Diskussion über den (anthropogenen) Klimawandel

Was willst du mir mit deinem Biobauernhof-link sagen? Ist das irgendwas wissenschaftliches?

Das hat mal recht wenig mit Biobauerhof zu tun.

Aber renn mal weiter der „wir verzichten auf Fleisch und tun dem Klima was gutes“ Dummheit hinterher.

Mach Mal dein Hirn an wenn du hier was schreibst oder lass es einfach

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Ziemlich plump Deine Äußerung, findest Du nicht?

Eher nicht. Denn „holistic management“ genießt in wissenschaftlichen Kreisen kein Ansehen. Ganz im Gegenteil, die Arbeiten von Allan Savory selbst sind nicht wissenschaftlich [1]. Aussagen wie, dass das CO2-Level auf vorindustrielle Werte gebracht werden könnten, sind nicht haltbar [2].

Ist das so? Wir lassen die Ernährungswissenschaften außen vor und bleiben beim Impact.

Führe Dir doch mal folgende Grafik zu Gemüt:


Abb: „What’s Beef? Do the math.“ [3].

Quellen:
[1] Briske, D. D. „Origin, Persistence, and Resolution of the Rotational Grazing Debate: Integrating Human Dimensions Into Rangeland Research“. Rangeland Ecol Manage 64:325–334. Retrieved 6 April 2013.
[2] Nordborg, Maria (June 2016). Holistic management – a critical review of Allan Savory’s grazing method. Uppsala: SLU/EPOK – Centre for Organic Food & Farming & Chalmers
[3] U.S. EPA, Environmental Working Group, UC Davis College of Agricultur and Environmental Science.

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Also beim Holistic Management die angeblichen wissenschaftlichen Kreise vorschicken, aber bei der Ernährung außen vor lassen?

da bleibe ich bei

der Wahrheit entsprechend. und du fühlst Dich ja angesprochen? Getroffene Hunde bellen (Sprichwort nicht personenbezogen).

Was soll das für ein Argument sein?

Ich habe das Thema der Ernährung bewusst nicht aufgemacht. Primär, um das Thema nicht unnötig aufzublähen, aber eben auch, da es um den ökologischen Impact ging.

Das ist eine Plumpe Behauptung, die Du - im Kontext des ökologischen Einflusses - nicht einmal belegst. Und darüber hinaus das Handeln anderer unnötigerweise (und fälschlicherweise) mit „dumm“ bewertest.

Bitte, bitte zeige mir eine Quelle, die das belegt. Am liebsten anhand des Flächenverbrauchs, des virtuellen Wasserverbauches und der Treibhausgasemissionen.

Nein, tue ich nicht.
Aber ich wünsche mir einen konstruktiven und freundlichen Umgang unter Forenmitgliedern.
Und ebenso freue ich mich über sachliche Beiträge.

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Der Ernährungswissenschaftliche Aspekt ist aber wichtiger. Lieber gesund essen aber dafür weniger Leute.

Die vegan Mode, oder Religion, wird auch wieder abflauen. Im Moment kann man denen richtig Geld aus der Tasche ziehen mit irren Ersatzprodukten.

Also wenn Du dich vegan ernähren willst wegen Tierwohl oder son kram, kann ich das nicht verstehen aber wie auch immer.
Aber wegen Klima? Ich bitte dich, da beißt sich die Katze in den Schwanz.

Wenn Du wegen des Klimas vegan essen willst, bedeutet das wohl saisonal und regional, ansonsten macht das keinen Sinn?!
Da wird es schon spannend und eng, wo die benötigten Fette und Proteine herkommen.

der zusammenhang wurde doch hier erklärt.

Ein wenig Nachdenken wäre wirklich nicht verkehrt, auch wenn es nicht deiner Meinung entspricht.

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Das empfehle ich allen Veganern, VORALLEM den Klimaveganern.
Auf tierische Proteine zu verzichten aus Klimagründen ist ein Schuss ins eigene Knie.
Und da brauche ich keine Forscher und Wissenschaftler für.

Ja das ist wichtig und auch gesünder keine tierischen Produkte zu konsumieren.
https://www.jandonline.org/article/S2212-2672(16)31192-3/fulltext

Tatsächlich werden tierische Produkte mit einem erhöhten Risiko für eine Vielzahl von Krankheiten in Verbindung gebracht, z.B.:
Osteoporose
https://ajph.aphapublications.org/doi/10.2105/ajph.87.6.992?url_ver=Z39.88-2003&rfr_id=ori%3Arid%3Acrossref.org&rfr_dat=cr_pub++0pubmed&
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
https://doi.org/10.1093/ajcn/nqaa448
Diabetes
https://www.karger.com/Article/Abstract/121365
und natürlich Krebs
https://academic.oup.com/ije/article/49/5/1540/5894731

Die Zahlen sagen was anderes, es ist eine Lebenseinstellung.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/445155/umfrage/umfrage-in-deutschland-zur-anzahl-der-veganer/

Wie gesagt, erst denken, dann tippen.

Es macht in jedem Falle Sinn. Natürlich wäre saisonal und regional das Optimum.
Niemand ist perfekt, es gibt nicht nur Schwarz und Weiß.

Really?

Ich weiß du hast es nicht so mit wissenschaftlichen Texten und Veganer findest du auch ziemlich dumm. Deswegen würde ich dir als erstes empfehlen dich mal in den „Dunning-Kruger-Effekt“ einzulesen, da findest du sicherlich auch einen Text zu der nicht besonders wissenschaftlich aufgebaut ist.

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Wenn es doch nur planzliche Proteinquellen geben wür… Oh… :wink:

Ich bin kein Veganer, kann also nicht aus Erfahrung sprechen, aber du kannst deinen kompletten Bedarf mit veganen (natürlichen) Lebensmitteln abdecken, man muss sich halt bisschen Gedanken machen.

Vitamin B12 ist ohne Fleisch schwierig soweit ich weiß, da muss man dann Supplements nehmen.

Aber hier dieses Stammtisch-Geschwurbel zu bringen, man könne sich vegan nicht ausgewogen ernähren ist ja mal absolut lächerlich.

Die scheinst du ja für gar nichts zu brauchen…

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Coole Vegane Bitcoiner:
.https://twitter.com/P_Breuninger
.https://twitter.com/vegan_bitcoin

Also soweit ich das mitbekomme ist das B12 schon auch in der ein oder anderen Mahlzeit enthalten.
Da muss man sich nicht selbst drum kümmern in der Regel. Wär ja schlimm, wenn man wegen etwas Mangel an einem Vitamin direkt vor die Hunde geht. Wir wurden schon so gebaut, dass wir ne Weile ohne aushalten und wenn in irgendeinem Lebensmittel dieses Vitamin enthalten ist dieses einfach den Vitaminspeicher auffüllt.

Würde sagen das ist auch viel Vegan - FUD

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Eine aufschlussreiche Stellungnahme von Ulrike Herrmann (TAZ)

Ziel: Abschaffung des Kapitalismus hin zur „kleinen (staatlich gelenkten) Kreislaufwirtschaft“

Begründungen:

  • Kapitalismus bedinge unendlichen Wachstums, was in einer endlichen Welt unmöglich ist, was man nun an den Grenzen der Umweltbelastung und Ressourcenausbeutung deutlich sehen würde

Anmerkung: Das ist eine Fehlannahme, da sie das Wachstum von Vermögen/Guthaben/Schulden mit physischen Dingen (Umwelt, Ressourcen) gleichsetzt. Ferner ist selbst das Wachstum von Vermögen/Guthaben/Schulden nicht per se notwendig, sondern politisch bedingt (Umverteilung und Akkumulation von Vermögen zum Machterhalt und als Innovationsantrieb). Anders sieht es freilich bei der Erhaltung des „Wohlstandes“ aus, d.h. zum Betrieb technologischer Errungenschaften, des Lebensstandards und der Ernährung, der auf immer mehr Menschen angewandt wird/werden soll, was abseits von Star Trek-Phantasien natürlich nur bis zu einer gewissen Grenze umsetzbar ist.

  • Konsum müsse heruntergefahren werden, ohne dass der Kapitalismus zusammenbricht und es Aufstände/Umstürze gibt

Anmerkung: Sie zieht hier rechtsradikale Dikatoren (konkret: Hitler) heran und lässt historisch einiges weg. Insbesondere, dass generell autoritäre Unterdrückungssysteme (eben auch Stalinismus, Maoismus usw.) derartige „gesellschaftliche Umbauvorhaben“ zur Umverteilung und letztlich zum Konsumverzicht mit Abermillionen Todesopfern durchzudrücken versuchten und es geradewegs die Angst der Deutschen vor den Kommunisten war, die den Nationalsozialisten zuvorderst überhaupt zu ihrer Macht verhalf, weil diese im Gegensatz zu den Kommunisten für eine bürgerliche Ordnung/Stabilität eintraten. Nun ist diese bürgerliche Ordnung erneut durch autoritäre Umbauvorhaben gefährdet.

  • Idee des „grünen Wachstums“ (Öko-Strom durch Wind- & Solarenergie) sei nicht realistisch, d.h. Klimaneutralität sei technisch und auch hinsichtlich der Diskrepanz ihrer tatsächlichen Verfügbarkeit und des Bedarfs (Problem der Energiespeicherung) nicht (rechtzeitig) umsetzbar (man hat 20 Jahre zur Umstellung von 7 % des Energieverbrauchs gebraucht und hat noch 15 Jahre Zeit zur Umstellung für die übrigen 93 %)

Anmerkung: Eine Hinterfragung des Konzepts „Klimaneutralität“ findet nicht statt. An sich gesteht sie aber ein, dass die Energiewende gescheitert ist.

  • Öko-Energie würde daher immer knapp und immer teuer sein

Anmerkung: Sie wirft ein, dass es nur Kohle, Öl und Gas im Überfluss gab. Kernenergie wird nicht erwähnt.

  • Es würde folglich „grünes Schrumpfen“ geben
  • Öko-Energie reiche nicht fürs Fliegen, private Fahrzeuge (E-Autos), industrielle Landwirtschaft
  • Banken haben keine Zukunft (kommerzielle Kredite seien nicht zurückzahlbar, wenn die Wirtschaft schrumpft)

Anmerkung: Endlich mal Klartext, wohin die Öko-Reise geht.

  • das Einkommen sinke, weil die Gütermenge schrumpft

Anmerkung: Sie verwechselt erneut physische Dinge mit Vermögen/Guthaben/Schulden. Im Kern läuft es auf eine Umverteilung zugunsten der Energieerzeuger (und deren Zulieferer etc. und vor allem auch diesbezügliche staatliche Abgaben und Subventionen usw.) hinaus, d.h. es ist dahingehend richtig, dass für alle anderen die Einkommen sinken, wenn der Arbeitgeber bzw. man selbst immer höhere Energiekosten aufwenden muss. Ein konkretes Beispiel wäre die Umverteilung mittels Co2-Zertifikaten zugunsten des Vermögens von Tesla bzw. Elon Musk.

  • die britische Kriegswirtschaft mit staatlichen Produktionsvorgaben und Rationierungen wird als Vorbild herangezogen

Anmerkung: Das Framing ist außerordentlich. Nach einem erneuten, stark vereinfachtem Exkurs zum Bösen schlechthin (Hitler) wird die britische Kriegswirtschaft als Vorbild herangezogen und als „Friedenswirtschaft“ mit einer „privaten Planwirtschaft“ bezeichnet. Dass es sich dabei um Staatswirtschaft handelt (übrigens ähnlich der Hitlers), wird zunächst verschleiert bzw. heruntergespielt. Sie wirft danach aber noch ein, dass sie nicht unbedingt in einer staatlich gelenkten Kriegswirtschaft leben will, sie aber keinen anderen geordneten Weg aus dem Kapitalismus sieht. Ihre historische Einseitigkeit verklärt indes die Realitäten. Dazu nur mal ein Auszug aus der allwissenden Müllhalde:

Entgegen der Propaganda des NS-Regimes und auch der Alliierten arbeitete die Rüstungsindustrie des Deutschen Reiches noch 1941 keineswegs auf Hochtouren. Im Zuge der Breitenrüstung hatte man sich auf eine Ausweitung der Rüstungsendfertigung nach den Möglichkeiten der vorhandenen Anlagen, nicht aber auf die für Massenproduktion erforderliche Ausweitung und Modernisierung der Produktionsanlagen und Maschinenparks konzentriert. Erst mit dem Scheitern der Blitzkriegstrategie im Winter 1941/42 wurden die ökonomischen Prioritäten einer begrenzten Breitenrüstung überdacht. Dadurch begann das Deutsche Reich mit den Planungen und Vorbereitungen einer auf maximalen Output ausgerichteten Kriegswirtschaft i. S. d. „Totalen Krieges“ erst, nachdem Großbritannien und die Sowjetunion bereits große Fortschritte bei der Umsetzung gemacht hatten. Exemplarisch für Hitlers „Kanonen und Butter“-Politik und den Versuch, trotz des Krieges einen hohen Lebensstandard für die deutsche Bevölkerung zu wahren, berichtet der britische Historiker Max Hastings über die Verwunderung des Direktors der British Bombing Survey Unit Solly Zuckerman darüber, dass im Deutschen Reich die Zoos den ganzen Krieg hindurch die gesamte Bandbreite an Zootiere durchgefüttert hatten, während in Großbritannien bereits bei Kriegsbeginn die „nutzlosen Mäuler“ geschlachtet worden waren. Als Joseph Goebbels im Februar 1943 in der Sportpalastrede den totalen Krieg propagierte, war dieser in der Sowjetunion, Großbritannien und den USA mit dem totalen Einsatz der Wirtschaft zugunsten der Kriegswirtschaft – unter starker Zurückdrängung der Zivilproduktion – längst rüstungswirtschaftliche Realität. Das nationalsozialistische Regime hingegen hatte Mühe, die Parallelorganisationen der Breitenrüstung umzustellen. Alan Milward meint, dass sich das Regime auch seiner Stellung nicht sicher war und sich Sorgen um zusätzlichen Unmut in der Bevölkerung bei Zurückdrängung der Zivilproduktion machte. Die NSDAP hatte nie bei einer Wahl die Mehrheit der Stimmen holen können und der Machterhalt beruhte auch auf Repression. Anders als Großbritannien nach der Evakuierung von Dünkirchen oder die USA nach dem Angriff auf Pearl Harbor gab es im Deutschen Reich kein Schlüsselerlebnis, mit dem die Bevölkerung zu großen Opfern für den Sieg motiviert werden konnte.

Nach den vergangenen Monaten hat man zumindest eine grobe Vorstellung davon bekommen, welche „motivierenden Schlüsselerlebnisse“ man nunmehr bereit ist, durchzudrücken. Welche „nutzlosen Mäuler“ man diesmal schlachten wird, ist dabei auch offenkundig geworden: den gesamten Mittelstand. Übersehen (oder beabsichtigt) wird dabei: wer den Mittelstand zerstört (verarmt), zerstört die Demokratie.

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Ist halt schon sehr fraglich ob diese Grundaussage was ja schlussendlich das ganze Fundament für ihre weiteren Ausführungen bildet so auch hält.

Erstens mal sind die 15 Jahre eine komplett künstliche Grenze welche sich die Politiker ausgedacht haben ohne einen konkreten Plan wie sie das umsetzen wollen. Das kann man aus meiner Sicht einfach mal komplett ignorieren weil die zeigen ja seit 50 Jahren wie konsequent sie damit sind und wie schnell da wieder Kohle nachgeschoben wird wenn der Putin bisschen am Gashahn dreht.

Ich glaube die Leute haben die Weiterentwicklungen in der Technologie für Solarzellen und Windkraftwerke überhaupt nicht auf dem Radar. Es ist nicht so was wir einfach linear seit 20 Jahren die selben Anlagen bauen und jetzt brauchen wir noch 20 mal mehr davon. Wir sehen da zum teil enorme Effizienzsteigerung in allen Bereichen, vom Wirkungsgrad der Zellen bis zu den Produktionskosten und Mengen der Einheiten.

Ähnliches sehen wir in der Speichertechnologie.

Sind halt wieder exponentielle Faktoren die hier rein spielen, weshalb das wieder niemand kommen sieht.

Ob das dann aber dazu führt dass nicht weiter Öl, Gas und Kohle aus dem Boden geholt und verbrannt wird ist halt die andere Frage.

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Auf jedenfall kann man davon ausgehen, dass alles was aus dem Boden herrausgeholt wird auch verbrannt wird. Wenn ein Land den Verbrauch senkt dann kauft es halt ein anderes Land billiger ab.

Außerdem gibt es wie im Strassenverkehr das Phänomen dass alleine das Vorhandensein der Energie hunger auf mehr macht (alanog wenn es mehr Strassen gibt dann kommen auch mehr Autos).

Also wenn Energie billig ist, dann werden wir davon abhängig dass sie billig bleibt.
Und steigt der Preis dann lohnt es sich halt noch mehr Brennstoff aus dem Boden zu holen.

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Meines Wissens geht es dabei eher um das CO2-Budget bis zu einer Erwärmung von 1,5°C (6 Jahre Zeit) bzw. 2, 0°C (24 Jahre Zeit).
Die 15 Jahre sind also der Mittelwert.

Um das Ziel einer entsprechenden Erwärmung einzuhalten, muss in entsprechendem Zeitraum eine vollständige Versorgung über erneuerbare Energien realisiert werden.

Dabei sollten Politiker:innen und auch wir im Hinterkopf behalten, dass der Ausbau von erneuerbaren Energien auch mit einem Ressourcenverbrauch und CO2-Ausstoß verbunden ist.

Bitte die Physik nicht ausblenden. Nur einmal zur Orientierung:

Windkraft:
„Nach einer physikalischen Gesetzmäßigkeit beträgt der theoretisch mögliche Wirkungsgrad einer frei umströmten Windturbine maximal 59,3% (Betzsches Gesetz). Moderne Windenergieanlagen erzielen Wirkungsgrade von 45 bis 50%.“*

Solarzellen:
„Der maximale theoretische Wirkungsgrad für eine Solarzelle ist durch den Bandabstand zwischen dem Valenzband und dem Leitungsband des Zellmaterials und der Frequenz des genutzen Teils des Lichtspektrums festgelegt. Er liegt für Si bei 41%.“

Und ja, durch die Verwendung von mehrere unterschiedlichen pn-Übergängen werden größere Spektralbereiche abgedeckt und damit kann ein Wirkungsgrad über dem theoretischen Wert erreicht werden.

Aber pauschal behaupten, die Technologien würden das schon regeln, der Fortschritt würde das Problem wie von allein lösen, halte ich für sehr gefährlich.

Innovation ist wichtig - keine Frage!

Innovation ist dennoch ein Faktor auf den man sich nicht verlassen kann. Eine Hoffnung auf Technologie, die unter Umständen nicht gefunden wird, hilft nicht. Eine Hoffnung in Zukunft. Innova der Zukunft lassen sich leider nur bedingt planen.

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Aktuelle PV-Module liegen bei ungefähr 22% Wirkungsgrad…eine knappe Verdopplung der Effizienz wäre schon der Hammer! Ich käme dann von 14Kwp auf 28Kwp bei gleicher Fläche…ich finde das beachtlich!

Daran muss mal glauben wollen…ich verfalle eben nicht dem CO2-Wahnsinn und halte das ganze für reine Abzocke…siehe die letzten Äußerungen von unsrer allseits beliebten Kathrin Göring-Eckhardt:

Hier sollten doch bei jedem klar denkenden sämtliche Sirenen aktiviert werden…

Wir werden mit Vollgas in die Klima-Diktatur getrieben!

Ich finde keine Quellen mehr, aber ich bin mir zu 99% sicher als ich vor 20 Jahren in die Berufsschule ging war das „theoretische physikalische Maximum“ von Silizium noch irgendwo bei 13 oder 18%. Jedenfalls wenn du im Internet suchst findest du alle möglichen Zahlen.

Die hier behaupten sie sind schon bei 47.6% : Fraunhofer ISE Develops the World's Most Efficient Solar Cell with 47.6 Percent Efficiency - Fraunhofer ISE

Es geht eben nicht nur um die Effizienz der Solarzellen oder Windturbine. Noch fast wichtiger ist die Effizienzsteigerung bei der Herstellung und beim verbauen Vorort, sowie die ganzen Umsysteme die so eine Anlage braucht. Da lernt die ganze Industrie laufend dazu, optimiert und senkt Kosten, das ist keine Innovation oder eine Entdeckung wo wir drauf hoffen müssen, das ist ein normaler Prozess den wir bei jeder Technologie sehen.

Hier mal eine kleine Grafik wie sich die Kosten nur in der letzten Dekade verkleinert haben:

Das sind 90% günstigere Energie aus Solar in 13 Jahren

Das sieht im Vergleich heute so aus:

Ist also eh schon günstiger. Das Problem ist dass wir durch die Wetterabhängigkeit sehr viel mehr bauen müssen um den Grundbedarf im schlimmsten Fall (kein Wind und Sonne, peak Konsum) zu decken.

Hochdynamische Verbraucher wie Bitcoin Miner können aber dann helfen die Überproduktion trotzdem zu nutzen. Gibt noch weitere solche Verbraucher, aber die sind selten so Agil.

Du kannst glauben was du willst, aber wenn du mitreden willst musst du dich halt schon mit dem Thema vorher mal vernünftig beschäftigen, sonst hast du nicht wirklich was beizutragen. Weil wenn du schon sagst das ist eine Glaubensfrage dann hast du wahrscheinlich keine Zeit investiert dir eine informierte Meinung zu dem Thema zu bilden.

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Ich musss euren Wahn mitfinanzieren, also hab ich jedes Recht, hier mitzureden!

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