Erwartungen enttäuscht - It's so over

Leckomio, solche Sätzen rufen ja förmlich nach Top-Signal. Nur ist der Bitcon weit vom Top entfernt. Dann wird es halt ein langer kalter Bärenmarkt. Alter Schwede

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Das ist reine Spekulation, dass Bitcoin irgendwann in der Liga von Gold spielt. Die Aussagen sind für mich selbst als Bitcoin peinlich.

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Die fundamentalen Eigenschaften von Bitcoin nutzen ihm nur was, wenn die breite Masse sich dafür interessiert, wie man aktuell sieht, juckt das Vertrauensproblem bei Gold und die nicht Überprüfbarkeit der Goldmenge keinen.

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Im Kern hast du recht – fundamentale Eigenschaften entfalten ihren Wert erst dann, wenn sich genügend Menschen dafür interessieren und ihnen vertrauen. Und genau da liegt auch der Knackpunkt: Vertrauen entsteht nicht über Nacht, sondern über lange Zeiträume. Kaum jemand verlagert sein Vermögen in ein Asset, das er nur oberflächlich versteht und das erst seit 17 Jahren existiert. Das ist völlig rational.

Gold hat dieses Vertrauen über Jahrhunderte aufgebaut, inklusive aller bekannten Schwächen. Dass sich heute kaum jemand für die fehlende Überprüfbarkeit der Goldmenge interessiert, liegt genau an dieser Historie. Bitcoin muss diesen Weg erst noch gehen. Das braucht Zeit – eher Dekaden als Jahre.

Der entscheidende Punkt ist: In zehn oder zwanzig Jahren wird sich die Welt massiv verändert haben, die fundamentalen Eigenschaften von Bitcoin aber nicht. Knappheit, Überprüfbarkeit, Zensurresistenz bleiben konstant. Und genau diese Konstanz ist es, die langfristig Vertrauen schafft.

Und ja, irgendwann wird Bitcoin auch im Mainstream erklärt werden – nicht von Twitter-Accounts, sondern von Bankberatern, Volksbanken und Sparkassen. Dann sitzt da eben auch Horst oder Erika und bekommt erklärt, warum es sinnvoll sein kann, einen kleinen Teil ihres Vermögens in Bitcoin zu halten. Bis dahin gilt: Geduld.

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müssen weil du autonome KI’s, welche immer mehr einflüsse in Entscheidungsprozesse der Banken haben.

KI’s werden Digitales Geld benötigen. Ansonsten benötigt Sie den Menschen nicht mehr.

Klar, niemand kennt die Zukunft und natürlich ist das heute noch Spekulation – alles, was die Zukunft betrifft, ist das. Aber die These basiert nicht auf Wunschdenken, sondern auf Eigenschaften.

Historisch setzen sich langfristig immer die Lösungen durch, die funktional überlegen sind. Und genau da liegt der Punkt: Bis auf die Historie ist Gold Bitcoin in praktisch allen relevanten Eigenschaften unterlegen – Transportierbarkeit, Teilbarkeit, Überprüfbarkeit, Lagerung, Zensurresistenz, globale Handelbarkeit. Geschichte ist wichtig, keine Frage, aber sie wird im Laufe der Zeit für Bitcoin sprechen, weil sie sich angleichen, je länger Bitcoin funktioniert.

Bitcoin muss Gold nicht morgen ersetzen. Aber wenn man davon ausgeht, dass sich Systeme mit besseren Eigenschaften langfristig durchsetzen – was wir in allen technologischen und wirtschaftlichen Bereichen beobachten –, dann ist es nicht abwegig, sondern logisch, dass Bitcoin Gold als Wertspeicher schrittweise ablöst. Nicht aus Ideologie, sondern aus Effizienz.

Ob und wann das passiert, wird der Markt entscheiden. Aber die Richtung ergibt sich nicht aus Hoffnung, sondern aus einem ziemlich simplen Prinzip: Bessere Werkzeuge verdrängen schlechtere – irgendwann.

Einfach falsch!

Die Aussage „langfristig setzen sich immer die funktional überlegenen Lösungen durch“ klingt sehr plausibel wird aber nicht richtiger, wenn man es ständig wiederholt. Es ist empirisch widerlegt durch zahlreiche prominente Gegenbeispiele.

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Das kann aber auch noch 500 Jahre dauern.
In einer immerzu mehr digitalisierten Welt, kann ein Physisches Gut an Bedeutung gewinnen.

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Hast du zufällig prominente Beispiele?

Das stimmt. Niemand kennt die Zukunft.

Das stimmt auch, schließt aber nicht aus, dass Bitcoin an Bedeutung gewinnt. Co-Existenzen sind natürlich immer möglich.

Also wenn man sich die täglichen Gold/Silber-Kurse zum Dollar ansieht, erinnert das stark an die Situation ab Ende 1921 Goldmark/Papiermark. Das Ende im November 1923 kennen wir alle. Da kann einem Angst und Bange werden. Der ebenfalls ungedeckte Euro wertet nur marginal zum Dollar auf, er taugt offensichtlich nicht als Fluchtwährung. Wenn das in der Geschwindigkeit so weitergeht, kommt der Gold- und Silbereinzelhandel mangels Ware bald zum Erliegen, spätestens dann bleibt nur noch Bitcoin als letzte Fluchtmöglichkeit. Der Kleinsparer wird realisieren müssen, dass auch die Gold-ETC/ETF-Anteile nur Papierversprechen sind. Eigentlich müssten die Notenbanken sofort massiv die Zinsen erhöhen, dass ist aber wegen der Höhe der Staatsschulden nicht mehr möglich.

Das ist ja auch eines der Quatschnarrative. Denn gehen wir mal davon aus, dass es wirklich signifikant weniger Gold gibt als man halt die ganze Zeit über Zertifikate verkauft (Ist ja auch so, def.).

Aber was würde passieren, wenn tatsächlich mal jemand nachzählt? ;)

Also das ist überhaupt kein Argument für irgendwas, außer, dass sich Goldbesitzer freuen können wenn da mal jemand genauer hinschaut.

Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus dieser Grafik ableiten?

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Dass das schlechtere Asset Gold

hingegen hat gerade genau 1,75 Billionen Dollar hinzugewonnen – und das an nur einem einzigen Handelstag!

Zur Einordnung: Die gesamte Marktkapitalisierung von Bitcoin liegt derzeit bei rund 1,75 Billionen Dollar. Gold hingegen hat gerade genau 1,75 Billionen Dollar hinzugewonnen – und das an nur einem einzigen Handelstag!

Also bzgl. der Zukunft lässt sich aus dieser Grafik nichts ableiten.

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Du kommst zu spät: Siehe Beitrag #1580

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Die Wahrheit ist auf dem Platz - wie eine alte Fußballweisheit sagt.

Sollte Bitcoin in einem kommenden Crash massivst abstürzen, dann haben Kritiker wie Krall & Co. recht behalten. Denn ein Wertspeicher sollte per Definition zumindest den WERT SPEICHERN bzw. Kaufkraft erhalten.
Frühere massive Abstürze um 80 % vom ATH trafen in erster Linie Retail-Anleger und OG’s. Jetzt ist institutionelles Geld mit an Bord. Ob dieses Big Money so tolerant gegenüber Brachialabstürzen ist, wage ich zu bezweifeln.

Bitcoin lebt halt von den Narrativen und die allermeisten sind halt einfach Rotz und gefühlt wird davon jedes halbe Jahr eines davon durchs Dorf getrieben um die Menschen zu motivieren zu kaufen.

Jetzt bricht die Erzählung vom Krisenasset so langsam aber sicher zusammen und auch der letzte sieht, dass das eben der Realität nicht stand hält.

Und Schwupp wird plötzlich wieder erzählt, dass man ja soooo früh dran sei. Als ob man die ganzen Monate vorher nicht schon die ganze Zeit erzählt hätte, dass Bitcoin endlich angekommen sei im Mainstream. ;)

Bitcoiner sind Märchenonkel.

Bitcoin wird auf das Niveau vor Trump fallen und dann gibts auch von da aus kein halten mehr. Halte ich mittlerweile für ziemlich wahrscheinlich. Die Schlauen haben vorher verkauft und die anderen haben ihre Sparpläne und die Motivationsreden aus der Bubble und kaufen jeden Dip auf dem Weg nach unten. ;)

Ich sehe das anders. Ein massiver Crash wäre für Bitcoin ein notwendiger Schritt. Bitcoin darf in einer echten Krise ruhig stark fallen – entscheidend ist nicht der kurzfristige Preis, sondern ob das Netzwerk weiter funktioniert. Wenn Bitcoin durch eine schwere Krise geht, ohne Ausfälle, ohne Regeländerungen und ohne Eingriffe, dann bleiben seine fundamentalen Eigenschaften unverändert bestehen. Genau das schafft Vertrauen.

In den letzten 17 Jahren gab es für Bitcoin schlicht noch keine wirklich systemische Großkrise, in der er sich unter extremen Bedingungen beweisen konnte. Entsprechend konnte er auch noch nicht zeigen, dass er eine solche Phase übersteht. Erst wenn Bitcoin einen tiefen (System-)Crash durchlebt, sich anschließend erholt und weiter zuverlässig funktioniert, wird die breite Masse erkennen, dass er nicht zerstörbar ist. Das wäre für Bitcoin das Beste, was passieren könnte.

Historisch werden Wertspeicher nicht dadurch legitimiert, dass sie nie fallen, sondern dadurch, dass sie Krisen überleben. Jede überstandene Krise macht ein System robuster und glaubwürdiger. In diesem Sinne ist jede Krise für Bitcoin keine Gefahr, sondern ein weiterer Schritt hin zu mehr Resilienz.

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Danke, dass du dich endlich demaskierst und deutlich machst, worum es dir hier eigentlich geht, du Clown :clown_face: – Musst du ein langweiliges Leben haben :laughing:

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Ich demaskiere die schlechten Narrative. Da habe ich nie einen Hehl drum gemacht, dass ich deswegen hier bin, du Vollzeitkasper.