Eine ehrliche Crypto zu BTC Maxi Reise inkl. Kredit und warum ich "Glück" hatte

Ich glaube nicht daran das man je mehr man hat um so mehr machen kann.

Genauer gesagt habe ich festgestellt das wenn man mehr hat, alles um einen herum nur mehr kostet, der Urlaub wir teurer der Wein, das Auto, die Wohnung, das Haus.

Wenn man mehr Möglichkeiten hat dann werden diese versucht so weit wie möglich aus zu schöpfen und wer darin seine Zufriedenheit misst wird bald erkennen das der größere Kreis der Möglichkeiten auch einen größeren Umfang hat in dem man seinen Besitz erkennt und was noch alles möglich wäre wenn man mehr hätte.

Das gipfelt dann auf 80Meter der Yacht im Hafen von Monte Carlo und man sieht nur das die Nachbaryacht 90 oder 100 Meter lang ist und man selbst nur ein kleines Boot hat.

Kosul Bahlsen der Keckshersteller hat man gesagt eine Grundstücksgrenze die man zu Pferd in 10 Minuten erreicht ist einfach beengend, und das in der Nähe von Hannover.

Mir ist auf vielen beruflichen Reisen in armen Ländern oft aufgefallen das die Armen Leute viel zufriedener ihr Dasein bestreiten wie viele meiner ehrgeizigen Kollegen. Vielleicht hat das zu meiner Lebenseinstellung und dem Verhältnis zum Besitz geführt.

Naja, mit 2,50€ kann ich mir Nudeln mit Pesto machen.

Mit 10€ kann ich mir ein Busticket zum Strand kaufen, meine Nudeln mitnehmen und ein Glas Wein trinken.

Mit 210€ kann ich das ganze mit Zelt machen und am Strand übernachten.

Mehr Geld heißt nicht zwangsläufig, dass man für die gleichen Sachen mehr ausgibt. Es kann tatsächlich heißen, dass man mehr Möglichkeiten hat.

Mit 50.000€ Eigenkapital bekomme ich wohl eher einen Kredit für mein Traum vom eigenen Café als mit 10.000€.

Und mit 200.000€ kann ich die Kosten einfach so tragen.

Und bei 10.000.000€ mache ich das Café aus Spaß und es muss nicht mal rentabel sein. Trotzdem erfüllt es mir einen Traum.

Klar ist das plakativ. Aber das Geld den eigenen Möglichkeitsraum erweitert fällt mir doch schwer zu verneinen.

Ich denke, dass Individuuen das sehr unterschiedlich sehen.

Wer 10.000€ hat und gerne Brunnen bereitstellt, der freut sich mit 100.000€ mehr Brunnen bereitstellen zu können. Ohne, dass der eigene Besitz größer wird.

Das ist auf jeden Fall nicht der Möglichkeitsraum, der mich anspricht.

Besitz und Vermögen (insbesondere in Zeiten des Bitcoin) sind ja nicht identisch.

Man kann über viel Vermögen verfügen und trotzdem wenig besitzen.

Aber hier haben wir auf jeden Fall einen Konsens: Besitz macht nicht glücklich. Und die meisten Dinge im Leben, die zu Zufriedenheit führen sind nicht käuflich.

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Das sehe ich auch so, innere Zufriedenheit ist nicht käuflich und Jeder braucht andere Dinge um sie für sich zu erreichen, bei mir liegt eben die Wallethöhe schon längst über der für mich zufriednen Höhe warum es mir auch nie einfallen würde mit Kredite auf noch mehr BTC zu kommen.

Huhu,

hast du meine Beweggründe gelesen? Ich gabe das Gefühl, dass du das nicht getan hast, sondern auf meinen Starteintrag reagierst. Sry, wenn ich falsch liegen sollte.

Ich möchte deine Beweggründe ja nicht in Frage stellen. Für mich ist die Eigenverantwortung der Selbstverwaltung schon sehr wichtig und ich erkenne für mich auch die Schwachstellen, die sich eben aus der Kombination Versteck plus Gehirn günstiger darstellen wie die Vergrößerung der Versteckplätze.

Ich meinte den Grund warum ich mit Kredit hebel. :wink:

Dein anderer Punkt, wie man die Selbstverwahrung am Besten durchführt, ist in der Tat eine wichtige Frage, vor allem falls das eigene Gehirn eben Probleme verursacht.

Da bin ich auch noch unsicher, wie ich das angehen sollte.

das ist mir glaube ich schon klar, du versprichst Dir über den Kredit günstiger und an mehr BTC zu kommen wie über die Ansparmethode. Hast Du mal eine Überschlagsrechnung über die Gesamtkosten gemacht? zumal die Kredite ja nicht alt sondern eher noch frisch sind? zumal Du ja nicht weißt wie der BTC Kurs gerade ist, wenn Du den Kredit ablösen willst. Denn solltest Du bei einem vermeintlichen Peak dich zur Ablösung des Kredites von BTC trennen und der Kurs aber noch weiter steigen sollte müsste man den ausgefallenen Gewinn ja auch noch mit auf die Berechnung setzen zu den ebenfalls fehlenden BTC die durch Zinskosten die man ja nicht in einem Sparplan verwendet sondern an Banken zahlt auch noch dazu kommen.

@anon49319794: Danke für das Teilen deiner Erfahrung.

→ mit welchem eff. Zins kann man bei Kreditfinanzierung rechnen?
→ auf welche Kredithöhe ist es jetzt final hinausgelaufen?
→ Planst du die Zinslast steuerlich geltend zu machen?
→ Wie geht es dir mittlerweile mit deinem Hebelplan, würdest du es wieder tun?
→ Wie viel % lässt du auf der Börse von deinem Investment stehen (mit dem du den Kredit zukünftig evtl. komplett tilgen möchtest)?
→ Hast du neben den Kredit noch eine Sparrate?

Grundsätzlich habe ich irgendwas zwischen 7 und 9% für die Kredite genommen, aber eigentlich besteht mein Plan, die Kredite während des Bullruns zu tilgen. Sollte das nicht klappen, wird BTC dennoch die Zinslast problemlos outperformen. Bei dem zweiten Kredit habe ich ca. 50% der Kreditsumme am Ende nochmal als Zinslast, wenn ich den Kredit die 10 Jahre durchlaufen lassen würde.
Ich kann aber beide Kredite jederzeit kostenlos tilgen bzw. wenn der Leitzins gesunken ist, beide auch durch bessere Konditionen ablösen, sollte die Tilgung eben nicht klappen.

Das möchte ich nicht verraten.

Nein

Ich bin trotz des 25% Dips immer noch knapp 50% im Plus. Mein Einstieg ist im Schnitt bei 35k€. Mir geht es also sehr gut damit. Ich würde es rückblickend natürlich wieder tun. Bauchschmerzen habe ich gar nicht. 50% meines Netto-Lohnes gehen für Miete und das tägliche Leben drauf. 25% benötige ich, um den Kredit zu tilgen und 25% habe ich noch über, um meinen Notgroschen erstmal wieder etwas aufzufüllen oder um mir auch mal was zu gönnen (Leben besteht nicht nur aus Sats stacken ;) )

Da sind ca. 25%. Ein Großteil davon soll genutzt werden, um beide Kredite im Bullrun zu tilgen. Ich habe mir als Ziel 240.000€ gesetzt. Wenn BTC das erreicht, werde ich umgehend beide Kredite ablösen und hätte somit einen großen Brocken BTC kostenlos bekommen. Sollte wieder ein zyklischer Bärenmarkt eintreten, werde ich erneut einen Kredit aufnehmen.

Aktuell nicht, da ich meinen Notgroschen erstmal wieder etwas auffüllen möchte (auch wenn ich BTC auf der Börse ebenfalls als Notgroschen ansehe). Ich habe mich aber dazu entschlossen, ca. 2 Netto-Monatsgehälter in FIAT zu halten. Also muss ich da noch ein wenig sparen. Danach werde ich sehen, wo der Kurs steht, aber ich werde dann wieder monatlich kaufen, denke ich.

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R (2)

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Die Gegenthese wurde hier schon einmal diskutiert:

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Habe kein Kapital mehr. Habe daher auch einen Kredit aufgenommen und bei ca. 70K gekauft. Manch einer mag denken, Vollpfosten.

Jeder muss es für sich selbst entscheiden. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich langfristig die richtige Entscheidung getroffen habe.

Das erste mal bei ca. 700 usd gekauft und alles 4000 (vor dem bullrun 2017) verkauft. Damals war der Kauf noch deutlich komplizierter als heute.

Ich hielt mich für den besten Investor ever.

Ich habe niemals wieder die Anzahl an sats akkumulieren können wie damals…

Bin ich deswegen traurig? Nicht mehr. Ich habe erst 2021 btc wirklich verstanden. Aber dieses „erst“ wird auf lange Sicht noch sehr früh sein…

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Wir sind in Era 4

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Wenn du zurückschaust. Sind die 700 USD von damals nicht die 70.000 USD von heute. Ich bin noch nicht so lange dabei aber ich weiß dass nächstes Jahr die Maße kommt.

Äh, Einspruch euer Ehren, haben Sie vielleicht zu lange geschlafen? :wink:
Era 5, Halving 20. April 2024, seitdem 3,125 BTC coinbase.

P.S: Du bist zwar früh, aber nicht so früh wie gedacht.

Ups in der Zeile verrutscht. Ich denke dennoch wir sind noch sehr früh dran.

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Irgendwie klingt das doch alles stark nach dem Versuch zu traden aber es anders nennen zu wollen.

So halb hast du wohl recht, aber stimmt nicht ganz. Da ich eben nur versucht habe, die günstigen Kurse zu nutzen. Sollte BTC nie wieder stärker fallen, kaufe ich auch keine BTC per Kredit mehr nach.

Trading wäre es in meinen Augen, wenn ich immer in Zyklen denken würde. Aber meine Überlegung war zu dem Zeitpunkt, den günstigen Kurs mit der Überzeugung, dass ich solche „günstigen“ Kurs nie wieder bekommen werde, zu nutzen. Also meine zukünftige Sparrate bereits jetzt einzusetzen. Klar hätte der Kurs noch weiter fallen können, aber das war meine Ausgangslage und meine Überzeugung: Entweder er geht nie wieder in diese Bereiche und nur hoch (sehr hohe Wahrscheinlichkeit) oder er kackt massiv ab und geht auf Null (sehr niedrige Wahrscheinlichkeit). Daher habe ich den Kredit genommen. Geht BTC auf ein für mich „ungesundes“ Niveau hoch, möchte ich einfach nur wieder schuldenfrei sein und dafür BTC verkaufen.
Was danach passiert, ist mir egal. Wenn er wieder massiv fällt, gönne ich mir nen neuen Kredit, wenn nicht, bin ich auch total fein. Win-win irgendwie.

Traden wäre für mich, wenn ich wirklich in den BTC-Bestand reingehe und damit versuche die Hochs und Tiefs zu erwischen. Mit dem Kredit hebel ich einfach nur etwas die nachweislich eingetretenen Tiefs.

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Kleines Update:

ich habe mir mal die Mühe gemacht und mit den aktuellen Kursen geschaut, wie der Stand wäre, wenn ich JETZT meine Kredite vollständig tilgen würde im Vergleich dazu, wenn ich statt Tilgung/Zinsen das Geld pro Monat direkt in BTC geknallt hätte.

Szenario 1: Ich tilge JETZT meine Kredite mit BTC Verkäufen
Szeanrio 2: Ich hätte ohne Kredit monatlichen DCA betrieben.

BTC-Einkaufskurs
S1: 38.313,31 € pro BTC
S2: 50.441,25 € pro BTC

Gewinn
S1: 167,07%
S2: 66,39%

BTC Bestand Kredit vs Sparplan: Ich habe 4,99x mehr an BTC als wenn ich Sparplan betrieben hätte. DAS IST KRANK!!!

Also das hat sich sowas von gelohnt und je länger ich mit der vollständigen Tilgung warte und der BTC Kurs weiter steigt wird die Diskrepanz immer größer.

PLUS: Ich bin mit den Kredit-BTCs noch schneller steuerfrei!

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