Klar alles ist Psyop. Du hast natürlich niemals nich auch nur irgendeine Verantwortung…
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Deine Beiträge sind in letzter Zeit nur noch inhaltslose lächerliche Zwischenrufe die verzweifelt versuchen eine Reaktion zu erzeugen. Insofern werde ich dich jetzt mal eine Weile ignorieren um mich nicht unnötig von dir provozieren zu lassen.
In dem Video wird von Brainwash geredet und es ist lustigerweise selbst Brainwash ohne Ende
Sehr geil!! ![]()
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Dann wird die inauguration speach von Reagan mit „Die Politik ist nicht die Lösung, sondern das Problem“ also EXAKT das was tatsächlich das Problem schildert, genommen und verdreht!
Bravo für so viel Bullshit Bingo
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Finde es interessant das es offenbar zwei Versionen von Adam Smith’s “Wealth of Nations” gibt, wo in der Neoliberalen Fassung die Kapitel fehlen welche den Kapitalisten zu unangenehm waren.
Zum Beispiel hier, in Chapter 8 “Of the Wages of Labour” (PDF mit Kapitel: https://www.ibiblio.org/ml/libri/s/SmithA_WealthNations_p.pdf )
WTF happened in 1783:
In that original state of things, which precedes both the appropriation of land and the accumulation of stock, the whole produce of labour belongs to the labourer. He has neither landlord nor master to share with him. Had this state continued, the wages of labour would have augmented with all those improvements in its productive powers to which the division of labour gives occasion. All things would gradually have become cheaper.
They would have been produced by a smaller quantity of labour; and as the commodities produced by equal quantities of labour would naturally in this state of things be exchanged for one another, they would have been purchased likewise with the produce of a smaller quantity.
Adam’s Ausführungen darüber wieso Arbeitsverträge nicht auf gleicher Augenhöhe sind:
What are the common wages of labour, depends everywhere upon the contract usually made between those two parties, whose interests are by no means the same. The workmen desire to get as much, the masters to give as little as possible. The former are disposed to combine in order to raise, the latter in order to lower the wages of labour.
It is not, however, difficult to foresee which of the two parties must, upon all ordinary occasions, have the advantage in the dispute, and force the other into a compliance with their terms. The masters, being fewer in number, can combine much more easily; and the law, besides, authorizes, or at least does not prohibit their combinations, while it prohibits those of the workmen. We have no acts of parliament against combining to lower the price of work; but many against combining to raise it. In all such disputes the masters can hold out much longer. A landlord, a farmer, a master manufacturer, a merchant, though they did not employ a single workman, could generally live a year or two upon the stocks which they have already acquired. Many workmen could not subsist a week, few could subsist a month, and scarce any a year without employment. In the long run the workman may be as necessary to his master as his master is to
him; but the necessity is not so immediate.
Adam über Mindestlohn:
A man must always live by his work, and his wages must at least be sufficient to maintain him. They must even upon most occasions be somewhat more; otherwise it would be impossible for him to bring up a family, and the race of such workmen could not last beyond the first generation.
@Doktor weshalb bezeichnen die uns hier eigentlich immer als Sozialisten wenn wir anscheinend den Vater des Kapitalismus zitieren?
„Väter“ - in Anführungszeichen
Es liegt eben an der Interpetation, so wie auch die „real extistierenden Sozialisten“ Karl Marx und sein Kapital eigenartig interpretiert haben.
Das ist nicht Interpretation, sondern gezielte Manipulation. Das zitierte Kapitel und andere unbequeme Teile von dem Buch die nicht in das neoliberale narrativ gepasst hat, wurde in den Zusammenfassungen welche dann an den Unis benutzt wurden absichtlich komplett weg gelassen und auch von den ganzen gesponserten Ökonomen wie Hayek und Mises verschwiegen.
und wer hat dann in böser Absicht zur Schere gegiffen?
Sag jetzt aber nicht „man“ oder so ähnlich.
Schau das Video welches oben verlinkt ist. Das geht durch die komplette Geschichte und benennt die Parteien und wie diese sich über die Dekaden entwickelt haben.
auch wenn da Teile weggelassen oder zugefügt werden/wurden, ist es eine Interpretation, der dich jederzeit eine andere gegenübergestellt werden darf.
Welche dann in der realen Welt akzeptiert eird, ist doch eine andere Sache.
Zum „Mindestlohn“ - auch der unterliegt dem Wettbewerb, selbst wenn er gesetzlich festgeschrieben ist.
übrigens, ich habe da was für euch, für die tapferen Musketiere im Kampf gegen die Kapitalisten:
Einfache Frage:
Sollte es einer Firma erlaubt sein, gleichzeitig auf der einen Seite Löhne zu zahlen die so tief sind das die Arbeiter bei 100% Anstellung nicht davon leben können, also die Hilfe vom Sozialstaat brauchen und gleichzeitig auf der anderen Seite aber Gewinne an die Shareholder auszahlen?
Du willst ja nur alle in dem Lager stecken!
das hat nichts mit meiner Aussage zu tun.
Deine Antwort behandelt etwas ganz anderes.
Ich gebe dir insofern Recht, dass ein angestellter Geschäftsführer, Vorstand oder was auch immer nie 10x, 100x, 1000x und mehr als der Durchschnittsangestellte bekommen dürfte.
Aber das hat nichts in Gesetzen zu suchen.
Das ist aber nochmal was ganz anderes. Es geht nicht um Löhne oder Kompensation der Vorstände, sondern um Dividenden an Shareholder, also Gewinne die nicht reinvestiert werden, aus der Firma raus an die Aktionäre fliessen, die da mit grosser wahrscheinlich nicht mal arbeiten.
Die Frage die ich stelle hat was mit Mindestlohn zu tun.
Weil das ist die einfachste Lösung für das Problem. Ausser du denkst halt das genannte sei kein Problem.
Ich habe die Frage schon diversen Libertären oder neoliberal “beinflussten” gestellt und die haben alle irgendwie eine Blockade im Hirn dass sie diese Frage nicht beantworten können und einen regelrechten Tanz darum ausführen. Ich finde das faszinierend, weil eigentlich ist es relativ offensichtlich was passiert wenn das erlaubt ist.
Wer in einem wirklich freien, globalen Markt die Mitarbeiter so schlecht bezahlt, dass sie nicht davon leben können, wird sie an Arbeitgeber im In-oder Ausland verlieren, die existenzsichernde Löhne zahlen.
Also du glaubst, der Industriearbeiter oder Dienstleister packt Sack und Pack und Frau und Kinder zusammen und geht einfach wo anders hin?
Darf er das auch einfach? Ich meine, darf der Einzelhandelskaufmann einfach so in die USA?
Was du dir vorstellst, das gilt vielleicht für gut ausgebildete und vor allem junge Menschen. Aber nicht für den Durchschnitt und/oder für ältere.
Ich gehe in dem Szenario von einem wirklich freien Markt aus. Jeder konkurriert mit jedem weltweit. Keine staatlichen Beschränkungen in Bezug auf die Bewegung von Kapital, Personen, Dienstleistungen, Waren. Kein Geldmonopol des Staates. Somit unendliche Deflation durch Effizienzsteigerung. Dadurch Sparanreiz und Reserven statt Kredite auch bei Privatpersonen. Damit sind Umzug, Weiterbildung , Branchenwechsel, kurze Arbeitslosigkeit und andere Problemlagen besser zu überbrücken.
Wir haben aber keinen globalen freien Markt mit Vollbeschäftigung, sondern ein System wo die Arbeitgeber sich frei über die Löhne untereinander absprechen können und man sich einen Vorrat von Arbeitslosen hält um die Löhne zu drücken. Insofern ist was du sagst halt komplett irrelevant für die aktuelle Situation, deshalb gerne zurück zur Frage.
Ok, also jeder kann gehen wohin er will?
Dann hast du wieder Wanderarbeiter. Nur dieses mal global.
Das Problem ist dann, dass der Markt viel zu träge reagiert als dass das - wie gesagt - für Durchschnittsmenschen praktikabel wäre.
Also du hast dann zwei Effekte: in dieser Gruppe von Arbeitsnomaden hast du einerseits extreme Armut, dass die gar nicht von A nach B global so ohne weiteres kommen um bessere Angebote anzunehmen und beim anderen Teil hast du welche die z. B. hier alles aufgeben und irgendwo stranden, weil wenn sie dann da sind, stellen sie fest, dass es da ein Überangebot gibt.
Und was glaubst du wie oft du das so machen kannst? Also alles aufgeben nur um dahinzugehen wo es bessere Löhne gibt, um dann festzustellen, dass du, wenn du dann da bist und dir was aufgebaut hast, wieder nur einer von Millionen bist dem deswegen niedrige Löhne gezahlt werden können?`
Das wovon du sprichst das gilt für Hochqualifzierte. Die können arbeiten wo sie wollen und treffen nie auf ein Überangebot auf dem Markt von dem was sie anbieten.
Von allem anderen, also normale Arbeiter, normale Dienstleister usw. hat jede Gesellschaft von sich aus schon genug.
Aber deine Kritik gilt ja der libertären Idee. Diese setzt aber den ungehemmten Markt voraus. Daher kann ein bisschen Mises angewendet auf unser jetziges System der staatlichen Schranken nie Sinn ergeben.