Ich hatte in diesem Forum schon an unterschiedlichen Stellen erörtert, dass ich regenerative Energien an sich gut finde.
Ich finde die Umsetzung nur nicht gut. Und ich finde es nicht gut, wie das Thema mit CO2 und Angst vor dem Weltuntergang gekoppelt wird.
Z.B.@Dynamikfaktor teilte hier Mal eine schöne Grafik, welche verdeutlichte, dass bei Windrädern die Flächen der Rotorblätter und die gewonnene Energie sich nicht linear, sondern quadratisch verhält. Das bedeutet, dass die bisherigen Windräder, welche unsere Natur und Landschaft zerstören einfach nur schlecht und ineffizient sind und nur Ressourcen verschwenden. Windräder gehören auf die weite See, dass wir diese am besten vom Land her gar nicht sehen. Sehr hoch mit sehr großen Rotorblättern, dort ist auch viel und relativ konstant Wind und die großen Rotorblätter gewinnen auch ordentlich Energie.
Oder dass man Landwirtschaftliche Flächen für Biogas oder PV nutzt, anstatt Essen anzubauen.
Hier kann man viel diskutieren und im Grunde alles besser machen als bisher, und vor allem ohne Ideologie.
Selbstverständlich ist es sinnvoll weniger abhängig zu sein. Das wird aber kaum bis gar nicht kommuniziert bezüglich regenerativer Energien - hier zählt nur die Welt retten und das böse CO2 mindern. Und was die Welt retten und das böse CO2 zu bekämpfen für uns wirtschaftlich und schuldentechnisch bedeutet, vor allem für unsere nächsten Generationen, hat doch nichts mit Vernunft zu tun.
Edit: bezüglich Wohnungsbau, zum Thema gestern, hatte ich vergessen zu erwähnen, dass beim Neubau es gesetzlich gefordert ist einen gewissen Anteil regenerativ sicherzustellen. Das bedeutet, wie früher günstig einfach einen Brenner hinzustellen um Wärme zu gewährleisten ist nicht mehr. Auf das Dach muss PV und neben das Haus am liebsten eine ineffiziente und teure Luft-Wärmepumpe, die bei Kälte einen verdammt schlechten Wirkungsgrad hat und bei Schnee im Idealfall der Rotor nicht dreht und festfriert. Und ansonsten einfach nur ordentlich Lärmbelästigung verursacht. Das treibt die Baukosten und dessen Zinslast auch in die Höhe.