Bitcoin muss man dann kaufen, wenn richtig Blut fliesst, also wenn der Kurs eine zeitlang nach unten geknüppelt wurde.
Ich kann schon verstehen, daß viele enttäuscht sind, nach der Kursentwicklung der letzten zwei Jahre. Wer über 70k$ eingestiegen ist, hatte halt so gesehen einen schlechten Zeitpunkt gewählt, müsste jetzt mindestens noch ein Jahr halten können. Roman meinte ja, daß die amerikanische Bitcoin-Reserve, die dann so nicht kam, in den 100k$ nicht eingepreist gewesen wäre, wäre ja nicht wie an der Börse. Das sehe ich mittlerweile ganz anders, und in dem Punkt fühlte ich mich richtig schlecht informiert, u.a. weil viele OGs, auch richtig alte Bitcoin von 2010-11, auf dem Höhepunkt verkauft haben. Die werden sich gedacht haben, das ist erst mal die Spitze, also verkaufen wir ein bisschen von unseren Beständen als Absicherung.
Und man kann das so sehen, daß die 100.000-120.000$ sowas wie eine vorläufige Obergrenze waren, war halt damals absehbar das ATH, 100.000 ist auch eine gewaltige psychologische Hürde. Ich sehe das so wie viele andere Analysten, daß der Bitcoin im Sommer/Herbst nochmal nach unten gedrückt werden wird, dann wäre der richtige Zeitpunkt für einen Einstieg.
:) Meine Frage war gar nicht als solche Frage gedacht.. Du hast völlig Recht mit deinen Aussagen. Ich habe hier meine eigene Strategie. Ich mache kein DCA, sondern kaufe langsam ein, wenn der Kurs nach unten geht. Umso tiefer, mit umso mehr Fiat.. Bisher bin ich damit super gelaufen und für mich ist auch das Forum hier ein super Indikator, wann BTC einzukaufen ist - nämlich dann, wenn die ganzen Neulinge rumheulen (sorry dafür ^^)
So war das schon immer und ich wette weiterhin darauf, dass es weiterhin so sein wird :)
Es ist gut wenn selbst das eigene Bitcoin Blut fliesst. Es schärft die Sinne. Man geht eine Ehe mit der Volatilität ein. Bekanntlich läuft das nicht immer harmonisch ab. Scheidungen trennen den Weizen vom Spreu oder wie geht das Sprichwort? Bin grad verwirrt, der Weizen trennt sich vom Halm …aber echt jetzt?
Weil du halt wie eine kaputte Schallplatte bist und dich ständig wiederholst.
Dich gehen die Investments anderer Leute und das, was andere Leute mit ihrem Geld machen, halt einfach nichts an.
Selbst wenn ich meine ganzen Ersparnisse in Klopapier stecken würde für die nächste Pandemie, geht es dich halt einfach nichts an. So einfach ist die Sache. Meine Entscheidungen sind meine Entscheidungen und deine Entscheidungen sind deine Entscheidungen. Und wenn du die Entscheidungen anderer nicht akzeptieren kannst, obwohl sie auf dein Leben überhaupt gar keinen Einfluss haben, dann würde ich mal anfangen, mich zu fragen, ob ich noch ganz sauber im Oberstübchen bin.
Und dann musst du dich auch nicht darüber wundern, dass sich hier fast jeder über dich lustig macht.
Wo tut er das denn? Er erzählt doch nur, wie er die Sachen so sieht. Er will hier weder den Leuten vorschreiben was sie zu kaufen haben noch akzeptiert er deren Entscheidungen nicht.
Gar nicht so verkehrt das Ehebeispiel. „…in guten wie in schlechten Zeiten, in Gesundheit wie in Krankheit…“ Und wenn es dann eben Herausforderungen gibt, dann muss man mehr Kraft und Fürsorge reinstecken, mehr Empathie und Liebe, wenn nicht alles zerbrechen soll, was nicht immer einfach ist.
In BTC kann man im wahrsten Sinne des Wortes mehr reinstecken.
Und ja, der Dreschflegel trennt die Spreu vom Weizen.
Ja, das mit “Blut fliesst” war zu hart formuliert, ich wollte auch keine Auseinandersetzung triggern. Aber viele sind halt kurz vor dem ATH eingestiegen, weil es so aussah, daß Bitcoin immer weiter steigen würde. Wer einfach nur seine Verluste begrenzen möchte, soll halt verkaufen und sich dann ein anderes lukratives Investment suchen. Entweder man hält Bitcoin langfristig oder geht raus, das dann aber auch konsequent. Der größte Fehler wäre, jetzt Bitcoin zu verkaufen und dann in einem halben Jahr bei schnell steigenden Kursen auf einem höheren Niveau wieder einzusteigen, das ist ja die typische Vermögens-Vernichtungs-Strategie, die man auch bei Aktien oft sieht.
Wir werden beides erleben. Dass ist aber bei Bitcoin nicht der entscheidende Punkt. Wir messen Bitcoin in Fiat und bei einem aktuellen Preis von über 75k - und bei einer globalen Energiekrise - müsste es auffallen, dass wir hier mit etwas besonderem zu tun haben.
Ist es Geld? Ist es ein Rohstoff, oder ein simples Wertapapier? Dass sind alles legitime Fragen. Aber abgesehen davon wer was darin interpretiert.
Die künftige Gesellschaft wird immer mehr digital dominiert sein. Jeder hier in diesem Forum ob Freund oder Feind sollte 10 Millionen SATs (es kann auch 1 Million SATs sein) kontrollieren. Besser wären 100 Millionen, aber dafür braucht es entsprechend „Commitment“ und eigenes Geld.
Wir wissen nicht ob wir mittels eines einzelnen Satoshi morgen einen AI Bot bezahlen, der für uns etwas erledigt. Es sind viele Möglichkeiten denkbar. Aber ohne dazustehen, läuft darauf hinaus dass man sich Satoshis in Fiat - ohne es zu merken - mit dem inflationerten Geld kaufen wird.
Hab gestern erst gelesen, dass Wale Bitcoin still und heimlich auf einen neuen Höchststand akkumuliert haben, während im Retailmarkt grad Ruhe herrscht oder wie hier, die Stimmung, dass die Luft raus ist.
Kaufen wenn Blut fließt. Dann gibt es noch den Spruch “Never catch a falling knife”
Ob jetzt ein guter Kaufzeitpunkt is, weil sich Bitcoin erholen wird, oder doch das fallende Messer ist, von dem man lieber die Finger lassen sollte, wird sich zeigen.