Frauen an den Herd?

habe ich gesehen,

die Aussage bleibt gleich, muss ja nicht für dich gelten, andere haben deinen Satz verinnerlicht :smiling_face_with_sunglasses:

nein, halte mich nicht für schlauer, bin nur mit Erfahrung und der Realität geschlagen.

…Sarkasmus sind.

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Ich bin in den 70gern in genau so einer Familie aufgewachsen. Nur leider hatte mein Vater meine mutter ständig betrogen. Als wir Kinder erwachsen waren, ließ sich meine Mutter endlich scheiden. Doch leider kam sie, ohne je selber gearbeitet zu haben, und von einem sehr ausgeboxten Anwalt meines Vaters finanziell abgezockt, sehr schlecht da heraus. Sprich sie arbeitet heute noch, mit 85 Jahren, damit sie heute genug zum (sehr bescheidenen ) Leben hat.

Das ist für mich genug Anreiz, um gern zu arbeiten! Zum Glück macht mir meine Arbeit Spaß. Ok, es war schon herausfordernd unserer Tochter eine schöne Kindheit mit ausreichend Zeit zukommen zu lassen. Aber mit Teilzeit-Job bis zum 10. Lebensjahr und einer Schwiegermutter, die damals schon in Rente war, hatten wir das Glück es ganz gut hinbekommen zu haben.

Die romantische Vorstellung des klassischen Familienglücks funktioniert halt nicht immer!

Mein Beitrag dazu :blush:

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Der Zentralrat ist Empört! Wir müssen sofort Steuergelder umverteilen für den Kampf gegen Witze!

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Ich arbeite und leite meine Firma, meine Frau kümmert sich um die Buchhaltung, vermietete Objekte, den Haushalt und die Kinder.

Für uns ist dieses Konstrukt perfekt. Das klingt zwar danach als wäre meine Frau von mir abhängig, aber das ist nicht so, sie ist hoch qualifiziert und käme auch sehr gut alleine klar.

Mit unserem Modell haben wir viel Zeit mit den Kindern, können diese selbst erziehen und da ich auch im Haushalt helfe bleibt Abends noch genügend Freizeit.

Nahezu bei alle Paaren die wir kennen arbeiten beide. Sei es weil sie wegen dem Geld müssen, oder weil die Frauen sich selbst was beweisen müssen. Den Unterschied sieht man aber ganz deutlich an den Kindern. Ob man die Kinder selbst erzieht oder nur fremdbetreuen lässt ist im Ergebnis ein riesen Unterschied.

Das Problem was wir hier in der Gesellschaft haben ist das der Wert einer Frau nur in Euro gemessen wird. Wie wertvoll Zeit ist die man für die Kinder aufwendet wird nicht gesehen.

Natürlich könnten wir noch mehr verdienen wenn meine Frau Vollzeit arbeitet, aber wofür? Die Kinder müssten in die Ganztagsbetreuung und haben dann längere Tage als ich selbst. Ne Danke.

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insgesamt beschreibst du die Chancen von Selbstständigen. Ist nicht für alle geeignet - schon rein finanziell.

Ich selbst habe meine Frau auch während der Kinderzeit auch Rentenversichert. Sie dankt es mir heute sicher.

Das stimmt, das muss man schon wollen. Ich war auch 20 Jahre angestellt und hab mich irgendwann entschlossen mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Auch dabei hat meine Frau mich massiv unterstützt und mich bestärkt.

Wenn jeder das macht was er am besten kann kommt man gemeinsam auch ordentlich voran.

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Hallo,

hier eine Mutter von 2 Kindern und Bitcoinerin. Ich habe einen extrem gut bezahlten Job in der Pharmabranche, ca. 105K Euro in VZ. Da wäre ich ziemlich dämlich gewesen, wenn ich diesen mit Kindern aufgegeben hätte. Bin immer im Job geblieben in wechselweise VZ/TZ und habe mir Elternzeit mit dem Vater der Kinder geteilt. Jetzt sind wir getrennt u erziehen im wochenweisen Wechselmodell. Nach der Trennung konnte ich dank meiner Ersparnisse im Corona Crash ein paar Bitcoins erwerben u stehe jetzt finanziell ziemlich gut da. Der Vater meiner Kinder hat null Ahnung von Bitcoin. Zudem habe ich ihm seine Haushälfte abgekauft sodass ich jetzt auch unser Haus mein eigen nennen kann. Einen neuen lieben Partner habe ich wieder gefunden. Die Partnerschaft ist um einiges einfacher und weniger anstrengend als mit meinem EX. Würde nix anders machen. Tradwife Modell finde ich nicht gut. Da würde mir intellektuell was fehlen. Bin zwar weiblich aber ziemlich clever :wink:

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na ja, Tradwife ist was für Trump- und AfD-Fans

Naja Alice Weidel ist selbst berufstätig mit Kindern. Und AFD will Ehegattensplitting in Familiensplitting umbauen aber nur wirksam wenn Kinder in der Familie sind. Kinderlose Ehepaare können es nicht mehr nutzen was Sinn macht. Alleinerziehende profitieren auch davon. Und Auch Trump unterstützt eigtl null das Tradwife Modell. Ich denke es sind einfach die Tradwife Fans (weiblich und männlich) die es gut finden. Hat nix mit AFD oder Trump zu tun.

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Dass Donald die Bewegung nicht aktiv und offen unterstützt, ist nicht relevant. Muss er auch nicht.

Aber …

einfach mal ein ein Artikel von vielen: USA: Wie Donald Trump vom Tradwife-Trend auf Tiktok profitiert

So nebenbei. Alice lebt in der Schweiz mit einer auch dort Ausländerin und ist Vorsitzende einer Partei, die gegen Ausländer und Homosexuelle hetzt.

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Backup to topic pls. Wir driften ab :).

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Klingt nach einem saudummen Meinungsartikel. Hab mal kurz rein gelesen. Die eigene Lebensweise festzulegen triggert eben immer irgendwen….

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Jawoll! Katja ist zurück

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Warum haben Frauen Probleme, aus der Küche herauszukommen?

Wegen der Herdanziehungskraft.

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Aber @Katja69, ich will dir nicht unterstellen, glaube auch nicht, dass Tradwife deine Traumwelt ist. Also denke ich , du solltest daetwas kritischer rangehen - hat dir deine Auszeit nicht gut getan? :joy:

Der verlinkte Artikel mag ein Meinungsartikel sein, jedoch nicht alle. Ich habe extra darauf hingewiesen, dass es einer ist, einer muss nicht repräsentativ sein.

Doch sehr, ich bin zutiefst entspannt und vergnügt, und gedenke diesen Zustand zu halten :slight_smile:

Damit liegst Du zwar richtig, aber das tut ja nichts zur Sache. Den Artikel finde ich dennoch eine dümmliche Einmischung, in anderer Leute Entscheidungen.

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Abseits eines unrentablen Hamsterrades innerhalb eines unwirtschaftlichen Konstruktes von zentralen Planungskomitees ergibt sich für eine ethisch bekümmerte Familie, die für die Finanziering ihrer Geschicke tatsächlich selber zu sorgen in der Lage ist, folgende Frage: Wer verdient in derselben Zeit mehr Geld als der Partner?

Danach reihen sich die Konsequenzen, die der Antwort auf diese Frage folgen, auf wie eine Perlenkette.

“Familie” liegt in der Verantwortung beider Partner. Warum sollte einer von beiden länger der Familie fern bleiben und dafür gleichzeitig weniger Benzin fürs Auto nach Hause bringen als nötig?

Warum sollte einer der beiden Partner für die Verschwendung von Geld bei der Inanspruchnahme mehrerer Arbeitskräfte wie Kitapersonal und Haushaltshilfe plädieren, damit eine Person mehr Arbeiten gehen kann, um die Erziehung von Kindern aus der Hand zu geben, die hoffentlich Ausdruck von Lebensmittelpunkt und Herzenswunsch sind und nicht nur als Trittbrett für die Traumhausphantasien irgendwelcher Barbiepuppenopfer herhalten müssen?

Einfach in den Bahnen von Anreizstruktur und Sparsamkeit denken. Dann kommt man da selber drauf (Schopenhauer lässt grüßen: Menschenverstand kann jeden Grad an Bildung ersetzen; aber Bildung wird niemals den Menschenverstand ersetzen können)

selten solchen Unsinn gelesen

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Natürlich, wirtschaftlich ist es logisch, wenn der Besserverdiener länger arbeitet. Aber vergessen wir nicht: Familienökonomie bemisst sich nicht nur in Euro, sondern auch in Kulleraugen und Bauklötzen. Goethe erinnerte: „Kinder brauchen Vorbilder statt Kritiker.“ Nietzsche schmunzelte: „In jedem echten Manne ist ein Kind verborgen, das spielen will.“ – was läge da näher, als mit dem eigenen Nachwuchs zu toben? Marcus Aurelius nickt aus der Ferne: „Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“ – und wer denkt beim Lachen der Kinder nicht, dass er gerade reicher ist als jeder Banker?

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