Freie Privatstädte, eine logische Konsequenz aus Bitcoin

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Zitat (aus Video):
„Für einen fixen Jahresbetrag schützen wir Ihr Leben, Ihre Freiheit und Ihr Eigentum.“

Schade, dass weder im Video, noch auf der Webseite gesagt wird, wie hoch dieser Jahresbetrag sein wird.

Zitat (Webseite - FAQ „Finanzierung“):
„Im Prinzip durch Beiträge, die die Ausgaben für Sicherheit, ein Rechtssystem und eine gewisse Infrastruktur abdecken.“

Beiträge? Mehrzahl? Wird hier die Mehrzahl genannt, weil jeder Bürger 1 Beitrag zahlt und in der Summe es sich damit um „Beiträge“ handelt oder ist es doch nicht nur 1 fixer Jahresbetrag?

Zitat (Webseite - FAQ „Finanzierung“):
„Der Betreiber muss vermutlich für die ersten Jahre etwas vorfinanzieren. Ab einer gewissen Einwohnerzahl ist das profitabel, weil Sicherheitskräfte, Streitschlichtungsstellen und Infrastruktur etwa bei einer Verdoppelung der Einwohner nicht ebenso verdoppelt werden müssen…“

Nicht immer verdoppeln, aber meistens. Auf jeden Fall steigen mit der Erhöhung der Einwohnerzahl auch die Kosten für Infrastruktur, Sicherheit usw.

Wenn ich für 1000 Einwohner 5 Müllentsorger benötige, die 5x in der Woche 8 Stunden arbeiten, wird man ziemlich genau 10 Müllentsorger benötigen, wenn es 2000 Einwohner gibt.

Es sei denn, ich beute die Müllentsorger aus und lasse sie täglich 12 Stunden arbeiten. Aber von der Ausbeutung des Menschen distanziert sich der Betreiber ja ausdrücklich, so dass er wohl mit deutlichen Mehrkosten rechnen muss. Schließlich braucht man auch mehr Ärzte, Lehrer, Rettungskräfte.

Die Bürger müssen auch verwaltet werden. Sei es, dass nur jemand einen Bauantrag für eine Garage stellen will. Dafür braucht man Personal und auch Gebäude.

Man braucht Richter und Gerichtsgebäude. Gefängnisse? Auch hier erhöht sich der Bedarf, wenn die Einwohneranzahl steigt.

Apropos Gebäude: Die Anzahl an Gebäuden (z.B. Krankenhäuser, Schulen usw.) erhöht sich auch und um diese erreichen zu können, müssen mehr Straßen gebaut werden. Radwege. Straßenlaternen. Ampeln. Brücken. Fahrbahnmarkierungen.

Wird es eine Art Armee geben? Wie ist die bewaffnet und wie bewegt sie sich fort? Panzer? U-Boote? Flugzeuge? Hubschrauber? PKW? LKW?
Allein für die laufenden Kosten des Fuhrparks wird so mancher Bürger-Jahresbeitrag geopfert werden müssen.

Zitat (Webseite - FAQ „Finanzierung“):
„In der Praxis wird die Betreibergesellschaft einen Gutteil ihrer Einnahmen durch Immobiliengeschäfte erzielen, indem sie früh Land kauft, welches dann durch die Etablierung eines stabilen und nachgefragten Privatstadtsystems im Wert steigt. Das Land kann dann parzelliert und verkauft oder verpachtet werden.“

Billig kaufen und teuer verkaufen. Okay, das ist ein :+1: Konzept.

Aber wenn alle Gebäude und Grundstücke verkauft sind, der Jahresbeitrag aber trotzdem nicht reicht…was dann?

Zitat (Webseite - FAQ „Finanzierung“):
„Die entsprechenden Einnahmen können dann die Ausgaben querfinanzieren und das Beitragsniveau absenken.“

Diese Rechnung von Ein- und Ausnahmen würde ich wirklich gerne sehen. Nur mal so ganz grob.

Zitat (Webseite - FAQ „Interessenten“):
„Es wird Regeln des Zusammenlebens geben und ein Gewaltmonopol des Betreibers, diese auch durchzusetzen.“

Es gibt Regeln und das Gewaltmonopol liegt beim Betreiber? Das ist ja mal ein sehr innovatives System. Wieso ist noch niemand…oh…Moment…

Zitat (Webseite - FAQ „Währung“):
„Im Übrigen gilt „Free Banking“, d.h. die Bewohner und Gewerbetreibenden können selbst entscheiden, in welcher Währung sie bezahlen oder bezahlt werden wollen.“

Ich würde meinen Jahresbeitrag gerne mit Muscheln zahlen. :man_facepalming:

Zitat (Webseite - Buchwerbung „Freie Privatstädte“):
„Das neue Buch über Freie Privatstädte von Titus Gebel stellt die theoretischen Grundlagen dar, betrachtet Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart…“

Exakt. Es ist eine Theorie. Nicht mehr.

In der Praxis wird es niemals funktionieren. Es kann nicht funktionieren.

Es sei denn, man schraubt den Jahresbeitrag extrem nach oben, so dass es sich nur (Super-) reiche Menschen leisten können, in so einer Stadt zu wohnen.

Die Idee…grundsätzlich…gut. Wirklich. Aber wie schon bei unseren anderen DIskussionen wird es an der Finanzierung scheitern.

Das, was Du nun an kostenlosen Leistungen erhälst, die von der Gesamtheit durch Steuern bezahlt werden, müsstest Du mit EINEM fixen Jahresbeitrag aufbringen.

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Das alles erinnert mich übrigens an die Aussagen des „Bitcoin-Zeitreisenden“:

zeitreisender

Quelle: reddit.com

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Willkommen in Braavos

(Game of Thrones Referenz)

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Erinnert mich auch ein bisschen an LIBERLAND das an der Kroatisch-Serbischen Grenze an der Donau liegt.

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liberland

Das Motto von Liberland ist Leben und leben lassen .[11] Die Verfassung Liberlands soll nach libertärer beziehungsweise minarchistischer Vorstellung die persönliche und wirtschaftliche Freiheit seiner Bürger schützen.[12] In Liberland sollen grundsätzlich keine Steuern erhoben werden.[13] Zudem wird es entsprechend der Österreichischen Schule keine Zentralbank geben, stattdessen soll auf einen Währungswettbewerb gesetzt und Kryptowährungen eingesetzt werden.[14]

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Das Prinzip hinter freien(!) Privatstädten(!) ist jenes, dass der Preis vom privaten Eigentümer individuell abhängt und auch die Leistung die man sich durch diesen Betrag erkauft.
Dass du so eine Frage stellst stell in Frage ob du dir das überhaupt mit offenen Augen angeschaut hast oder nur nach Punkten gesucht hast um es gleich abzulehnen.
Deine Stadt bietet vielleicht für 5000€ im Jahr ein öffentliches Verkehrsnetz und eine Krankenversicherung mit vielen anderen Sachen noch dazu und meine könnte für 17€ nur die Staatsbürgerschaft anbieten und sonst nichts. Der nächste könnte für 50k€ im Jahr alles mögliche der Welt anbieten.

Auch hier, der/die „Erfinder“ des Konzeptes haben ihre Vorstellungen was sie für Konditionen für ihre privaten Städte haben wollen, jeder andere kann abhängig von seinen Vorlieben nur 6 Monatsverträge anbieten für Neubürger und 10 Jahresversträge für „Stammbürger“, das hängt vom Eigentümer ab.

Das stimmt überhaupt nicht. In den wenigsten Fällen ist das so.
Die wenigsten Berufe erfordern bei Verdopplung von Einwohnern eine Verdopplung an Personal in den einzelnen Berufen.
Konzepte werden angepasst, (einmalige) Investitionen in Infrastruktur die Dauerkosten durch Personal minimieren werden gemacht und es wird einfach effizienter. Generell wird die Menschheit die ganze Zeit produktiver und erbringt dieselbe Leistung für weniger Geld und verbraucht weniger Ressourcen.

Das stimmt, aber nicht 1:1.

Wie oben schon gesagt, das stimmt so nicht.
Du brauchst keine 2 Müllplätze nur weil sich die Einwohnerzahl verdoppelt hat, es sei denn du meinst alles immer so ohne Reserven zu planen und immer auf Anschlag von der Auslastung zu sein, dann weiß ich aber schon einmal in wessen Privatstadt ich nicht ziehe, weil das einfach dumm wäre. Dennoch, selbst wenn du nie weitsichtig planen würdest und dich immer nur an den aktuellen Anforderungen orientierst, dann wäre ein Ausbau des bestehenden Müllplatzes und eine Aufstockung des Personals um 50% ausreichend, denn ein gewisser Teil an Arbeit lässt sich parallelisieren und erfordert nicht immer serielles Abarbeiten.

Du hast dich eindeutig nicht mit dem Konzept auseinandergesetzt.
Je nach Vertrag wirst du schon vordefiniert haben was du auf deinem Grund in welcher Form machen darfst und welche Anforderungen an dich gestellt werden. Es gibt keine pauschale Notwendigkeit mit steigender Einwohnerzahl hier überhaupt nachzubessern.

Auch hier, du brauchst mehr Personal mit steigender Zahl, aber nicht 1:1. Du brauchst nicht doppelt so viele Köche, Wächter, Reinigungspersonal usw. bei doppelter Einwohnerzahl. Du kaufst einmalig einen zweiten Ofen (wenn du wieder nur nach aktuellen Anforderungen gehst), du baust das Gefängnis um X Zellen aus und du kriegst durch X Zellen mehr nicht gleich doppelt so viel Fläche zu reinigen.
Du wirst wohl überall etwas nachbesetzen müssen, aber in den wenigsten Fällen wirst du es verdoppeln. Du wirst von 20 Wächtern pro Schicht auf 30 gehen, von 5 Köchen auf 6, von 7 Reinigungsleuten auf 12 usw.

Auch hier, es gibt keine direkte Kopplung an ein 1:1 Verhältnis.

Auch hier, du hast dich offensichtlich nicht damit beschäftigt und suchst nur nach Sachen an denen du dich aufhängen kannst.
JEDE Privatstadt wird es anders machen und du kannst dich entscheiden welche Dienstleistung du haben willst. Willst du meine totale Anarchie oder meinen totalen Sozialismus? Vielleicht habe ich auch noch eine dritte Stadt in der ich einen Kompromiss in vielen Punkten gemacht habe und eine vierte in der ich andere Kompromisse gemacht habe. Das hier beruht auf Frei(!)willigkeit
und wäre jedem selber überlassen was er haben will für seinen Monats-, Jahres- oder Jahrzehntbeitrag. Wer bin ich zu urteilen, dass jemand gar keine Krankenversicherung haben will, sondern Ärzte direkt für die geleisteten Tätigkeiten bezahlt werden sollen, genauso ist es jedem selber überlassen wenn er es wie aktuell haben will und in so eine Stadt zieht.

Dann hat der Eigentümer eine sehr schlechte Arbeit geleistet und schlechte Rechnung aufgestellt. Dein Vertrag läuft so lange wie er läuft und wird danach nicht mehr zu diesen Konditionen auf Verlängerung angeboten und neue Antragsteller werden angepasste Verträge kriegen mit denen er genug einnimmt um die Leistungen zu erbringen oder bietet ihnen für deinen Preis weniger Leistungen.

Die sieht wie gesagt bei jedem Anbieter dann anders aus, es wird keine grobe Rechnung geben. Der eine wird dir 70k abverlangen pro Jahr, der nächste 2k. Dafür werden sich die Leistungen unterscheiden, es liegt an dir zu entscheiden was davon deinen Wünschen entspricht und es ist genauso möglich, dass du viele Städte kriegst die das aktuelle deutsche, französische oder türkische System nachmachen und du praktisch keinen Unterschied in vielen Punkten merkst, nur gewisse Kleinigkeiten loswirst die dich aktuell stören.

Auch hier stellt sich die Frage ob du dich mit dem Thema beschäftigt hast, denn dieses „Entsetzen“ bei dem Punkt ist vollkommen unverständlich. Du gehst hierbei schließlich einen Vertrag ein und akzeptierst damit was für Verpflichtungen und Rechte du in dieser Stadt hast. Über dem Betreiber ist dann der „Gastgeberstaat“, der für dich wiederum als Anlaufstelle dient um deine versprochenen Dienstleistungen einzuklagen.

Der Empfänger einer Transaktion bestimmt in welcher Form er seine Bezahlung für das Produkt/die Leistung haben will. Das unterliegt einem groben „Gruppenzwang“, dass es ein Gut ist welches auch verfügbar ist, aber wenn du in Muscheln bezahlt werden willst, dann ist das so. Du musst dann aber auch damit leben, dass du Kunden verlierst, wenn die Anschaffung deines Geldes in dem du bezahlt werden willst dafür sorgt, dass deine Konkurrenten deutlich billiger werden.
Aber um das nochmal kurz zu schreiben, der Betreiber bestimmt in welcher Währung er bezahlt werden will, wenn du sinnerfassend liest, dann siehst du das sogar selber: " Im Übrigen gilt „Free Banking“, d.h. die Bewohner und Gewerbetreibenden können selbst entscheiden, in welcher Währung sie bezahlen oder bezahlt werden wollen."

Das ist bei weitem der dümmste Teil.
Alleine die Definition vom Konzept ist ein Garant, dass es funktioniert. Denn die Freiheit in diesen Systemen sorgt dafür, dass sich die besten durchsetzen werden und sei es, dass diese zu einem Anteil von 99% so aussehen wie die meisten aktuellen westlichen Staaten. Selbst wenn es zu 100% wie in Deutschland werden sollte, das ist in der Definitionsmenge der Freiheit und somit möglich.
Du hast scheinbar einen Beißreflex auf alle möglichen freiheitlichen Ideen, entweder bist du manchen Populisten zum Opfer gefallen oder du hast selber eine komische Einstellung, die dich zu sehr bedenklichen Schlussfolgerungen kommen lässt.

Die Idee kann nicht einmal an der Finanzierung scheitern, weil die Idee ist den Leuten die Wahl zu geben was sie für ein System haben wollen und das auf eine sehr einfache und garantierte Art.
Für die Dauer X deines Vertrages genießt du Leistung Y für folgenden Preis Z.

Es werden halt manche Systeme sich durchsetzen und andere nicht. Das gehört dazu, aber das entscheidet der Markt/die Menschheit.

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Mir gruselt es etwas vor diesem Konzept. Es klingt zu sehr nach Kleinststaaterei unter einem gönnerhaften Herrscher. In den Feudalismus will ich nicht gerne zurück. Dass sich jede Ortschaft nicht mehr durch ein zufällig entstandenes Staatsgebiet definiert, sondern durch Interessenszusammenschlüsse, die in Kolaborationen mit anderen Ortschaften eine lebendige Gesellschaft ermöglichen, fände ich besser. Dafür braucht es keine neuen Städte für Milliarden, die aus dem Boden gestampt werden. Die Gesellschaft muss sich nur wandeln. Es passiert auch bereits seit Jahrzehnten und schleicht sich immer mehr ein.
Liberland klingt erstmal ganz nett. Aber ohne einen gemeinsamen Geldpool (Steuern), der die gemeinsam genutzen Allmende instandhält und eine Gerichtsbarkeit, die Regeln durchsetzt, ist das etwas wackelig in meinen Augen. Außerdem muss man scheinbar auch nicht dort wohnen, um Staatbürger zu sein. Somit ist es bestenfalls eine Steueroase mit kaufbarer Staatsbürgerschaft als Haupteinnahmequelle. Man hätte mehr daraus machen können.

@satoshi Du verbeißt dich hingegen in factum ad hominem, dem Scheinargument. Was hat die Person damit zu tun, ob ein Fakt richtig oder falsch ist. Zusätzlich ist BWL und Jura sind keine Wissenschaften. Frage 2 Wirtschaftler zu einem Thema und du hast 3 Antworten, die alle nicht wiederholbar beweisbar sind. Wirtschaft ist eine Religion mit Gläubigern, Schuldnern und einer „unsichtbaren Hand“. In Aktienkursen steckt „Phantasie“ und Graphen haben „Ichimoku-Wolken“. Noch unspezifischer geht es sprachlich kaum noch. Wenn Du hingegen 1+1 in R rechnest, kommt immer 2 heraus, jetzt und in einer Billion Jahren, hier und sonst irgendwo im Universum. Es gibt bei BWL keine abschließende, universell anwendbare Antwort. Was heute eine richtige Entscheidung ist, ist morgen das verheerendste, was man tun kann.

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Korrigiert mich, wnen ich falsch liege:

Jemand soll von einer Demokratie in eine unternehmensbetriebene Diktatur wechseln, in der Politik angeblich „keine nennenswerte Rolle mehr spielt“. Für wen soll sie keine Rolle mehr spielen? Für den Betreiber? Ja das glaube ich… die „Untertanen“ haben ab da an keine Möglichkeit mehr für eine Regeländerung.

„Jeder kann neue Produkte und Dienstleistungen ohne Genehmigung oder Lizenz anbieten“
Stelle mir gerade vor, wie ich ein Auto von so einem Hersteller kaufen soll, ohne dass es einen TÜV, Crash-Test etc. gibt.
„Ja, das Auto kann ruckzuck in die Luft gehen und hilft bei einem Crash soviel wie ein Kochlöffel.“
In der Medizin wird es da erst richtig interessant… Ich sag nur Schönheitsoperationen in Amerika, bei denen Zement statt Silikon injeziert wurde…!!!111elf

Mal so als Gedankenspiel:
Wenn sich diese Stadt hauptsächlich an reicheres Klientel richten soll, wer produziert dann die Güter und sorgt für die Dienstleistungen? Die vorher reichen Leute werden ja nicht plötzlich anfangen alle für sie minderen Jobs zu machen.
Also müssen auch Leute aus der Mittelschicht und darunter in so einer Stadt vertreten sein… nur um dort noch weniger Rechte zu haben? Wer will das?

Für mich ist diese Theorie die reinste Zeitverschwendung, wiel sie völlig sinnbefreit und nicht zukunftsfähig ist.

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Hast du mich falsch markiert? Hab mich hierzu ja noch gar nicht geäußert, nur Liberland eingeworfen? :thinking:

Aber jetzt wird es mir doch etwas zu wild hier und muss etwas sagen:

Lässt sich der freie Markt so etwas gefallen?

Bevor es Regeln gab: ja, definitiv für einen gewissen Zeitraum. Die dabei entstanden Shcäden können jedoch fatal für einzelne Personen sein.

Beispiel:
Jemand bringt ein Produkt auf den Markt, dass wegen irgendwelcher grober Fehler zu schweren Schäden bei einem Kunden führt. Dieser muss dann hohe ärztliche Kosten für seine Behandlung aufwenden, da diese Art von Behandlung nicht von der „Krankenversicherung“ übernommen wird.
Nun hat der Kunde quasi keine rechtliche Grundlage den Hersteller zu verklagen…
Ja super! Was interessiert es de geschädigten Kunden, ob der Markt sich irgendwann bei diesem Hersteller rächt und ihn pleite gehen lässt?

Die Frage nach den Kosten ist essenziell, findest Du nicht?

Wenn mir jemand ein tolles Produkt anbietet, ist doch (insbesondere, wenn es zu schön klingt, um wahr zu sein) die erste Frage, wieviel er für sein Produkt haben möchte.

Okay, „meistens“ war falsch. Das gebe ich zu.

Aber „wenigsten“ ist auch falsch, denn wie ich auch schrieb, verursacht nicht nur das zusätzliche Personal weitere Kosten, wenn die Einwohnerzahl steigt, sondern auch zusätzliche Straßen, Gebäude, Büros, Fuhrpark,…

Das liegt aber nicht daran, weil der Mensch an sich produktiver wird, sondern weil er Maschinen hat, die die Arbeit für ihn erledigen.

Es sei denn, wir reden hier von evolutions-bedingter Steigerung der Produktivität? (Aber selbst die liegt im Bereich von 1% oder so und nicht bei 10%, wie es erforderlich wäre.)

Das habe ich in meinem Beispiel auch nicht geschrieben. Ich hatte mich explizit auf die Mitarbeiter-Anzahl bezogen.

Nein, das passt nicht. Wenn wir mal bei meinem Beispiel bleiben, dann gibt es 2 Möglichkeiten:

Du planst so, dass Du bei 1000 Einwohnern genau mit 5 Müllentsorgern auskommst.
Heißt: Sie haben eine Vollzeitstelle mit 8 Std pro Tag für 5 Tage.

Verdoppelt sich die Einwohnerzahl MUSS sich auch das Personal verdoppeln, da Dein 5-köpfiges Team die Arbeit nicht mehr schaffen wird und Du sie ja nicht ausbeuten (12 Stunden arbeiten, 6 Tage die Woche) möchtest.

Du planst so, dass Du noch „Luft nach oben“ hast. Du brauchst 5, also nimmst Du bei 1000 Einwohnern 7 Müllentsorger.

Damit hätten diese aber keine Vollzeitstelle mehr bzw. sie würden nur 32 Stunden von 40 möglichen arbeiten. (Entweder sie bekommen weniger Geld oder sie stehen 8 Stunden pro Woche tatenlos herum.)

DANN -und nur dann- müsste man das Personal lediglich aufstocken, wenn sich die Einwohnerzahl verdoppelt. Aber sinnvoll/effektiv ist diese Methode nicht.

Mit „Müllentsorger“ meine ich diejenige, die mit dem Müllwagen durch die Gegend fahren.
Wie willst Du die Arbeit parallel verrichten? Man kann nicht an zwei Orten gleichzeitig sein.

Ach, nun hör’ doch mal auf damit. :frowning:

Ja, aber genauso ist es jetzt auch definiert, was Du machen und was Du nicht machen darfst.

Trotzdem sind bei einigen Vorhaben Genehmigungen und/oder Kontrollen erforderlich.

Wenn sich alle an Gesetze, Regeln, Veträge und Vorgaben halten würden…ach, wäre das eine schöne Welt. :heart:

Das habe ich nicht geschrieben. Ich habe geschrieben, dass sich der Bedarf erhöht.

Ich stelle mir dazu gerade folgenden Dialog vor:

  • „Chef, das Haus in Schillerstraße 5 brennt.“
  • „Da hat er aber Pech, denn für die Dienstleistung -Feuerwehr- hat er nicht bezahlt.“

Also mal ernsthaft: Deine Karte der FREIheit kannst Du nicht überall ausspielen. Es gibt viele Dienstleistungen/Angebote, die JEDER Bürger kaufen und bezahlen muss.

Dazu gehört bspw. auch eine Armee, denn ohne Schutz funktioniert diese Welt (leider) nicht.

Das ist Dein Argument? :dizzy_face:

Ich stelle eine Frage und Deine Antwort ist „Dann wurde falsch kalkuliert.“

Und dann? Die Stadt ist pleite, kann die Mitarbeiter nicht mehr bezahlen und das System bricht zusammen.

Hand aufs Herz: Hast DU Dich überhaupt mit dem Konzept befasst? Hinterfragst Du nie das, was Dir präsentiert wird?

Nein, @Shorty, das ist einfach nur falsch. Das kann nicht funktionieren.

Dienstleistungen und die damit verbundenen Kosten können nicht so weit voneinander abweichen. Gewisse Strukturen und Services sind absolut erforderlich, sonst geht die Stadt vor die Hunde.

Du kannst nicht sagen „Wir bauen keine Straßen und Brücken, wodurch wir viel Geld sparen.“
Oder „Unsere Bürger sind gesund. Wir sparen uns das Geld für Krankenhäuser.“

Die Städte können sagen „Wir bauen einen Stadtpark mit 10.000qm und veranschlagen dafür Summe X“ oder „Wir bauen einen Stadtpark mit 100.000qm und veranschlagen dafür Summe Y“

Aber das kann man nicht in allen Bereichen so machen. Du brauchst eine Polizei, eine Feuerwehr, einen Rettungsdienst, Straßen, Brücken, Stadtreinigung, Verwaltungspersonal, eine Armee und…und…und…

Du kannst Dir kein „Du bezahlst, was Du kriegst“-Buffet bauen.

Die Preisunterschiede dürften demnach relativ gering sein, womit ich auf meine ursprüngliche Frage zurückkomme: Wie hoch ist dieser fixe Jahresbetrag?

Ich erwarte ja nicht einmal eine exakte Summe. Selbst wenn der Betrag 10% +/- abweicht, würde mir das schon reichen.

Wenn Du Bürger des Staates X bist oder wirst, akzeptierst Du auch die Rechte und Pflichten, die Dir als Bürger angeboten werden.

Ich gebe zu, dass die Freiwilligkeit etwas leidet, wenn Du in dem Staat geboren bist, weil Du in dem Moment keine Wahl hattest.

Ach, nun hört doch endlich mal auf, den anderen auf dieser billigen Ebene anzugreifen, sondern geht doch bitte konkret auf die Fragen und Bedenken ein. :frowning:

Ja, einige Beispiele und Aussagen von mir sind überspitzt. Das gebe ich zu.

Aber es ist ja nicht so, dass meine Fragen und meine Kritik an dem Konzept völlig aus der Luft gegriffen sind.

Hier wird ein Konzept mit einer Milchmädchenrechnung präsentiert und wenn man es hinterfragt, bekommt man als Antworten „Du hast Dich nicht mit dem Konzept auseinandergesetzt“ und „Wenn das passiert, hat der Betreiber falsch kalkuliert.“

Falsch. Die Finanzierung ist zu 99% der Grund, warum eine Idee (bzw. die praktische Umsetzung) scheitert.

Man kann sich ALLES ausdenken, ALLES idealisieren, ALLES als gegeben annehmen.

Aber letztendlich muss man die Idee in die „reale Welt“ übertragen und die erste sehr, sehr große Hürde ist die Finanzierung.

Manche von euch verstehen scheinbar die deutsche Sprache nicht wirklich. Scheitern tut es an Wörtern wie Freiheit, frei, können, muss, darf usw.
Nicht jede Stadt wird dieselben Regeln haben und MUSS das schon gar nicht, sie können von ähnlich zu sehr unterschiedlich sein und von gar keine Qualitätsanforderungen (Verantwortung liegt alleine beim Kunden sich zu informieren) zu sehr hohen Qualitätsanforderungen gehen. Weiters, du musst nichts konsumieren und schon gar nicht bei einem bestimmten Anbieter genauso wie du nicht in eine Stadt mit Regeln X, Y und Z ziehen musst, das ist deine Verantwortung. Die Stadt ohne Qualitätsanforderungen hat vielleicht auch gar keinen Zoll auf alles was du importierst und du kannst dir Autos aus Wolfsburg kaufen und auch das ist dann ein Zeichen an deinen direkten Anbieter aus der Stadt durch den freien Markt, wenn er nix verkauft, weil ihm keiner traut und er holt sich eine externe Überprüfung ins Haus oder lebt mit einer stagnierenden Kundenschaft.

Ja, diese Frage musst du dann jedem einzelnen Betreiber stellen, denn hier wird dir kein Produkt, sondern ein Konzept angeboten. Das willst du scheinbar nicht verstehen.

Nein, ich würde mich an deiner Stelle mit der Skalierung von Unternehmen und Infrastruktur beschäftigen, das was du erzählst ist Unfug. Für die zusätzlichen Kosten der Straßen usw. hast du zusätzliche Einnahmen durch neue Bürger, deine Gewinnspanne ensteht dort wo du durch nicht doppelnde Personalkosten Ausgaben sparst. Die Mehrkosten für Straßen entstehen nur durch die neuen Einwohner und werden zeitgleich durch deren Beitrag gedeckt.

Nicht nur, weil Maschinen die Arbeit erledigen, sondern auch weil Mitarbeiter Erfahrung über Generationen sammeln und durch Erfahrung sich effizientere Konzepte entwickeln. Wir verlegen die Kabel so, wir fahren folgende Route in der ein Wagen schon vorfährt und xyz erledigt und die Gesamtzeit am Ende um 10% reduziert.

Es geht auch darum, dass du es nicht gesagt hast, denn zur Müllentsorgung gehört eben nicht nur die Anzahl an Fahrern usw., genauso wie im Gefängnis die Anzahl an Reinigungspersonal, Köchen usw. nicht steigt.

Nein, wie schon oben gesagt, beschäftige dich mit Skalierung von Unternehmen, Infrastruktur und Städten.
Anfangs hast du einen Fahrer mit einem Kollegen und 70 Häusern die sie abarbeiten müssen.
Nächster Schritt ist, dass bei steigender Bevölkerung irgendwann das geniale Konzept der Hochhäuser und Mietwohnungen entdeckt werden, weil nicht jeder ein Haus auf der Welt haben kann, weil du limitiertes Grundstück hast und was ist passiert. 75 Häuser mit der doppelten Einwohnerzahl und vielleicht stellt man einen weiteren Kollegen ein, damit sie sich leichter tun.
Nächster genialer Schritt, man hat nun riesige Einwohnerzahlen und entscheidet sich Wohnblockmüllplätze zu machen, alle Einwohner bringen es zum selben Platz, was die Anzahl an Stehzeiten reduziert, yeah.
Die Idee wir wären jetzt fertig mit der Optimierung von Sachen ist ziemlich überheblich. Es wird sich immer wieder ein Weg finden Sachen zu verbessern.
Außerdem arbeitet kein gesundes Unternehmen wie du es im Punkt 1 beschrieben hast. Die Leute müssen auch Urlaub machen können und bei dir ist es irgendwie genau auskommen. Das würde bedeuten 25 Wochen im Jahr (Urlaub) baut sich immer die Arbeit auf und die anderen 27 Wochen können sie das nicht abarbeiten, weil es genau ausreicht. Nächstes Jahr baut sich noch mehr auf.

Wie oben gesagt, das System der Müllentsorgung hat sich schon mehrfach vom Konzept verändern und ist effizienter geworden, ich werde dir nicht zu jedem einzelnen Berufen die nächste Revolution verraten können. Vielleicht werden entlang der Hauptstraßen für die einzelnen Wohnblöcke große Sammelstellen für den Müll aufgestellt und man muss nicht einmal einen einzigen Mitarbeiter nachbesetzen, weil man sich die Fahrten durch kleine Gassen spart.

Jetzt ist es vordefiniert für dich und in dem anderen Szenario basiert es auf vollkommener Freiwilligkeit, weil du dich im Vorfeld für die Konditionen die dir zusagen entscheiden kannst.

Was auch stimmt, es erhöht sich, aber du hast gemeint es entsteht keine Gewinnspanne mit steigender Einwohnerzahl, weil die meisten Kosten sich doppeln (was nicht stimmt).

Nein, du musst nichts machen, weil es jemand will und deine beschissene Art Leuten vorzuschreiben was sie müssen gehört nicht in eine zivilisierte Gesellschaft. Wenn die Amisch etwas nicht wollen, dann sollen sie leben können wie sie wollen, wenn ein Volk in den Wäldern Finnlands keine Straßen will, dann kannst du dich schön ficken und verpissen. Kümmere dich um dein Leben und lass andere in Ruhe.

Du magst das in deiner Welt der Gleichschaltung, Gleichheit und „sozialen Gerechtigkeit“ nicht mehr kennen, aber es gibt sowas wie Erfolg und Misserfolg. Ja, es wird Privatstädte geben, die sich nicht durchsetzen werden = Misserfolg ihres Konzepts für die Stadt, andere werden besser laufen und sich durchsetzen = Erfolg.
In deiner Traumwelt hungert keiner, keiner ist odachlos, aber es kann auch keiner seine Leistung konsumieren, weil sie ihm genommen wird um sie anderen zu geben.
Das brauch ich nicht.
Und was die Bezahlung der Arbeiter angeht, schau dir bitte das Konzept nochmal genau an, die können ihr ihnen zustehendes Recht beim Gastgeberstaat einklagen und somit ihre restliche Bezahlung oder was ihnen noch zusteht.

ES GIBT KEINEN FIXEN JAHRESBETRAG!!!
Natürlich kann ich mir ein Buffet machen, wenn ich 70k Leute habe die alle mit mir wie Affen in der Wildnis leben wollen, dann ist das unser gutes Recht, wenn wir wie Könige in Monaco leben wollen, dann können wir auch das machen (mit der verbundenen Arbeit die es hat so eine Stadt aufzubauen).
Und die fixen Beträge werden um Welten von einander abweichen.

Die werden für mich bestimmt.

Die meisten Fragen zeigen eine Schwäche in der Fähigkeit logische Schlussfolgerungen zu ziehen.

Weil das Konzept nicht ein Bauplan ist, sondern es darum geht dass sich private Städte individuell entscheiden was sie für Leistungen zu welchem Preis anbieten wollen und die Menschen durch ihre Entscheidung bestimmen was sie wollen und Städte um Menschen konkurrieren müssen und Städte/Staaten zu Dienstleistern werden und du dann die dümmsten Fragen stellst wie, aber was kostet es? 10€? 500€? Ich will das wissen, was kostet jeder Stadt grob…sagt schon.
Was soll man zu so viel Ahnungslosigkeit sagen?

Nein kann sie nicht, weil in freien Privatstädten alle Stadtkonzepte Teil der Definitionsmenge sind. Stockholm, Zürich, New York, München, Wien, alles davon könnten in ihrer Form genauso als fr. Privatstadt umgesetzt werden und wenn die finanzierbar sind, dann ist auch die Idee finanzierbar.

Doch, das verstehe ich und ich stelle das Konzept in seiner Gesamtheit in Frage.

Wenn der Konzept-Ersteller keine Zahlen nennt und auch Du der Finanzierungs-Frage immer wieder ausweichst, behaupte ich jetzt mal ganz frech, dass mir die Frage auch ein Betreiber nicht beantworten kann. (Respektive, dass es nie einen Betreiber geben wird.)

Okay. Aber diese Erkenntnisse haben wir ja bereits. Dass wir in Zukunft noch bessere Routen finden, ist eher unwahrscheinlich. Meinst Du nicht?

Nächster Schritt, nächster Schritt, nächster Schritt. Ja, @Shorty, das verstehe ich.

Genau darauf will ich doch (auch) hinaus: Wie willst Du im Jahr 0 Deiner freien Stadt einen fixen Jahresbeitrag festlegen, wenn sich im Jahr 10 das Gesamtbild vollständig geändert hat?

Wie willst Du im Voraus planen, dass die ersten 70 Häuser die horrenden Anfangs-Kosten nicht tragen müssen? Das geht nicht.

Der Betreiber müsste alles vorfinanzieren. Der Betreiber müsste eine Vorfinanzierung leisten, die jenseits aller Vorstellungskraft liegt, weil alle Bereiche (wenn auch „abgespeckt“) vorhanden sein müssen, bevor Du anfangen kannst, Einwohner zu gewinnen und Einnahmen zu generieren.

Ja, aber das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.

Auch wenn alles vorgeschrieben ist und ich (freiwillig) mit diesen Vorgaben einverstanden bin, wirst Du (als Betreiber) Genehmigungs- und Kontroll-Instanzen benötigen und diese verursachen laufend Kosten.

Warum wirst Du denn so ausfallend? :frowning:

Auch wenn die Amisch anders leben und auch wenn ein Volk in den Wäldern Finnlands keine Straßen will, gehören sie trotzdem immer noch einem Staat mit Gesetzen an.

Die Amisch und das Wald-Volk werden vom Staat beschützt und sie können nicht „tun und lassen“, was sie wollen.

:roll_eyes:

Ja, man kann klagen. Aber wenn der Betreiber pleite ist, ist er pleite.

Zitat (aus Video):
„Für einen fixen Jahresbetrag schützen wir Ihr Leben, Ihre Freiheit und Ihr Eigentum.“

Das werden sie aber doch in einer freien Stadt auch. :thinking:
Du kannst dem Angebot zustimmen oder nicht.

Und da Du hier wohnst, stimmst Du den Dir vorgegebenen Gesetzen und Regeln zu.

Du musst zwar keinen Vertrag unterschreiben, aber niemand zwingt Dich, diese Regeln und dieses Land zu akzeptieren. Du hast die Wahl, in ein Land oder eine Stadt zu ziehen, die Deinen Vorstellungen entspricht.

Und jetzt bitte nicht wieder „Wenn es mir nicht gefällt, soll ich gehen?“

Nein, Du hast die Wahl. Mehr sage ich nicht. Genau wie bei Deiner freien Stadt. Wenn Dir die Bedingungen in Stadt 1 nicht gefallen, kannst Du in Stadt 2 wohnen.

Oh, das tut mir leid. Aber anstatt mich zu beleidigen und ständig vom Thema abzulenken, wäre es vielleicht hilfreich, die Fragen zu beantworten und mich zu erhellen?!

Bei einem Konzeptvorschlag ist die Preis-Frage natürlich die dümmste Frage, die man stellen kann.

(Ja, Sarkasmus.)

Na also. Das ist doch mal ein Satz, mit dem ich etwas anfangen kann.

Nicht immer ganz aktuell, aber…

New York City - 2018 - $257 Mrd.
Wien - 2020 - 6,68 Mrd. Euro
München - 2019 - 636 Mio. Euro
Zürich - 2018 - 5,4 Mrd. Franken (~ 5 Mrd. Euro)

Zu dem Schuldenstand Stockholms habe ich leider keine Zahlen gefunden, aber da Schweden nicht schuldenfrei ist, nehme ich mal stark an, dass es Stockholm auch nicht ist.

Wäre somit (laut Deiner eigenen Aussage) bewiesen, dass sich eine private und freie Stadt nicht finanzieren lässt?

Es nennt dir keiner Zahlen, weil es nicht DIE ZAHLEN gibt, es wird dir der jeweilige Betreiber die Zahlen zu seinem Konzept nennen (können), aber niemand allgemeine. Lern das zu verstehen.

Hierzu habe ich schon gesagt, wenn du meinst wir seien am Optimum angelangt was gewisse Sachen angeht, dann sei das so, ich halte es für sehr überheblich zu meinen, wo wir jetzt sind geht es nicht mehr wirklich besser, vielleicht 1-2%.
Du hast keinerlei Ahnung wie in Zukunft dann die Müllabfuhr funktioniert. Vielleicht ist es gekoppelt an den öffentlichen Verkehr und man verschmilzt das Personal des ÖV und der Müllentsorgung und erreicht ungeahnte Produktivität.

Du planst nicht, dass die ersten 70 Häuser irgendwelche zukünftigen Kosten nicht tragen müssen, du bietest eine Leistung für einen Preis an. Für eine bestimmte Zeit. Ist das so schwer zu verstehen? Das ist ein Vertrag! Da wird nicht spekuliert auf zukünftige Einwohnerzahlen oder sonst etwas. Du weißt was du ihnen bietest/versprichst und was du von ihnen dafür kriegst. Du tust so als ob sowas wie Dienstleistungsanbieter stündlich zu Grunde gehen, weil niemand wusste, dass es heute regnet und das nicht einkalkuliert war.

Sag mal bist du von allen Lesegeistern verlassen? Es gibt kein MUSS!!! Kein Anbieter/Betreiber muss dir irgendwas anbieten, du wählst den Betreiber der deinen Vorstellungen entspricht. Es mag sein, dass du nicht mit den entsprechenden Leistungen eines Betreibers zufrieden bist, das heißt nicht, dass er sich deinen Wünschen anpassen muss und du dort trotzdem hinziehst.

Auch hier, sofern die Lesegeister dich wieder aufsuchen wirst du vielleicht endlich verstehen, dass es nicht zwingend ist, das entscheidet der Betreiber ob er diese Instanzen haben will und wenn du etwas aus unserer „Wie skalieren Unternehmen, Städte usw.“ Diskussion gelernt hast, dann weißt du inzwischen, dass hierbei mit steigender Einwohnerzahl Gewinnspannen entstehen, wenn man diese Instanzen haben will, weil die nicht 1:1 mit der Einwohenrzahl wachsen.

Weil du über das menschliche Leben Zwänge und Verpflichtungen aufstellst und ich nicht einfach kommentarlos zuschauen werde wie andere meinen bestimmen zu dürfen was andere mit ihrer Lebenszeit, Arbeitskraft und ihrem Vermögen machen müssen.

Scheinbar hast du dich wirklich nicht damit auseinandergesetzt wobei hier dann der Unterschied zwischen freien Privatstädten und den Beispielen zu den Amisch und dem Wald-Volk ist. Das eine erkauft sich bzw. handelt sich mit dem Gastgeberstaat einen Status aus der ihnen das Gebiet und auf diesem Gebiet das Recht gibt eigene Regeln aufzusetzen. Aber ich werde hier nicht das ganze Prinzip dahinter erklären, du hast eh keinerlei Interesse daran etwas zu lernen.

Und? Was passiert dann? Es wird sein Eigentum gepfändet, du kriegst vielleicht einen Teil des Gebietes, vielleicht kriegst du eine finanzielle Entschädigung nachdem sein Eigentum gepfändet wurde. Es gibt so viele mögliche Szenarien und du tust so als ob es die eine Antwort geben muss was passiert, wenn ein Konzept eines Betreibes fehlschlägt. Als ob jedes Unternehmen auf die gleiche Art ihre Kunden entschädigen würde, wenn das Unternehmen eingeht.

Du fragst was der allgemeine fixe Jahresbetrag über alle Konzepte ist (weil du scheinbar nicht in der Lage bist zu verstehen, dass diese nicht zu 99,999% übereinstimmen werden) und darauf gibt es keine Antwort, da es einen solchen prinzipiellen fixen Jahresbetrag über alle Konzepte aller Betreiber nicht gibt. Du hast die erste Welle von Betreibern (darunter fällt ein Titus Gebel) und dieser bietet in seinem Konzept für den fixen Betrag X diese Dienstleistung Y.
Wenn du Interesse an einem seiner Projekte hast, dann kontaktiere ihn. Aber DEN fixen Jahresbetrag gibt es nicht und das wolltest du hören.

Wenn ich dem Angebot vor dem Bezug zugestimmt habe, dann ist es nicht für mich vorbestimmt worden, ich habe mich für diese Stadt statt den anderen Städten entschieden.

Das ist Unfug. Nur weil ich mich freizügig anziehe will ich nicht vergewaltigt werden. Du kannst keine Zustimmung meinerseits durch nicht zusammenhängende Taten in meinem Namen vergeben.

Das ist zum Teil so, es gibt Unterschiede in dem Ausmaß an Möglichkeiten die ich in einer freien Privatstadt hätte und den aktuellen Staatensystemen, aber ich kann mir fast nach belieben den mir liebsten Staat aussuchen. Das stimmt und weil ich das theoretisch kann und du wie eben nett demonstriert das jedem empfehlen würdest der mit den Regeln eines Staates nicht zufrieden ist erschließt es sich mir nicht warum du scheinbar ein Problem damit hast, wenn Leute deinem Beispiel noch weiter nachgehen und sich noch spezialisiertere Konditionen aussuchen (was z.B. eine fr. Privatstadt bieten könnte).

Konsens.

Heul nicht und vermeide die Opfertour, im Gegensatz zu dir zitiere und adressiere ich alle deine Punkte, du hingegen lässt gerne jeden noch so ungewollten Punkt nach paar Gegenargumenten von mir liegen und konzentrierst dich nur noch auf den nächsten, weil du wohl hoffst dort deinen AHA-Punkt zu finden.

Nein, es ist die dümmste Frage nach EINEM Preis für alle Konzepte zu fragen und so zu tun als ob diese mögliche Vielfalt an 10000 Konzepten eigentlich eh grob gesagt immer dasselbe bieten wird und muss und dass so dann auch grob ±10% dasselbe kosten wird.

Schuldenstand != unfinanzierbar.
Das als erstes.
Jede Investition die mit einem Kredit gedeckt ist baut im ersten Schritt einen Schuldenstand auf und in einem inflationären System werden Schuldner belohnt, die Schulden verlieren mit der Zeit an Wert.
Also, sofern ich auch nur minimalst profitabel bin mit meiner Investition und damit meinem Schuldenaufbau werde ich im aktuellen System in dem jede dieser Städte ist meinen Schuldenstand abbauen können, aber diesen im Normalfall sogar aufbauen wollen, weil die Schulden von heute 80% der Schulden in 10 Jahren sind. Zugleich ist das hier so ein genannter AHA-Punkt den du scheinbar suchst. Was ist dieser AHA-Beweis nun von dir? Es kann keine freie Privatstadt funktionieren und finanzierbar sein, weil schau, all unsere aktuellen Städte sind verschuldet und sogar die ganze Welt? Wieso sollte also ein sich verschuldendes System funktionieren können?? Schließlich sterben ja unsere aktuellen Städte alle ab. Alle 5 Jahre bauen wir jede Stadt nun neu auf, weil sie pleite und verschuldet sind. Keine Stadt der Welt hat es geschafft 10 Jahre zu stehen. Wie sehr würden wir uns das wünschen, dass mal eine Stadt ein Jahrhundert funktioniert, aber es geht ja nicht :frowning:

Ich werde dir nach der Deutschstunde, der Unternehmensführung, Unternehmensexpansion und vielen anderen nun nicht auch noch erklären wie die Wirtschaft aktuell funktioniert, wenn du schon nicht einmal verstehst, dass Schuldenstand != Finanzierbarkeit ist.

Da gehen unsere Meinungen völlig auseinander, denn ich bin überzeugt davon, dass das Anbieten gewisser „Standard-Leistungen“ unumgänglich ist.

Nicht zuletzt, weil ja auch in dem Werbevideo damit „geworben“ wird. („Für einen fixen Jahresbetrag schützen wir Ihr Leben, Ihre Freiheit und Ihr Eigentum.“)

Nein, das ist doch gar nicht wahr. Bislang habe ich ausschließlich Grundbedürfnisse wie Sicherheit, Gesundheit usw. zum Thema gemacht und behauptet, dass die Finanzierung allein dieser Dienstleistungen langfristig nicht möglich ist.

Du schreibst mehrfach, dass der Betreiber mir ein Angebot vorlegt und ich es annehmen oder ablehnen kann. Bedeutet das, dass Du glaubst, dass es Betreiber gibt, bei denen Services wie Rettungskräfte usw. NICHT im Angebot enthalten sind?
(Das soll keine Fangfrage sein. Ich versuche nur, Dich zu verstehen.)

Nun mach’ hier mal nicht auf DramaQueen, bitte.

Ich zwinge niemanden etwas auf. Ich stelle Fragen, die nicht beantwortet werden und ich stelle Behauptungen auf, die Du nicht widerlegst, sondern mit Beleidigungen und Belehrungen zu umrunden versuchst.

Lernen wäre wirklich zuviel gesagt…aber verstehe würde passen.

Doch, die muss es geben. Schließlich wohne ich in dieser Stadt. Ich stecke mein Geld in ein Grundstück, in ein Haus, zahle einen jährlichen Betrag und baue mir eine (neue) Existenz auf.

Da würde ich schon ganz gerne wissen, wie gut der Betreiber kalkuliert hat, damit ich nicht in 5 Jahren wieder von 0 beginnen muss.

Ist das verwerflich? Ich denke nicht. Ein gewisses Maß an Absicherung will (vermutlich) jeder.

Es ist wohl etwas völlig anderes, ob ich mir einen Kühlschrank kaufe und der Hersteller pleite geht oder ob ich mein komplettes Leben auf den Kopf stelle und in eine Stadt ziehe, die vielleicht nach 10 Jahren unbewohnbar ist.

Bitte nicht schon wieder übertreiben. Ich habe geschrieben, dass mir eine ungefähre Kalkulation/Preisangabe schon reichen würde.

Als Beispiel nennst Du 2k und 70k. Wie kommt es Deiner Meinung nach zu diesen Unterschieden?

Was denkst Du, was die 2k-Stadt als Service weglassen könnte, um diesen geringen Jahresbetrag anbieten zu können? Es wird ja vermutlich nicht nur an einer optimierten Müllfahrer-Route liegen.

What?!? Du willst mir jetzt nicht ernsthaft erzählen, dass Du nicht an die Gesetze und Regeln Deutschlands (Ich gehe davon aus, dass Du in Deutschland wohnst.) gebunden bist, weil Du nicht explizit Deine Zustimmung dazu gegeben hast?

Scheinbar. Korrekt, denn ich habe absolut kein Problem damit.

Ich habe nie geschrieben, dass ich ein Problem damit habe. Es steht jedem frei, in eine freie Stadt zu ziehen und dort sein Glück zu finden. Wirklich. :heart:

Aber ich darf doch wohl Kritik an diesem Konzept äußern und (entsprechend meiner aktuellen Kenntnislage) behaupten, dass so ein Konzept finanziell nicht umsetzbar ist.

Auch und vor allem in Bezug darauf, welche Dienstleistungen ich für unumgänglich halte, die die Kosten in die Höhe treiben und somit die Jahresbeiträge ALLER Betreiber in den gleichen Bereich bringen. (Zum Beispiel zwischen 50k und 80k. Aber nicht zwischen 2k und 70k.)

Dann lass doch einfach die Beleidigungen weg.

Ich lasse sie nur wegen der Übersicht weg und weil ich denke, dass es sich nicht lohnt, weiter darauf einzugehen.

Wenn Du meinst, ich bin Dir auf einige Deiner Punkte noch eine Antwort schuldig, kannst Du sie gerne noch einmal nennen.

Nein, ich tue nicht so, ich behaupte es ganz explizit (noch einmal): Wenn Du eine Stadt betreiben möchtest, kommst Du um elementare Strukturen, Dienstleistungen usw. einfach nicht herum.

Wie ich schon in meinen Beispiel (auf das Du übrigens nicht eingegangen bist - soviel zu „Punkte weglassen“) des Stadtparks versucht habe, zu erklären: Ein paar „Specials“ gibt es und die sorgen dafür, dass Stadt 1 einen anderen Preis anbieten kann, als Stadt 2.

Akzeptiert.

Aber Stadt 1 und Stadt 2 müssen (das ist meine Behauptung und Überzeugung) zu 80% (vielleicht 70%, vielleicht 90%?) in ihren Services identisch sein.
Es geht nicht ohne Polizei, Rettungskräfte, Stadtreinigung. Krankenhäuser, Kontrollinstanzen…und…und…und…

Danke für diese Belehrung.

„Scheinbar“. Genau.

Nein, das tun sie nicht. Warum tun sie es nicht? Weil sie an allen Ecken und Kanten sparen. Straßen, Schulen, Subventionen von Kultur usw.

Es gibt den Länderfinanzausgleich, es gibt Förderprogramme der EU, usw.

Kein Staat, keine EU => Keine Hilfs-Gelder

Die Anzahl der Grundstücke/Immobilien sind begrenzt. => Keine „unerwarteten“ Einnahmen

Vertrag mit Einwohner => Keine Einparungen (Streichungen) von Leistungen

Eine freie Stadt finanziert sich zu einem sehr großen Anteil durch die Jahresbeiträge. Die Anzahl der Beiträge wird langfristig (meine Behauptung) nicht so stark ansteigen können, um die Schulden zu tilgen.

Nicht zuletzt weil (ebenfalls meine Behauptung) neue/höhere Kosten entstehen, wenn neue Einwohner in die Stadt kommen.
Ja, die „Neukosten“ werden kleiner sein als der Beitrag des neuen Einwohners, aber es sind halt keine 100%, die übrig bleiben.

Du hast behauptet, dass man die Konzepte übernehmen kann, wenn die von Dir genannten Städte finanzierbar sind.
Ich behaupte, dass sie ohne Zuschüsse „von außen“ und ohne Sparmaßnahmen nicht finanzierbar sind.

Also: Kein AHA-Punkt. :roll_eyes:
Ich wollte nur aufzeigen, dass lt. Deiner eigenen Definition eine freie Stadt nicht finanzierbar ist.

Für die freien Städte gibt’s keine Zuschüsse, denn es gibt keine übergeordnete Instanz.
Ich bezweifle stark, dass der Gastgeberstaat Geld in diese Städte pumpt, denn er hat nichts davon und er wird -laut Vertrag- vermutlich nicht dazu verpflichtet sein, finanziell einzugreifen.

Sparmaßnahmen an Instandsetzungen usw. kann sich die Stadt nicht erlauben, denn sie muss die Verträge einhalten.
Die Menge der verkaufbaren Güter ist endlich.

Woher soll das Geld für den langfristigen Schuldenabbau kommen?

Ich schreib’s gerne noch einmal: Geh’ doch einfach nur auf meine Fragen und meine Kritik ein. Das würde der Diskussion wirklich sehr helfen.

Du bist überzeugt von dem Erfolg solcher Städte und ich sage, dass es an der Finanzierung scheitern wird. Deine Gegenargumente sind:

  • Die Betreiber bieten verschiedene Dienstleistungen an.
  • Kein Service ist ein „Muss“
  • Niemand kann Dir die Kosten (=Jahresbeitrag) nennen, weil sie alle unterschiedlich sind.
  • Es ist nur ein Konzept.
  • „ES GIBT KEINEN FIXEN JAHRESBETRAG!!!“
  • Städte sind finanzierbar, weil sie Schulden machen können.
  • Wenn die Stadt pleite ist, wird das Eigenkapital des Betreibes gepfändet.

Dazu zahlreiche Unterstellungen, Beleidigungen und Sarkasmus, dass ich mich nicht mit dem Konzept beschäftigt habe, zu dumm bin usw.

Auf die grundsätzliche Frage (Finanzierung) bist Du leider nicht ein einziges Mal konkret eingegangen.

Es ist KEINE Option zu sagen „Wenn der Betreiber pleite geht, kann ich ihn verklagen.“
Wer so naiv seine Zukunft plant und blind den Versprechungen glaubt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Dann liegst du halt falsch damit. Schade für dich.

Seine freie Privatstadt =/= alle freien Privatstädte.

Eine Behauptung mit der du falsch lagst, weil deine Argumentation darauf beruhte, dass mit steigender Bevölkerung die Gewinnspanne nicht wächst. Wofür ich dir oben Erklärungen gab warum das so ist.

Ich glaube, dass es irgendwann auch solche Umsätzungen geben wird.

Die eine Antwort muss es nicht für alle freien Privatstädte geben.
Die eine Antwort kannst du aus dem Vertrag deines Angebots rauslesen oder von deinem Betreiber einfordern, aber du kannst nicht DIE EINE ANTWORT von einem Betreiber einfordern wie alle möglichen Privatstädte agieren werden, wenn sie Pleite sind. Hier kommt wieder das mangelnde Verständnis was frei und privat heißt.

Nein, das ist nicht verwerflich, es ist vernünftig das vor dem Unterzeichnen eines Vertrages abzuklären und wird wohl im Normalfall im Vertrag enthalten sein, aber es gibt hier nicht die EINE ZAHL und die EINE ANTWORT FÜR ALLE STÄDTE.

Das Ausmaß, ja, im Prinzip nein. Es liegt beides in deiner Hand und du musst die Verantwortung für deine Entscheidungen tragen. Dich vorher informieren, die Risiken abwiegen und dich dann entscheiden. Du magst das aktuell nicht mehr kennen mit dem Diebstahlstaat, der Vermögen umverteilt und Nicht-Leistung belohnt, aber wenn jemand Entscheidungen trifft und es ist eine schlechte, dann hat das Konsequenzen. Ob nun der Versuch selbstständig zu werden in einer Branche der man nicht gewachsen ist oder Investments in Aktien, Immobilien usw.

Indem die Leistung andere sind.

Das liegt ganz in der Hand des Betreibers und der Bewohner die mit den Leistungen einverstanden sind. Das kannst du dann gerne konkret beim Betreiber nachfragen sobald du so ein Angebot irgendwann siehst und dann entscheiden ob dir die fehlende Feuerwehr, Müllabfuhr oder sonst was ein Dorn im Auge sind oder ob du mit diesen Leistungen in privatisierter Hand in der Stadt leben kannst. Gegebenenfalls kannst du selber Leistungen anbieten und eben die fehlenden Leistungen als Marktlücke ausnutzen und dich dort groß entwickeln.

War seit 2016 nie wieder in Deutschland und habe aktuell nicht vor das zu ändern. Die Gesetze werden ohne meine Zustimmung umgesetzt und durchgesetzt und gelten daher vor Gericht auch für mich, das hat jedoch nichts damit zu tun ob ich dem zustimme oder es mir auferzwungen wird oder willst du sagen, dass du jedes Gesetz als deinem Wunsch entsprechend beschreiben würdest? Wenn nicht, dann ist es gegen deine Zustimmung für dich gültig.
Dem entgegen gibt es eben das Modell der freien Privatstadt wo du dich für das dir zusagende Konzept entscheiden kannst.
Wenn du das nicht willst, ist das deine Sache, dann lass halt andere für dich die Regeln bestimmen.

Darfst du, aber die Kritik an der finanziellen Umsetzbarkeit ist nicht pauschal gültig, da es eben nicht eine allgemeine Grundlage gibt die für alle freien Privatstädte gilt.

Tun sie eben nicht, diese Leistungen sind nicht gebunden an den Betreiber, das kann jeder Betreiber selber entscheiden ob er diese Leistungen erbringen will oder dem Markt überlässt und es somit in privaten Händen.

Ich kürze erklärte Punkte ab jetzt nur noch ab. Falsch!

Falsch!

Jein, das ist teilweise abhängig von der Größe der Stadt (700 Einwohner brauchen kein Krankenhaus, X-tausend schon) und wieder nicht gebunden an den Betreiber.

Gerne

Zum Glück hat die EU vor 1000 Jahren schon unsere Systeme erhalten, Gott bewahre unser Ursprung läge woanders.
Die Förderprogramme sorgen zu keinem Stück dazu, dass die Städte nicht absterben, die Ressourcen verschwinden nämlich nicht sofern der Inhaber (ob Stadt, Person oder Staat) pleite ist.
Es wird nur ein anderer zum Besitzer, der mit einem anderen (besseren) Konzept das Schiff dreht.

Falsch, Eigentum wechselt Besitzer, Städte können expandieren und sich mehr aneignen usw…

Falsch, das hängt von dem Vertrag ab und ist nicht pauschal gültig.

Falsch. Es wird sowohl erfolgreiche als auch nicht erfolgreiche Konzepte finanziell geben, alleine die Idee da eine allgemein gültige Antwort geben zu können ist traurig.

Das zeugt jetzt entweder von Trotzigkeit oder Dummheit. Wir haben schon durchgekaut wie Gewinnspannen mit der Größe der Einwohnern steigen.

Damn, das Argument schlecht hin, der Betreiber kriegt nicht 100% des Jahresbetrages, weil damit teilweise Leistungen bezahlt werden.
Ich hoffe das kommt bei denen an, nicht das jemand meint er hätte einen Betrag den er regelmäßig kriegt für den er nichts machen muss.

Falsch. Diese Städte würden genauso wie jede andere Stadt unabhängig von Zuschüssen weiterbestehen. Denn die Zuschüsse sind nichts anderes als 2 Sachen. Der erste Teil sind eingenommene Steuern, also erbrachte Leistungen der Bevölkerung und somit ist es eine Eigenfinanzierung und sind zum Teil aus neugedrucktem Geld welches nichts an Wert schafft sondern nur eine Umverteilung des Ersparten bewirkten. Vom Sparer zum Empfänger des gedruckten Geldes (in dem Fall vom Bürger zur Stadt), also wieder Eigenfinanzierung. Und wie oben gesagt ist der Schuldenstand != Finanzierbarkeit und somit nicht laut meiner Definition nicht finanzierbar. Du verstehst doch schon Sachen wie frei und privat nicht, nimm dir nicht zu große Aufgaben wie unter anderem zu verstehen was meiner Definition nach finanzierbar ist oder nicht.

Das Ausmaß an Weltfremdheit was du hier an den Tag legst ist unglaublich. Ohne Finanzzuschüsse wären Städte am sterben, steigende Kundenzahlen steigern nicht die Gewinnspanne, Optimierung ist am Ende. Damit erklärt sich aber auch gleich wieso dir das Konzept hier nicht verständlich ist, du glaubst ja tatsächlich, dass der Staat/die Stadtregierung praktisch unersetzlich ist und immer größere Ausmaße annehmen muss.

Vermutlich, aber vielleicht genauso falsch wie alles andere was du hier sagst.
Vermutlich wird dir aufgehen, dass es keine Zuschüsse gibt die Städte erhalten und von der Insolvenz abhalten, sobald du meinen Beitrag mit den oberen Absätzen gelesen hast und verstehst, dass Zuschüsse nichts anderes sind als Vermögensumverteilung und nichts aus dem Nichts erschaffenes sind was Medizin für schlechte finanzielle Entscheidungen ist. Aber vielleicht wirst du es auch nicht verstehen.
Genauso wie es aber keine Zuschüsse gibt, so gibt es keine hohen Abgaben an den Staat, die einem weggenommen werden. Klingt ganz nach Nullsummenspiel, aber vermutlich gibt es ja einen geheimen Wertgenerator den nur der Sozialstaat hat und die Städte vor der Insolvenz rettet.

Du kommst immer damit, dass der Betreiber sparen muss, das ist so als ob du von mir erklärt haben willst, wie jemand der schlecht geplant hat an sich nicht schlecht geplant hat. Es sagt keiner dass Leute schlecht planen werden, es wird Misserfolge genauso wie Erfolge geben. Wenn du erklärt haben willst wie du aufgefangen wirst, wenn du jemand billiges haben willst um Geld zu sparen, aber dann das Risiko nicht tragen willst einem Trottel auf den Leim gegangen zu sein, dann tut es mir für dich leid, wenn dein Betreiber ein Trottel ist und du ein Trottel der ein schlechtes Modell akzeptiert, dann verdient ihr die Konsequenzen. Wie wäre es hier an diesem Punkt mit Eigenverantwortung???

Du setzt hier wieder voraus, dass entweder jemand nicht mit Eigenkapital sein Projekt starten kann und vielleicht sogar Reserven hat oder grob auf 0 ist und nur mit dem reinen Profit zufrieden ist oder seine Einnahmen vernünftig für den aufgenommenen Kredit sind. In dem Fall, ja, wenn jemand nicht profitabel genug ist das Versprochene so umzusetzen, dass er auch die Schulden abbauen kann, dann ist das dein und sein Problem.
Eigenverantwortung mein Freund, dich zwingt keiner gierig zu sein und zu glauben es wäre möglich alles für 7€ im Jahr zu leisten was er dir verspricht.

Soll ich etwa lügen und so tun als ob du mit deinen Argumenten bewiesen hast Ahnung von Unternehmensführung und anderen Sachen zu haben?

Doch bin ich (mit der in meinen Augen einfachsten und verständlichsten Erklärung aller Zeiten), das kannst du den Betreiber dann ausfragen, denn weder kann ich dir für sein Konzept die Antworten geben noch kann er dir das für mein Konzept tun.
Aber die einfachste Antwort ist ja:
lernst du deutsch bruder, ist frei und privat, du machst du was du willst, damit bist du aber garantiert unterschiedlich zu die anderen bruders.

Das hängt vom Vertrag ab.

Das dürfte tatsächlich dein Problem sein.
Naivität und die Meinung Ahnung von manchen Sachen zu haben.

Dann werd’ doch bitte konkret in Deinen Aussagen. Auf welche Standard-Leistungen kannst Du verzichten? Also nicht „Es gibt viele Betreiber und jeder bietet etwas anderes an.“, sondern DEINE Ansprüche.

Verzichtest Du auf Schutz durch die Polizei und Feuerwehr? Ist eine (Art von) Armee notwendig, um sich gegen Überfälle „von außen“ wehren zu können?

Willst Du Dich bei Krankheit selber behandeln und verzichtest deshalb auf Ärzte, Krankenhäuser usw.?

Gehst Du zu Fuß und ausgebaute Straße sind folglich für Dich nicht erforderlich?

Fließend Wasser und einen Anschluss an die Kanalisation brauchst Du auch nicht, weil Du für „Nummer 1“ und „Nummer 2“ in den Wald gehst und Frischwasser aus dem Fluss holst?

Verzichtest Du beim Kauf von Produkten auf die Verpackung und nutzt Du ausschließlich Geräte usw., die ein Leben lang halten, so dass Du keine Müllentsorgung buchen möchtest?

Hast Du Kinder? Unterrichtest Du sie selber, weshalb für Dich keine Schulen erforderlich sind? Bis zu welchem Bildungs-Level kannst Du sie unterrichten?
Erreichen sie damit einen Schul-Abschluss, der in der Außenwelt gültig ist, so dass sie dort ihrem Wunsch-Job nachgehen können? (Ich vermute mal, dass Du ihnen alle Freiheiten ermöglichen möchtest, weshalb sie auch die Wahl haben sollten, die Privatstadt zu verlassen.)

Gehst Du ins Kino, ins Theater oder in ein Museum? Bist Du bereit, 50 Euro (Betrag geschätzt) pro Eintrittskarte zu zahlen, weil Du bei Vertragsabschluss auf Subventionen kultureller Einrichtungen durch die Stadt verzichtet hast?

Verzichtest Du auf eine Verwaltung, die Dir bspw. ein Ausweisdokument ausstellt? Wie willst Du Dich ausweisen bzw. legitimieren?

Eine Stadt ohne Rettungskräfte? Aha.

Sorry, aber das ist so eine absurde Annahme, dass ich das nicht weiter kommentieren möchte.

Nee nee, jetzt vermischt Du aber 2 Sachen miteinander.

Um persönlich finanzierte Leistungen geht es nicht. Es geht einzig um die Leistungen, die Du bei der Stadt mit Deinem Jahresbeitrag kaufst.

Ansonsten wäre es natürlich einfach zu sagen „Ich suche mir eine Stadt, die keinen Polizeischutz bietet, denn ich habe 10 Bodyguards, die mich schützen.“

Dadurch sinkt zwar der Jahresbeitrag an die Stadt, aber Deine 10 Bodyguards bekommen ja ein Gehalt von Dir.

In unserer Diskussion geht es darum, dass Du eine nicht bei der Stadt gebuchte Leistung auch anderweitig nicht bekommst.

Anderenfalls könntest Du auch einfach auf einem Baum wohnen und beschäftigst privat 100 Leute, die sich um Deinen Schutz, Deine Hinterlassenschaften, Deinen Transport, Deine Gesundheit usw. kümmern.

Ach, wirklich? Dieser Thread ist soo lehrreich für mich.

Ich wusste nicht, dass die Risiken einer OP nur von der Anzahl der Menschen abhängt, die in einer Stadt leben.

Ich hatte angenommen, dass man eine OP aus hygienischen/gesundheitlichen Gründen in einem speziell dafür gebauten Raum durchführt.

Aber schön, dass man eine Herz-OP auf offener Straße durchführen kann, wenn die Stadt weniger als 700 Einwohner hat.

Äh, eine Stadt ist pleite und Deine Lösung ist, dass sie expandieren und mehr Grundstücke kaufen soll?

Ich habe einen Vertrag mit einer Stadt, in der mir Leistungen zugesichert werden. Diese Leistungen kann die Stadt nicht streichen, um Kosten einzusparen, denn das wäre ein Vertragsbruch.

NIEMAND würde einen Vertrag unterschreiben, in dem steht „Wir dürfen ihre gebuchten Leistungen bei gleichbleibendem Jahresbeitrag zwecks Einsparungen streichen.“
So zu argumentieren ist absurd.

Nein, haben wir nicht.

Du behauptest einfach immer nur, dass die von mir genannten Grundbedürfnisse nicht Teil der Leistungen sein müssen. Das ist Dein Argument, warum die Kosten mit einer steigenden Einwohnerzahl nicht steigen müssen.

Boah, so viel BLAH BLAH, whataboutism und Beleidigungen.

Ich fasse zusammen: Du behauptest, es geht auch mit Schulden (weil trotzdem finanzierbar) und ich habe argumentiert, dass die Stadt keine außerordentlichen Neueinnahmen hat und auch keine Einsparungen machen kann, um die Schulden zu tilgen.

Möchtest Du das noch konstruktiv kommentieren?

Nein, ich habe ein Problem damit, wenn jemand Unsinn erzählt, sich in Belehrungen und Beleidigungen verliert, vom Thema ablenkt und völlig unrealistische und nicht beweisbare Behauptungen aufstellt, um seine Meinung zu untermauern.

Von Anfang an begründest Du meine Kritik der Finanzierung nur mit Vertragsklauseln, der freien Wahl des Betreibers und meiner Unwissenheit über betriebswirtschaftliche Vorgänge. (BTW: Ich bin seit 2013 selbstständig.)

Wenn Du als Prämisse für die Privatstadt Deiner Wahl hast, dass man wie im Mittelalter leben kann. Gut, dann ist sie finanzierbar.

Ich glaube allerdings, dass niemand ernsthaft Interesse daran hat, so altertümlich zu wohnen und dafür auch noch Geld zu bezahlen.

Tipp:
Wir haben in Deutschland ca. 11 Millionen Hektar Wald. Wenn Du die von mir genannten Standard-Leistungen nicht brauchst, verbrenne Deinen Ausweis und geh’ in den Wald.
Du musst dafür nicht einmal einen Vertrag unterschreiben oder einen fixen Jahresbeitrag zahlen.

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Es gibt kein deine Ansprüche, wenn es um die allgemeine Diskussion über die Finanzierbarkeit geht. Bist du überhaupt noch im Stande der Diskussion zu folgen?

Meine Ansprüche sind individuell für mich und somit ein einziges Konzept gültig und ob diese Ansprüche für einen mir vorschwebenden Preis finanzierbar sind sprechen kein allgemeines Urteil über die Finanzierbarkeit von freien Privatstädten, welches du hier verrichtest.

All diese Fragen sind für dich wichtig, wenn du nach dem für dich entsprechenden Angebot suchst, aber keine dieser Fragen hat eine Antwort die für alle Anbieter gültig ist. Das hast du doch nicht wirklich noch immer nicht verstanden oder?

Vielleicht ist dir in deiner Welt noch nicht bewusst, dass es sowas wie privatisierte Krankenhäuser gibt, aber wie du im nächsten Absatz dann fälschlicherweise behauptest sowas könne es andersweitig nicht geben, so ist es dennoch möglich das als Betreiber der Stadt nicht anzubieten. Das dein Hirn nicht ganz verarbeiten können, aber eine Stadt muss nicht alle Leistungen selber anbieten und hierbei ist dem Betreiber sogar ganz überlassen ob er überhaupt etwas anbietet oder alles dem Markt überlässt und es Unternehmen in die Hand gibt oder auf alles seinen Stempel setzen muss.

Alleine dieser Satz ist irgendwie ein selbsterteiltes Dummheitsurteil von dir. Leistungen die du auch anderweitig nicht bekommst.
Gott segne das Stadtwappen auf der Brust welches Maler zu Ärtzen entwickelt und Bauern zu Technikern. Was wären wir bloß ohne dieses zaubernde Wappen.

Damit beweist du wieder einmal dein Unvermögen überhaupt wirtschaftlich oder gar logisch zu denken.
Ein Krankenhaus für 700 Einwohner mit den von dir angesprochenen Räumen oder auch anderen Geräten hat keinerlei Chance profitabel zu sein. Du kannst nicht Geld ohne Ende rauswerfen um OPs zu machen, wenn die Wahrscheinlichkeit für den Einsatz dieses Geräts dann bei 1% jährlich liegt, des nächsten bei 0,5% und jeder Einsatz höchstens 2-5% des Investments deckt und dann noch zusätzlich das Personal durchgehend bezahlen musst welches für solche OPs so viele Leute ausmachen würde, dass es schon am 1% Anteil der Bevölkerung kratzen würde. Viel Spaß beim Finanzieren. Für solche Fälle gibt es wie auch jetzt für Leute am Land Krankenhäuser in Großstädten oder private Kliniken in die Leute gehen können und sich diese Behandlung abholen.

Nein, jetzt muss ich ernsthaft fragen ob du blöd bist.
In diesem von mir zitierten Absatz ging es darum, dass du Punkte aufgebracht hast was für Einnahmequellen aktuell Städte haben, die freie Privatstädte nicht haben, wie eben Zuschüsse, begrenzte Immobilien usw. Das stimmt halt eben nicht. Dass du selber nicht mehr weißt was du da aufgebracht hast ist LACHHAFT, denn die Frage ob jemand verschuldet ist oder nicht spielt keine Rolle dabei ob diese Aussage, dass eine Privatstadt limitiert ist in ihrem Eigentum/Grundstück, stimmt, denn das tut sie nicht, es gibt keine gottgegebene Begrenzung, dass eine Privatstadt nie expandieren kann, was du behauptet hast und daraus geschlossen hast es gäbe keine unerwarteten Einnahmen!

Wie blöd bist du eigentlich?
Wenn sie dir gewisse Leistungen vertraglich garantieren und sie aus finanziellen Gründen nicht erbringen können, dann kannst du sie verklagen und wirst entschädigt. Wie das aussieht ist doch nicht zu sagen. Das hängt von den Rücklage der Stadt ab, eventuell geht der von dir gemietete Grund in deinen Besitz über, vielleicht übernimmt ein anderer die Stadt zu einem Spottpreis vom Betreiber und erbringt die Leistung weiterhin.

Du hast noch nie einen Vertrag im Leben unterschrieben.
Große Verträge sind voll von speziellen Klauseln .
Sei es sowas wie aktuell eben Pandemien usw., in den Klauseln wird hinterlegt sein, dass sie Leistungen unter gewissen Bedingungen nicht erbringen müssen bzw. reduzieren dürfen auf x% usw.

Min jung, bevor du sowas schreibst. ÜBERLEG DOCH MAL was wir schon alles geschrieben haben.
Was du da behauptest ist ein vollkommen anderer Punkt, dass gewisse Grundbedürfnisse (aus deiner Perspektive) nicht Teil der Leistung sein müssen hat nichts damit zu tun.
Das Gewinnspannen Thema war hingegen sehr wohl ein Diskussionspunkt bei bspw. Müllabfuhr, Gefängnis usw. und gilt allgemein für alle Branchen. Gewinnspannen steigen durch Kundschaft, weil eine Basisleistung/-investment nicht pro Kunde gilt.
Du brauchst nicht pro Kunden einen Müllwagen, eine Autospur, eine Ampel, ein Skalpell, einen Facebookserver für jeden User, ein Wohngebäude usw.
Die Idee überhaupt dagegen zu argumentieren ist fast schon beleidigend dir gegenüber weil du damit aussagen würdest du hättest nicht die Fähigkeiten diese grundlegenden Sachen nach meinen Beispielen zu verstehen.

Ich behaupte ob etwas langfristig finanzierbar ist oder nicht hängt von einem klaren Punkt ab und das ist der ob die Einnahmen höher sind als Ausgaben + monatlicher Kreditbetrag.
Dass du das nicht verstehst ist mir schleierhaft.
Traurig ist jedoch, wie du auch dein Unwissen darüber was Zuschüsse sind oder wie Gewinnspannen mit zunehmender Nutzerzahl steigen einfach unkommentiert stehen lässt und es dir nicht eingestehst und sagst, ok, stimmt, Zuschüsse sind eigentlich nichts anderes als unsere Steuergelder und das entwerten unserer Ersparnisse und somit ein Nullsummenspiel und kein Argument für oder gegen Privatstädte.

Falsch, in meinen Belehrungen hast du dich verloren, sonst hättest du ja paar Sachen gelernt.

Falsch, meine Kritik äußert sich in deinen fehlenden und falschen Argumenten wie eben den Punkten, dass Zuschüsse entscheidend wären und ohne diese Städte absterben würden, dass Gewinnspannen mit steigender Nutzerzahl nicht steigen, dass gewisse Leistungen ein muss sind usw…
Das tut mir für dein Unternehmen leid, hoffentlich lernst du etwas aus dem Gespräch und kannst in Zukunft bessere Investments tätigen.

Falsch.
Sie ist finanzierbar, wenn Einnahmen > Ausgaben+monatl. Kreditbetrag(welcher 0 sein kann)

Es Bedarf nicht dem Mittelalter um die obere Angabe zu erfüllen.

Du verstehst scheinbar nicht, dass ich nicht meine Bedürfnisse mit denen anderer gleichsetzen muss und dasselbe gilt umgekehrt genauso. Ich habe vielleicht sogar viel höhere Anforderungen als du, aber überlasse es trotzdem jedem der lieber keine städtische Rettung, Feuerwehr usw. will.

Alter. Was erzählst Du nur für einen Mist?

Wir diskutieren hier seit Wochen darum, ob EINE PRIVATSTADT finanzierbar ist oder nicht.

Das heißt, ob die Leistungen, die JEDER NORMALE MENSCH für notwendig hält (Schutz, Gesundheit usw.) langfristig durch einen fixen Jahresbeitrag finanzierbar sind oder nicht.

Jetzt kommst Du mit privatisierten Krankenhäusern und „Leistungen die du auch anderweitig“ bekommst um die Ecke?

Was haben denn diese „externen“ Leistungs-Quellen mit einer Privatstadt zu tun?

Okay, unter dieser Bedingung stimme Dir natürlich zu. Wenn Du für 2k Jahresbeitrag in einer Höhle wohnst und jede Leistung „privat“ bezahlst, dann ist das Konzept „Privatstadt“ absolut ohne Probleme finanzierbar.

Das ist aber weit entfernt vom Kern der Diskussion und zudem sehr unwahrscheinlich, dass viele Privatstadt-Kunden daran Interesse hätten und sich so ein Leben auch leisten können.

P.S.:
Deine Überheblichkeit mir gegenüber ist vermutlich eng mit Deinem Wesen verknüpft und ich will Dir das nicht negativ auslegen.

Wenn Du mich aber noch einmal als dumm, blöd, unfähig usw. bezeichnest, werde ich Dich ohne weitere Verwarnung aus dem Forum bannen.
Ich hab’ Dich jetzt mehrmals darum gebeten, solche Beleidigungen zu unterlassen.

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Ist das alles was du noch zu bieten hast? Alle inhaltlichen Punkte liegen lassen und sich auf 2-3 Zitate verbeißen, schade.

Falsch. Wir reden davon ob eine freie Privatstadt langfristig finanzierbar ist. Dabei gibt es keine Notwendigkeit, dass gewisse Leistungen vom Anbieter geleistet werden müssen. Welche Leistungen du kriegst hängt ganz vom individuellen Konzept ab.

Falsch, ich bin nicht jetzt damit angekommen, sondern habe das von Anfang an gesagt. Es gibt keine Leistung die der Anbieter selber erfüllen muss, das heißt diese Leistungen zu erbringen steht jedem selber frei, ob da nun Ärzte hinziehen um der Dorfarzt zu werden oder Techniker für die Stromversorgung im Ort oder oder, nichts davon ist zwangsläufig gebunden an den Anbieter selber. Dass du meinst das hieße es gäbe manche Leistungen nicht ist dein Problem.

Du verarscht mich oder??
Anderweitig / Extern = nicht der Betreiber!!
Was hat das nicht mit der Privatstadt zu tun?
Gibt es keine Einwohner in der Stadt? Dürfen die keine Dienstleistungen erbringen und Marktlücken füllen oder gar mit anderen konkurrieren?

Du magst es noch immer nicht verstanden haben. Es gibt kein „unter dieser Bedingung ist man mit einer Unterkunft in der Höhle finanzierbar“.
Finanzierbar ist es, wenn Einnahmen > Ausgaben + monatl. Kreditbetrag.
Nichts anderes ist entscheidend. Da können die Ausgaben Villen, Rettungshubschrauber, 17 Spezialpolizeieinheiten sein usw., solange die Einnahmen größer sind ist es finanzierbar.
Genauso ist es finanzierbar, wenn man viel weniger verlangt und viel weniger anbietet und sowas wie die Wasserversorgung und Stromversorgung wie auch die Krankenhäuser usw. dem Markt überlässt.

Nein, das ist ganz genau der Kern der Diskussion, dass es nicht die eine dumme Zahl gibt, die du willst und nicht die eine Leistungsspeisekarte mit einem Mindestmenü an Leistungen die der Betreiber erbringen wird.

Es gibt beides und mehr, und ist jedem überlassen was er will und ob er überhaupt hin will.

Dich zwingt keiner schlechte Argumente zu bringen auf die du einen Kommentar von mir forderst/erwartest und wenn du meinst, dass du
dir nicht anders zu helfen weißt als zu bannen, dann ist das so, gut gemeinter Rat für die Zukunft wäre aber, dass du einfach damit umgehen lernst Leute mit denen du nicht auf einen Nenner kommst (z.B. mir) einfach zu ignorieren und das Gespräch aufzugeben, denn im echten Leben kannst du nicht Leute die dir unangenehm sind bannen und musst mit ihnen umgehen lernen, besonders wenn es sowas beklopptes ist wie gemeine Wörter. Da wäre es angebracht erwachsen zu werden und nicht zu weinen, weil jemand nicht nett zu einem ist und dann sowas wie die „ich habe hier eine Machtposition“ Karte zu spielen.

In dem Sinne, mach was du für richtig hältst, selbst wenn du mich bannst, dann ist das so und du zensierst Gegenmeinungen weg, deine Sache, da ist no bad blood meinerseits, die Argumente von dir sind einfach nur Unfug hier gewesen und ich kann gegen das selbe falsche Argument nicht 7 nett erklären warum es Unfug ist, weil es scheinbar nicht hilft es an Beispielen zu erklären und ich kein Privatlehrer bin und nicht dafür bezahlt werde.