Erwartungen enttäuscht - It's so over

Weniger Interesse als vorher, wie Du schon sagst. Aber auch kein wirklich panisches Verkaufen. Niemandsland irgendwie.

Interesse kommt Interesse geht.

Mit nem Anlagehorizont von 12 Monaten irgendwo zu “investieren”, wird doch überall abgeraten.

Ich weiß ja nicht was ihr euch auf Youtube so anschaut, aber ich höre immer nur langfristig und auf lange Sicht, Zeitpräferenz, Anlagehorizont und so weiter.

Die These, dass die Leute nur kommen, aufgehetzt durch irgendwelche Youtubekanäle… ich seh das nicht​:sweat_smile:

Alle die ich so kennengelernt habe, sind penibel in ihrer Analyse… artet immer in eine Art Hobby aus. Und keiner trifft doch seine Finanzentscheidungen, allein weil irgendwer etwas auf Youtube sagt.

Also dieses Bild das hier einige Zeichnen, verstehe ich ehrlich nicht.

Ich glaube fast, die paar die hier permanent “its over” kichern, könnten genau die paar sein, die sich haben “hypen” lassen in einen steigenden Markt reinzukaufen.

Interesse kommt, Interesse geht… wir werden sehen sprach der Blinde zum Tauben.

Dann bewegst Du dich in einer extrem rationalen, fast übermenschlichen Filterblase.

Ich werde JETZT auf Silber angesprochen. Mehr sage ich nicht dazu.

Gerade mit nem Kollegen gesprochen und sein Dad hat gestern alles Gold Und Silber verkauft.

Er meinte, dass beim Händler Gefühlt 50 zu 50 % Käufer Verkäufer sind

Das sich einige so überhaupt nicht fragen warum alles außer Bitcoin steigt, verstehe ich wiederum nicht.

Peter ist besorgt, weil alles außer Bitcoin steigt und andere sinds nicht, weil sie fundamental von Bitcoin überzeugt sind, so lassen sich denke ich die letzten 200 Beiträge zusammenfassen, mal gucken, obs jetzt noch weitere 200 Male wiederholt wird…

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  • weil es so ist
  • weil Bitcoin dich ärgern will
  • weil Wale verkaufen
  • weil die Luft nach den krassen Anstiegen der letzten Jahre erstmal raus ist
  • weil Bitcoin tot ist
  • weil sich die Welt gerade neu sortieren muss und die Leute anderes als Bitcoin im Kopf haben
  • weil Bitcoin immernoch hauptsächlich ein Liquiditätsasset ist
  • weil Gold & Silber viel schöner glänzen

Such dir was aus.

Passt ja zu meiner Aussage, das wars für Bitcoin.

Allerdings könnt ihr euch eute fundamentale Überzeugung in die Haare schmieren, wenn keine neuen überzeugten dazu kommen…

Klar, „das war’s für Bitcoin“ – weil du offenbar glaubst, die Welt in ihrer gesamten Komplexität durchdrungen zu haben und der heutige Status quo nun bis ans Ende der Menschheit unverändert fortgeschrieben wird. Diese Art von Gewissheit muss unglaublich beruhigend sein. Einfach im Jetzt verharren, nichts hinterfragen, keine zweiten- oder dritten-Ordnungseffekte bedenken. Beneidenswert naiv.

PS: Study Bitcoin.

Dass Bitcoin nicht gut performt und von der “Wertspeicher”-Konkurrenz seit 1 Jahr gnadenlos outperformt wird, besorgt nicht nur Peter, sondern wirft auch bei vielen anderen Fragen nach dem “Warum” auf.
Wer in der Lage ist in starrer Selbstzufriedenheit zu verharren und dies alles auszublenden, der legt sein Geld nicht professionell sondern nach dem Prinzip “Hopium” an. Zumal es keine zufriedenstellende Antwort nach dem “Warum” gibt, außer nachlassendes Interesse großer Player, die nun auf das “Original” setzen und Bitcoin links liegen lassen.
Das ist aktuell nun mal die Situation, egal wie sehr man Bitcoin mag oder von den Eigenschaften überzeugt sein will.

P.S.: Wo stände der Kurs heute ohne den einzigen Dauerkäufer Saylor?

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Schwacher Dollar, unsichere politische Lage…

Das wurde doch die ganze gepredigt, dass Bitcoin genau für sowas ist und davon profitieren würde.

Die überprüfbare Realität sieht eben anders aus.

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Spielt keine Rolle. Bitcoin braucht keinen Saylor. Selbst wenn MSTR morgen implodiert, wäre dies komplett Banane. – Bitcoin ist aufgrund seiner fundamentalen Eigenschaften allen anderen Assets überlegen. Die Vergangenheit hat dies gezeigt und es wird in Zukunft so weitergehen, es gibt kein alternatives Szenario. Es kann nur so laufen. – Es ist wie mit der Kutsche und dem Automobil oder dem Internet und dem Telefon – dafür muss man aber auch eine passende Zeitpräferenz haben und nicht in Panik verfallen, wenn es mal 2 oder 3 Jahre stagniert – das ist bei einem Adaptionsprozess nichts Ungewöhnliches.

When in doubt zoom out. Freut euch über aktuell gute Kaufkurse.

Man kann sich die Frage auch andersherum stellen: Wer investiert denn überhaupt in diese „Wertspeicher-Konkurrenz“? – Zum Großteil die Boomer-Generation, also Menschen, deren Anlagehorizont naturgemäß eher bei 10–20 Jahren liegt – und nicht darüber hinaus. Das ist schlicht Demografie.

Sobald die „Digital Natives“ nach und nach ähnliche Vermögensbestände aufbauen, wird Kapital noch konsequenter in digitale Assets fließen. Nicht aus Ideologie, sondern weil digitale Lösungen in nahezu allen Lebensbereichen den analogen überlegen sind: schneller, globaler, effizienter, programmierbar. Geld und Wertaufbewahrung sind davon keine Ausnahme. Diese digitale Zeitenwende ist kein Wunschdenken, sondern ein ganz normaler evolutionärer Prozess.

Kurzfristige Outperformance einzelner Assets sagt darüber wenig aus. Wer Bitcoin an Einjahreszeiträumen misst, misst das falsche Instrument mit dem falschen Maßstab. Geduld ist eine Tugend – also vielleicht einfach mal durchatmen und chillen.

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Ich stimme Dir zum größten Teil zu, aber der jetzige parabolische Anstieg bei Rohstoffen hat nichts mit 70-Jährigen zu tun, die ihre 900 Euro Rente in Gold transferieren.
Hier passiert etwas historisches im Finanzsystem, an dem ganze Staaten und Zentralbanken aktuell basteln.
Evtl. steht BRICS oder einzelne Staaten vor Einführung einer goldgedeckten Währung, der immer schwächere Dollar spricht auch für diese These.

Ich verstehe deinen Punkt, und klar: Der aktuelle Rohstoff-Move hat nichts mit Rentnern zu tun, die ein paar hundert Euro umschichten. Da passiert auf geopolitischer und institutioneller Ebene definitiv etwas Größeres. Trotzdem darf man einen Aspekt nicht unterschätzen: Wer trifft diese Entscheidungen eigentlich?

Auch auf staatlicher und institutioneller Ebene sitzen in den Führungsriegen überwiegend Menschen aus der Boomer-Generation. Das sind Entscheidungsträger, die nicht im digitalen Zeitalter sozialisiert wurden und digitale Assets häufig noch immer mit genau den bekannten Reflexen betrachten: „nur Einsen und Nullen“, „kein realer Nutzen“, „Luft“, „Tulpenblase“. Entsprechend greift man in unsicheren Zeiten zu dem, was man kennt – Gold, Rohstoffe, klassische Sicherheiten. Das ist menschlich und nachvollziehbar. – Darüber hinaus profitieren diese Akteure vom bestehenden System und sie haben gar kein Interesse daran, etwas zu ändern.

Frag heute mal einen 20-Jährigen, in was er langfristig investieren würde. Die Antwort wird ziemlich sicher auch digitale Assets enthalten – nicht ausschließlich, aber selbstverständlich als Bestandteil. Bei Boomern fällt dieser Anteil vermutlich deutlich kleiner aus oder ist gar nicht vorhanden. Das ist ein Generationeneffekt.

Ob BRICS-Pläne, Golddeckung oder Dollarschwäche: All das kann kurzfristig enorme Verschiebungen auslösen. Aber langfristig wird sich auch hier die Frage stellen, welches System besser zur digitalen Realität passt. Und da ist die Richtung ziemlich klar: Time will tell.

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PS:

Nuff said…

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Das fragen sich sehr viele.

Und andere nicht, weil es vielleicht garkeine so große Rolle spielt, was grade (kurzfristig) abgeht.

Mensch du tust ja fast so, als gäbe es bei BTC Probleme, nur weil der Preis von anderen Assets steigt.

Das was bei Gold passiert ist historisch… völlig irre. Man sollte sich fragen, was in der Welt los ist und nicht, ob BTC kaputt ist.

Ich glaub wir sehen bald ne richtig knackige Korrektur des Gesamtmarktes und die steigenden Rohstoffpreise kann man durchaus als Vorboten dazu sehen.

Die heutige Kursbewegung bei Gold von rund 4,5 % entspricht in etwa der gesamten Marktkapitalisierung von Bitcoin – und das an nur einem einzigen Tag.

Anders gesagt: 17 Jahre Bitcoin in 24 Stunden Goldbewegung. – Das zeigt ganz gut, in welchen Dimensionen Gold spielt und wie klein Bitcoin im Vergleich immer noch ist. Wenn man sich das nüchtern vor Augen führt, relativiert sich vieles an kurzfristigem Gezappel.

We’re still early.

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Das ist einerseits eine richtige und gute Einordnung von Dir, aber man kann es auch von der anderen Seite betrachten: Bitcoin wurde für genau diesen Moment kreiert, an dem das Finanzsystem kurz vor dem Kollaps zu stehen scheint. Die Meisten haben ihn aus diesem Grund gekauft, als Wertspeicher.

Dieser Mission wird Bitcoin in Zeiten massiv steigender “Wertspeicher” wie Gold leider im Moment nicht gerecht. Ich verstehe auch nicht warum, aber die Jungs mit den tiefen Taschen haben das eben so entschieden. Mal schauen, ob sich das wieder ändert. Aber jetzt wäre eigentlich lt. allen Narrativen genau der Bitcoin-Moment gekommen.

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