Fullnode Connections

Diese Fragen haben mich nicht mehr los gelassen - und ich recherchiere seit einiger Zeit, ob wir im Falle eines Blockfunds mit den Lotterie-Minern überhaupt in der Lage wären, einen gültigen Block mit Transaktionen zu erstellen.

Bislang ist mein Kenntnisstand, dass das tatsächlich sehr fraglich wäre! Ich hinterfrage deshalb, ob das Solomining mit BitAxe oder NerdQAxe++ überhaupt Sinn macht - und ob eine Raspi-Node tatsächlich ein vollwertiger Teil des Netzwerks ist.

Dabei tauchen bei mir mehr Fragen, als Antworten auf. Mag aber auch an der Dummheit von KI liegen…

Soweit ich das ermitteln konnte, macht es weder Sinn, eine Raspi-Node zu betreiben, noch den Strom mit Solominern zu verheizen. Denn: „Sollte dein Block nicht zuerst die Mehrheit der Nodes erreichen, könnte er zu einem Orphan‑Block werden – er bleibt in deinem Node, wird aber nicht in die Haupt‑Chain übernommen und die Belohnung verfällt.“

Entscheidend sind die Latenz und die Hashrate-Power. Und die Erreichbarkeit der Node auf den öffentlichen Ports. (also ist das Abschalten der Portfreigabe der ultimative Killer!) Da haben wir mit unseren Raspis und Bit-Äxten tatsächlich kaum eine Chance auf vollwertiges Wirken im Netzwerk.

Mein Fazit: Fullnodes auf Raspi-Basis mögen eine Funktion in der Verteilung von Daten haben. Sie können auch die Technik verdeutlichen. Aber sie sind kein vollwertig-funktionaler Netzknoten, solange sie keinen Zugang zur „Buchungsebene“, also dem Mining und der Transaktionsverarbeitung bieten.

Soloming mit Bitäxten und ähnlichen Spielzeugen sind eher moderne „Dampfaschinenmodelle“: Sie können das Verständnis für die Technik fördern, aber kaum ernsthaft Block-Rewards generieren.

Dieses Fazit ist leider auch das Ergebnis meiner Recherchen!

In erster Linie sind beide - Raspi-Nodes und Hobby-Miner - ein gutes Geschäft für die Hardware-Anbieter. Der Rat, den ich hier im Forum schon gelesen habe, dass man das Geld eher direkt in Satoshis investieren sollte, ist tatsächlich rational der einzig Richtige.

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