Diskussion über den (anthropogenen) Klimawandel

Ich habe aktuell keine wirklichen Daten parat, die aufzeigen, ob es sich lohnen würde oder nicht.

Was ich aber beobachten kann ist, dass zumindest in Berlin die Strassenbeleuchtung am helllichten Tag eingeschaltet wird. Ich vermute dass hier der überschüssige Strom einfach “verbrannt“ wird, was natürlich auch mit Bitcoinminern funktionieren würde.

Über den Daumen gepeilt würde es sich mit Sicherheit lohnen die Miner der letzten Generation für billiges Geld (ca. 100€ pro 3kwh) aufzukaufen und mit ihnen in Überstromphasen die Energie abzunehmen. Was man aber dabei alles Gegenrechnen muss ist:

  • Hardwarekosten für die Miner
  • Stellplatzmiete oder Kaufkosten für den Standort der Miner
  • Wartungsarbeiten für die Miner
  • Stromanschluss für die Miner (also die Leitungen/Trafos usw.)
  • Verwaltung der Arbeiter für die Miner (HR)
  • Abzug der Zeiten, in denen sich das Mining nicht lohnt

All das (und bestimmt noch einiges mehr) sind Overheadkosten für die Strombetreiber, die für so einen Betrieb überhaupt ersteinmal aufgebracht werden muss. Dazu kommt das Ideologische Problem: Die Betreiber müssen sich überhaupt ersteinmal moralisch mit dem Gedanken anfreunden mit Bitcoin bzw. Kryptowährungen zu Handeln. Ohne das wird es nie zu so einem Schritt kommen und der Strom lieber über Dräte in Wärme gewandelt oder verschenkt als solche sakrilegien zu begehen und diese “Höllenmaschienen“ zu betreiben.

Wie gesagt, Minen ist mit ca. 8 Cent pro Kilowattstunde rentabel. Für einen wirklichen Betrieb müsste das aber ein BWLer mal genauer durchrechnen, das mache ich heute abend nicht mehr. Ich schaue mir meißtens ehr die physikalischen Aspekte und generellen Wirkungsweisen an, die finde ich deutlich spanneder.

Ob sich sowas wirklich lohnt oder nicht kann man dann im Nachhinein einfach daran erkennen, ob es Firmen versucht haben und ob diese pleite gegangen sind oder sich halten können.

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Danke für deine Antwort!

Zur Vernichtung von Überschussstrom gibts wohl zahlreiche Beispiele. Wenns für Pump-Speicher-Kraftwerke nicht mehr passt, scheinbar auch für Weichenheizung (mitten im Sommer).

Vermutlich könnte dich Daniel Batten interessieren. Hier ein Gespräch (Englisch) auf Youtube:

Climate Tech Investor Daniel Batten

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Ich liebe diese sachliche Vorgehensweise :slight_smile:

Wunderbar! Weiter so!

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Nichts hat sich verbessert:

  • Einnahmen im Bundeshaushalt 2025: 427.5 Mrd
  • Ausgaben für Bezuschussung der Rente: 200 Mrd.
  • Ausgaben für Rüstung: 250 Mrd.
  • Fertig. Geld alle!

:woman_facepalming:

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Mein Beitrag zum Thema „menschengemachter Klimawandel“ - nix als Öko-Scam?
Hoffentlich habt ihr ein Plus-Abo…

P.S.: Ich leugne den Klimawandel nicht - nur die Behauptung, wir könnten ihn mit viel Steuergeld aufhalten.

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Du hast nie auch nur einen Blick in das Paper und die Änderungen geworfen, sei ehrlich?

Und wie stellst Du Dir einen Umgang mit Ungenauigkeiten vor, wenn nicht so?

Bei Reitschuster wirst Du solche Stellungnahmen vergeblich suchen.

Um die Änderungen einzuordnen, ergibt es Sinn zu lesen was geändert worden ist. Die Rücknahme der Studie ist Folge von zu vielen Veränderungen, weshalb es nicht als Überarbeitung gelten kann. Die überarbeitete Fassung wird allerdings wieder in der ‚Nature‘ erscheinen.

Wird alles heißer gekocht als es gegessen wird:



Und um damit wieder den Bogen zu Bitcoin zu spannen. Was war eigentlich das Problem?

Primär geht es bei der (zu Recht angebrachten Kritik) um eine fehlerhafte Umrechnung der Wirtschaftsdaten aus Usbekistan anhand von Marktwechselkursen statt zum Kurs der Kaufkraftparität.

Und jetzt dürft ihr einma raten, ob sowas unter einem Bitcoinstandard passieren würde?

Vielleicht haben wir ja zumindest hier einen Konsens. :slight_smile:

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Überschüssigrm Strom ins Bitcoin Mining dann braucht man keinen so großen Speicher mehr.

Die Gesellschaft profitiert auch als ganzes, abgesehen von Klima haben wir auch ein Interesse daran weniger von Öl und Gas abhängig zu sein

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Bisher scheint das ja nicht so zu sein oder denkst du, dass werden Langzeit Effekte sein?

Dänemark zählt mit 88,4% erneuerbaren Energien zu den teuersten Strom Markt der Welt. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie das sein kann, wenn erneuerbare so günstig wären.

In Deutschland sind es zwischen 56% und 62% Erneuerbare und wir gehören mit zu den teuersten.

Lügen wir uns hier etwas vor?

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Wird aber zumindest in Deutschland nicht (ausreichend bzw. großflächig) gemacht. Und solange das also nur ein Wunschgedanke bzw. Zukunftsvisionen sind bleibt die Situation kritisch.

Klar kann man all die Probleme lösen, aktuell sind sie nur nicht gelöst, das Stromnetz wird trotzdem immer weiter mit neuen „zufällig liefernden“ Stromlieferanten destabilisiert. Die Spanier haben im Sommer gezeigt bekommen, was die Folge davon ist. Wir haben hier in Deutschland bis jetzt aber relativ viel Glück gehabt, dass noch nichts so großes passiert ist, die Chance dafür steigt aber immer weiter an.

Die Gesellschaft profitiert als Ganzes nur dann, wenn es mehr Profiteure gibt als Verlierer. Ist das denn so?

Zumindest ist das in Deutschland nicht zu sehen, auch wenn es zugegebenermaßen deutlich mehr Effekte gibt, die auf Deutschland wirken als nur die Klimaaktionen. Die Gesamtlage sieht aber sogar schon den offiziellen zahlen nach sehr schlecht aus: -0,5 % inflationsbereinigtes Wachstum während andere Länder mit 3,5% Wachsen konnten…

Es gibt hier also eindeutig mehr Verlierer als Profiteure, völlig egal warum das jetzt so ist. Einzelne Gründe, gegen die Energiewende habe ich ja oben gezeigt. Natürlich bedeutet das nicht, dass diese Effekte insgesamt schlecht für Deutschland sein müssen wenn es dafür andere Effekte gibt, die all diese Nachteile kompensieren. Da die Gesamtlage sich aber auch verschlechtert überwiegen also offensichtlich die Nachteile.

Das wird viel Zeit brauchen.
Ein mal brauchen wir viel mehr Stromspeicher und steigende Bitcoin Adaption, so das man mit überschüssiger Energie Mining betreiben kann.

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Da steckt aber auch viel Hoffnung drinnen.

Es könnte sich jedoch auch wie in Dänemark weiterhin Negativ entwickeln.

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@HODLer , weißt du warum das so ist?

Das lässt mich gerade nicht los

Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Allerdings glaube ich nicht, dass unsere hohen Stromkosten durch regenerative Energie zu begründen sind, weil die Stromkosten in Chile durch die regenerative Energie auf etwa 2 Cent gesunken sind…

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Vermutlich viele Wasserkraftwerke in Chile?

Aus was anderen bekommst du keine 2Cent. Soweit ich weiß.

Nein, sie haben ohne Ende Wind und Solar ausgebaut. Der extreme Süden hat immer Wind, sogar mehr als für Windkraftanlagen gut ist. Weiter nördlich kommen dann die Zonen, die ertragreich sind

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Wenn es dann darum geht die Schäden zu zahlen, dann werden wir sicher die Verursacher zur Kasse bitten nicht wahr? Die ganzen Dynastien die mit Öl, Kohle und Gas reich wurden?

Ah stimmt, können ja einfach weiter behaupten das liegt nicht an dem.

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Und ansonsten hättest Du die “Verursacher” bestraft, weil massenhaft Leute im Winter erfrohren wären?

:woman_facepalming:

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Wir wissen schon über ein halbes Jahrhundert das die Verbrennung von fossiler Brennstoffe zu diesem Problem führen wird, und hätte man nicht aktiv mit Desinformation verhindert das wir rechtzeitig auf Erneuerbare umstellen wäre das Problem nie entstanden OHNE das jemand im Winter friert. Entsprechend gibt es absolut eine identifizierbare Gruppe von Leuten die dafür verantwortlich sind, davon absurde Profite eingefahren haben auf Kosten die jetzt alle von uns betreffen werden.

Aber danke für den mal wieder klassischen nutzlosen und komplett unreflektierten Einzeiler

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Jaja, Du kannst natürlich immer alles besser, und jemand anderer ist immer schuld. Schon klar.

Natürlich auch, wenn wir aufgehört hätten und DOCH Leute erfrohren wären.

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