Nein, ich bin absolut an Forschung interessiert was etablierte Klimawissenschaft hinterfragt. Aber ich mag meine Zeit wirklich nicht mit irgend einem Youtuber verschwenden der sich einfach ein Business aufgebaut hat die Bedürfnis der Leute die Klimakatastrophe mit gutem Gewissen ignorieren zu können zu befriedigen.
Der hat ja auch einfach wieder null Quellenangaben und brabbelt einfach was vor sich her. Wenn du das selbst nachvollziehen willst dann musst du endlos Zeit investieren nur um dann wieder festzustellen das alles Scheisse war.
Das ist halt eben gerade beim Thema Energie das ja zuvorderst steht eben nicht der Fall.
Öl, Gas und Kohle hat weit mehr Probleme als nur der Klimawandel und diese werden natürlich auch behoben wenn wir uns davon verabschieden.
Die Kriege, Unterdrückung und Vertreibung mit der sich die Grossmächte diese Ressourcen sichern verursachen unendliches Leid auf der Welt, das alleine ist Grund genug zu wechseln.
Abgase sind nicht nur schlecht für das Klima sondern auch für unsere Gesundheit. Das verbrennen von fossilen Brennstoffen führt zu Gesundheitskosten die nicht von den Verursachern getragen werden und immense Kollateralschäden in der Wirtschaft verursachen.
Erneuerbare sind günstiger und können zu einem sehr grossen Teil mit lokalen Ressourcen gebaut werden.
Erneuerbare sind nachhaltig, sie werden nicht ausgehen.
Aus diesen Gründen und weil wir hier Bitcoiner sind: Erneuerbare sind die ultimative low time preference, weil wir so eine Zivilisation aufbauen die über tausende von Jahren bestehen kann. Während die fossile Brennstoffe die ultimative high time preference ist, weil es bequemer ist diese gespeicherte Energie hier und jetzt zu nutzen ohne sich über die Konsequenzen und Zukunftssicherheit der Technologie Gedanken zu machen.
Viele viele Eisbohrkerne von verschiedenen Plätzen auf der Welt. Bestimmte Ereignisse haben global Spuren hinterlassen. Die findet man auch in geologischen Schichten, zum Teil sogar in Baumringen. Es gibt diverse parallele Wege wie das geeicht wird.
Wenn du und die anderen „Skeptiker“ hier jeweils darauf verweist das „früher hat es auch schon Klimawandel gegeben“, woher kommt denn das Wissen darüber? Wer hat die Graphik erstellt die ihr dann verlinkt mit den Temperaturen über die vergangenen Millionen von Jahren? Das sind die Daten aus den Eisbohrkernen!! Dachtest du das hat irgend so ein „Skeptiker“ herausgefunden der noch nie eine Messung gemacht hat?
Du bist schon der ultimative Troll. Ich bin ziemlich sicher du hast wieder keinen Plan was du da brabbelst.
Das Dreikörperproblem kann numerisch problemlos berechnet werden, es hat wie so viele andere Dinge die wir in der Welt sehen und modellieren einfach keine analytische Lösung. Nur sehr wenige spezielle Probleme haben überhaupt eine analytische Lösung die meisten Dinge in der Realität halt eben nicht und trotzdem können wir da dinge berechnen.
Aber du hast wahrscheinlich nichts von dem verstanden was ich jetzt geschrieben habe
Nur mal so kurz eingeworfen weil ich keine Zeit habe für ausführlichere Antworten:
Die Diskussion wurde schon alleine dadurch abgerissen dass die Argumente weg vom Inhalt hin zur Person umgelenkt wurden…
Mit aussagen wie: Der brabbelt irgendwas… oder der hat laut Wikipedia xyz gemacht muss man sich halt nicht mehr damit befassen, was er wirklich inhaltlich zu sagen hat.
@ZPE ich stimme dir zu, dass es auf einer Skala von ca. 100 Jahren sinvoll ist, mehr auf Sonnenenergie zu setzen anstatt die Brennstoffreservern schneller zu verbrennen als sie nachwachsen können.
Aber es muss halt immer einen Kompromiss geben zwischen kurzfristigen und langfristigen Zielen der Menschen.
Welchen Sinn hat es also wenn wir uns kurzfristig dieser Energiequelle berauben während alle anderen um uns herum diese Energiequelle benutzen? Zumal wenn es rein um die Energie geht, die Menschheit immernoch für wenigstens 200 Jahre darauf zurückgreifen kann bevor sie nachhaltiger agieren muss…
In diesem Sinne beschneiden wir uns selber und stellen uns schlechter als es sein müsste. Jede Nachbarn um uns herrum, die das nicht machen und weiter diese Energieträger benutzen, werden mit der Zeit also Stärker/Mächtiger und können uns damit vielleicht in Zukunft diktieren, wie wir zu leben haben wenn wir uns weiter so geißeln.
Muss die Energiewende so schnell durchgeprügelt werden? Umso schneller man die Umstellungen durchbringen will, desto teurer wird die Umstellung. Klar sollte langfristig mehr auf Erneuerbare gesetzt werden, aber die Geschwindigkeit, mit der die Umstellung passiert ist ökonomisch extrem teuer in Deutschland. Wir machen die Energiewende durch Planwirtschaft anstatt durch nachhaltige Transformationen. Und dabei haben unsere Planer wenigstens die Energiespeicher vergessen was uns jetzt extrem auf die Füsse fällt.
Wenn irgendwo Sonne scheint und deine Solarzelle Strom erzeugt, dann machen das 100.000 andere Solarzellen in der Umgebung auch. Wenn der Wind weht, dann erzeugen 1000 andere Windräder auch sehr viel Strom. Umgekehrt genauso: ist keine Sonne oder kein Wind da, dann stehen auch alle anderen Stromproduzenten still.
Da die Speicher für die Energie fehlen gibt es jetzt einfache Marktregeln: Weht der Wind und scheint die Sonne produzieren wir so viel Strom, dass wir ihn als Müll entsorgen müssen (zu negativ-preisen verkaufen/im Nachbarländern entsorgen müssen). Gleichzeitig reißen wir normale Kraftwerke ab, sodass wir in der Nacht teuer Strom importieren müssen.
Das ist nur ein Beispiel, wie die Energiewende so fundamental falsch angegangen wurde und die Strompreise in Deutschland extrem teuer gemacht haben.
Mehr Zeit lassen bedeutet die vorhandene Infrastruktur gut auszunutzen aber für neue Infrastruktur, die früher oder später sowiso in unser System eingebaut werden muss, modernere Konzepte anzuwenden. Dabei kann man dann eben auf vorhandene Probleme besser eingehen wie z.B. mehr Speicher langfristig planen anstatt kurzfristig vor dem Problem fehlender Energiespeicher stehen zu müssen.
Gerade als Bitcoiner sollte ein wenig ökonomisches Verständnis für die Wirtschaft da sein. Auch die Wirtschaft besteht aus Leuten, die nicht einfach ihre Umwelt ruinieren wollen. Wenn es sich für sie lohnt auf erneuerbare Energien umzusteigen und somit auf Ölimporte nicht mehr abhängig zu sein, dann machen sie es auch, freiwillig und ohne Zwang.
Deswegen mal die Grundregel der Ökonomie, die auch für jedes Klima- oder Umweltschutzprogramm gilt: Jedes Projekt kann nur dann nachhaltig sein, wenn es auch nachhaltig finanziert werden kann. Oder anders formuliert: Wenn ein Projekt nicht nachhaltig finanziert werden kann, dann kann es auch nicht nachhaltig umgesetzt werden und wird mit dem ausbleiben der Förderung verschwinden.
Einfach überall Fördermittel draufzuwerfen oder planwirtschaftlich irgendwelche Transformationen durchsetzen zu wollen bringt also explizit keine nachhaltige Wirtschaft weil diese sich so nicht finanzieren kann und immer auf Subventionen angewiesen sein wird.
Das bedeutet: Für alle, für die sich diese nachhaltigen Energien wirklich lohnen, die werden auch von ganz alleine darauf umstellen weil sie entsprechende Vorteile davon haben. Darüber hinaus aber alle anderen auch dazu zu zwingen ist wieder ein extremer Nachteil weil das die Kosten für alle erhöht (weil diese unwirtschaftlichen Subventionen ja durch Steuern oder Inflation den Menschen und der Wirtschaft abgenommen werden muss).
Also erstens mal geht es darum den Verbrauch zu reduzieren in dem alles was wir ERSETZEN, wie Kraftwerke, Autos oder Heizungen nicht mit fossilen Brennstoffen betrieben werden und nicht das die „kurzfristig“ jemand das Auto weg nimmt.
Und du bist jetzt halt wieder nur auf die Verfügbarkeit eingegangen, die Gesundheitsschäden und die Millionen von Toten welche der Konflikt um fossile Ressourcen jährlich fordert blendest du wieder komplett aus. Ich finde wir sind moralisch verpflichtet nicht Geld in einen Industrie zu investieren die für so viel Leid auf der Welt verantwortlich ist. Um so mehr wenn die Alternative dafür besser für UNSERE Gesundheit ist, auf lange Sicht günstiger und nachhaltiger ist.
Und dabei haben wir noch nicht mal berücksichtigt das wir dadurch eventuell die Folgen einer Hypothetischen Katastrophe die ganz gut das Ende unserer Zivilisation gedeutet könnte abschwächen könnten.
Was ist denn bitte Planwirtschaftlicher als die Beschaffung von fossilen Brennstoffen?
Das steht doch mal im ganz starken Kontrast zu dezentralen Wind und Solaranlagen die zum Teil komplett privat sind und auch schon nur deshalb wachsen weil der selbst erzeugte Strom vom Dach der günstigste ist.
Was die Energiewende bremst ist die extreme Subventionierung der fossilen Brennstoffe und die riesige Öl und Gas Lobby welche versucht die organisch wachsende Kapazität an Erneuerbaren mit allen Mitteln auszubremsen.
Damit Speicher rentabel werden muss es zuerst entsprechende Überkapazitäten geben. Diese entstehen im Moment automatisch und werden das auch weiter tun.
Das sind einfachste Marktmechanismen. Wenn es sich heute auszahlt Solarzellen aufs Dach zu montieren weil der Strom vom Netz so teuer ist und morgen ist das Preis/Leistungsverhältnis der Zellen noch besser, der Strompreis ist aber nicht gesunken, dann bin ich noch stärker incentiviert mit Solarzellen aufs Dach zu montieren.
Das heisst es wird automatisch mehr Solarstrom geben, eine riesen Überkapazität. Und ab einem gewissen Punkt bist du dann auch mit einem günstigen ineffizienten Salzwasserspeicher in einem Container halt Rentabler als irgend ein Kraftwerk. Das wird der Punkt sein wo diese Speicher automatisch entstehen, geht nicht mehr lange.
Das hat nichts mit den Erneuerbaren zu tun. Der Strompreis ist eben gerade wegen der grossen Abhängigkeit zu fossilen so gross. Und ein Teil davon hat auch damit zu tun das man Firmen mit Monopolen privatisiert hat.
Das Geld ist ja nicht einfach weg. Denkst du wirklich das fliesst in neue Windräder und Solarzellen? Nicht wirklich ja? Die ganze Solar und Windindustrie in der Deutschland mal führend war hat man ja kaputt gemacht, da kann das also nicht landen. Jemand wird aber gewaltig Reich musst halt nur nachschauen wer.
Nein, er sagt daß Wikipedia als Quelle grundsätzlich fragwürdig ist. Und das stimmt. Diese „freie Enzyklopädie“ ist, vor allem in der deutschen Sektion, in seiner Administratorenschaft in bestimmten Bereichen bevormundender, vernunftverschlossener, tyrannischer und ideologisch voreingenommener, als es wohl je eine Enzyklopädie gewesen ist. Viele der Personenartikel sind inzwischen reine Denunziationartikel, um nicht zu sagen Hetzartikel. Wikipedia betreibt so auf übelste Weise Machtmissbrauch. Dieses Medium sollte, wenn überhaupt, nur unter größtem Vorbehalt als Beleg genutzt werden, jedenfalls bei Personenartikeln sowie bei politisch, kulturell und gesellschaftlich relevanten Themen.
Ich verstehe diesen Absatz nicht bzw. was du mir damit sagen willst, denn für mich beinhaltet er einen logischen Widerspruch.
Also entweder es geht genau darum, dass man den Menschen mit dieser Aktion Energie wegnehmen will was bedeutet, dass sie sich einschränken müssen. Ob das deine Angesprochenen Autos sind oder ob sie weniger Heizen können ist ja ersteinmal egal. Aber sie werden weniger Energie haben die sie benutzen können.
Oder es geht darum, dass die Energie ersetzt wird. Dann müssen sich die Menschen aber nicht einschränken.
Was wir aber offensichtlich in Deutschland erkennen ist ein Einschränken, ein Bevormunden und Regulieren/Verteilen. Das sind die Attribute einer Planwirtschaft mit entsprechenden wirtschaftlichen Folgen nach unten.
Klar kann ich nicht auf jedes Argument eingehen, aber wenn du damit anfängst: was ist mit dem Abrieb der Windräder, die sich auf unseren Ächern und Meeren verteilen? Das ist nicht nur einfaches CO2, mit dem die Pflanzen arbeiten können, das sind hochraffinierte Chemikalien wie Rostschutz, Pflanzenbewuchsschutz, Lacke, usw. die dann über unsere Lebensmittel verstreut werden.
Also natürlich muss man die Gesundheitsschädlichen Stoffe berücksichtigen, die auch bei einer Verbrennung auftreten. Das hier aber zu erwähnen lenkt ehr von den gebrachten Argumenten ab. Ich habe nie behauptet, das meine geschriebene Liste vollständig war.
Aber du bist bei all der Ablenkung nicht auf mein eigentliches Argument eingegangen: Wir machen uns mit der falsch angegangenen Energiewende arm und alle Länder, die sich nicht so künstlich bremsen werden uns Wirtschaftlich überholen und reicher werden (und damit mit der Zeit mächtiger als wir es sind).
Ich sehe jetzt nicht, warum ein Gesundheitsargument das verarmen rechtfertigen sollte. Reichere Gesellschaften können sich auch deutlich bessere Gesundheit leisten. Zumal die Windräder wie gesagt auch Gesundheitlich oder Ökologisch nicht unbedingt verträglich sind mit z.B. Vögeln, die gegen die sich bewegenden/drehenden Windräderflügel fliegen.
Und ich sage ausdrücklich nicht, dass es falsch ist Windräder aufzustellen. Ich sage aber, dass es falsch ist zu viele davon aufzustellen, vorallem in Regionen wo sie sich absolut nicht lohnen. Also klar ist es sinvoll das Stromnetz mit Windkraft zu unterstützen, aber diese Unterstützung zu übertreiben ist eben absolut unökonomisch und lässt uns alle ärmer werden, so wie wir ärmer werden würden, wenn wir keine aufstellen würden. Wenn die windreichen Gegenden aber schon voll ausgeschöpft werden, dann macht es keinen Sinn in eine Flautegegend noch Windräder zu stellen oder die Windräder im Windschatten anderer Windräder aufzustellen.
Und ökonomisch sind die Standorte, die sich lohnen schon voll ausgekostet weil für diese Gewinnbringenden Stellen es einen Markt gibt wo die Menschen automatisch und von ganz alleine die Windräder aufstellen weil es eben Gewinn bringt. Jetzige Standorte müssen hochsubventioniert werden weil diese Standorte eben keinen entsprechenden Gewinn mehr bringen. Und diese Subventionen sind eben gleichzeitig die Verluste aller.
Das ist doch nicht wirklich dein Gegenargument. Vielleicht mal erstmal die Gegenfrage: Was ist für dich Planwirtschaft? Damit wir vom gleichen wirtschaftlichen Phänomen sprechen.
Planwirtschaft ist für mich der Mikrodirigismus von Staaten. Also wenn Staaten z.B. durch Subventionen oder wie in der DDR mit den Jahrensplänen der Wirtschaft vorgeben, was sie zu bauen/produzieren haben.
Eine Planwirtschaft muss sich auf die Planer verlassen, dass sie die Bedürfnisse der Bevölkerung an Industriegüter oder anderen Dienstleistungen korrekt vorausplant und die Industrie entsprechend richtig angewiesen hat diese Güter auch zu produzieren. Alles, was die Planer nicht vorausgeplant haben wird dann auch nicht produziert, selbst wenn es einen Bedarf an diesen Gütern gegeben hat. Und Alles, was die Planer zu viel Produzieren lassen haben und für das es doch keinen Bedarf gegeben hat wird dann weggeschmissen.
Eine freie Wirtschaft setzt statt auf diesen zentralen Planungsmechanismus auf die Marktkräfte. Jede Dienstleistung und jedes Industriegut hat eine eigene Nachfrage und ein Angebot, das von den Firmen geliefert wird. Über den Preis sehen jetzt alle Marktteilnehmer, ob es sich lohnt, das Produkt zu kaufen oder ob es sich noch lohnt das Produkt herzustellen (preis niedrig). Und wenn der preis hoch ist, dann kaufen weniger was die Nachfrage senkt aber den Firmen signalisiert: Hier kann man Geld machen indem man das Produkt herstellt und die Nachfrage bedient.
Mit diesem einfachen Marktmechanismus kann der freie Markt einfach und schnell die wirklichen Bedürfnisse der Menschen erfassen und darauf reagieren, komplett dezentral und ungesteuert von einer Zentrale. Genau dieses Prinzip lehrt uns auch Bitcoin mit all seinen individuellen Märkten wie der Hashratemarkt, der Handelspreis, die Blockspeicherplatzversteigerungen usw. All diese Märkte sind in Bitcoin frei und können in jeder Weise auf äußere Einwirkungen reagieren und sich anpassen: ein neues Gleichgewicht finden. Das macht die Dezentralität und Resilienz aus, die Bitcoin innewohnt.
Und diese Dezentralität ist in der Energiewende absolut nicht vorhanden. Hier werden die Preise durch Subventionen verfälscht und durch Regulierungen behindert. Also durch planwirtschaftliche Regeln durch Politik gelenkt.
Wie gesagt, die Energiewende wäre eine wirklich gute und innovative Energieversorgung, wenn sie nicht komplett ineffizient und planwirtschaftlich eingeführt worden wäre sondern wenn die Firmen von sich aus individuell ihre beste Lösung hätten wählen können. Denn auch die Firmen und ihre Menschen haben mit ziemlicher Sicherheit keinen Bock ihre eigene Umgebung zu verschmutzen und damit einen Anreiz etwas für ihre Umwelt zu tun ohne dass das von oben angeordnet werden muss.
Damit zurück zu deiner Aussage: In wie weit ist die Ölbeschaffung planwirtschaftlich? Ist es Staatlich gelenkt, dass wir Öl importieren oder ist es nicht ehr so, dass die Menschen einen freien und eigenen Bedarf an Öl haben und ihn deswegen auch ohne Staat importieren? Also ja, im Sinne der Versorgungssicherheit hat der Staat eine Ölreserve und macht auch Importverträge, was in Richtung Planwirtschaft geht. Aber das macht der Staat ja ausdrücklich weil es eine Ölnachfrage im Land gibt. Diese Nachfrage würde es also auch komplett ohne Staatseingriffe geben.
Du sagst: Was ist planwirtschaftlicher als die Beschaffung von fossilen Brennstoffen?
Ich sage: An diesem Vorgang ist generell ersteinmal nichts planwirtschaftliches dran aber der Staat kann diesem Bedürfnis einen Plan unterwerfen. Das ändert aber nichts daran, das das Öl auch ohne Staat wegen einer Nachfrage nach Energie importiert werden würde.
Nur mal so als Nachdenkimpuls: Die Ölkonzerne können nur deswegen ein gigantisches Monopol aufbauen weil der Staat diese Ölkonzerne stützt. Ohne Regulierungen oder Subventionen wie „nur diese Konzerne dürfen das Stromnetz betreiben“ könnten diese Konzerne überhaupt nicht so groß werden oder solche Macht über das Stromnetz bekommen und es gäbe von ganz alleine eine Dezentralisierung in diesem Bereich.
Hier steht also nichts im Kontrast zu Windenergie oder Solarenergie. Der Energiemarkt ist monopolisiert. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum der Strompreis so teurer ist. Ich habe oben genug gründe aufgeführt, warum der Strompreis durch die grüne Transformation weiter steigt. Und an diesen Marktgründen hat die Ölloby absolut keinen Effekt. Sogar das Gegenteil ist der Fall: Mehr fossile Kraftwerke würden den Strommarkt glätten und die Preise damit stabilisieren. Eben weil die Speicher im Netz fehlen und durch die Planer nicht (ausreichend) berücksichtigt wurden.
Ja, aber damit gibst du zu, dass man den Strompreis erst künstlich teuer machen musste damit die Menschen auf solche Speichertechnologie ausweichen müssen. Eins von beiden ist also eine Lüge: Der Solarstrom ist unschagbar billig oder Solarstrom macht den Strompreis teuer…
Die Sonne und der Wind stellt eben keine Rechnung, aber Menschen tun es weil sie leben müssen. Die Volatilität macht den Solarstrom und Windstrom eben deutlich teurer als dir vorgerechnet wird. Die Rechnungen inkludieren eben keine Speicher, die die herkömmlichen Kraftwerke durch den Treibstoff intrinsisch eingebaut haben.
Das hat alles mit den Erneuerbaren zu tun, denn der Markteffekt für Windstandorte oder Sonnenplätze ist komplett unabhängig von irgendwelchen Öl-Firmen.
Du magst recht haben, dass es weitere Effekte gibt, die auf den Preis einwirken, aber dieser Markteffekt durch die Volatilität hat schon einen enormen Einfluss auf die Preise. Schau dir doch mal die Strompreisbörsen an, die mittags den Strom als Müll entsorgen müssen, also noch dafür bezahlen um Abnehmer zu finden und dafür nachts teuer den Strom einzukaufen?
Normalpreis von einer Megawattstunde ist aktuell ca. 60€. Wenn alle Solarzellen laufen bekamst du am 30.7 noch 4€ pro Megawattstunde, der Strom wurde also fast verschenkt, aber immerhin wurde nicht noch Geld dafür hinterhergeworfen. Dagegen ging der Preis um 19:45 auf 160€ hoch.
Solche Kurven siehst du jetzt fast täglich. Wie willst du also mit einer Solarzelle oder mit Wind noch irgendwie Geld machen? Wenn diese liefern, dann braucht (so gut wie) kein Mensch den Strom, was der Preis eindeutig zeigt. Wenn sie nicht liefern wird der Strom aber extrem knapp und teuer. Und genau dieser Fakt macht die Stromanlagen eben sehr teuer weil sich ihre Anschaffungskosten nicht mehr rechnen. All das hat 0 mit irgendwelchen Verbrennungskraftwerken zu tun.
Und klar kannst du jetzt sagen, dann müssen die Menschen eben ihren Stromverbrauch anpassen, aber auch das ist wieder ein Eingriff in die Lebensqualität, die wir billigend in Kauf nehmen. Jeder muss darunter dann leiden weil er sein leben nach dem Strommarkt ausrichten muss. Was ist jetzt besser: Abhängig von kontinuierlicher Kohle oder vom Wetterbericht?
Es hat einen Grund, warum die Solar- Und Windindustrie eingebrochen ist: Weil alle Lukrativen Stellen ausgebaut worden sind und die Stellen, die wir jetzt noch ausbauen eben nicht mehr lukrativ sind. Wie oben gezeigt: Mit Solarstrom und Windstrom kannst du heute kein Geld mehr verdienen weil immer wenn deine Anlage Strom liefert, dann tun das tausende Anlagen in der nähe auch und machen dir Konkurrenz. Diese Anlagen sind also kein Volkswirtschaftlicher Gewinn mehr und jede weitere Anlage kostet mehr als sie einbringt. Das ist ein ökonomischer Grund, den man aber vor lauter Planwirtschaft und Subventionen nicht mehr erkennen kann.
Hast du dir mal angeschaut, was ein einzelnes Windkraftwerk den Steuerzahlern kostet? Glaubst du, dass mit den aktuellen Strompreisen diese Kosten irgendwie wieder reinkommen? Oder ist es nicht ehr so, dass wir doppelt bezahlen: Einmal die Baukosten und dann auch noch die Betriebskosten oder z.B. um den Strom zu entsorgen wenn er nicht benötgt wird?
Wie gesagt, ich bin absolut kein Gegner von erneuerbaren Energien und es gibt sehr viele Anwendungsbereiche, wo sie den Menschen einen großen Nutzen bringen. Aber so wie die Energiewende in Deutschland angegangen wurde ist sie zum Scheitern verurteilt. Denn jedes Projekt, das sich nicht von alleine finanzieren kann, auch und erstrecht die Energiewende, wird mit dem Ende der Subventionen auch beendet werden. Diese aktuelle Energiewende ist nicht nachhaltig.
Und diese Ökonomie zu vernachlässigen ist gerade in Planwirtschaften weit verbreitet weil die Planungszentrale ihre eigenen ideologischen Ziele verfolgt und damit die erhöhten Kosten billigend in Kauf nimmt.
Soweit ich weiß ist er Physiker, dass er als Chemiker gearbeitet hat ist also ziemlich unwahrscheinlich. Wobei im Nanobereich die Unterscheidung zwischen Chemie und Physik sowiso sehr gut verschwimmt. Generell sagt man, dass die Chemiker sich ehr um die Elektronen kümmern, die die Bindungen zu Moleküle eingehen während Physiker sich ehr um die Atomkerne kümmern, wie diese Aufgebaut sind und welche Kräfte sie zusammenhalten usw.
Hier gibt es ein Video, wo sein Wikipediaartikel analysiert wird. Irgenwann hat er auch mal ein Video veröffentlicht, wo er selber sagt, was am Wikipediaartikel stimmt und was nicht, das finde ich aber spontan nicht.
Mit dem Hokuspokus werden Menschen in Angst und Schrecken versetzt . Das Ziel diese Angstpropaganda ist es politische "Maßnahmen” durchzusetzen welche von “angstfreien” Menschen sofort abgelehnt werden würden.
Die Klimapropaganda erzeugt einen permanenten “Ausnahmezustand” nur um ungehindert Notstandsgesetze zu verhängen.
Klimamodelle erzeugen eine virtuelle Realität. Eine virtuelle Klimahölle.
Wenn “die Wissenschaft” den “richtigen” Input bekommen würde , dann könnte “die Wissenschaft” mit Sicherheit auch ein virtuelles Klimaparadies modellieren .
Politische Ziele lassen sich besser gegen verängstigte Menschen durchsetzen , deshalb wird die Angst vor der Klimahölle propagiert . Und, das funktioniert (noch).
Hier mal wieder eine schöne Aktualisierung. Herr Ganteför zeigt auch, wie hoch dotierte Forscher aus politisch-religiösen Motiven angegangen wurden, wenn sie auf eine faktenbasierte Herangehensweise bestanden.
Plus Artikel - mehr als die Überschrift kann ich nicht lesen.
Aber da du mit Axel Bojanowski zu resonieren scheinst, ist diese Buch vielleicht etwas für Dich:
”Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten: Der Klimawandel zwischen Lobbygruppen und Wissenschaft”
Gegebenfalls gelingt so der Sprung von ausschließlich den Alarmismus sehen, hinzu, es gibt eben trotz all der Lobbyarbeiten rund um Klimawandel und Wissenschaft ein Klimaproblem.
”Es gibt massenhaft Lektüre über den Klimawandel, doch zwei Arten bestimmen das Genre: die eine, die auf dramatische Weise vor der Apokalypse warnt, und die andere, die den Alarmismus als trojanisches Pferd politischer Kräfte entlarven will. Beide blenden Wesentliches aus: Einerseits hat die Wissenschaft überzeugend dargelegt, dass es ein Klimaproblem gibt, andererseits wird es tatsächlich politisch ausgebeutet.”
Und - wie gesagt - es handelt sich um einen Plus-Artikel, aber ich vermute es geht um eine Studie aus dem Jahr 2024. Von Reitschuster über Achse des Guten bis.. naja, Du weißt schon.. wie hätte man da wohl reagiert? Wahrscheinlich diffamiert, das stimmt nicht, wir haben Recht, Kritik ist falsch. Aber wie ist denn das PIM damit umgegangen?
Achja, es seine Analyse überarbeitet und Open Access veröffentlicht, um den wissenschaftlichen Austausch darüber zu ermöglichen. Vorbildlich.
Weil was war denn eigentlich genau passiert:
”Bearpark, Hogan und Hsiang, die Autoren des Matters Arising, weisen auf Fehler in den zugrundeliegenden Wirtschaftsdaten aus Usbekistan für den Zeitraum 1995-1999 hin, die einen unverhältnismäßig großen Einfluss auf die Ergebnisse hatten. Sie argumentieren außerdem, dass Korrelationen zwischen Regionen zu größeren statistischen Unsicherheiten führen – ein Punkt, den auch ein weiterer Kollege angebracht hatte. In der überarbeiteten Fassung der Studie haben die Autorinnen und Autoren den Fehler in den zugrunde liegenden Daten korrigiert und zusätzliche Kontrollgrößen eingeführt, um den Einfluss von Datenanomalien zu begrenzen und Korrelationen zwischen den Regionen zu berücksichtigen.”
Und, ist das Ergebnis der Studie jetzt ein völlig anderes? Nein.
”Die Kernaussagen der Studie von 2024 haben Bestand: Bis 2050 werden die wirtschaftlichen Schäden durch den Klimawandel die Kosten für Klimaschutz deutlich übersteigen; diese Schäden sind substantiell und werden hauptsächlich durch Temperaturveränderungen verursacht; sie betreffen insbesondere Regionen mit niedrigem Einkommen und geringen historischen Emissionen.”
Was ist denn jetzt beispielsweise der Unterschied? Achso:
”Die jährlichen globalen Klimaschäden zur Mitte dieses Jahrhunderts in Dollar sind nicht wie ursprünglich berechnet sechs-, sondern fünfmal so groß wie die Vermeidungskosten zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf zwei Grad.”
Puh, na dann ist das ganze ja kein Problem.
(Wenn Du selbst nachschauen möchtest, welche Änderungen genau vorgenommen worden sind, dann wirst Du hier fündig.)
Meinst du damit jetzt die Wissenschaft mit der du die andere Wissenschaft wiederlegst. Oder ist das dann nicht Wissenschaft? Und was macht dann diese Wissenschaftliche Arbeit besser als die anderen? Hast du überhaupt mehr als nur die Überschrift gelesen?