Diskussion über den (anthropogenen) Klimawandel

Das wird ein Mittelwert sein, der korrekterweise mit einem Unsicherheitsintervall angegeben werden muss - da hast Du Recht.

Fakt ist eben der Bereich.

Aber insofern hast Du recht:
Ein einzelner Wert ohne Intervall ist wissenschaftlich unkorrekt.

Zum Nachdenken.

Hier ist die ideale CO2-Konzentration für einige Gemüsesorten dargestellt.

Wir haben aktuell ungefähr 400 ppm in der Luft.

Tomate → 800–1000 ppm

Gurke → 900–1200 ppm

Paprika → 800–1000 ppm

Aubergine → 800–1000 ppm

Salat → 700–900 ppm

Spinat → 700–1000 ppm

Brokkoli → 800–1000 ppm

Blumenkohl → 700–900 ppm

Kohl → 800–1000 ppm

Karotte → 600–800 ppm

Radieschen → 700–900 ppm

Zucchini → 800–1000 ppm

Bohnen → 700–900 ppm

Erbsen → 700–900 ppm

Sellerie → 800–1000 ppm

Basilikum → 700–1000 ppm

Petersilie → 700–900 ppm

Koriander → 700–900 ppm

Mehr CO2 in der Luft macht das Gemüse zwar grösser, aber das sind nur Kohlenhydrate. Die anderen wichtigen Nährstoffe (Proteine und Mineralien) nehmen dabei nicht zu. Es ist deshalb tatsächlich so das auch Gemüse das auf einem Feld angepflanzt wird heute weniger Nährstoffe pro kg hat als früher wegen der höheren Konzentration.

Auch so zum Nachdenken

Dir ist klar das etwas verschiedene Effekte haben kann und der Fakt das mehr CO2 zu grösserem Gemüse führt nichts damit zu tun hat das es auch die Durchschnittstemperatur vom ganzen Planeten erhöht weil die Atmosphäre für die Rückstrahlung der Wärme in den Weltraum undurchsichtiger wird wenn die CO2 oder Methan Konzentration steigt?

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Ich möchte auf eine ganz andere Richtung aufmerksam machen.

Wenn bei Pflanzen ca 1000 ppm CO2 das Optimum darstellen, dann bedeutet es für mich, dass diese 1000 ppm das Mittelmaß der evolutionären Entwicklung der Pflanzen darstellt.

Sprich, wenn wir schon mal 200 ppm hatten, hatten wir sicher in der Geschichte der Pflanzen auch 1800 ppm.

Was möchte ich damit sagen? Es ist für unsere Erde normal zwischen diesen Werten zu schwanken.

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Optimum unter welchen Voraussetzungen?

Pflanzenwachstum hängt immer von mehreren Faktoren gleichzeitig ab:

  • Lichtmenge
  • Temperatur
  • Wasserverfügbarkeit
  • Nährstoffe im Boden
  • Luftfeuchtigkeit
  • Pflanzenart und Sorte
  • Schädlings- und Krankheitsdruck

CO₂ kann nur dann das Wachstum steigern, wenn die anderen Faktoren nicht limitieren.

Zum Nachdenken:
Wie gedeiht wohl eine Tomatenpflanze bei 800ppm CO2, 45°C im Schatten und einem teockenen Boden?

Ja, aber das hatten wir vor 200 Mio Jahren. Seit dem gab es nie wieder solche Konzentrationen. Die Konzentration schwankte zwischen 200 und 400 ppm.

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Aus Wikipedia

Komisch, dass man vor 300 Millionen Jahren auch sehr geringe Werte hatte.

Das spiegelt doch genau diese Schwankungen wieder, welche ich bezüglich des Pflanzenoptimums meinte

Ja ist es. Aber:

  • Die ganze Menschliche Zivilisation ist in einem relativ stabilen kühlen Plateau entstanden, die Menschheit so wie sie heute existiert hat solche Werte noch nie erlebt. Die Geschichte des Planeten ist 4 Milliarden Jahre alt, die ganze Geschichte der Säugetiere nur 125 Millionen, die frühsten Anzeichen von Zivilisation sind 12k Jahre. Die Menschheit hätte in den meisten Epochen unseres Planeten nicht überleben können, geschweige den eine stabile Zivilisation mit Milliarden von Menschen bilden
  • Diese natürlichen Veränderungen passieren normalerweise über zehntausende von Jahren, wir beschleunigen das auf Jahrzehnte. Die Pflanzen und Tierwelt braucht Zeit um sich anzupassen sonst kommt es zum Kollaps und Massensterben. Es hat zwar auch in der Vergangenheit schon solche abrupten Events gegeben, aber da sind dann halt mal 99% aller Spezies gestorben

Die Gefahr ist nicht das der Planet oder das Leben ausgelöscht wird oder die Menschen aussterben, die Gefahr ist das unsere Zivilisation kollabiert die relativ heikel ist gegenüber solchen rapiden Veränderungen, oder das es wegen Klimatischer Veränderungen zu massiven Hungersnöten und Massenmigration führt.

Jedenfalls kannst du unserer Hochtechnologie gute Nacht sagen.

Ist dann halt ein wenig paradox das die Leute immer anführen was für wirtschaftliche Schäden die CO2 Reduktion auslösen wird, wenn die Konsequenzen das nicht zu tun die komplette Auslöschung des Fundaments ist auf dem diese Wirtschaft existieren kann.

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Wir halten hier Zwischenergebnisse fest.

Seit es Pflanzen gibt, gibt es diese enormen CO2 Schwankungen. Daher das Optimum von 1000 ppm CO2 bei Pflanzen und dessen Toleranzbereich von 200 - 2000 ppm

Diese enormen Schwankungen gab es schon sehr lange bevor es Menschen gab.

Es gab Eiszeiten, Hitzezeiten, Platten driften auseinander, gegeneinander, Vulkane…. Das bedeutet, dass auf unserer Erde ganz schön viel los ist und stetig im Wandel ist. Irgendwann schieben sich die Platten so weit, dann ist Deutschland wirklich im Mittelpunkt der Erde ;) Dementsprechend ändert sich auch das Klima, die Temperaturen etc .. die Erde kennt keine Konstante.

Ok. Anhand dessen ist es wahrscheinlich sehr schlau sich auf einige Szenarien vorzubereiten. Aber es ist Blödsinn deswegen eine CO2-Panik-Ideologie mit den daraus resultierenden Folgen zu verfolgen.

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Was sind denn die resultierenden Folgen wenn wir komplett auf Erneuerbare umstellen? Europa würde damit seine Energieunabhängigkeit von den Imperialen Mächten und Kartellen erlangen die uns das Öl und Gas zu komplett absurd inflationierten Preisen verkaufen und überall auf der Welt zu unsäglichem Leid führen den wir damit finanzieren.

Das komplett egoistische Argument zu warten weil du deinen Komfort nicht einschränken willst weil es dich hoffentlich nicht mehr betreffen wird und du die Konsequenzen auf die Grosskinder verschiebst macht nicht einmal mehr Sinn, weil der günstigste Strom inzwischen der Erneuerbare ist und alles was wir dazu brauchen selbst herstellen könnten wenn wir uns nicht von dem Märchen verarschen lassen würden das wir unsere Wirtschaft nicht gemeinsam so gestalten wollen wie wir möchten und wir das einigen wenigen Geldsäcken überlassen…

Es gibt absolut kein gutes Argument das nicht zu tun, ausser den Ideologieeschen Bullshit den sie der breiten Bevölkerung eingetrichtert haben und verhindert das wir unsere Zukunft endlich wieder selbst bestimmen und uns nicht von einigen Wenigen unterjochen lassen die uns mit ihren Energiemonopolen kontrollieren und ausbeuten.

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95% C3 Pflanzen zu 5% C4 Pflanzen auf unserer lieben Erde.

Ich hatte in diesem Forum schon an unterschiedlichen Stellen erörtert, dass ich regenerative Energien an sich gut finde.

Ich finde die Umsetzung nur nicht gut. Und ich finde es nicht gut, wie das Thema mit CO2 und Angst vor dem Weltuntergang gekoppelt wird.

Z.B.@Dynamikfaktor teilte hier Mal eine schöne Grafik, welche verdeutlichte, dass bei Windrädern die Flächen der Rotorblätter und die gewonnene Energie sich nicht linear, sondern quadratisch verhält. Das bedeutet, dass die bisherigen Windräder, welche unsere Natur und Landschaft zerstören einfach nur schlecht und ineffizient sind und nur Ressourcen verschwenden. Windräder gehören auf die weite See, dass wir diese am besten vom Land her gar nicht sehen. Sehr hoch mit sehr großen Rotorblättern, dort ist auch viel und relativ konstant Wind und die großen Rotorblätter gewinnen auch ordentlich Energie.

Oder dass man Landwirtschaftliche Flächen für Biogas oder PV nutzt, anstatt Essen anzubauen.

Hier kann man viel diskutieren und im Grunde alles besser machen als bisher, und vor allem ohne Ideologie.

Selbstverständlich ist es sinnvoll weniger abhängig zu sein. Das wird aber kaum bis gar nicht kommuniziert bezüglich regenerativer Energien - hier zählt nur die Welt retten und das böse CO2 mindern. Und was die Welt retten und das böse CO2 zu bekämpfen für uns wirtschaftlich und schuldentechnisch bedeutet, vor allem für unsere nächsten Generationen, hat doch nichts mit Vernunft zu tun.

Edit: bezüglich Wohnungsbau, zum Thema gestern, hatte ich vergessen zu erwähnen, dass beim Neubau es gesetzlich gefordert ist einen gewissen Anteil regenerativ sicherzustellen. Das bedeutet, wie früher günstig einfach einen Brenner hinzustellen um Wärme zu gewährleisten ist nicht mehr. Auf das Dach muss PV und neben das Haus am liebsten eine ineffiziente und teure Luft-Wärmepumpe, die bei Kälte einen verdammt schlechten Wirkungsgrad hat und bei Schnee im Idealfall der Rotor nicht dreht und festfriert. Und ansonsten einfach nur ordentlich Lärmbelästigung verursacht. Das treibt die Baukosten und dessen Zinslast auch in die Höhe.

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Nochmal, die Erneuerbaren sind alle günstiger. Schuldentechnisch bedeutet das weniger Last für die Nächste Generation weil es eine Investition ist welche die Wirtschaft entlastet UNABHÄNGIG von der CO2 Diskussion.

Du bist da im Kopf komplett festgefahren weil deine Schlussfolgerungen machen überhaupt keinen Sinn und haben nichts mit den Argumenten zu tun die in den letzten Posts vorgetragen wurden. Und wenn du nicht daran interessiert bist über das Thema selbst nachzudenken und deine eigenen Schlüsse zu ziehen weshalb nimmst du dann überhaupt an der Diskussion teil? Um die Meinung von jemand anderem zu verkaufen die du offenbar nicht mal gut begründen kannst? :face_with_raised_eyebrow: :man_shrugging:

Alter, müssen wir jetzt hier effektiv erklären wie eine Wärmepumpe funktioniert? Kannst du BITTE mal nachlesen was das ist und wieso die Thermodynamisch IMMER einen besseren Wirkungsgrad haben als ein Brenner.

Das ist einfach nur noch frech sowas

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Wärmepumpe ist nicht gleich Wärmepumpe. Das weißt du sicher.

Und das eine Luft-Wärmepumpe im Schnee nichts bringt ist auch klar, oder? Und das solche Luft-Wärmepumpen am Wärmetauscher je nach Vorlauftemperatur schon bei +7 (plus) °C gefrieren und du Abtauvorgänge mit der Wärme aus dem Haus brauchst ist auch bewusst? Und das dadurch die “Labor-COP-Werte” nie erreicht werden ist auch klar? Wärmepumpen werden auch immer so ausgelegt, dass im Pufferspeicher ein elektrischer Heizstab für die kalten Tage nötig ist, das ist dir sicher auch bewusst. Die tollen “COP” Werte werden auch nur bei 35 °C Vorlauf erreicht. Das ist nur bei Neubau und Fußbodenheizung möglich. Sobald man diese Vorlauftemperatur erhöht, fällt der COP-Wert rapide ab. Manche Häuser brauchen mit ihren Heizkörpern 70° C Vorlauf. Ach, und die Warmwasserbereitung zum Duschen und Händewaschen, je nach System und Hygienebedingungen muss das Warmwasser auf 65°C erwärmt werden. Dann läuft so eine Luft-Wärmepumpe ganz effizient ;) Dann gibt es ganz schlaue Planer und erwärmen das Warmwasser lieber dezentral je Wohnungseinheit über einen elektrischen Durchlauferhitzer - super effizient :+1: Hauptsache die Luft-Wärmepumpe hat auf der Berechnung einen guten COP ^^ Aber das weißt du ja alles, weil du ja täglich so etwas planst und mit den ausführenden Firmen im regen Kontakt stehst. Entschuldige meine freche Antwort, welche auf Unwissen und keinerlei realitätsnaher Erfahrung basiert.

Ich schlage eher vor, dass man diese verdammten lauten Schrott-Luft-Wärmepumpen nicht mehr einbaut und stattdessen effiziente Sole-Wärmepumpen nimmt, wenn es denn eine Wärmepumpe sein soll. Viel effizienter mit
+10 °C aus der Sole zu arbeiten, ohne Abtauvorgänge, anstatt -10 °C aus der Luft mit Abtauvorgängen.

Ich habe aber keine Ahnung, vielleicht erklärst du mir ja wie eine Luft-Wärmepumpe bei 70° Vorlauftemperatur bezüglich des Primärenergiebedarfs gegenüber einem Gasbrennwertgerät abschneidet :slight_smile: du meinst ja, dass es immer besser sei. Ich bin auf deine Rechnung gespannt , du scheinst dich gut auszukennen​:+1:

Zur Wiederholung. Ich befürworte regenerative Energien - aber bitte effizient und mit Verstand.

Und zur Photovoltaik. Den Behörden ist es bezüglich Förderung und Baugenehmigung egal ob der Neubau durch andere Gebäude oder Bäume verschattet ist und Photovoltaik gar keinen Sinn ergibt. Hauptsache rauf auf das Dach :smile: richtig toll wie mit Ressourcen umgegangen wird. CO2 freut sich. Die Mülldeponien später auch. Richtig Öko, das macht uns unabhängig und wir retten die Welt ^^

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Ein anderer Punkt bezüglich Photovoltaik. Es wird zu 90% einfach nur geschaut wie viele Module auf das Dach passen. Getreu dem Motto “viel hilft viel”. Die wenigsten prüfen, wie viel kWpeak für das Gebäude mit den Nutzern und deren Nutzerverhalten überhaupt sinnvoll ist. Verschwendete Ressourcen. Genau so mit den Speichern. Der Sachverstand fehlt mir einfach. Photovoltaik ist geil, aber nicht wie es praktiziert wird. Aktuell werden viele Ressourcen unnötig verschwendet und Müll produziert.

Hirn fehlt ;) gut gemeint ist nicht gut gemacht

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Naja, also diese Windräder sind noch immer im MW Bereich, also ca. 1000 Hausdächer mit Solar, das lohnt sich schon trotzdem an manch windreichen Standorten ein Windpark zu bauen.

Die Leute die das planen sind bestimmt nicht immer gut, aber es ist auch nicht so viel fatale Fehler, wie es bei einem Atomkraftwerk der Fall sein könnte.

Es lohnt sich mMn. schon Wind und Sonne soweit es geht zu nutzen.

Heizkosten-Vergleich: Luft-Wärmepumpe vs. Öl- und Gasheizung

Inhaltsverzeichnis

  1. Die drei Effizienz-Kennzahlen
  2. Kritikpunkte im Detail
  3. Rechenbeispiel: Einfamilienhaus (DE)
  4. Rechenbeispiel: Mietwohnung (Nordeuropa)
  5. CO₂-Bilanz
  6. Gesamtfazit

1. Die drei Effizienz-Kennzahlen

Bevor der Kostenvergleich sinnvoll ist, müssen die zentralen Effizienz-Kennzahlen verstanden werden:

Kennzahl Was sie misst Wertebereich (AWW)
COP (Coefficient of Performance) Momentane Leistungszahl unter Laborbedingungen (bei +7°C Außentemperatur, A7/W35) 3,5–4,5
SCOP (Seasonal COP) Saison-Wirkungsgrad nach EU-Norm DIN EN 14825 — berücksichtigt Abtauzyklen über die gesamte Heizperiode 3,5–4,5
JAZ (Jahresarbeitszahl) Real gemessene Effizienz im Bestandsbau über ein volles Jahr 2,7–4,0

Wichtig: Der SCOP enthält bereits Abtauverluste nach genormtem Testzyklus. Die JAZ ist der tatsächlich gemessene Wert — im Mittel liegt diese 17 % unter dem SCOP bei Luft-Wasser-Wärmepumpen (AWW). Bei Grundwasser-WP sind es nur 2 %. [1]

Was bedeuten die Werte in der Praxis?

  • Eine JAZ von 3,5 bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden 3,5 kWh Heizwärme erzeugt. Der Haushalt bezieht also nur ~29 % der Heizenergie als elektrische Energie.
  • Eine JAZ von 2,7 (typisch für schlecht eingestellte Anlagen) bedeutet: Nur ~37 % der Heizwärme kommen „umsonst" aus der Umwelt — der Rest muss teuer zugeliefert werden.

2. Kritikpunkte im Detail

2.1 Abtauung

Luft-Wärmepumpen bilden bei Außentemperaturen unter +5 bis +7°C Reif und Frost auf dem Verdampfergitter. Das muss regelmäßig entfernt werden.

Wie oft? Je nach Witterung 2–6× täglich, besonders häufig bei feuchter Kälte (0 bis +5°C). [2]

Energieaufwand:

  • Reverse-Cycle-Abtausung (Umschalten auf Kühlbetrieb): Der Verdichter läuft im Kühlmodus, das Gerät erwärmt den Verdampfer von innen. Typischer Verlust: 2–4 % Effizienzverlust pro Zyklus. [3]
  • Heizstab-Abtausung (elektrisch): Energieverlust deutlich höher, nur bei sehr niedrigen Temperaturen.

Fazit: Abtauung ist ein realer, messbarer Effekt. Bei modernen Inverter-Systemen mit intelligenter Abtausteuerung ist er aber beherrschbar und im SCOP bereits eingepreist.

2.2 Leistungsabfall bei tiefen Temperaturen / Bivalenzpunkt

Die Heizleistung einer Luft-WP sinkt bei fallender Außentemperatur:

Außentemperatur Typischer COP (gutes Gerät)
+7°C 4,0–4,5
0°C 3,0–3,5
−7°C 2,0–2,8
−15°C 1,5–2,2

Bivalenzpunkt: Die Außentemperatur, ab der die WP nicht mehr die volle Heizlast decken kann und eine Zusatzheizung (Heizstab oder Hybridbetrieb) zugeschaltet wird.

  • Gute Geräte erreichen einen Bivalenzpunkt von −10 bis −15°C
  • In Nordeuropa (selten unter −20°C) ist das kein Problem — deshalb sind Luft-WP dort so weit verbreitet
  • Bei Altbauten mit Radiatoren auf 70°C Vorlauf kann der Bivalenzpunkt bei −5°C liegen

2.3 Vorlauftemperatur & Altbau

Heizsystem Typische Vorlauftemperatur
Fußbodenheizung 30–40°C → optimal für WP
Flächenheizung ( Wand ) 35–45°C → gut für WP
Niedertemperatur-Radiatoren 50–60°C → akzeptabel
Konventionelle Radiatoren (70°C) 60–70°C → COP-Einbuße 15–25 %

Praxis-Hinweis: Wer in einem Altbau mit konventionellen Radiatoren eine WP installiert, sollte prüfen, ob eine Absenkung der Vorlauftemperatur möglich ist. Eine Absenkung um 10°C kann den COP um 10–15 % verbessern.

2.4 Fehlende Optimierung

Eine erschreckende Zahl: Bis zu 98 % aller installierten Wärmepumpen sind nicht optimal eingestellt. Das führt zu einer JAZ von teils nur 2,5 statt der möglichen 4,0+. [4]

Häufige Fehler:

  • Zu hohe Vorlauftemperatur (Komfort-Einbußen vermeiden → zu hoch eingestellt)
  • Kein hydraulischer Abgleich durchgeführt
  • Sperrzeiten des Netzbetreibers zu lang
  • Falsche Heizkurve (Steigung und Niveau)

Abhilfe: Nachoptimierung durch Energieberater kann 15 % Einsparung bringen — bei 4.000 kWh Jahresstromverbrauch sind das ~600 kWh weniger. [1:1]


3. Rechenbeispiel: Einfamilienhaus (DE)

Basisdaten

  • Gebäude: Einfamilienhaus, 150 m² Wohnfläche
  • Heizwärmebedarf: 15.000 kWh/a (typischer Mittelwert für gut gedämmtes EFH)
  • Standort: Deutschland

Energiepreise 2025 (Arbeitspreise)

Energieträger Arbeitspreis CO₂-Aufschlag (55 €/t, 2025) Gesamt/kWh
Erdgas (Brennwert, η=0,95) 0,11–0,13 €/kWh +0,020 €/kWh 0,130–0,150 €/kWh
Heizöl (Brennwert, η=0,92) 0,105–0,115 €/kWh +0,022 €/kWh 0,127–0,137 €/kWh
Holzpellets (η=0,90) 0,045–0,065 €/kWh 0 (biogen) 0,045–0,065 €/kWh
Strom (WP-Tarif §14a) 0,14–0,21 €/kWh 0 0,14–0,21 €/kWh

Der §14a EnWG Wärmepumpen-Tarif gewährt reduzierte Netzentgelte und geringere Abgaben — daher der niedrigere Strompreis gegenüber Haushaltsstrom. [^BDEW, [5]]

Systemvergleich (15.000 kWh/a Heizwärme)

System Brennstoffbedarf Energiekosten/Jahr CO₂-Aufschlag Gesamt/Jahr
Luft-WP (JAZ 3,5) 4.286 kWh Strom 600–900 € 600–900 €
Erdgas Brennwert 15.790 kWh Gas 1.737–2.053 € +315 € 2.050–2.370 €
Heizöl Brennwert 16.304 kWh Öl 1.712–1.875 € +358 € 2.070–2.233 €
Holzpellets 16.667 kWh Pellets 750–1.083 € 750–1.083 €

CO₂-Preisentwicklung (Zukunftsausblick)

Der CO₂-Preis wird fossile Heizungen systematisch verteuern:

Jahr CO₂-Preis Gas-Aufschlag Öl-Aufschlag Mehrkosten vs. 2025 (Gas)
2025 55 €/t +0,020 €/kWh +0,022 €/kWh
2026 65 €/t +0,024 €/kWh +0,026 €/kWh +63 €
2028 ~85 €/t +0,031 €/kWh +0,034 €/kWh +168 €
2030 100–130 €/t +0,036–0,047 €/kWh +0,040–0,052 €/kWh +245–400 €

Wer heute eine Gasheizung betreibt und 2030 noch auf Gas setzt, zahlt allein durch den CO₂-Preis ~400 € Mehrkosten pro Jahr, ohne dass sich der Gaspreis selbst ändert.

Ergebnis EFH

Die Luft-WP spart gegenüber Gas ca. 1.350–1.470 €/Jahr (Betriebskosten, ohne Wartung und Kapitalkosten).

3b. EFH — Betriebskosten ohne reduzierte Abgaben

Manchmal wird argumentiert, die WP rechne sich nur wegen des reduzierten §14a WP-Tarifs. Hier der Vergleich mit dem normalen Haushaltsstrompreis (ø ~0,40 €/kWh in DE 2025, inkl. aller Steuern und Umlagen):

System Strom-/Brennstoffbedarf Energiekosten/Jahr (DE ø Haushaltsstrom 0,40 €/kWh, ohne CO₂-Aufschlag)
Luft-WP (JAZ 3,5) 4.286 kWh Strom 1.714 €
Erdgas (Basispreis only, ohne CO₂) 15.790 kWh Gas 1.737–2.053 €
Heizöl (Basispreis only, ohne CO₂) 16.304 kWh Öl 1.712–1.875 €

Auch ohne §14a-Vorteil ist die WP noch ~340–660 € günstiger als Gas/Öl. Der Grund: Die überragende Effizienz (1 kWh Strom → 3,5 kWh Wärme) kompensiert den höheren Strompreis. Bei Haushaltsstrompreisen von 0,35–0,45 €/kWh und einer JAZ ≥ 3,5 bleibt die WP billiger als Gas — selbst wenn Gaspreise nicht weiter steigen. Der CO₂-Preis sorgt zusätzlich dafür, dass Gas und Öl jährlich teurer werden.

Zusätzlich gedacht: Die hier genannten Betriebskosten enthalten keine Fördermittel. Wird eine WP ohne Förderung installiert, bleiben die Betriebskostenvorteile bestehen — die Amortisation der Investitionsmehrkosten dauert nur länger (~10–15 Jahre statt ~7–10 Jahre mit Förderung).


4. Rechenbeispiel: Mietwohnung (Nordeuropa)

Basisdaten

  • Gebäude: Mietwohnung, 75 m² Wohnfläche
  • Heizwärmebedarf: ~100 kWh/m²·a → 7.500 kWh/a (typisch fürnordegerman/plattenbau, besser als DE-Altkonstruktion)
  • Standorte: Stockholm (Schweden), Oslo (Norwegen)

Heizgradtage und JAZ

Stadt Heizgradtage (HDD, 17°C Basis) Erwartete JAZ (AWW)
Stockholm ~3.400 3,8
Oslo ~4.100 4,2

Höhere Heizgradtage bedeuten kältere Winter → die WP muss mehr arbeiten, aber moderne Geräte kompensieren das über verbesserte Inverter-Technik.

Strompreise 2025 (inkl. Netz + Steuern)

Land Haushaltsstrompreis 2025 Quelle
Schweden ~0,15 €/kWh (Nordpool-Spot ø Q1–Q3 + Netz/Steuern) [^SSB-Norway, [^Statista-SE]]
Norwegen ~0,32 €/kWh (ø Haushalt, inkl. aller Steuern) [6]

Hinweis: Schweden profitiert von niedrigen Nordpool-Spotpreisen und einem sehr sauberen Strommix (viel Kernkraft + Wasserkraft). Norwegen hat zwar hohe Haushaltspreise, aber fast ausschließlich Wasserkraft — die CO₂-Bilanz der WP ist dort praktisch null.

Zu den Nordeuropa-Strompreisen: Die genannten Preise (0,15 €/kWh Schweden, 0,32 €/kWh Norwegen) sind bereits die vollen Endkundenpreise inkl. Netzgebühren und Steuern — es gibt dort keinen reduzierten WP-Sondertarif wie in Deutschland. Ein wettbewerbsfähiger WP-Niedertarif existiert in Skandinavien nicht in nennenswertem Umfang, da die Strompreise bereits liberalisiert sind und überwiegend dem Spotmarkt folgen. Die WP-Kosten sind daher ohnehin die vollen Kosten.

Stockholm (Schweden) — 7.500 kWh/a

System Berechnung €/Jahr CO₂ kg/Jahr
Luft-WP (JAZ 3,8) 7.500 ÷ 3,8 × 0,15 296 € ~7 g × 7.500 = ~53 kg
Fernwärme (schwedischer Mix) 7.500 × 0,10 + GP ~800–950 € ~25 g × 7.500 = ~188 kg
Erdgas (ohne CO₂-Steuer) 7.894 × 0,09 ~710 € ~240 g × 7.500 = ~1.800 kg

Oslo (Norwegen) — 7.500 kWh/a

System Berechnung €/Jahr CO₂ kg/Jahr
Luft-WP (JAZ 4,2) 7.500 ÷ 4,2 × 0,32 571 € ~8 g × 7.500 = ~60 kg
Fernwärme (Oslo, regional) 7.500 × 0,12 + GP ~1.000–1.100 € ~25 g × 7.500 = ~188 kg
Erdgas (ohne CO₂-Steuer) 7.894 × 0,08 ~631 € ~240 g × 7.500 = ~1.800 kg

Vergleich Nordeuropa

Stockholm Oslo
:green_heart: Günstigste Option Luft-WP: 296 € Luft-WP: 571 €
:bar_chart: Ersparnis vs. Gas/Jahr ~414 € ~60 €
:bar_chart: Ersparnis vs. Fernwärme/Jahr ~500–650 € ~430–530 €
:seedling: CO₂ mit WP ~53 kg/Jahr ~60 kg/Jahr
:seedling: CO₂ mit Gas ~1.800 kg/Jahr ~1.800 kg/Jahr
:seedling: CO₂ mit Fernwärme ~188 kg/Jahr ~188 kg/Jahr

Bemerkenswert: In Norwegen ist die WP trotz hoher Strompreise konkurrenzfähig, weil das Stromnetz fast nur auf Wasserkraft basiert. In Schweden mit den niedrigen Spotpreisen ist die WP klar am günstigsten — und der Strommix dort ist ebenfalls extrem sauber.

Nordeuropa als Gegenbeweis

Die skandinavischen Länder widerlegen den häufigen Einwand, WP funktionierten in kalten Wintern nicht:

  • Norwegen hat pro Kopf die meisten Wärmepumpen weltweit — über 16 TWh jährlich erzeugte Wärme [7]
  • Norwegen, Schweden und Finnland haben die höchsten WP-Verkaufszahlen pro 1.000 Haushalte in Europa [8]
  • Selbst bei −20°C funktionieren moderne Inverter-WP zuverlässig
  • In Schweden: Ersetzung einer Ölheizung durch WP reduziert CO₂-Emissionen um fast 99 % (basierend auf dem schwedischen Strommix) [9]

5. CO₂-Bilanz

Gramm CO₂ pro kWh Heizwärme

Heizsystem DE Strommix (2025, ~420 g/kWh) SE Mix (~30 g/kWh) NO Mix (~8 g/kWh)
Luft-WP (JAZ 3,5) ~120 g/kWh ~9 g/kWh ~2 g/kWh
Erdgas ~240 g/kWh ~240 g/kWh ~240 g/kWh
Heizöl ~317 g/kWh ~317 g/kWh ~317 g/kWh

Fazit CO₂

  • In Deutschland: Luft-WP halbiert die CO₂-Emissionen gegenüber Gas, obwohl der Strommix noch fossil geprägt ist. Mit zunehmendem Ökostrom-Anteil verbessert sich die Bilanz jährlich.
  • In Skandinavien: WP sind nahezu CO₂-frei im Betrieb.
  • Fossile Heizungen haben ein eingebautes CO₂-Problem** — jede kWh wird teurer, je höher der CO₂-Preis steigt.

6. Gesamtfazit

Kostenvergleich auf einen Blick

Kriterium Bewertung
Betriebskosten (DE) WP ~40–60 % günstiger als Gas/Öl (2025)
Betriebskosten (Nordeuropa) WP günstiger als alle Alternativen
Kälte-Performance Funktioniert bis −15°C, COP sinkt auf ~2
Abtauung Realer Verlust ~2–4 % pro Zyklus; bei guter Steuerung beherrschbar
Altbau-Tauglichkeit Bedingt geeignet bei Radiatoren auf 70°C; optimale Wirkung bei Flächenheizung
Nordeuropa-Eignung Ausgezeichnet — dort am weitesten verbreitet
Langfristtrend CO₂-Preis steigt auf 100–130 €/t (2030) → fossile Heizungen werden relativ immer teurer
Fehleranfälligkeit Hoch — 98 % der Anlagen suboptimal eingestellt; Nachoptimierung lohnt sich
Anschaffungskosten Höher als Gas/Öl, aber durch Fördermittel und niedrigere Betriebskosten nach ~7–12 Jahren amortisiert

Empfehlung

  1. Neubau / sanierter Altbau: Luft-WP ist die klare Wahl — Kosten und CO₂-Bilanz sprechen deutlich dafür.
  2. Unsanierten Altbau mit Radiatoren: Sorgfältige Prüfung der Vorlauftemperatur und Heizlast nötig; ggf. Sole-WP (Erdreich) als bessere Alternative.
  3. Nordeuropa: Luft-WP ist dort ohnehin die Standardlösung — die Kritik aus dem Süden gilt dort nicht.
  4. Mietwohnung: In einer Mietwohnung ist der Heizsystemwechsel Sache des Vermieters. Als Mieter lohnt sich die Prüfung, ob eine Übergangslösung mit separat abgerechnetem Strom möglich ist.

  1. Nature Communications — „Estimation of energy efficiency of heat pumps in residential buildings using real operation data", 2025. Estimation of energy efficiency of heat pumps in residential buildings using real operation data | Nature Communications ↩︎ ↩︎

  2. MyCooling GmbH — Abtauvorgang bei Wärmepumpen — was passiert da eigentlich? Abtauvorgang bei Wärmepumpen – was passiert da eigentlich? | MyCooling GmbH ↩︎

  3. IDM Energie — Abtausteuerung bei Wärmepumpen: Funktion, Arten und Vorteile. https://www.idm-energie.at/waermepumpen-regelung/abtauautomatik/ ↩︎

  4. Energiefachwelt — Wärmepumpe negative Erfahrungen: Was Sie wissen müssen (98 % nicht optimal betrieben). Wärmepumpe negative Erfahrungen: Was Sie wissen müssen ↩︎

  5. EMA Energiewelt — Heizkostenvergleich 2025: Wärmepumpe, Gas, Öl, Pellets und Fernwärme. Heizkosten 2025 im Vergleich: Wärmepumpe, Gas, Öl, Pellets und Fernwärme | EMA Energiewelt ↩︎

  6. Statista — Norway household electricity prices 2025. https://www.statista.com/statistics/596381/electricity-household-price-norway ↩︎

  7. HPT Magazine (IEA) — Norway Heat Pump Market Report, Vol. 43 No. 2, 2025. Norway: Heat Pump Market Report - HPT - Heat Pumping Technologies ↩︎

  8. Euronews — „Heat pumps are booming in Norway, Sweden and Estonia despite cold weather and old buildings", 07.12.2024. https://www.euronews.com/2024/12/07/heat-pumps-are-booming-in-norway-sweden-and-estonia ↩︎

  9. Joint Research Centre (EU) — Sweden: Status of The Heat Pump Market. https://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/bitstream/JRC137131/JRC137131_026.pdf ↩︎

Ob eine Solaranlage sich für dich rechnet oder nicht kannst du halt recht einfach ausrechnen lassen und in den meisten Fällen sparst du damit Geld auch wenn der Wirkungsgrad nicht optimal ist.

Die „Solargegner“ erzählen den selben abgedroschenen Mist sein Ewigkeiten. Währenddessen ist eine Solaranlage aber immer Günstiger und effizienter geworden und zwar massiv, während der Strompreis wegen dem ganzen Theater mit Fossilen und den Kriegen komplett in den Himmel geschossen ist.

Das heisst wenn es gestern Sinn gemacht hat eine Solaranlage zu montieren, dann macht das morgen halt noch viel mehr Sinn.

Und was Müll und Ressourcenverschwendung angeht, Solarzellen lassen sich heute komplett recyclen.

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Das Post hier enthält Berechnungen zu all den Kritikpunkten die du angebracht hast. Lustigerweise hatte ich die AI gar nicht danach gefragt, das scheinen alles Punkte zu sein die wohl schon endlos zirkulieren und wahrscheinlich hättest du die Antworten auch mit einer einfachen Google Anfrage gefunden wenn du danach gesucht hättest.

Trotzdem das ganze ist recht komplex und die ganzen Subventionen machen es nicht einfacher. Um das alles auszuschliessen und einfach mal zu zeigen wieso die Wärmepumpe Physikalisch immer besser ist hab ich mir was einfacheres überlegt.

Um das 1:1 zu vergleichen beziehen wir den Strom jetzt nicht vom Netz sondern wir treiben die Wärmepumpe mit einer Gasturbine an. Der Brenner wandelt kW Gas direkt in kW Wärme um, die Turbine + Wärmepumpe erzeugt Abwärme von der Turbine + die gepumpte Wärme von der Wärmepumpe.

Hier ist eine Tabelle wie viel Gas du dann verbrauchen würdest verglichen dazu wenn du das einfach verbrennst um Wärme zu gewinnen:


Szenario COP Eff. η Gas kWh/a vs. Brenner €/a
Südeuropa (Italien, Spanien) — HDD ~1.000, mild 4,2 2,18 6.881 229 % 894 €
Skandinavien (SE, NO) — HDD ~3.800, kalt 4,0 2,10 7.143 221 % 929 €
Mitteleuropa (DE, AT, CH) — HDD ~3.000 3,5 1,90 7.895 200 % 1.026 €
Nordsee (NL, UK Küste) — HDD ~2.500, feucht 3,0 1,70 8.824 179 % 1.147 €
GB Binnenland — HDD ~2.700, maritim kalt 2,9 1,66 9.036 175 % 1.175 €
Alpen (CH-Berg, AT hoch) — HDD ~4.500, sehr kalt 2,8 1,62 9.259 171 % 1.204 €
Osteuropa (PL, CZ) — HDD ~3.500, Altbau 2,5 1,50 10.000 158 % 1.300 €

Referenz Gas-Brenner: 15.789 kWh/a → 2.053 €/a (100 %)


Was fällt auf

  • COP-Werte sinken dort, wo es kälter ist — aber nur weil die WP mehr arbeiten muss und öfter abtaut.
  • Selbst in Osteuropa (COP 2,5) braucht GT+WP noch 41 % weniger Gas als der Brenner.
  • Südeuropa mit COP 4,2 ist der Spitzenreiter — milde Winter, wenig Abtauung, viel Wärme aus der Umwelt.
  • Alpen (COP 2,8) schneiden schlechter ab als Skandinavien, obwohl beide kalt sind — weil die extrem kalten Winter in den Bergen die WP stärker belasten.
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