Sollte jemand über FF an deine Adresse kommen ist die Verknüpfung aus Bitcoin und deinem Wohnort direkt hergestellt. Ich sehe jetzt nicht wie das bei Alexa im Schlafzimmer der Fall ist. Außer jemand ruft im Bett immer wie groß seine Stacks sind
Also kann ich @Rmn schon verstehen. Aber wenn diese Bedenken da sind, dann sollte man FF tatsächlich nicht nutzen. Ich habe mir bisher keine Sorgen gemacht, aber die Beträge sind auch so klein, dass jemand bei mir eher merkt, dass es sich nicht lohnt einzubrechen
Ja ist schon richtig was @Rmn schreibt. Ein Grund, warum ich FF nicht nutze. Es lohnt sich nicht wegen 5000€ all seine Daten herzugeben, also KYC + Übermittlung an den Kreditgeber.
Und neuste Info, die ich auf der BTC Prague mitbekommen habe: Bankkonten Sperrung nach der Nutzung von FireFish. Der Algorithmus der Bank hat ausgelöst, weil verdächtige Transaktion.
Die Person muss jetzt aussagen. Welche Beziehung hat er zu der anderen Person.. was war der Hintergrund für diesen Geldtranfer usw..
Der Algorithmus kann ruhig auslösen . Du kannst dann der Bank einen detaillierten Kreditvertrag vorlegen. Ich nutze dafür übrigens ein extra Konto , damit mich die vorläufige Sperrung erstmal nicht lahmlegt.
kann dir bei jeder anderen Transaktion genau so passieren. Z.B. auch wenn deinen alten Diesel verhökerst. Hauptknackpunkt dürften die Angaben im Verwendungszweck sein (meine Vermutung).
Darum oberste Regel: für derartige Transaktionen nie das Konto verwenden, über das du den Rest deinesebens regelst.
Ist mir bei meinem aller ersten FF Kredit passiert, dass ich mich erklären sollte. Soll heißen, dass ich angerufen wurde und sie “mal freundlich nachgefragt haben wollten, weil es ungewöhnlich aussah”. Dann habe ich bestätigt, dass das alles von mir iniziiert wurde und so korrekt sei. Keine weiteren Erklärungen notwendig und seit dem kamen auch keine Fragen mehr. Dokumente musste ich bisher nie vorlegen.
Genau das “extra Konto” war bei mir das Problem. War zwar nicht FF, auch auch Crypto Transaktionen, hier mit Kraken. Das Konto hatte - weil separates Konto - keine große Historie.
Das Konto wurde dann ohne Angabe von Gründen gesperrt, womit ich noch gut leben konnte.
Es ging aber auch gleich eine Anzeige wegen Verdacht auf Geldwäsche und Verschleierung von Vermögenswerten raus, was mir dann fast 1 Jahr später auf die Füße gefallen ist.
Das ganze ließ sich dann mit Anwalt, Akteneinsicht und schriftlicher Stellungnahme mit Mittelherkunftsnachweis usw. regeln. Aber unangenehm und teuer war es dann trotzdem.
Und genau das wollte ich mit meinem Kommentar auch bezwecken: Firefish-Nutzer darauf aufmerksam machen und das Thema Privatsphäre sensibilisieren. Wie jeder damit umgeht, ist seine Sache. Nun wissen alle davon. Mein Job ist somit erledigt ;)
Ich fände es ebenfalls gut, wenn Firefish in der Zukunft als vollständiger Mittelsmann auftritt, indem diese auch die Übergabe der Fiat-Summe übernimmt und die Anonymität beider Parteien besser schützen könnte.
Ich frage mich aber, ob es umsetzbar ist, da man dann Firefish vollständig vertrauen müsste und nicht nur dem Escrow.
@will0901 Warum soll es mich nicht mehr schützen? Aktuell weiß Firefish meine Daten und der Kreditgeber.
Wenn man alles umdesignt und der Kreditgeber den Betrag an Firefish überträgt und der Kreditnehmer über den Escrow die Sicherheit hinterlegt und automatisch den Kreditbetrag erhält, nachdem das Escrow-Protokoll die Sicherheit bestätigt und dies alles über ein anonymes Protokoll läuft, dann wäre das Datenschutzproblem doch deutlich verringert als jetzt. Die Frage der technischen Umsetzung müsste noch geklärt werden.
so wie ich das sehe und lese, macht das FF bewußt nicht, denn dann kommt der ganze Regulator-Scheiß auf sie zu.
Das alles unabhängig von Protokoll, Datenschutz, Technik.
Sie sind dann plötzlich im Bereich Finanzen, Cryptoaufbewahrung, …, nicht nur Micar (was sie haben). Unterm Strich könnten sie vermutlich das Europageschäft vergessen.
Bei FF hast du also eine zusätzliche Stelle, die gegen Untreue, Datenabfluß, Etc. sichern musst.
Für dich als Kreditgeber macht es wenig Unterschied, ob du jetzt gegen FF (im Ausland) oder den Kreditnehmer rechtlich vorgehen musst, wenn er auch im Ausland sitzt.
Im Ernstfall ist FF weg, der Kreditnehmer zwar auch, aber vermutlich kannst da noch vermögensrechtlich hinkommen.
Je mehr Glieder in einer solchen Kette sind, um so wahrscheinlicher ist, dass da ein Glied schwach ist.