Dilettantische Fehler und Framing versuche in Berichterstattungen / Nachrichten

Bitcoin hat mir gezeigt, wie lächerlich das Framing in den Medien ist. Wenn man sich bei einem Thema besser als der Mainstream auskennt, merkt man bei fast allen News- und Artikeln der gängigen Medien, dass diese nur so strotzen vor Fehlern und Framing-Versuchen.

Fällt euch das auch auf? Oder bin ich jetzt „rechts“ da mir das aufgefallen ist und das so nicht sein sollte. xD

(Ich erwarte nicht, dass Journalisten keine Fehler machen, aber wenn sie Aussagen tätigen, die mit einer 10 Sekunden Google-Suche widerlegt werden können und faktisch falsch sind, finde ich das schon lachhaft, vor allem wenn es vom ÖRR kommt.)

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Mich erinnert die Berichterstattung teilweise an die Killerspieldebatte um die 2000er. Ohne sich wirklich damit zu beschäftigen, haben damals viele Medien einfach getitelt, dass Ego-Shooter-Spieler automatisch angehende Amokläufer sind.

Trotzdem gibt es sehr gute Beispiele, wie man sich mit neuen Themen wie Bitcoin befasst. Leschs Kosmos, GIGA oder auch arte haben in der Vergangenheit gute Beiträge abgeliefert.

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Natürlich. Schön, dass es einem weiteren aufgefallen ist. Willkommen im Club :smiley:

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Wird der Bürger unbequem, ist er plötzlich rechtsextrem.

Wird gefühlt von Jahr zu Jahr schlimmer.
So auch die Doppelmoral.

Letztens in der ARD bei einem Bericht über die Bauernproteste wurde plötzlich Heinrich Himmler erwähnt. Wie weit das von ausgebeuteten Bauern weg ist, muss sich jeder selbst denken.

So etwa passiert halt, wenn man als Rundfunk in keiner Weise wirtschaftlich handeln muss. Qualität egal, Geld kommt auch so. Wann steigt die nächste private Millionenparty auf GEZ Kosten bei einem Intendanten?

Hoffen wir mal, dass Bitcoin das auch fixen kann.
Ich wünsche mir eine unabhängige Berichterstattung und kein „Alle sind Schuld an den Problemen, außer die Regierung“.

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Bin total bei dir. Private Sender wie RTL sind aber auch sehr schlimm geworden.

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Was soll denn so ein pauschaler Mist. Bzw. die Reproduktion solcher Stammtischparolen?

Ja, @Goldschmied hat die Sache mit „rechts“ aufgemacht. Das war schon unnötig. Aber wieso dem ganzen Raum geben?

Offensichtlich eine rhetorische Frage. Und die Antwort lautet: Nein, kritische Auseinandersetzung mit Beiträgen von Journalist:innen hat nichts mit rechts sein zu tun. Und ist in einer Demokratie gewünscht. Und Menschen werden deshalb auch nicht ständig als rechts geframed, nur, weil sie über „unbequeme“ Dinge sprechen.

Aber es gibt eben auch einen Haufen rechter Idioten, die sich für besonders kritisch und unbequem halten. Aber unbequem heißt nicht immer kritisch. Manchmal ist unbequem auch einfach nur nervig, und nervig, weil extrem rechts. (Und die „extreme Rechte“ umfasst ultranationalistische, faschistische, neonazistische oder neofaschistische politische Ideologien und Aktivitäten, und ja - das ist halt einfach wirklich Scheiße.)

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Deswegen: Nutzt unabhängigen Journalismus für den ihr freiwillig bezahlt.

Ansonsten haben wir irgendwann nur noch werbefinanzierten Clickbait-Journalismus. Und mit dem ist auch niemandem geholfen.

PS: Wirtschaftlichkeit grenzt allerdings auch ein. Siehe am Beispiel der Forschung.

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Ich habe extra das konkrete Beispiel der Bauernproteste gegeben. Es ist keine Stammtischparole, sondern in meinen Augen einfach trauriger Fakt. Sowas kann man sich ja nicht mehr ausdenken.

Besonders „Fähren-Gate“ von Habeck wurde wirklich massiv nach rechtsextrem geframed. Ohne zu politisch werden zu wollen, aber es stimmt einfach und tut nur noch weh. Es soll nur darum gehen, die Bauern in der Bevölkerung zu diskreditieren.

Schau dir bitte das Originalmaterial an und dann den Zusammenschnitt des ÖRR im Vergleich. Wo dort "völkisch, neonazistisch, reichsbürgerisch oder feuchte Umsturzträume sein sollen, kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Es gab keine Gewalt, keinen „Mob“. Schon gar keine Rechtsextremen, die den Protest für sich vereinnahmt hätten.

ZDF Bericht: „[Minister] kann nicht an Land gehen, weil wütende Landwirte unter Androhung von Gewalt versuchen die Fähre zu stürmen“.

Polizeisprecher: „Der Begriff Gewaltausübung ist da sehr weit gefasst. Es war der Versuch, an Bord zu kommen, also eine Art von Gewalt, die Unterschreitung von Abständen zu den Polizeibeamten, aber nicht wirklich Gewalt. Deswegen sehen wir als Polizei davon ab, von Gewalt zu sprechen.“

Was soll das?

Ab 2:15 Minuten. So eine wilde Argumentationskette. Alle, die auf dem Land leben, seien rechtsextrem?

Ich möchte von den Medien, besonders vom ÖRR, keine Einordnung nach rechts, links, oben oder unten. Ich möchte eine neutrale, ehrliche Berichterstattung, damit ich mir selbst eine Meinung bilden kann.

Mache ich bereits, aber mein ÖRR Zwangsabo möchte ich eben auch kündigen. Geht ja aber leider nicht.

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Ich war über die Berichterstattung auch entsetzt… vor Allem wenn man das Videomaterial der Protestlern gesehen hat.
Es sind auch immer wieder „Zufälle“, dass die eingesetzten „Experten“ stets parteinah sind oder selber dem ÖRR angehören.
Der Witz ist… ich bekomme das ganze auch nur dank YT mit^^ Bei uns zu Hause läuft eigentlich nur YT, Netflix, Amazon Prime und Disney+^^

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Die Öffentlich Rechtlichen versuchen meiner Meinung nach Themen immer unvoreingenommen darzustellen. Während die Privaten von Anfang an eine Richtung haben.
Guter Beitrag vom ZDF, wo auch Roman kurz vorkommt.

ARTE, hat auch gute Beiträge.

Mir ist bewusst, dass durch die GEZ unsere öffentlich Rechtlichen Medien die Möglichkeit bekommen nicht immer Wirtschaftlich handeln zu müssen, bzw. von Geldgebern, welche eigene Interessen haben, gesteuert zu werden.

Meiner Meinung ist es gefährlich an DEMOS teilzunehmen. Man läuft in der Mitte mit und 100 Meter vor dir, schwengt ein Dödel eine NAZI Fahne, dann bist du automatisch auf einer DEMO von Rechtsradikalen obwohl es nur um das „Mehr Bier für Deutschland“ geht oder sowas. Ist nur ein Bespiel. :wink:

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Auf plötzlichen Sinnenwandel von Politikern zu hoffen, halte ich für noch gefährlicher als den einen Vollidioten mit der Fahne. :sweat_smile:

So wird es dann ja leider dargestellt. Ein Dödel von tausenden Demonstranten wedelt die Idiotenfahne und bestimme Medien berichten „Der extremistische Mob bewegt sich durch die Straßen.“

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Dann hast du wohl die letzten Jahre unter einem Stein gelebt.

Ich weiß noch ganz genau, bis vor kurzem waren Menschen die gegen hohe Gaspreise protestiert hatten plötzlich rechts. Davor waren es Corona Leugner und jetzt sind es die Bauern.
Und wer den Krieg von Israel schlecht findet ist sowiiso ein ultrarechter.

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Kurz: Bauern wehren sich selbst gegen die Unterwanderung von rechts.
Außerdem: Wer ist wirklich schuld?

Von unseren Argumentationen weiß ich, dass du eher auf der rechten Seite des Spektrums bist. :wink:
Aber interessant, ist die letzte Generation oder FFF nicht Teil der unbequemen Bürger?

Achso, also wie bei ARTE und Terra X über Bitcoin? Interessant.

Das Argument nur Profitgeilheit resultiert in gutem Journalismus ist gefährlich und widerlegbar.

Um genau zu sein wird halt das Narrativ von Geldgebern dann übernommen.
Aber die Behauptung ist klassisch rechte Finanzbubble.

Deine politische Haltung kannst du nur selbst fixen, aber leider nicht indem du alle Argumente die dir nicht in den Kram passen ignorierst.

Aber gut, damit du nicht so Fragen stellen musst, geb ich dir doch gern wieder ne Hilfestellung. :slight_smile:

Bitte informieren bei dem Video welches ich gepostet habe.

Wenn ich das alles so lese denk ich mir nur: Zum Glück!

Genau, die Ampel ist schuld!!! Hängt sie!!! (Siehe Video von Parabelritter)

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Guter Indikator, dass man richtig liegt. Die wenigsten Medien kann man noch als Informationsquelle benutzen. Grade, wenn man auf dem Gebiet ziemlich fit ist. Rechts ist mittlerweile ein deflationärer Begriff und dermaßen verbraucht.

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Nein, ich denke rechts genannt zu werden ist kein guter Indikator, dass man richtig liegt.

Es ist eher besorgniserregend, wenn das dein Kriterium für richtige Aussagen ist.

Denk lieber darüber nach warum GBC seinen Standpunkt nicht verteidigt…

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Weil es einfach nichts bringt. Wir liegen mit unseren Meinungen auseinander und das ist völlig okay :slight_smile:

Weder rechts noch links ist „richtig“ oder „falsch“.

Es ist nur anstrengend, dass aus „normalem rechts“ (konservativ) sehr oft einfach rechtsextrem gemacht wird. Die CDU ist (oder eher war vor Merkel) auch eine rechte Partei.

Für mich sind Linke doch auch nicht gleich schwarz vermummte linksradikale Steineschmeißer. Aber klar, die gibt’s auch. Nur sind es nicht die Masse. Genauso wie nicht alle Rechten rechtsextrem sind. Das ist ein klitzekleiner Anteil. Und von denen distanziere ich mich demonstrativ.

In meinen Augen funktioniert „zu linke“ Politik eben nicht. Subventionen sind Käse, Steuern gehören gesenkt und die staatlichen Eingriffe reduziert. Diese Verwaltung kostet zu viel Geld. Und es wird ja nicht mal besser dadurch. Es wurde mehrfach in der Geschichte bewiesen, dass die durch die Regierung angestrebte Zentralverwaltung nicht funktioniert und ineffizient ist.

(Ich würde mich übrigens Mitte-Rechts einordnen. Freiheit steht an erster Stelle.)

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Harald Lesch über Bitcoin

Aber dachte die Bauern sollen ihre Dieselsubvention behalten?

Da stimme ich zu, aber es wird in dieser pauschalen Form gern als Parole genutzt.
Etwa so wie „Kommunismus“ von den Amerikanern.

Eine Diskussion welche Steuern und welche Eingriffe ist unabdingbar, sonst werden die Steuern für die Reichsten gesenkt und staatliche Eingriffe auf Lobbyisten reduziert z.B.

Es gibt nicht viele Menschen, die unsere mutierte Bürokratie gut finden. Da sag ich nix dagegen.

Zentralisierung durch Profitlobbyismus: https://www.youtube.com/watch?v=EA_n_TFz_3Y

Wir sehen hier ehemalige Linke und SPD Mitglieder, welche in diesen Beispielen etwas gegen die Zentralverwaltung unternehmen und hier aufklären.

Wo sind die Beispiele von dir, bei denen rechte sich für die Demokratie einsetzen?
Meist wird das nur als Parole gesagt, aber differenziert wird nicht.

Ja toll, ich würde mich auch interessieren, was das schlimmste was das du je über Bitcoin in 144p gesagt hast. Also es ist einfach mies und unfair irgendwelche alten Meinungen die längst überholt sind hier so darzustellen, als wären diese aktuell. Danke für die Propaganda Lars!

Aktuell:

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Wo hat Harald Lesch das überholt oder revidiert?

Habe nicht behauptet das es aktuell ist.

Das war ein Gegenbeispiel für die ausgewogene Darstellung von Berichterstattung.

Leider Themaverfehlung, du hast nämlich den Ausschnitt der persönlichen Meinung von Harald Lesch gepostet. Keine ÖR Berichterstattung.

In dem Kommentar auf das du geantwortest hast??!

WTF Lars, ist das dein Ernst? Hast du das Terra X überhaupt einmal gesehen?
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Kommentare von DEINEM Link, Lars…

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