Wieso geht man denn nicht nur einen Bruchteil arbeiten und gönnt sich mehr Freizeit, wenn man nur 10% von seinem Gehalt „braucht“?
Wer sagt, dass er nicht schon genug Freizeit hat?
Vielleicht will er auch einfach schneller Vermögen aufbauen für ein paar Jahre und dann gar nicht mehr arbeiten?
Vielleicht erfüllt ihn die Arbeit?
Klar, wer mehr verdient, kann bei gleichen Ausgaben auch mehr sparen, ist doch aber klar.
Stimmt, ich habe mich da ungenau ausgedrückt. Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass er vermutlich keine Kinder hat oder diese bereits außer Haus sind, denn sonst ist die Quote vermutlich nicht zu halten ![]()
Ich habe tatsächlich damals schon nur noch 3 Tage die Woche gearbeitet aber ich bin auch extrem sparsam.
Das ist eine Frage, die ich mir leider erst nach meinem Karriereende stelle. Rückwirkend würde meine Prioritäten sicher anders setzen. Obwohl ich mir vorstellen kann, dass es mir sehr schwer gefallen wäre, den bei (wieviel sage ich jetzt lieber nicht) Stunden-Tagen anfallenden Verdienst nicht “mitzunehmen”.
Edit:
Meinen Erholungsurlaub habe ich zum Teil verwendet, um als Dozent bei privaten Bildungseinrichtungen zu lehren. Stundensätze jenseits von gut und böse (wahrscheinlich subventioniert vom Arbeitsministerium) konnte ich nicht sausen lassen. Auch wenn mir klar war, dass es nicht einfach sein würde, aus KöchInnen etc. Rechtsanwalts-/NotargehilfInnen zu basteln.
Meine Sparquote dürfte aber ganz sicher nicht über 50% gelegen haben. Und ich dachte schon, das läge weit über dem Durchschnitt… bei manchem Beitrag hier schlackere ich aber nur noch mit den Ohren.
Der Durchschnitt in Deutschland ist um die 10%
..daran kann man schön sehen, wie die meisten Menschen am Limit leben. Siehe jetzt aktuell die Benzinpreise. Großes Gestöhne, ja gefällt mir auch nicht; die Erhöhungen bei Krankenversicherungen und allen anderen Lebenshaltungskosten !
Da kann man immer nur selbst mit Weitblick handeln.
Meinen die meisten Bürger ernsthaft das ist das Ende der Fahnenstange,
der Staat wird´s schon richten !? ![]()
Ich denke nicht.
Leute sorgt für Euch selbst. So ist meine Einstellung dazu.
Das Ding ist halt: Man wird mit unfassbar viel Quatsch zugeworfen, so dass man im besten Fall einige Zeit braucht, um das zu sortieren.
Manche kommen nie dahin. Mein Vater meint immer noch, der Bäcker wäre ein übler Abzocker, weil die Brötchen 30x so viel kosten wie 1970,. Und die Leute kommen dann gnadenlos unter die Räder…
Ich mache die selbe Erfahrung. Meine Eltern glauben auch dass die gestiegenen Preise auf dreiste Preispolitik der Hersteller zurückzuführen ist. Ich habe das mit der Inflation wiederkehrend erwähnt und erklärt. Ohne ökonomisches blabla. Leider fehlt eine echte Einsicht dass es sich um ein Systemfehler handelt.
Kenne ich auch umfassend, selbst bei Menschen, die ich grundsätzlich für intelligent und gebildet halte. Deswegen fängt auch niemand verzweifelt zu lachen an, wenn die Medien mal wieder über „Mietpreisbremsen“ oder aktuell „Benzinpreisbremsen“ das Volk verdummen und den Groll auf die verbliebenen Leistungsträger umlenken.
„Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“
…erstaunlich nur, dass das immer noch funktioniert - besser, als je zuvor: Die Menschen akzeptieren inzwischen sogar, dass die Schulden auf Kosten der eigenen Enkel „Sondervermögen“ genannt werden.
Diese dekadent-debile Gesellschaft hat es nicht besser verdient!
Kann ich genauso unterschreiben. Wenn ich solche Punkte auf der Arbeit (alles hochgebildete Akademiker) anbringe und auch nur ganz dezent diese Werkzeuge des Systems in Frage stelle, merke ich direkt wie sie mich in eine Schublade stecken. Ich finde es erschreckend. Jegliche Kritik an das aktuelle System würde mich in deren Augen direkt zum Reichsbürger machen, darum lasse ich mittlerweile immer nur alle reden und nicke zu. Für meine Familie treffe ich dann die aus meiner Sicht richtigen Entscheidungen, aber auf der Arbeit spiele ich eine Person.
Gerade wer viel Mühe und Geld in die Ausbildung gesteckt hat, hat mehr Angst vom System „ausgespuckt“ zu werden. Der Chefarzt, der danach Taxi fahren kann, war ja, was uns die Clownsgrippe scheinbar beibringen wollte.
Bestrafe wenige, erziehe Tausende… so wollen viele intelligente Menschen erst garnicht über manche Argumente nachdenken… weil nicht kann, was nicht sein darf.
Hehe.. das ist so, als ob man mit gehörlosen Menschen über Musik sprechen würde - völlig absurd ^^
Es ist wahrscheinlich eine Mischung aus Unwissenheit, Unverständnis, Bequemlichkeit oder auf der anderen Seite auch dass das Weltbild zu sehr zerüttet würde - ich glaube das sehr viele damit emotional nicht zurecht kommen und es als unmöglich im Hirn klassifizieren und nur Abwehrmechanismen geweckt werden, anstatt einem Aha-Effekt und Neugierde.
Und die Leute die es verstehen, haben entweder nicht die finanziellen Mittel um sich die Freiheit zu nehmen während der Arbeit offen ehrlich darüber zu sprechen, weil sie nicht wissen wie sie sonst über die Runde kommen sollen ohne diesen Job. Oder haben wie schon genannt einfach nur Angst als Taxifahrer zu enden.
Die anderen haben sich schon mehrfach die Finger damit verbrannt, und wollen nicht mehr.
Und der letzten Gruppe ist es irgendwie egal, sie ziehen für sich die folgerichtigen Entscheidungen durch und lassen den Rest einfach machen.
@All,
wow, tut immer wieder gut von Menschen zu lesen, die, die gleiche Meinung teilen und wenn nicht (konstrukriv kritisieren), finde ich gut.
Auch wenn wir nur einen kleinen Teil der Gesellschaft ausmachen. ![]()
Vielen Dank euch ! ![]()
da irrst du, die können sehr wohl Musik genießen.
Nicht übers Ohr, sondern mit dem ganzen Körper, insbesondere den Schädelknochen.
Zurück zum Unverständnis bei der Inflation,
Keiner hört gerne zu, wenn die Situation der 20er vergangenen Jahunderts erzählt wird, allenfalls mit Unglauben. Ist für viele, auch hier, sehr weit weg, waren doch oft (nur) die Urgroßeltern, gar Ururgroßeltern, wo heute viele schon nichts mehr von ihren Großeltern wissen (wollen).
Ich sehe es auch bei meinen Schwiegertöchtern , die nicht nachvollziehen können, wie alt meine Familie, Eltern Großeltern sind bzw waren.
Taube Menschen können keine Musik hören, auch wenn Taube Vibrationen und Bässe spüren können - wie jeder andere auch.
Das ist so, als ob du sagst, dass auch jemand ohne Geschmacksempfinden merkt dass er sich die Zunge am zu heißen Essen verbrennt.
ok, ich werde es meiner Bekannten sagen, wie sie ihre Verbrennungen 2. Grades los wird …
So nebenbei, schon mal was von Knochenleitung und Cochlea gehört?
Ach man… wenn jemand taub ist, kann diese Person nicht hören. Wenn die Person doch noch etwas hören kann, ist diese Person nicht taub, sondern je nach Grad mehr oder weniger schwerhörig. Verstehe nicht, was so eine unnütze Haarspalterei soll.