Die Luft ist raus bei Bitcoin

Keine Ahnung warum hier so auf dir rumgehackt wird. Finde es gut, dass du dich klar positioniert.

Anschlussfrage: Hältst du derzeit Positionen, bei denen du bei eintreten deiner Vorhersagen profitierst (z.B. short calls bei einem Strike von $100k) oder beobachtest du einfach von der Seitenlinie? Falls letzteres, was ist dein Grund hier im Forum aktiver Teilnehmer zu sein?

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Hmm, jedoch würde ein steigender Preis ja implizieren, das immer mehr und mehr Dinge produziert werden können korrekt?

Also wenn die Weltwirtschaft schrumpft sollte der Preis des S&P auch schrumpfen.

Was genau eigentlich? Bitcoin Standard? Das Bitcoin in Dollar gemessen 1 Mio. oder 50 Mio. kostet? Das die Hälfte der Menschen es nutzt?

Bitcoin funktioniert ja jetzt bereits erfgolgreich und weißt eine erfolgreiche und positive Adoption auf. Was den Preis angeht wird das allein durch die Inflation sowieso automatisch steigen. Da muss man sich nicht fragen ob man das erleben wird. Wir erleben das hier und jetzt fortlaufend.

Deswegen, was genau erwartest du denn? Für die Preisentwicklung gibt es aufjedenfall gewisse Grenzen. Bitcoin kann vermutlich nicht Jahrzehnte auf diesem Preisniveau bleiben. Dann wird es für die Miner ziemlich eng. Bitcoin muss langfristig so wertvoll sein dass die Miner ein lukratives Geschäft betreiben können, sonst fällt der Anreiz für das Mining weg und ohne Mining stirbt Bitcoin.

Aber Bitcoin ist ja auch zum richtigen Zeitpunkt da. In einer Zeit wo das Fiatwunder schwer erkrankt ist und in eine kritische Phase übergeht. Es ist zwar von den Voraussetzungen absurd, aber fantasieren wir mal dass Bitcoin in den 50er/60er erfunden wäre. Als die Wirtschaft in Europa und den USA in der Nachkriegszeit anfing zu boomen und man von Wirtschaftswunder sprach. Auch dann wäre Bitcoin nützlich gewesen, aber wäre vielleicht von der wirtschaftlichen Notwendigkeit nicht so dringend wie heute. Ich weiß auch nicht, aber ich denke zeitweise wird es länger dauern als man in der Euphorie glaubt und zeitweise wird alles viel schneller gehen als nüchtern erwartet. Ich denke die Adoption verläuft nicht linear.

Dass BTC als einzige prinzipielle/absolute Begrenztheit wahrgenommen wird von >70% der Menschen.

Die letzten Monate sprechen eine andere Sprache und leider ist dieser begrenzte Zeithorizont jener, den die breite Masse als relevant hält.

Difficulty adjustment???

Ja. Viele meinen dass sowas wie „supply shock“ bei BTC dummes Gerede ist. Ich denke, dass das durchaus passieren kann.

Meiner Ansicht nach steht dieses im engen Zusammenhang mit der Kritik an den USA usw. Petrodollar, US-Hegemonie, auch Kapitalismuskritik. Also allg. das Inflationsnarrativ.

Also am Ende sind das Narrative aus dem Kalten Krieg und Angriffe gegen die USA.

Denn dass die USA Dollar wie verrückt drucken und wegen der Entwertung Kriege am laufenden Band führen usw. usf., das wird schon seit mehreren Jahrzehnten verbreitet. Also lange lange bevor es Bitcoin überhaupt gab.

Das sollte man immer im Hinterkopf haben, dass dieses Inflationsnarrativ schon deutlich deutlich älter ist und aus dem Kontext der US-Kritik stammt.

Warum das vielleicht relevant sein könnte? Wenn es ein Narrativ aus der politischen Agitationskiste im Zusammenhang mit dem Ost-West Konflikt ist, ist ja möglich, dass es nicht ganz stimmt.

Und es stimmt ja auch nicht. Inflation ist nicht so einfach zu erklären wie es in der Bitcoinblase ständig getan wird. Und entsprechend sind auch viele Schlußfolgerungen meiner Ansicht nach falsch.

Und in dem Zusammenhang: Wann hast du eigentlich einen Influencer das letzte mal die tolle M2 Grafik in die Kamera halten sehen? Siehst du…

Man baut sich immer ständig alles so, wie man es gerade haben will.

Dazu auch chatgpt:

Anti-Dollar- und Anti-Imperialismus-Narrative waren sowjetischer Standard

Die Sowjetpropaganda stellte die USA regelmäßig dar als:

  • imperialistische Macht
  • von Banken kontrolliert
  • kriegstreibend
  • kapitalistisch korrupt
  • auf Ausbeutung der Dritten Welt aufgebaut

Dabei wurden reale Themen genutzt:

  • Vietnamkrieg
  • CIA-Putsche
  • Kolonialismus
  • Rassismus
  • Finanzmacht der USA

Der KGB führte im Kalten Krieg sogenannte „aktive Maßnahmen“ durch:

  • Desinformation
  • gefälschte Dokumente
  • Einflussnahme auf Medien
  • Förderung antiamerikanischer Narrative
  • Unterstützung extremistischer Gruppen links und rechts

Ziel war oft nicht:

„Die Menschen sollen den Kommunismus lieben“

sondern:

„Die Menschen sollen westlichen Institutionen misstrauen.“

Das passt erstaunlich gut zu modernen Dollar-/Eliten-/Kriegserzählungen.

Mit der Zeit dürften sich die Einnahmen von den neuen Bitcoin hin zu den Transaktionsgebühren verschieben. Da nur eine begrenzte Anzahl an Transaktionen möglich sind, muss der durchschnittliche Preis für eine Transaktion so hoch ausfallen dass es sich für die Miner lohnt.

Ich glaube dass das erstaunlicherweise alles eine organische Entwicklung ist. Auch der Zeitpunkt von Bitcoins Erfindung. Gewisse Entwicklungen sind kein Zufall sondern bedingen sich gegenseitig.

Das ist doch völlig offensichtlich.

Siehe doch nur mal US-Ölimporte während des Petrodollars.

Siehe die unglaublichen Kosten der Armee.

Willst du gerade sagen, das hat nichts mit der Ausweitung des Dollars also Ausgaben der USA auf Kosten der Weltwirtschaft zu tun?

Ich habe gesagt, dass diese Narrative die in der Bitcoinblase verbreitet werden a) deutlich älter sind als Bitcoin selbst und b) oftmals Teil der russischen bzw. sowjetischen antiwestlichen Propaganda sind/waren und c) deshalb stark vereinfacht sind.

Denn die Ursache ist ja nicht das Geld, sondern das Eigentum. Der venezuelische Präsident wurde nicht entführt, weil die USA Dollar drucken, sondern weil Maduro us-amerikanische Konzerne enteignet und das Eigentum den Venezuelern zurückgegeben hat.

Das ist aber zu kompliziert. Einfacher ist eben, wie Chatgp ja auch sagt, das Vertrauen in westliche Institutionen zu zerstören indem man die Geschichten vereinfacht und auf weniges zusammendampft. Z.B. eben auf Banken und Geld reduziert. Damit können die Massen sehr viel schneller und sehr viel leichter was anfangen.

Was man ja auch hier beobachten kann. Im Kern geht es auch in diesem Forum bei den allermeisten um Kritik an Institutionen und nicht um Systemkritik. Die Banken machen dies, der Staat macht jenes…

aber warum sie dieses und jenes machen, das findet hier ja nicht statt.

Und auch dieser Thread ist „kaputt“:face_with_peeking_eye:

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Ja, ist schon gut.

Leute! Inflation ist pöhse, Fiat ist pöhse, Bitcoin ist die Lösung!

Besser?

Und das sagt jetzt jeder einmal auf und dann fangen wir vorne wieder an. ;)

Ne. Sozialismus = gut

Jeder Versuch das Niveau zu heben und abstrakter zu diskutieren endet damit, dass die Leute hier sagen die Threads sind kaputt. Findet den Fehler. ;)

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Was bist Du eigentlich für ein Jammerlappen? Ständig am rumheulen

  • buuuhuuuu Es verstehen nur wenige was ich sage. Die meisten sind so blöd
  • schüffschnüff Der Sozialismus ist doch so gut und ich muss es ständig wiederholen
  • jammerjammer Manche wollen mich sogar aus den Threads haben

Machst das ganze Forum hier nass, wie erbärmlich.

Ja, das dürfte der augenblickliche Konsensus sein. Aber bis 2140 läuft noch viel Wasser die Donau runter.

Bitcoin wird ja auch manchmal als „Wesen“ wahrgenommen. Und je mehr Angriffe es übersteht, desto stärker wird es mit der Zeit. Eine Hydra.

Weil du ein Thema/Meinung hören musst, die dir nicht passt ist gleich alles kaputt?

Ich erinnere mich noch, wo alle mit Corona Scheiße und so um die Ecke kamen und überall nur zu hören war “die Maske tragen” bla bla

Glaubst du da hat jemand gesagt das Forum ist kaputt oder ein Thread ist kaputt, weil wieder jemand über die Corona Maßnahmen anfängt zu schimpfen?

Solche Beiträge sind allerdings gute Forumskultur die Threads bereichert oder wie? @NanoSatoshi

Naja, danke für den Mobbinganstoß, jetzt hat @domitian wenigstens wieder was zu tun. :slight_smile:

In dem Fall ist es das Geld, denn nach dem 2. WK hat sich die Welt auf den Dollar als Repräsentation von Gold geeinigt für globalen Handel.

Das kannst du dir ausrechnen, wie Dollar in anderen Händen sind als den Amis.

Wenn der Ami jetzt Dollar druckt, dann wird dieser Wert den Amis “geschenkt”.

Das ist halt ne eigene Kiste, die auf allerhöchster Ebene die Weltwirtschaft aus den Angeln reißt.

Denn mit diesem Trick konnten die Amis sich extreme Energieüberschüsse von den Saudis sichern.

Da ist es mir wirklich ein Rätsel wie Eigentum eine Rolle spielen soll in diesem Finanzgefüge auf höchster Ebene.

Die USA drucken Dollar → wollen damit den Weltmarkt dominieren und Öl kaufen.

Immer wenn sich Staaten dagegen stellen, wird plötzlich eine Befreiungsmission gestartet.

Also ist es eindeutig der Dollar und Öl in Kombination.

Gerade was Öl / fossile Brennstoffe angeht, solltest du diese mehr mit Eigentum in Verbindung bringen, denn ihre Möglichkeit derart exponentiell steigend Energie freizusetzen ermöglicht erst so extremes Ungleichgewicht im Eigentum.

Das Geld welches ein Mensch zur Verfügung hat kann auch als Wert für seinen Energieumsatz gesehen werden.

Eigentum ist die Fähigkeit zu bestimmen wo wann und zu welchem Zweck Energie freigesetzt wird.

Aber Eigentum in dem Ausmaß wie du es kritisierst ist erst möglich geworden durch exponentiell ansteigende Energiefreisetzung einzelner Menschen.

Ohne dies wäre die Energie sehr limitiert, klar könnte es aus dem Status Quo vll. weitergehen mit massivem Eigentum an Solar- und Windparks. Aber das wäre so viel weniger effektiv als mit Kraftstoffen.

Sowjetisches Narrativ Historische/Ökonomische Realität
„Imperialistische Macht“ Die USA agierten oft imperial (Interventionen in Lateinamerika, Nahost), allerdings eher zur Sicherung von Marktzugängen, Handelsrouten und geopolitischer Stabilität als zur territorialen Eroberung.
„Von Banken kontrolliert“ Die US-Politik ist stark von der Wall Street und Großkonzernen beeinflusst (Lobbyismus/Parteispenden). Die Federal Reserve ist zwar formal unabhängig, arbeitet aber eng mit den Interessen des Finanzsektors zusammen.
„Kriegstreibend“ Um das Petrodollar-System und den Zugang zu Ressourcen (Öl) zu sichern, schreckten die USA vor Kriegen (z.B. Irak 2003) oder dem Sturz unliebsamer Regierungen (z.B. Iran 1953, Chile 1973) nicht zurück.
„Auf Ausbeutung aufgebaut“ Das globale Finanzsystem (Bretton Woods, IWF) bevorteilt den Westen strukturell. Die „Dritte Welt“ lieferte oft billige Rohstoffe und Arbeitskraft, während die Gewinne und die Finanzmacht im Westen blieben.

Klar ist ein weiterer Aspekt das Eigentum zu dominieren.

Der übliche Spielplan wäre wohl folgendermaßen:

  1. Erst mit Banken die Vorherrschaft sichern, indem viel Geld geliehen wird.
  2. Durch Schulden die Politik gefügig machen
  3. Regeln einsetzen, mit denen du die Kontrolle behältst
  4. Eigentum für deine Machtinhaber sichern und die Vorherrschaft auch auf der Ebene des Eigentums etablieren
  5. Wirtschaft extrahieren und Regulationen abschaffen, die weitere Extraktion verhindern

Ich möchte hier mal ein grundsätzliches und lange überfälliges Thema ansprechen, das in diesem Forum sträflich vernachlässigt wird: Brokkoli.

Während wir uns hier stundenlang über Bitcoin-Kurse, Satzbau-Soziologie und die Feinheiten des Staatskapitalismus streiten, vergessen wir das Wesentliche. Brokkoli enthält Sulforaphan, einen der potentesten natürlichen Antikrebsstoffe die wir kennen. Vitamin C, Vitamin K, Folsäure, Ballaststoffe – alles drin. Wissenschaftlich belegt, peer-reviewed, keine Spekulation.

Und jetzt der entscheidende Punkt: Hätten alle hier täglich ausreichend Brokkoli gegessen, wären mindestens 60% dieser Diskussionen gar nicht erst entstanden. Ein gut versorgtes Gehirn denkt klarer, argumentiert präziser und neigt weniger dazu, Bitcoin-Threads mit Sozialismuskritik zu kapern oder Grammatikfehler als Klassenmerkmale zu interpretieren.

Ich empfehle daher, jeden Forenthread künftig mit einem Brokkoli-Disclaimer zu beginnen. So wie andere Foren eine Netiquette haben, hätten wir eine Nutritiquette.

Das Mindeste wäre ein Pflichthinweis: „Vor dem Posten bitte 200g Brokkoli konsumieren. Die Moderation übernimmt keine Haftung für Posts die in nüchternem Gemüsezustand verfasst wurden.“

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Solange nicht auf dem Grabstein steht bc1q… :joy:

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Woher nimmst Du diesen Glauben?

Würde Du das wirklich glauben, hättest Du Deine BTC bereits verkauft…

All die Leute, die immer von „Bitcoin wird auf 0 gehen“ faseln, sollten einfach nur ihren 1000x short hier posten. Alles andere ist Geschwätz.

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Du hast es richtig beschrieben, ich glaube an Zyklen. Es ist kein Wissen, aber das Halving bleibt, es gab wie bisher gehabt, ein Jahr später das ATH bei Bitcoin und das war letztes Jahr im Oktober. Es passt für mich einfach perfekt ins Bild und klingt für mich logisch. Fast wie Mathematik, dass 1+1=2 ist. Ich wüsste nicht was dagegen spricht. Nur weil die Altcoins nicht dem selben Muster folgen und ihren eigenen Weg gehen?