen und wie alten Rom kann sich dann jeder Arzt nennen. Dann wünsche ich viel Spass bei deiner Behandlung.

Nein. Ich sag damit, dass heutzutage ärztliche Behandlung durch das Fortschreiten von Technologie viel besser, günstiger und zugänglicher für jeden Menschen auf der Welt ist, als vor 2000 Jahren.

Das ist auch kein gutes Argument, da der Arztberuf nun viel leichter und in einer größeren Zahl ausgeübt werden kann, als früher. Nach technologischen Entwicklungen in der Landwirtschaft, mussten nicht mehr 90% der Menschen auf Feldern arbeiten, sondern nur noch ein paar Prozent. Der Rest der Menschheit ist freigesetzt für andere Tätigkeiten, darunter der Arztberuf. Heute gibt es viel mehr Ärzte als früher. Ein Grund dafür ist aber nicht nur die landwirtschaftliche Revolution. Auch der Abbau von Einstiegshürden spielt eine große Rolle. Heute ist es durch moderne Technologie um einiges leichter, Arzt zu sein und sich Ärztewissen anzueignen. Durch das Internet habe ich (keinerlei medizinische Ausbildung) viel mehr Wissen über Heilkunde, als der beste Arzt vor 2000 Jahren.

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Sind wir schon bei Durchschnitt 80? Das ging schnell… und ich dachte ich wäre zu pessimistisch :rofl:

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Ähh das hinkt aber gewaltig.

Du verkennst, dass jeder Mensch der Schöpfer seiner Umstände ist. Alles ist so, weil es die Mehrheit so will. Du stellst du Mehrheit gerade als “Opfer” von “bösen Machenschaften” dar und nimmst ihnen damit die Verantwortung ab. Die armen, unschuldigen Opfer können ja nichts dafür. Genau diese Opferhaltung hat zu dem Zustand geführt, den wir jetzt haben.

Und wir “müssen” auch nicht zu einem anderen Zustand wechseln, so wie du das beschreibst. Wir können dieses Spiel hier noch tausende Jahre weiter spielen. Müssen wir nicht, können wir aber. Es liegt an jedem einzelnen von uns, zu wählen, was er möchte. Verantwortung übernehmen oder abgeben - mit allen Konsequenzen.

Und wenn die Mehrheit der Schmerzen und des Leids irgendwann überdrüssig ist, dann kann und wird es sich sehr schnell ändern.

Sagt Dir Nudging etwas? Das meine ich. Mittlerweile sind wir so ultra ver-nudged, das der Anfang schwer fällt.

Ich denke auch nicht, dass Zwangssysteme die Zukunft sind. Das meinte ich.

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Der durchschnittliche IQ liegt immer bei 100. Und die Mehrheit soll zwischen 85 und 115 liegen.

Was denn jetzt nun, Markt oder regulation?

Vergiss nicht, Regulierung ist der feuchte Traum der Sozialisten… in dem du dich in einigen Kommentaren sullst…

PMJI, aber… ich arbeite(te) seit 33 Jahren täglich mit Ärzten zusammen und kenne einige Tausend davon. Ohne eine pauschale Aussage treffen zu wollen, kann ich dir versichern: Den machen wirklich sehr, sehr viele, ganz normale und wenig begabte Menschen. Die lediglich durch Sozialisation, Umfeld, Familie in diesen Beruf gewachsen sind. Ich würde sogar sagen, dass erfahrene Fliesenleger, Elektriker oder Dachdecker (um nur einige zu nennen) oft intellektuell weiter entwickelt sind. So zumindest meine Erfahrungen.

Trotzdem bin ich, ebenfalls auf Grund meiner Erfahrungen, bei dir - wenn du sagst, dass der Markt im Gesundheitswesen nicht funktioniert: Krankheit ist immer unproduktiv. Viele Probleme des aktuellen Systems führe ich darauf zurück, dass versucht wird, einen solchen, unproduktiven, sozialen Aufwand betriebswirtschaftlich zu organisieren.

Markt im Gesundheitswesen hat in vielen Bereichen dazu geführt, dass Menschen sterben, weil Ihnen nicht geholfen wird - zum Beispiel weil Krankheiten so selten sind, dass die Forschung nicht lukrativ ist, da keine angemessenen Gewinne erzielt werden können (ein Beispiel: Duchene Muskeldystrophie). Oder, dass Therapien damit so exorbitant teuer sind, dass man es für „Kassenpatienten“ gar nicht bezahlen kann.

Es geht soweit, dass Produktionslinien für lebenswichtiges Insulin abgebaut werden, weil adipöse Wohlstandsbürger Ozempic brauchen, womit sich viel Geld verdienen lässt.

Ich könnte Dutzende Geschichten und Beispiele nennen: freier Markt im Gesundheitswesen ist eine Illusion, wenn man in einer sozialen Gesellschaft leben möchte.

Nun, ich habe eigentlich gern in einer sozialen Marktwirtschaft gelebt, als es die noch gab. ich sehe bis heute keinerlei Vorteile für die Menschen durch die privatwirtschaftliche Organisation von Müllabfuhr, Paketdiensten, der Bahn oder dem Gesundheitswesen…

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Ja, ja seufz ich auch.

Problem ist: Sie mutieren immer zu dem was nun ist / kommt. Begreift man aber eben erst, wenn es mal wieder entgleist…

Als Kind zahlte mir die GKV auch noch meine Brille…

Der Vorteil ist, dass sich keine Politiker bereichern dürfen, sondern sich der Preis am Markt bilden muss.

   

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Bei der Diskussion Sozialismus vs. Freie Marktwirtschaft scheint irgendwie ständig der Aspekt außer Acht gelassen zu werden dass Menschen von Natur aus sozialistisch ausgerichtet sind. Natürlich nicht alle. Aber evolutionsbedingt wohl die Mehrheit. Warum muss dann Sozialismus erzwungen werden?

Mir scheint dass ein beliebtes Argument für Sozialismus ist dass sonst niemand die schwächeren schützt. Was keinen Sinn ergibt. Zum einen widerspricht das der besagten Evolution. Zum anderen gibt es doch genügend Beispiele, dass - trotz der Zwangsabgaben - viele Menschen freiwillig mehr abgeben. Ist es nicht logisch dass die freiwilligen Abgaben noch mehr wären, wenn es keine Zwangsabgaben gäbe? Vor allem dürften freiwillige Abgaben i.d.R. präziser und damit effizienter sein. Abgesehen davon kann man nicht jeden retten. Auch kein sozialistisches System kann das.

Hinzu kommt dass viele, die bereit sind oder wären, mehr Geld oder Zeit zu spenden, dank der Inflation, in ihren Mitteln stark eingeschränkt werden.

Das ist so ein Beispiel. Als ob Forschung nur stattfindet, wenn es subventioniert wird oder Geld einbringt. Was ist mit den Forschungsgeldern, die bereitgestellt werden, um einfach der Menschheit zu helfen oder die Wissenschaft an sich zu fördern? Mal davon abgesehen hilft es der Allgemeinheit wohl mehr, weit verbreitete Krankheiten zu erforschen, als selten Vorkommende. Für das Individuum, das unter einer seltenen Krankheit leidet, ist das natürlich scheiße. Bleibt aber noch die Möglichkeit dass jemand persönliches dieser Person helfen kann und möchte.

Es ist ein riesengroßes Henne-Ei-Problem. Das System schafft Probleme und erzwingt Lösungen, um die selbst geschaffenen Symptome zu bekämpfen. Was wiederum neue Probleme schafft.

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und wer reguliert?
Deine Eliten?

Selbstverständlich, wer sonst?

und wer kontrolliert deine Elite ?

Muss er ja gar nicht. Das ist aus meiner Sicht zumindest, eine komplette Fehldeutung der Geschichte. Die Geschichte läuft hingegen immer nach dem selben Muster ab.

Einige wenige Menschen verletzen sozusagen das soziale Miteinander, z.B. indem sie unverhältnissmäßig viel Privateigentum anhäufen und auf Kosten der Massen leben (Adel, Kapitalisten, Imperialisten…) und die Masse reagiert darauf irgendwann mit Revolution und eben mehr Sozialismus.

Das Gegenteil ist der Fall. Was man, also einige wenige, der Masse aufzwingen, ist eben das Gegenteil von Sozialismus. Sozialismus ist der Naturzustand in dem Menschen zusammenleben. Schon die Familie ist letztlich sozialistisch organisiert.

Das Volk. Also die, die die Elite zu dieser gemacht haben. In demokratischen Wahlen. Eine Elite in diesem Sinne ist eben keine Elite wegen ihres Besitzes, sondern wegen ihrer Befähigung und ihrer Verbundenheit zu ihrem Volk.

Genau. Und wenn der Durchschnitt schon nicht befähigt, ist ein 80er IQ es garantiert nicht. Also stimmt meine Aussage, dass nicht jeder Arzt werden kann schon alleine deshalb.

Niemand wird ernsthaft behaupten wollen, dass man ein solches Studium mit einem IQ von unter 100 schafft. Auch nicht mit einem von etwa 110.

Das gilt sogar für ziemlich viele Studiengänge.

Außer hier natürlich. Hier wird das einfach behauptet, obwohl jeder weiß, dass das Unsinn ist.

das Volk ist doch deiner Meinung nach zu dumm, um so etwas zu entscheiden.

Du widersprichst dir permanent und drehst alles, wie es dir gerade in den Kram passt.

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Wo habe ich denn derartiges geschrieben?

Vielleicht hast du auch einfach nur ein mangelndes Textverständnis oder irgendein Bild von mir im Kopf was gar nicht stimmt.