Diskussion über den (anthropogenen) Klimawandel

Spannend, dass würde bedeuten, dass wenn ich in meinem Gewächshaus CO2 Säcke aufstelle und den Boden ausreichend Dünge und mit genug Wasser versorge, habe ich ein besseres Pflanzenwachstum mit gleich bleibenden Inhaltsstofen.

Spannend, dass der Gehalt der Inhaltsstoffe sinkt.

Das würde ja bedeuten, dass wenn die Landwirte damit anfangen Ihren Boden nicht mehr /weniger zu Düngen (Auflagen der EU), dann sinken auch die Inhaltsstoffe in unseren Produkten.

Ergo, wenn ein großes Gewächshaus Produkte anbaut, wird vermutlich eher mit CO2 gearbeitet und ausreichend Dünger vermieden?

wenn ich strample emittiere ich aber CO² - einzig logische Konsequenz: Wir müssen uns alle Umbringen!?
Die Klimasekte möchte also die Auslöschung allen nichtpflanzlichen Lebens?!

Habe schon mehrere Beiträge dazu hier geschrieben. Dieser Einwand wird ja immer wieder vorgebracht.

Einen Beitrag den ich auf die schnelle finden konnte:

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Nein, das CO2 das du ausatmest hat ja eine Pflanze aus der Atmosphäre aufgenommen. Das ist bereits im Kreislauf, deshalb wird das nichts daran ändern.

Das einzige was wir aufhören sollten ist Kohlenstoff der nicht im Kreislauf ist und seit millionen von Jahren im Boden als Öl und Erdgas lagert wieder in den Kreislauf zu bringen, weil damit die Zusammensetzung der Atmosphäre verändert wird, was zu einem Strahlungsgleichgewicht bei höheren Temperaturen führt.

Alles andere ist mehr oder weniger egal. Du kannst soviel Energie verbrauchen wie du willst, Hauptsache wir lassen das Öl und Gas im Boden.

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Auch hier führt kognitive Dissonanz zur Verleugnung der negativen Auswirkungen des eigenen Handelns.

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Na also, heureka wir haben die Lösung!

Wir packen einfach das ganze CO2 in Säcke und damit können wir die Welt retten!

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Mal sehen… Vielleicht benutzen wir ja eines Tages Stromspitzen oder Erneuerbare Energien generell, um CCS zu betreiben und pumpen tatsächlich ein bisschen flüssiges CO2 zurück unter die Erde. :slight_smile:

Sicher nicht optimal, aber womöglich ein notwendiger Kompromiss.

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Nur so einige weitere Faktoren, warum es nicht reicht mehr CO2 in der Luft zu haben.

Das habe ich weiter oben auch wo geschrieben

Das war meine Frage

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Beides, da CO2 zu konzentrieren und ins Gewächshaus einzubringen auch ziemlich energieintensiv ist.

Wenn du dir mal eine App wie Yazio holst, um deine Nährstoffaufnahme zu betrachten wird dir auffallen, dass wir eigentlich konstant zu viel Zucker und zu wenig Fett und Proteine aufnehmen.

Würde bedeuten, dass die Nährstoffe, wenn man es in Balance hält gleich bleiben?

Ich achte sehr Diszipliniert auf meine Nährstoffaufnahme und achte meist, dass ich meine 1,5 G Proteine pro kg zusammenbekommen. Gute Fette sind natürliche wichtig. Zusätzlich würde ich empfehlen, Kernöle zu meiden aber darum soll es hier nicht gehen

Verstehe aber gerade nicht, was das mit meiner Frage zutun hat.

Das wird durch mehr Kohlenstoff nur mehr Zucker in den Pflanzen bekommen, welcher dann nicht bei der Ernährung hilft…

Das verstehe ich nicht, welche Balance?

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:sweat_smile:

Mehr Dünger, mehr CO2 entspricht den gleichen Nährwerten.
Das meine ich mit Balance aber scheinbar führt das nur zu mehr Zucker?

Interessant :+1:

Bei Dünger ja, da dieser N und P enthält, welche sehr wichtig sind für Proteine.

Fette werden von Pflanzen kaum gebildet, wie viel mehr Gewicht Nüsse hätten wäre interessant. Soweit ich die Studienlage kenne ist dort auch nicht viel mehr zu verzeichnen.

Da die Nuss ja gleichmäßig C und N/P braucht wird die Nuss durch mehr CO2 wahrscheinlich nicht so viel schneller wachsen / größer werden.

Das sind jetzt nur 2 Faktoren, wie oben gepostet ist es eine schlimme Vereinfachung nur zu sagen CO2 ist Pflanzendünger und die atmosphärischen Effekte der Erwärmung werden dabei massiv unterschätzt.

Das geht noch nicht auf artenspezifische Ellenberg Zeigewerte oder pflanzengesellschaftliche Zusammensetzung mit Schlüsselarten ein.

Sehr Interessant.
Ich möchte mir heuer ein Gewächshaus anschaffen und werde mich mit dem Thema beschäftigen und versuchen meine Informationen zu teilen.

Ich komme vom Land und die Bauern dürfen Ihre Felder immer weniger Düngen.
Bedeutet im Umkehrschluss, dass durch die erhöhte Konzentration von CO2 und weniger Dünger die Futter Qualität sinkt und das Einfluss auf die Tiergesundheit und auf uns haben kann.

Wie gesagt, dass Interessiert mich und ich werde meine Informationen hier teilen.

Das leigt daran, dass so viel Dünger auf die Felder gehauen wird, dass über 90% davon mit dem Regen auswaschen und die Gewässer der Umgebung kippen.

Diese Regulationen sind gut, da z.B. Tröpfchenbewässerung bei Wassermangel immer mehr Sinn macht und deswegen die Bauern hoffentlich bald ihre Pflanzen mit Dünger versetzter Tröpfchenbewässerung optimal eindecken, statt das Feld damit komplett überfluten, um möglichst viel Pflanzenwachstum zu erzwingen.

Die Pflanzen haben sich evolutionär immer an Mangel gewöhnt, also diese werden kleiner, aber ob die Qualität dadurch sinkt würde ich nicht sagen.

Denn das Problem mit Zucker ist, dass viel Energie auf wenig Struktur trifft.
Wir sagen heute ist weniger Energie besser und mehr Struktur. (Bei Kohlenhydraten sind das Ballaststoffe)

Ballaststoffe wachsen z.B. langsamer als Zucker, daher ist das Verhältnis bei schnellerem Pflanzenwachstum schlechter.

Der Körper des Tiers ist sowieso auf wechselnde Begebenheiten ausgelegt. Wie die Zusammensetzung im Futter der Tiere ist, wird halb so wichtig sein für die Qualität des Fleisches. (Aber von Tierzucht habe ich weniger Ahnung als von grundlegender Biologie)

Dafür ist dann sowas wie Schwermetalle im Futter z.B. schlecht, also etwas das durch die Nahrungskette nicht abgebaut wird.

Viel Zucker löst in einer Kuh Durchfall aus.
Das weiß ich weil meine ganze Jungend auf einem Hof war.
Würde dieses Thema jedoch gerne abschließen weil es hier nicht rein passt oder seht Ihr das anderst?

Wenn die Kuh wie viele Mägen zum Verdauen von fast puren Ballaststoffen entwickelt hat kann man sich vorstellen, dass es nicht so gut passt auf einmal sofort zersetzende Energieträger zu füttern.

Keine Ahnung, für mich ist die Diskussion ziemlich durch eigentlich…

Oder soll ich warten, bis ich beim nächsten der hier bei 0 anfängt wieder alles schön erkläre? :person_shrugging:

Das ist wenigstens etwas Abwechlsung, sonst muss ich mich wieder bannen lassen, weil ich zu viel bekomme von den ganzen Tölpeln. :grimacing:

Edit: Wie wäre es mit einem Update? :star_struck:

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Diese Antwort tut mir schon wieder weh.

Man mag von dem 9-Euro-Ticket und einem Tempolimit halten was man möchte, aber die Argumentation ist nun wirklich nicht weitsichtig.

Das 9-Euro-Ticket würde also für mehr Verkehr sorgen? Es sorgt sicher für eine höhere Auslastung, aber sicher nicht automatisch für mehr Verkehr. Im Gegenteil. Solch ein günstiger Personennahverkehr sorgt eher dafür, dass Menschen vom Auto auf den Zug oder Bus umsteigen. Letztlich führt dies also eher zu einer Reduktion von Abgasen.

Außerdem argumentierst Du, dass langsam fahrende Autos länger unterwegs sind und deshalb länger Abgase in die Luft blasen würden. Zeitlich betrachtet stimmt dies. Schaut man aber einmal auf den absoluten Ausstoß, so fällt schnell auf, dass dieser geringer ist. Das ist auch verständlich, da der Spritverbrauch nicht linear mit der Geschwindigkeit steigt, sondern überproportional. Man sieht bei einem Blick auf den Luftwiderstand, dass die Geschwindikeit des Autos nämlich quadratisch in die Gleichung eingeht. Ein Tempolimit würde also tatsächlich zu einer Reduktion des Treibstoffverbrauchs und damit auch der Abgase führen.

Weiter sagst Du, dass durch langsameren Verkehr der Verkehr dichter werden würde. Das ist offensichtlich falsch. Für die Straße gilt ja eine „Verkehrsdichte“ von „Autos“ pro „Fahrbahn“. Solange nicht mehr Autos fahren bleibt diese Dichte unverändert. Du hast allerdings recht, dass Autos bei langsameren Geschwindigkeiten weniger Abstand zu einander einhalten müssten, da sich der Bremsweg verkürzt. Hier sehen wir allerdings auch, dass Dein nächstes Argument quatsch ist.

Und zwar sagst Du, dass es aufgrund des dichteren Verkehrs zu mehr Unfällen kommen würde. Der geringere Abstand zwischen Autos ist allerdings aufgrund des kürzeren Bremsweges legitimiert, wie wir gerade feststellen. Die Forschungs zeigt darüber hinaus, dass es bei gleichmäßigeren Geschwindigkeiten weniger gefährliche Überholmanöver und abrupte Bremsvorgänge gibt. Und damit auch weniger Unfälle und somit weniger Staus.

Wenn wir uns also einmal Zeit nehmen, um Deine Argumentation aufmerksam zu durchleuchten, dann stellen wir plötzlich fest, dass der komplette Absatz einfach überhaupt nicht haltbar ist.

Verrückt.

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Ich habe mich nicht auf das Punker Ticket bezogen. Wenn die Bahn einigermaßen erträglich wäre (weniger umsteigen, warten, Sicherheit, Bequemlichkeit, Sauberkeit,Anfahrt usw.) hätte ich da kein Gegenargument.

Gemeint ist das gesamte Bild. Stell dir Mal exemplarisch vor, 1000autos fahren gleizeitig in Lindau (Bayern) los nach Berlin. Bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 100 km/h
7h 24min . Also sind 7,5 Stunden ca. 1000 Autos auf der Autobahn. Angenommen, und weil ich keinen Bock zum rechnen habe, die fahren 200kmh. Dann sind die nur halb so lange auf der Autobahn. Logo oder? Da an jeder Autobahn Auffahrt in der Realität immer mehr Fahrzeuge hinzukommen musst du exponentiell Denken.

Jetzt brauchen die theoretisch weniger Sprit wenn die schön langsam fahren. Wenn du aber mal an die vollen Autobahnen denkst die sowieso schon oft voll sind, das die noch mal sagen wir 1,3 mal voller sind dann gibt es mehr Unfälle und Staus. Dadurch entsteht ein höherer Spritverbrauch.

Die erhöhte Unfallrate entsteht einfach dadurch,weil die Gefahr einen Unfall zu erleben durch längeren Aufenthalt auf einer Straße steigt. Du musst ja nicht davon ausgehen,das du selbst schuld bist. Hinzu kommt die Ermüdung durch lange eintönige Autofahrten. Menschen brauchen nun mal etwas Abwechslung.
Bei Autonomen Fahrzeugen gilt dies natürlich nicht.

Bei meinem letzten Urlaub in Norwegen dürfte ich die „Vorzüge“ von 120 kmh in Dänemark kennen lernen. Fantastisch sage ich Dir.

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