Nun läuft sie tatsächlich schon einige Zeit vor sich hin - und ich kann diese Aussagen schon jetzt bestätigen! Es passiert: Nichts! Sie läuft und läuft, meistens so mit um die 50 Peers verbunden.
Ich habe auch meine Wallets mit Electrs verbunden, den Mempool installiert und mich mit Mining auseinander gesetzt. Auch das Flashen des Systems auf die SSD (und das Booten davon) war kein Problem. Größte Herausforderung war die Erreichbarkeit via IPv6, weil meine Fritzbox „standardmäßig“ eine falsche IP-Nummer vergeben hatte. Den Nutzen einer persönlichen Lightning Node kann ich noch nicht nachvollziehen, davon sehe ich erstmal ab.
Was sich als ziemlicher Rohrkrepierer erwiesen hat, sind meine ersten Erfahrungen mit Mining: Ich hatte mir ja schnell zwei Miner gekauft (BitAxe 601 Gamma und NerdQAxe++) und mich erst dann detailliert mit der Rationalität befasst. Und mein Fazit ist, dass es bei allem technischen Reiz eher dumm ist, diese Spielzeugminer laufen zu lassen: Für mein Setup (bei knapp 6 TH/s) ergeben sich bei mir (derzeit) jährliche Stromkosten von satten 315 Euro. Selbst, wenn ich im Braiins Pool 24/7 lang mine, schaffe ich pro Jahr maximal 87600 Sats, was gerade mal ein Fünftel der Stromkosten decken würde (vom Gerätepreis rede ich erst gar nicht!) Dazu kommt bei den per Wlan angebundenen Spielzeugen auch noch, dass die Geräte im professionellen Netzwerk ohnehin keine Chance haben (Stichwort: Latenz/Erreichbarkeit/Rechenleistung)
(Abbildung: 24-h-Honorar für 6 TH/s bei 2,6 kWh Stromverbrauch pro Tag)
Das das Lotto- Solomining (meines Erachtens) ziemlicher Blödsinn ist, habe ich ja hier schon beschrieben. Hier werden wohl Träume zu Geld gemacht, einzig die Anbieter von BitAxe & Co machen dabei einen guten Schnitt. Dagegen würde ich es als ökologischen und ökonomischen Unsinn bezeichnen, der dem Bitcoin-Netzwerk zudem überhaupt nichts nutzt. Meine Miner (…lustige Wortkombination „meine meiner“ ;-)) kommen wieder weg.
Soviel als Update in dieser Angelegenheit!
