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Schönen guten Morgen,
ich beginne mal mit 50% und mir persönlich feht es da an nichts(da bin ich nach anfänglichen 20-30% vor ein paar Jahren gelandet).
[Persönlicher Hintergrund, wir wohnen im fast abbezahlten Haus, keine Kinder, wir sind keine großen Urlauber (machen wir schon, aber nichts überzogenes). Nichten und Neffen werden auch monatlich bedacht, da überlege ich aus ETF´s in BTC zu wechseln, oder wenigstens einen Teil, meiner Frau ist es aber zu unsicher, möchte selber nicht in BTC anlegen]….
Mich würde einmal interessieren, wieviel % Ihr im Monat beiseite legt.
Was fühlt sich noch gut an und was nicht, müsst Ihr dann auf viel für euch persönlich verzichten ?
Alleinverdiener (4 Köpfige Familie, eigenes günstiges Haus, 1 mal im Jahr Urlaub (Griechenland)) aktuell: 35% des Gesamteinkommens.
Wird aber vermutlich nächstes Jahr auf unter 30% fallen, da Kredit tilgungen nicht als Sparrate gezählt werden sollten.
Meine Frau & ich verzichten bewusst auf viel, meinen Kindern fehlt nichts.
Teilzeit, arbeite 20h die Woche, 4 von 5 Tage im Homeoffice, Sparquote 65%. Abbezahltes Haus, heize mit eigenem Holz, habe Garten, PV mit Batterie, Agrardiesel. Keine Kinder.
Aha, finde ich in heutigen Zeiten schon beeindruckend. Schön zu lesen.
Am Stammstisch muss man sowas nicht anfangen, kommt nicht so gut an. Hab´s schonmal probiert…
Achja, Ziel:
In ein paar Jahren unabhängiger vom Arbeitgeber zu werden. Auch nur noch halbtags arbeiten (dann mit Anfang 50) zu müssen.
Bisher war der Plan durch Mieteinnahmen, relativ frei von der Rente zu werden. Da überlegen wir aber noch, was da sinnvoller wird. Die Immos können ganzschöne Kostenfaktoren werden. Aktuell 80er Jahre Häuser. Eins möchten wir verkaufen, da die Mieteinnahmen ungefähr 25-30 Jahre dauern würden um den Kaufpreis zu erzielen. Da sind keine Nebenkosten für Instanthaltungen eingerechet, die ja auf jeden Fall kommen werden ! Da wir noch 2 Neubauwohnungen finanzieren, weiß ich was da alles an Verantwortung dranhängt. Möchten wir eigentlich nicht mehr, auch wenn es sicheres Geld wäre. Dann lieber größere Beträge anlegen und freier damit entscheiden können, so unsere Meinung. (Wenn wir Kinder hätten, würden wir bestimmt sagen, besser alles behalten).
Ich muss sagen, dass verstehe ich nicht richtig.
Meine Überlegung ist:
Ihr habt einen Kredit für die Neubauwohnungen vermutlich aufgenommen. Zeitraum > 20 Jahre bestimmt.
& nach wie vielen Jahren/Monaten kam die Planänderung?
Die Frage ist, ob Ihr euch an eure eigenen Pläne halten könnt. Eine Gefahr die ich sehe, ist, dass Ihr zu emotional handeln könnten, wenn schnell langfristige Pläne verworfen könnten.
Fazit:
Ich hätte es erst gar nicht gemacht, aber ich hatte auch nicht die Pläne dazu
Wenn es einen Plan gibt, dann sollte davon nur abgewichen werden, durch wirklich gute Gründe.
Was wäre, wenn jetzt Bitcoin rasant auf 30k schießt? Dann doch lieber Bitcoin verkaufen & alles in Immobilien stecken?
vor gut 5 Jahren war ich nur auf Immos aus, als sicherer Hafen. Damaliger Plan: Zinsen für 15 Jahre fest, parallel sparen nach der Haltefrist von 10 Jahren: 1. Ablösen und behalten 2. sehr sicher mit Gewinn in unserer Region verkaufen, oder 3. als letztes Mittel weiterfinanzieren, haben wir aber kein Interesse dran, weil das eingetreten ist, was ich mir gedacht habe, die Zinsen würden zu einer doppelt so hohen Rate führen. Beispiel dann: 1400€ Rate, Nettomiete 700€ bringt einen nicht weiter und sorgt dafür, das Kleininvestoren keine Wohnungen mehr vermieten werden.
Mittlerweile sind innerhalb von 3 Jahren ganz plötzlich meine Eltern verstorben, das prägt einen und läßt einem die Sicht von so langen Planungen etwas ändern. Also geplant ist, die 5 Jahre geht es jetzt mit den beiden Wohnungen noch weiter und dann schauen wir mal…
…so kenne/höre ich es ab und zu auch. Da sitzen keine 400€ für ne Waschmaschine drin, wenn sie mal spontan kaputt wäre. Zeigt mir, wie man über seine Verhältnisse leben kann.
Bei mir/uns sind es ca. 10%, 3 Kinder, 2 Gehälter, Mietwohnung und viel zu viele Sonderausgaben xD
Die Sparrate beinhaltet allerdings nur priv. fondgebundene Rentenversicherungen (für mich und jedes Kind).
Sparen in Bitcoin mach ich stets über Einmalzahlungen. Das variiert also stark.
da kann ich mir schon vorstellen, dass es hart ist, kann deine Frau denn Vollzeit arbeiten ? Wahrscheinlich nicht und man benötigt die Mittel, wie du schon schreibst für viele Sachen, da der Anspruch/die Ausgaben heute sehr groß geworden ist.
Ich denke mir oft, meine Eltern hatten ein Leben mit Kindern.
Heute leben viele Eltern für ihre Kinder, versuchen überall mirzuhalten. Da muss ich nicht weit schauen um es in meinem Umfeld zu sehen.
Die Zeiten haben sich geändert und ich wünsche allen, dass es gut wird.
Sie könnte, sie will aber nicht (und muss es auch nicht)^^
Kind Nummer 4 ist seit kurzem auch unterwegs (von nichts kommt nichts, gelle^^).
Ich weiß es ehrlich gesagt garnicht mehr. Meiner Erinnerung nach war unter der Woche auch nicht viel Zeit mit meinen Eltern zu verbringen (beide Vollzeit und tlw. mit langen Arbeitswegen). Mir persönlich mangelte es materiell an nichts. Und ich würde schon sagen, dass vor Allem mein Vater finanziell eher den Druck spürte und sich dementsprechend Gedanken/Sorgen gemacht hat, ohne es uns wissen zu lassen.
Schafft ihr es wirklich, eine konstante Sparquote zu erreichen? Bei mir schwankt das sehr stark. Ich muss sehr flexibel bleiben. Ich habe häufig ungeplante Ausgaben (kein Konsum), manchmal investiere ich mehr, als ich sollte, manchmal muss ich einen kleinen Dispokredit abzahlen, dann muss/will ich der Familie aushelfen, dann investiere ich wieder mehr, als ich sollte …
Es fühlt sich manchmal an, als würde ich ein altes Segelschiff auf stürmischer See lenken, während vernünftige Stimmen rufen, ich solle die Segel nicht so weit ausfahren, rattere ich mit „Alles oder nichts!” durch die Wellen!
Aber ich bin dabei, das zu ändern. Versuche ich zumindest. Ich denke da an ein mehrstufiges System mit Puffer. Dadurch kann ich vielleicht eine konstante Sparquote von ca. 30% erreichen und ungeplante Ausgaben abfangen. Allerdings muss ich lernen, mich zu beherrschen und Cashreserven nicht anzurühren, so falsch sich das für mich auch anfühlt.
Ein Puffer macht das Fahrwasser ruhiger! Bei uns ist es auch ziemlich rau auf See. Schön wären so 3 Monatsgehälter als Fiatrücklage . Aber das ist wegen sparqoute (15%) leider nie drin
..ich kann da jetzt nur für mich sprechen, habe aber auch in erster Linie nur die Verantwortung für meine Frau und mich, bzw wir für uns gegegenseitig.
Regel 1 nie Konsumschulden
Regel 2 Anfang des Monats wird schon alles abgezogen, was gespart/nicht gebraucht wird
Regel 3 ein Auto darf max. 3 Bruttogehälter kosten.
Regel 4 ist man auf irgendeinem Gebiet teurer unterwegs als gedacht, wird woanders
ausgeglichen, also eingespart.
erfordert schon Disziplin, aber so kann man dann auch mal spontan größere, oder spontane Sachen machen.
Mein Bruder schloß immer von sich auf mich und meinte, ich müsste ja auf jeden Fall ein Haus verkaufen (unser eigenes, oder das unserer Eltern), alternativ einen höheren Kredit aufnehmen, um ihm seinen Erbteil am Elternhaus auszuzahlen. Ja wäre schöner gewesen, aber aktuell haben wir uns entschieden es ihm ohne Verkauf zu geben, dann ist aus dem Kopf und man kann flexibel bleiben.
Ich verstehe diese Aussage nicht.
Wieso brauchst du Rücklagen in Fiat?
Bitcoin ist doch liquide genug, dass es als Rücklage fungieren kann. Ich kann binnen weniger Stunden via BisonApp Bitcoin verkaufen um dies oder das auf meinem Konto auszugleichen bzw. zu kaufen.
Ich meine damit Ledger → BisonApp → Konto (Echtzeitüberweisung)
Das geht doch ratzfatz… und dank regulierter Börse kräht auch kein Hahn nach den Überweisungen - habe ich auch von meiner Bank als Antwort erhalten, als ich nachfragte, ob dies in Zukunft mal zu Rückfragen führen kann.
Ich weiß auch nicht, woher dieses Mantra kommt, dass man 3 Monatsgehälter an Fiatrücklagen auf dem Konto haben soll. Für welchen Fall voll man hier vorsorgen? Diese Aussage kenne ich noch aus meiner Jugend und es kommt mir wie ein Dinosaurier vor