Dann musst Du mir allerdings folgenden Abschnitt erklären:
Wieso sollte ein Tempolimit von 100 für mehr Verkehr sorgen?
(Ich bin hier davon ausgegangen, dass Du das 9€-Ticket meinen musst. Aber ich bin gespannt auf Deine Erklärung.)
Jep. Da sind wir ganz einiger Meinung. Das Bahnangebot muss deutlich besser werden und erschwinglicher. Das 9€ Ticket hat damals gut demonstriert, dass es eine enorme Nachfrage nach Mobilität gibt. Flixtrain zeigt ja, dass man günstig sein mit voller Auslastung gut kombinieren kann.
Oh man. Denk bitte nochmal über diesen Absatz nach.
Noch einmal. Du kannst nicht so argumentieren.
Du sagst: Autos die schneller fahren kommen schneller an. Bei 200 km/h würde sich deshalb die Verweildauer auf der Autobahn halbieren. Du klammerst aber Faktoren wie Verkehrsfluss und Abstandregelungen einfach aus.
Nur, weil Autos langsamer fahren wird die Autobahn nicht 1,3 mal voller. Das Verkehrsaufkommen bestimmt wie voll die Autobahn ist.
Aber ja: Studien zeigen, dass ein gleichmäßiger Verkehrsfluss mehr Fahrzeuge pro Stunde aufnimmt. Das heißt bei gleicher Kapazität könnten auf einer Autobahn mehr Menschen befördert werden, wenn diese mit moderater Geschwindigkeit fahren würden.
Warum werden denn bei Dir plötzlich die Autobahnen voller?
Wie gesagt ein Tempolimit führt im Gegenteil dazu, dass die Kapazität der Autobahn(en) besser genutzt wird, da der Verkehrsfluss sich (aufgrund der homogeneren Geschwindigkeiten) verbessert.
Das Schöne ist ja, dass Studien genau das Gegenteil zeigen. Trotz höherer Verweildauer haben Länder mit Tempolimit niedrigere Unfallraten.
Mir ist klar das die Gewichtung von vor und Nachteilen je nach Standpunkt unterschiedlich sind. Das Du aber die Realität verweigert, das schnellere Fahrzeuge schneller weg sind ist naja ich sag mal stur.
Ich gebe Dir recht. Autos die schneller fahren, legen pro Zeit mehr Strecke zurück und kommen natürlich schneller an ihrem Ziel an. Allerdings müssen sie aufgrund der Geschwindigkeitsheterogenität häufiger abrupt abbremsen und ebenso kommt es häufiger infolgedessen zu Staus.
Deshalb schrieb ich: „Du klammerst aber Faktoren wie Verkehrsfluss und Abstandregelungen einfach aus.“
Das ist aber eine Theorie die nicht jeder teilt.
Sie trifft wenn dann nur bei unvernünftigen langsamen Verkehrsteilnehmern zu die behindern, oder bei wenig Vorausschauender Fahrweise.
Wenn Du von Studien sprichst, Es gibt auch Studien das Geschwindigkeitsbegrenzungen die Wirtschaftlichkeit eines Landes negativ beeinflussen können.
PS. diese Studien belegen alle meine Behauptungen. Obwohl ich die Studien gerade zum ersten Mal gelesen habe. Ist halt einfach logisch.
Sollten die letzten drei Jahre vermehrt Studien zu positiven Auswirkungen von geschwindigkeitsbegrenzungen aufgepoppt sein, könnte es vielleicht daran liegen dass die Grünen in der Regierung sind und diese Studien bezahlen.
Edit: Waren in der Regierung.
Mein Lieblingstempo hängt vom Fahrzeug ab dass ich fahre. Mit dem 5er BMW sind das ca 160. Mit diesem Auto fahre ich aber auf der einigermaßen freien Autobahn auch gerne mal 200 ohne Schweißausbrüche. Der braucht dann etwas zwei Liter mehr als bei 160 und bei 130 etwas weniger als mit 160 bei flüssiger Fahrweise.
Beim Opel Vivaro 130 und beim Transporter 80 bis 100.
Es ist halt was ganz individuelles und man sollte die Menschen nicht unnötig beschränken.
Denn Zwänge führen meist zu etwas negativen.
Das kann man auch oben in der Statistik sehen
Natürlich gibt es auch unvernünftige Menschen, die werden aber leider auch mit Vorschriften andere gefährden oder unnötig Ressourcen verbrauchen.
Was ich @HODLer noch fragen wollte.
Bleist Du bei Deiner Meinung wenn ich ein eAuto mit Solarstrom aus der eigenen Anlage Tanke oder geht es Dir um Freiheitsbeschneidung an sich?
Wenn du nur die Zahlen aus der Statistik nimmst und Vergleich kommst du zum gleichen Ergebnis flwie die autolobby oder hast du eine Statistik mit anderen unfallzahlen?
Noch weiter senken lassen sich die unfallzahlen meiner Meinung nach wenn man endlich mal alle ab 55 regelmäßig zur ärztlichen chen Untersuchung geschickt
Und klar das Kieler wissenschaftliche Institut für weltwirtschaft wird von irgendjemandem bezahlt. Deshalb kann man immer Lobbyarbeit unterstellen. Das wird bei euren Quellen aber auch nicht anders sein. Was wir vergleichen können sind die Zahlen in den Statistiken. Sind es die gleichen auf beiden Seiten könnte eventuell was dran sein.
Ach so und wie steht ihr denn nun zur geschwindigkeitsbegrenzung bei Elektroautos die mit erneuerbaren getankt werden?
Obwohl viele Unternehmen (z.B VW) haufenweise Geld ausgeben ,um den Menschen eine fossile Zukunft vorzugaukeln , glauben das immer weniger.
Effizienz und kostengünstig wird sich durchsetzen , wie immer.
In Bezug auf den Ausstoß verändert sich natürlich etwas.
Aber in Hinick auf die Geschwindigkeitsheterogenität und abrupte Abbremsungen leider nicht. Genauso verlaufen Unfälle bei hohen Geschwindigkeiten in der Regel nun mal tödlicher, da höhere kinetische Energien im Spiel sind.
(Man muss aber anmerken, dass die größere Anzahl an Unfalltoten durch Landstraßen kommt. Wie ich finde auch wenig überraschend, wenn Autos mit 100 Sachen, einem Abstand von 1m, aneinander vorbeirauschen und 2m weiter Baum an Baum steht. Aber das ist ein anderes Thema.)
Aber zurück zum Thema. Ich suche ein Kompromiss, wo viele Vorteile gewonnen werden und sich die Vielzahl der Menschen sicher und nicht eingeschränkt erlebt.
Zum Beispiel ein Tempolimit entsprechend der Richtgeschwindigkeit von 130km/h.
Wie viel % der Autofahrer:innen ist denn davon wirklich betroffen? Wenn die Antwort in Deinem Kopf eine kleine Zahl ist, dann wird auch klar, wie diese schnellen Fahrer:innen zu Problemen im Verkehrsfluss führen.
Damit bin ich immer noch nicht einverstanden wenn du auf einer Autobahn die frei ist eine geschwindigkeitsbegrenzung hast, wird die verkehrsdicht an dieser Stelle höher sein. Längere Verweildauer auf der Autobahn ist gleich höhere Unfall gefahr. Dabei möchte ich auch erstmal bleiben ich habe auch im Moment nicht die Zeit das richtig darzustellen.
Dein mehrheitsargument finde ich richtig gut und damit hast du laut Statistik auch offensichtlich recht. Ich finde es auch recht interessant wie sich die Meinung in den letzten Jahren so entwickelt hat. Na ja eigentlich finde ich es sogar ziemlich eigenartig dass ich die Meinung so entwickelt hat.
Mein erster Gedanke war es spielt sicherlich eine Rolle wo man diese Statistik erstellt. In einer fußgängerzone vor denoobbergringei einem rennevent auf der Nürburgring.
Deshalb habe ich mir noch eine Statistik beim ADAC angeschaut die aber in etwa die gleichen Zahlen genutzt hat wie in der oben stehenden Statistik.
Ja wer weiß das schon. Mach das Leben aber auch nicht gerade einfach sich auf die Argumente anderer einzulassen. Will aber trotzdem fair und offen bleiben
@Bontii, das ganze ist doch letztlich nur eine beweisfrage. Da Beweise über ein so großes Feld schlecht überprüfbar sind können immer Statistiken angezweifelt werden egal wer sie gemacht hat. ich persönlich stand schon immer auf der Seite des umweltschutzes. Verdrehte aber die Meinung dass umweltschutz trotzdem ökonomisch sein muss. Wenn eine ökonomische Herangehensweise erzeugt kein Widerstand und man muss den Leuten auch keine Regeln aufzwingen. Alles im Leben entwickelt sich weiter und genau wie die Evolution muss ich auch unsere Zivilisation entwickeln. Und für mich sind Zwänge und Regeln eben kein Fortschritt. Und genau aus diesem Grund möchte ich auch schon lange kein linker mehr sein. Was die Linken von den Grünen trennt habe ich im Übrigen immer noch nicht so richtig verstanden.