Frauen an den Herd?

Bin ich zu radikal wenn ich sage, der Staat sollte niemand Geld geben, der nichts dafür leistet?

Dann hätten wir diese Probleme doch gar nicht.

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Ich bin dafür sich eine Wohlfahrt zu leisten.

Ca. 3% der Menschen landen mit einem Setting, bei dem es sehr unwahrscheinlich ist, für sich selbst zu sorgen. 3% von 90 Mio kosten allerdings keine 1000 Mrd. Euro

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Nichts gegen eine Unterstützung von weniger priviligierten, aber nicht vom Staat organisiert!

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Nein ehrlich, wer fordert denn z. B das man um die Hand der Frauen wieder bei ihrem Vater anhalten soll?
Ich habe so eine Forderung noch nie gehört

Für manche bestimmt … ich sehe es genau so. Ohne Leistung kein Anspruch. Warum auch ? Mit welcher Begründung ? (Menschen mit körperlichen Einschränkungen etc. mal ausgenommen)

Bei Unternehmen ebenso. Alles was mit Steuergeldern gefördert werden muss ist Schrott und stellt einen nicht sinnvollen Eingriff dar. In gewissem Sinne ist es sogar eine Art Enteignung, wenn Unternehmen A Geld bekommt und Mitbewerber B nicht…

Zum eigentlichen Thread: soll doch jeder dem Modell folgen, welches ihn glücklich macht. Ich kenne erfolgreiche Karrierefrauen, die heimlich davon träumen Hausfrau und Mutter zu sein und umgekehrt. Fragwürdig ist es in meinen Augen eher, dass es heutzutage so verrückt ist, dass man als Hausfrau und Mutter schon fast schief angeguckt wird und in eine gewisse “Ewiggestrigen”-Ecke geschoben wird nach dem Motto “wie kannst Du den emanzipierten Frauen so in den Rücken fallen” :sweat_smile:

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Meine Mutter wahr ziemlich unglücklich mit dem Hausfrauen Dasein, hat aber nie Anlauf genommmen wieder in den Beruf zu gehen.

Für mich wäre es nie in Frage gekommen zu Hause zu bleiben…..

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Das hat so auch keiner behauptet. Aber es gibt sozusagen eine Fraktion innerhalb der sog. Konservativen, die am liebsten in die 50er und 60er Jahre zurückwürden die eben massgeblich durch die von christlichen Wert- und Moralvorstellungen der USA damals geprägt wurden.

Dieses ganze Tradwife usw. das kommt daher. Aus den USA und bezieht sich auf die 50er Jahre.

Deswegen ist das auch immer grober Mumpitz wenn aus der progressiven linken Ecke dann der Vorwurf kommt, das sei irgendwie Nazi oder sowas. Die Nazis waren da deutlich fortschrittlicher und sozusagen fast schon liberaler, was das Frauenbild angeht.

Musste man in den 50er eigentlich wirklich um die Hand anhalten?

Ja, aber da geht es ja noch um andere Aspekte.

Was davon steht eigentlich so in der Bibel?

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ketzerisch:

Dann müsste dem Helfer auch der Lohn des Gesellen zustehen, der er macht die Arbeit des Gesellen.

Gleiche Arbeit , gleicher Lohn :smiling_face_with_sunglasses::smiling_face_with_sunglasses::smiling_face_with_sunglasses:

Könnte auch heissen, dass der Geselle auch nur den Lohn des Helfers bekommt, zumindest für die Zeit, die er sich durh den Helfer erspart, wenn dieser nicht da wäre.

Ja, ich duck mich ja schon weg :rofl:

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Gut geduckt :rofl:

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üblich war es jedenfalls, notwendig bei nicht volljährigen → damals mit 21.

In den USA gibt es altersmässig teilweise keine Grenzen nach unten.

Aber in dem Zusammenhang, aber auch

In den USA sogar noch enger ….

In einem System wo dir der Zugang zu allen Grundlagen wie Land, Wasser und Wald die du für das überleben durch eigene Arbeit benötigst mit Gewalt entzogen wird weil sich dies alles im Privatbesitz anderer befindet und du gezwungen bist denen für dein überleben deine Arbeitskraft zu verkaufen, sind diese Sozialsysteme das einzige Zugeständniss welches von den Arbeitern gegen die Besitzerklasse erkämpft wurde.

Du sägst mit deiner Forderung halt am eigenen Ast auf dem du sitzt. Jeder Abbau dieser Sozialsysteme bedeutet eine Schwächung deiner Verhandlungsposition als Lohnarbeiter, ob du jetzt aktuell davon profitiesrst oder nicht spielt keine Rolle.

Es spielt auch keine Rolle wieviel Steuern du zahlst. Weniger Steuern bedeutet lediglich das die Arbeitgeber mehr Raum haben deinen Lohn weiter runter zu drücken, brauchst ja dann weniger Lohn zum überleben.

Musst dir halt mal über deine eigene Position im System im klaren werden bevor du aus versehen gegen deine eigenen Interessen argumentierst.

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ja, bist du, wenn die Rand- und Ausnahmebedingungen nicht betrachtest

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Ich verstehe was du meinst aber diese ganze Ausnahmebedingungen bringen uns Wirtschaftlich und Gesellschaftlich in die Predulie.

Die Regierung und NGO’s versuchen heute jedes einzelne noch so verrückte Individuum zu schützen und für alles gibt es neue Regeln.

Wir brauchen schlanke Regeln. Schlanke Regeln können auch Akzeptanz und Freiheit bringen.

nein, ich sehe das nicht so weit , wie du glaubst.

Es gibt einfach die Fälle, die sich beim besten Willen nicht selbst versorgen können.

Einfach mal ein paar Extremfälle:

  • verwaistes Kind. Willst das zum arbeiten schicken?
  • verunfallte oder kranke Person, die noch nicht für sich selbst sorgen und vorsorgen konnte
  • Behinderte, die betreueungsbedurftig sind

nur um ein paar zu nennen.

Den arbeitsscheuen meine ich ganz sicher nicht.

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Wozu gibt es denn deiner Meinung nach die Wirtschaft? Ist das einfach so ein Selbstzweck wo wir möglichst hohe Zahlen jagen von denen du dann eh nichts abkriegst? Oder was ist deiner Meinung nach das Ziel?

Was ist das für eine Frage

Gegenfrage:

Wozu gibt es fruchtbares Feld?

Unser Menschlicher Nutzen daraus scheint zu sein, dass das Feld jemand bestellt und anschließend erntet. Wenn das jedoch niemand tut, gibt es kein Urprodukt. Wenn es jedoch jemand tut und andere keine Lust auf die schmutzige und schwere Arbeit haben, dann steigt die Nachfrage. So machen wir das schon viele Jahre in unserer Menschheitsgeschichte.

Nehmen wir an, das Individuum welches den ganzen Prozess koordiniert und sich viel Wissen dazu angesammelt hat, fragt seinen Nachbarn ob er helfen will, weil er es alleine so nicht schafft und der Nachbar meint, “ne, darauf habe ich keine Lust”.

Denkst du für denjenigen der die ganze Arbeit macht und ein Risiko eingeht ist es befriedigend, wenn der Nachbar im Herbst kommt und meint, jetzt möchte ich doch was von dir.

Im Sozialismus besteht nicht mehr der Anreiz große Leistungen zu bringen!!! In einem solchen System bekommst du dein Essen eine lange Zeit, nur zu welcher Qualität. Wenn es kein Interesse mehr an top Produkten gibt, wirst du vermutlich ohne es zu wissen verschimmelten Weizen essen ohne es zu merken (z.B. weil er nicht gewaschen wurde)

Ist das für dich Wirtschaft?

Wenn es nötig ist, kann ich das für dich auch in einem Satz zusammenfassen.


Ich denke jedoch, dass das nichts mit dem Thema zutun hat und wenn du zukünftig Sachfremde Themen einbringst einen neuen Thread eröffnest.

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Ich glaube wir reden von komplett Unterschiedlichen Grundvorraussetzungen, deshalb auch das Missverständniss.

Meine Perspektive ist die einer Anarcho Kapitalistischen oder Minarchistischen Welt.

Ich bin überzeugt, dass wenn der Staat sich nicht um diese Menschen kümmert, jemand anders es tun wird. Leider wird es auch Menschen geben die diese Menschen ausnutzen werden, aber ist es heute soviel anders?

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ausnahmsweise triffst du mal den Kern.

Um es wieder mal mit einem Extrem zu beantworten:

Einem langzeitarbeitslosen Akademiker kann man bei uns nicht zumuten, dass er bei McKotz Gummisemmel und -Pommes ausgibt.

Andere Hilfstätigkeiten gehen schon gleich gar nicht.

Ausnahme: Migranten mit bester Ausbildung , mit der sich bei uns so mancher umschauen würde, dürfen bei uns natürlich (nur) als Klofrau, -Mann tätig werden, statt in Mangelberufen sich nützlich machen zu dürfen.

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