Das ist ein Wunschtraum, aber eine nette Idee, welche ich auch verfolge.
Wer garantiert die Unabhängigkeit und deine kostenlose Teilnahme am Prozess?
Fair, es wäre ja ein diskutabler Punkt zu sagen, wenn sich ein Staat um weniger kümmert ist oft die restiliche Kompetenz gestärkt.
Zwar nicht in ihrer Ursprungsform, aber sie können böse werden.
Das passiert wahrscheinlich durchs Ego oder andere Prädispositionen.
Genau, die Frage ist welches Gericht frei genug ist für die zukünfitgen Generationen gegen die Machthaber zu entscheiden.
Da waren wir hier schon näher dran, in den USA ist das ja alles viel politischer und ideologischer geregelt im Gericht.
Ein weiteres Problem ist welche Macht hinter dem Gericht steht, denn selbst wenn du das fairste Gericht hättest müsste die Entscheidung dann noch vom Machthaber erwirkt werden…
Das kling schon mal sehr verlockend. Da haben wir eine gemeinsame Basis.
Ich möchte ein ganz einfaches Prinzip verinnerlicht wissen: Keine Gewalt gegenüber Gewaltlosen! Es ist wirklich so einfach!
Wie bei der Kindererziehung bei der Gewalt extrem schädlich ist, rechtfertigt das Machtgefälle keine Anwendung von Gewalt, sei das Ziel noch so „gut“.
Erwachsene müssen für Schäden, die sie verursachen, haften.
Zwang ohne dass jemand andere schädigt ist verwerflich und darf meiner Meinung nach nicht Gesetz sein.
In diesem Zusammenhang war auch meine Buchempfehlung gemeint. Wenn wir wissen, dass im Mensch Kooperation UND Wettbewerb schon sehr lange vorhanden sind, können im Jetzt bessere Strukturen schaffen.
Die Tendenz anderen Menschen Schlechtes zu unterstellen kommt aus der „entweder die sterben, oder wir“ Zeit. Heißt nicht, dass es keine Problemfälle gibt, aber gerade die fallen mit einem strengen Subsidaritätsprinzip viel eher auf. Im einfachsten Fall wird ein Schmarotzer gemieden und keiner mag mehr Handel mit ihm treiben. Daher begrüße ich auch Deinen Vorschlag oben sehr.
Daher wäre meine Top-Level-Idee:
Egalitär - Subsidiär - Basisdemokratisch
Wir müssen aufhören zu glauben wir müssten Leute zu etwas zwingen, die nichts weiter tun, als ihr eigenes Ding zu machen.
Ok. Wir hatten bisher nie einen freien Markt. Insbesondere keinen freien Geld-Markt.
Das könnte uns mit Bitcoin erstmals gelingen, worauf immerhin der Cantiloneffekt endet, der für so viel Leid gesorgt hat.
Ich kenne persönlich nur Libertäre die Bitcoin verstehen, und die wie ich große Hoffnung hegen, dass zum ersten Mal ein freier Markt möglich wird.
Und wie soll das genau gehen in einer Gesellschaft mit limitierten Ressourcen?
Wenn ich keine eigenes Grundstück habe, weil ich in eine Gesellschaft geboren bin wo alle Ressourcen schon im Besitz von jemandem sind, dann bin ich gezwungen mich deren Besitzers Bedingungen zu unterwerfen nur um zu überleben. Und weil die Besitzer die Regeln machen über die Arbeit in ihren Unternehmen und auf ihrem Land und eigenen Profit aus dieser Arbeit schöpfen wird deren Kapital immer schneller wachsen als meins und folglich werde ich auch nie zu denen aufschliessen können.
Ich sehe deshalb absolut nicht ein weshalb gerade die Libertären immer von einer zwangfreien Gesellschaft sprechen wenn ihr ganzes präferiertes System darauf basiert, das 1% von Glücklichen die in die Besitzerklasse geboren wurden die restlichen 99% mit potenziellem Hungertod und Obdachlosigkeit zwingen ihre privilegierte Position noch weiter auszubauen.
Die übliche Ausrede die dann wahrscheinlich kommt ist das es ja durchaus mit der richtigen Geschäftsidee möglich ist das jemand soviel Geld machen kann um in die Besitzerklasse aufzusteigen. Das ist irgendwo im Promillebereich und auch für die ein Kampf mit völlig ungleichen Bedingungen, so das es einfach nur eine extrem seltene Ausnahme ist die absolut nichts an dem realen Zwang ändern kann unter denen die absolute Mehrheit in so einem System zu leben hat.
Natürlich nicht, das wird es auch nie geben. Das ist ein ideal. Man kann aber sicher verschiedene ökonomische System bewerten wie frei dessen Märkte sind. Ein komplettes Thema für sich und da werden wir wahrscheinlich schon bei den Kriterien völlig andere Vorstellungen haben.
Das halte ich für unrealistisch. Erstens wird die Idee von Kreditgeld nicht verschwinden nur weil es ein begrenztes Geld gibt. Es gibt schon jetzt Hebelinstrumente auf Bitcoin und die werden nicht wieder verschwinden.
Den Cantiloneffekt halte ich schon für real, aber er ist meiner Meinung nach einfach ein Brandbeschleuniger für ein bereits existierendes Problem. Die darunterliegende Ursache ist der Zinseszinseffekt auf dem Kapital der es immer weiter konzentriert auch ohne den Cantiloneffekt.
Ich glaube eher die meisten Libertären haben Bitcoin nicht verstanden, weder was für einen Einfluss auf die Ökonimie haben kann, noch was die technischen Limitierungen betrifft und die Trade-offs die man in kauf nehmen muss wenn es dann in einer breiten Masse genutzt werden soll.
Das ist eher ein Fall von richtig getippt aus den falschen Gründen.
Das hört sich erstmal gut an.
Dafür müssen wir auch weiter an sowas wie Proof of Vote - don`t trust, verify! - #18 von Vize arbeiten
Wenn wir ein Wahlsystem hätten was es uns technisch ermöglichen würde hoch effizent Abstimmungen zu machen, wäre vieles was mehr Demokratie betrifft viel effektiver umsetzbar.
Ich denke die Argumente von @ZPE greifen auch in einem komplett freiem Markt (fals es so etwas geben kann).
Wer mehr Kapital hat kann sich einfacher noch mehr Kapital beschaffen und so weiter.
Der Staat ist ja da, unabhängig davon, was ich davon halte. Das Wort „legitim“ passt hier nicht. Ich habe in den Posts oben Ideen entwickelt, um das Problem des Bürokratismus anzugehen. Ohne Veränderungen geht das nunmal nicht.
Man hat immer irgendwas, was mehrere gerne hätten. Der Boom der durch einen freien Markt entsteht ist nicht zu unterschätzen. Unsere Eltern hätten das Wirtschaftswunder noch präsent… wir gehen im Kopf heute automatisch von dem aus, was wir kennen.
Ich kann Dir auch nicht sagen, wie lange es in einem Bitcoin System dauert, bis sich Geld gut genug verteilt… entweder wir werden es erleben, oder nicht. Egal ob mit oder ohne Zwang: Die Idee Du könntest einfach an einem Punkt allen wieder gleiche Start-Chancen verpassen… sozusagen ein Great-Reset (sic) wird nicht funktionieren.
So müssen wir zunächst zwei Punkte klären:
wie bekommen wir den durch den Sozialismus und Bürokratismus geschaffenen Hang eingehegt, nur zu unterstützen zu was wir gezwungen werden. Diese Haltung ist nämlich die Folge, nicht die Ursache.
schaffen wir es danach auch unsere Alten und Kranken zu pflegen, so dass niemand verehlendet, der sich nicht selbst helfen kann.
Den Rest regelt tatsächlich der Markt.
Meine Idee wäre, dass hier das Subsidaritäsprizip vieles löst. Wenn man in einem Ort 100 Leute unterstützen muss, dann gibt es dort auf kleinster Ebene, wo die Leute und deren Bedürfnisse bekannt sind, Beschüsse wie das finanziert wird. Ein reicher Geizhals der sich weigert beizutragen, versaut sich den Ruf und niemand will mehr was mit ihm zu tun haben.
Für den ersten Punkt habe ich leider noch keinen Ansatz… wir sind so sehr in der Knappheit verfangen, in die uns der Bürokratismus gebracht hat, dass ein Wirtschaftswunder für viele ganz schwer vorstellbar ist.
Was haben denn Kreditgeld und Hebelprodukte damit zu tun, dass man dann nicht mehr automatisch für schlechtere Geldverteilung sorgen kann? Kredite werden unter einem Bitcoin Standard sehr viel vorsichtiger angewendet werden. Das Risiko ist deutlich höher in eine Schuldenspirale zu geraten.
Ich bin eher froh, dass einige der derzeitigen Entscheider den ökonomischen Einfluss noch nicht verstehen. Sonst wäre der Gegenwind härter.
MMn. müsstest du dafür beweisen, dass der massive Ausstoß von Treibhausgasen keine Gewalt ist.
Da du das anzunehmen scheinst, muss dein System fehlerhaft sein.
Tut er nicht wegen fossiler Kredite.
Die Mächtigen können durch das Fördern von Öl viel mehr Macht bekommen als durch das Stellen der eigenen Fiatwährung. Das konsolidiert die Macht nur.
Nach dem Motto das afrikanische Kind kümmert sich ums andere afrikanische Kind und die Milliardärsfamilie kümmert sich um ihre Freunde?
Irgendwie ist der Sinn des Threads an dir vorbeigegangen oder?
Wenn wir wie Trump noch ein Wirtschaftswunder mit Öl haben wollen zahlen unsere Kinder mit ihrer Existenz. Hallo, warum hab ich den Thread denn gemacht vor Jahren und diskutiere wie ein dummes Stück vor mich hin?
Leider kommt kein Wirtschaftswunder, sondern das große Wundern der Wirtschaft auf uns zu, aber soalnge wir uns einreden lassen fossile Kredite wären keine Kredite auf Kosten der nächsten Generation sind wir alle Lügner, Verbrecher und kein Deut gewaltfrei.
Im Augenblick werden wir auf der Erde mehr als 6 Mrd. Menschen finden, bei denen das Klima in der Priorittätenliste ganz weit unten kommt. Wir können die nun alle umbringen, weil sie nicht unserer Meinung sind, uns mit deren Mehrheit abfinden, oder uns zum Hobby / Beruf machen die Situation zu verbessern. Ich hoffe mal Du unterstützt den Weg Nummer 3.
Selbst wenn wir das als Gewalt einsortieren nutzt es nichts. Wir sind rettungslos in der Unterzahl mit dieser Meinung und dennoch ist Weg 1 keine gute Idee.
Hey, Du kannst jetzt aber nicht genau den Teil meiner Antwort unterschlagen, der sich genau damit befasst! Gesellschaften haben immer auf Reputation basiert, viel mehr als auf Geld. Das Bewertungssystem ist durch Sozialismus nur aus den Fugen geraten. Wenn der Miliardär in der Peergroup geschnitten wird, hat der auch keinen Spaß. Im derzeitigen System geht es ihm am Arsch vorbei, weil niemand sicher weiß, dass er weniger beiträgt als andere. Wenn öffentlich entschieden wird, sieht Geiz ganz anders aus…
Das Zitat ist von Mao Zedong.
Er war natürlich ein schlimmer Diktator, aber das Macht das Zitat nicht falsch.
Was ich damit sagen will ist: Wenn die Gewehrläufe nicht demokratisch kontrolliert werden, liegt die Macht bei jemanden anderem.
Der gute alte Taschenspielertrick, behaupten jede Steuer ist Gewalt und dann dazu wechseln, wenn jemand dafür argumentiert will man alle umbringen.
Du verstehst aber schon das du sagst „selbst wenn wir 90% der Kinder verrecken lassen, solange es keinen interessiert hast du dich halt damit abzufinden“
Kennst du den der sich umgebracht hat, weil er rausgefunden hat, dass die Oberärzte die Schwangeren mit ihren dreckigen Händen töten und die sich dann gegen ihn gewandt haben, da er ihnen nicht auch noch ein gutes Cover für ihren Ruf dazu lieferte?
Oberärzte die massenhaft Kinder und Frauen mit ihrem fehlenden Medizinwissen angesteckt haben. Das wird dann lieber geleugnet und der Botschafter erschossen.
Was außer all dem was ich hier im Forum tue und wie ich mein ganzes Leben danach ausrichte kann ich noch tun?
Sorry, aber wenn diese Gewalt ausgeübt wird, dann kannst du doch nicht sagen ich könnte noch viel mehr Hobby machen als das wie oft ich die Thematik erwähne und versuche aufzuklären.
Wie geht denn bitte noch mehr Hobby und dabei versuche ich lediglich zu erklären, wie überhaupt das Opfer verletzt wurde, vor dem Idiocracy Gerichtshof, bei dem alle reingröhlen, wenn was lustig klingt und sonst nicht zuhören.
Wie soll ich also deine Aussagen zu Gewalt ernstnehmen, wenn so eine gigantische Gewalttat an den nächsten Generationen gleichzeitig so ein „du Problem“ bleibt?
Tatsächlich ist Klimaleugnung nur in sehr spezielllen Kreisen bevorzugt.
Der Durchschnitt der Bevölkerung leugnet nicht die Erderwärmung. #Checkyourpeergroup
Echt? Wir priorisieren also Geld wegen dem Sozialismus und nicht dem Kapitalismus? Interessant.
Evtl. wegen Inflation, aber das ist ja nicht „Sozialismus“.
Der Cantillion Effekt wird hier mMn. mit Machtzentralisierung verwechselt, das hatte ich ja schonmal oben angesprochen, dass die Definition sich unterscheidet und Machtzentalisierung den Cantillion Effekt wie auch andere erzeugt.
Mehr Informationen helfen auf jeden Fall, da simme ich zu.
Aber wie führt die Abschaffung des „Sozialismus“ zu mehr Informationen über Marktteilnehmer?
Fair, wenn wir uns ab und zu eingestehen würden, dass wir in einem Dilemma sind, statt diese Rhetorik weiter zu tragen es gäbe kein Dilemma würde ich mich überhaupt nicht so gegen den Strom hier gestellt haben in den letzten Jahren.
Erklär doch mal im Detail die Mechanismen wie genau sich Kapital in einem Bitcoin Markt verteilen soll. Der Zinseszinseffekt funktioniert in einem Bitcoin System weiterhin, also wieso sollten die Reichen plötzlich ärmer werden und ihren Besitz abstossen müssen?
Das würde nichts bringen, weil das Ergebnis wieder das selbe ist nach einer gewissen Zeit.
Nein wird er eben nicht. Weil wie schon beschrieben in meinem vorherigen Post wird ein freier Markt das Kapital immer konzentrieren und es gibt keinen Mechanismus der das wieder verteilt. Und mit der Konzentration zerstört sich der Markt selber weil die Ungleichheit dazu führt das einige wenige alles besitzen, die andern alles mieten müssen (kaufen auf Kredit ist das selbe) oder überhaupt keinen Zugriff mehr auf nötige Ressourcen haben.
Das hat auch alles überhaupt nichts damit zu tun ob es eine Staat gibt und wie gross die Bürokratie ist. Das sind alles reine Marktmechanismen.
Es gibt überhaupt keinen Grund irgendwie anzunehmen das Fiat einfach verschwindet nur weil Bitcoin existiert. Fiat basieren auf Schulden und es ist völlig egal ob das Basisgeld knapp ist, es können beliebig Finanzprodukte darauf gebaut werden die das beliebig ausweiten.
Sowas kann überhaupt nicht verhindert werden. Die Katze war aus dem Sack als Fiat erfunden wurde und die kriegst du da nicht wieder rein. Es ist komplett illusorisch zu denken das alle Finanzinstitute plötzlich aufhören werden Derivate auf Dingen wie Bitcoin zu bauen.
Die grosse Menge der Transaktionen kann und wird nicht auf Bitcoin gesettled, dafür hat es überhaupt nicht die Bandbreite und 99,9% aller Bitcoin Transaktionen passieren schon heute ausserhalb der Blockchain.
Wie genau soll das also irgendwas an der Situation ändern?
Die Machtzentralisierung hängt wie ich mit diesem Thread auch zeigen will tatsächlich von fossilen Krediten ab.
Denn Fiatwährungen erstellen physikalisch keine Energie, die Energie kommt aus fossilen energetischen Krediten des Öls.
Wir müssen uns also fragen woher die Energie für fast alle Prozesse die ein exponentielles Wachstum der Wirtschaft ermöglichen kommt.
Wenn wir uns diese Frage beantwortet haben, dann erkennen wir wie viel Bedeutung in dem Wort „Petrodollar“ steckt.
Klimaleugnung ist nun der Versuch, die demokratische Ordnung zu zerschlagen und durch eine Kombination von Unterdrückungsmechanismen wie in China und endloser Energie für Krieg auf Kosten des Volkes die Macht im Informationszeitalter bei den Wenigen zu behalten.
Was Klimaleugnung alles für kranke Beweggründe in den Hinterzimmern, welche das die letzten Jahrzehnte so planen, offenbart ist heftig.
Wir sehen gerade das Versagen der Demokratie sich von den Machtverteilungsmechanismen der fossilen Kredite zu befreien.
Die Förderer des Öls und die nächsten zu diesen werden das Ende von Fiat so lange es geht hinauszögern. Die demokratisch geregelten „Staaten“ sollen zu gunsten von „Privatstädten“ weniger Konzerne eingestampft werden, da diese in der Lage sind an Gerichten vorbei über Menschenrechte hinweg Arbeitslager für Millionen an Migranten zu bauen oder den Wohlhabendsten jeden Wunsch fernab der Menschenrechte und Gerichtbarkeit zu ermöglichen.
Wenn ich an den Verfall allem was mit dem Zeug in Kontakt kommt denke muss es doch offensichtlich sein in der Geopolitik wie korrumpierend fossile Kredite sind.
Russland, Venezuela, mittlerer Osten sind alles Staaten welche beweisen, dass Öl Demokratie nicht sonderlich leiden kann.
Ob die Bitcoiner irgendwann die Bedeutung von fossilen Krediten und deren „Cantillion“ Effekten verstehen aka. „Petrodollar“ oder ob das eher so Nerdwissen aus den frühern Zeiten von Bitcoin bleibt ist fraglich.
Aber ich erkenne, dass wir damit dem Ursprung der wahren Machtzentralisierung näher gekommen sind, denn Fiat braucht Energie welche Öl liefert. → Cantillion Effekt ist 90% aus der Energie des Öls getrieben. Siehe Hitlers Vorstoß nach RUS für Öl, wenn die Energie ausgeht fällt das System zusammen.
Ich glaube du vermischt da zwei Dinge die nichts miteinander zu tun haben. Der Cantilioneffekt und Fiat wird es auch noch in einer Welt geben wo es nur Windräder und Solarzellen gibt.
Jedenfalls sehe ich da keinen Zusammenhang
Klar ist das Handeln des Westlichen Imperiale Kerns vor allem davon getrieben sich so viel fossile Energie wie möglich unter den Nagel zu reissen, weil diese Energie der Motor der Wirtschaft ist.
Aber wir sind inzwischen an einem Punkt wo die Erneuerbaren aufgeschlossen haben was Kosten angehen, und im Vergleich zu den Fossilen wo es immer wie teurer werden wird die zu fördern (low hanging fruits sind schon gepflückt) ist bei den Erneuerbaren noch enormes Potential noch günstiger und effizienter zu werden.
Die Frage ist, wie sehr wird die Umstellung auf Energiequellen die überall vorhanden sind die Kriegstreiberei einschränken.
Hier in der Schweiz haben wir uns mit einem recht grossen Volksmehr dazu entschieden Energietechnisch komplett unabhängig zu werden. Wir haben weder Bodenschätze noch fossile Energie, aber die Alpen sind gute Batterien. Ich bin froh wenn wir dann komplett unabhängig sind vom Imperium.
Ganz einfach: Je länger die Zeitspanne desto schwerer wird es Menschen zu verarschen.
Die Exponentialfunktion von Solar und Wind (ohne fossile Primärenergie) ist viel viel flacher als eine mit fossilen Energien.
Denn Solar und Wind brauchen einige Jahre, bis die Energie welche verbraucht wurde wieder drinnen ist.
Bei einer Ölförderung ist die Amortisationszeit eine ganz andere Welt.
→ Viel krassere Exponentialfunktionen von Fiat möglich
Jetzt überlege dir mal, wenn die Energie so viel langsamer und schwerer zu gestehen ist und du willst damit jetzt Panzer und Waffen bauen…
Das würde so lange dauern, dass du die Bevölkerung nicht kampflustig halten könntest in so einem informierten Zeitalter über Jahrzehnte…
Kannst du diesen Unterschied an Exponentialität der Energiegewinnung nachvollziehen?
Wie extrem spielt sich das in deinem Kopf ab, wenn du zwei Wirtschaften wie in einem Strategiespiel durchspielst, dabei die Eine mit fossilen Energien direkt extrem schnell an Unmengen Energie kommt und die andere muss Jahre lang Energie sammeln und Stück für Stück nutzen…
Das sind so immense Unterschiede, dass sich natürlich alles viel mehr um die Energiequelle sammelt, als um die Geldquelle.
Womit ist fast jede Fiatwährung gedeckt? Eine Armee.
Was braucht diese? Haufenweise fossile Energie.
Was passiert mit welchen die das ander machen wollen wie Bhutan oder Tibet?
Werden von fossilen Armeen überrannt.
Das alles ist nur mal ein kleiner Anreiz die Gedanken spielen zu lassen, was Trump und Putin sich in der Geostrategie so denken.
Wenn wir nicht erkennen, dass der Cantillioneffekt der fossilen Kredite genauso groß ist oder sogar größer als der von Zentralbanken werden wir den nächsten Unterdrückern direkt in die Arme rennen.
Deswegen ist der Osten so stark, obwohl er seit Jahrzehnten sich am Petrodollar die Zähne ausbeißt. Fossile Kredite aus nur einem Land erstellten dort so viele Waffen und Atombomben wie es ein weltweiter Finanzcantillioneffekt vermochte.
Also das ist jetzt ein Taschenspielertrick Deinerseits.
Ich sage bzgl. Klimathema, dass eine überwältigende Mehrheit nicht Deiner Meinung ist, und dass Du sie schlecht umbringen kannst… und Du kommst auf Steuern.
Und ich sage nicht, dass Du Dich mit irgendwas abzufinden hast. Ich sage nur, dass ich es für möglich halte, dass das was Du im Augenblick tust evtl. schon das Beste ist, was geht.
Ja, kenne ich. Die Geschichte der Medizin ist mächtig gruselig.
Nein, ich habe ja deswegen auch das Gegenteil behauptet. Was Du nicht hören willst, ist eben was ich oben schon schrieb: Möglicherweise ist das das Beste was geht.
Wie für jedes Unternehmen gibt es keine Garantie auf Erfolg. Auch wenn man noch so viel Energie und was auch immer hinein steckt.
Es geht weniger um die „Leugnung“, sondern eher darum was zu tun ist.
Ändere die Frage mal in: „Wer ist bereit eine Klimakirchensteuer von 9% der ESt. zu zahlen“. Und schon bleiben neben ein paar Hardcore-Grünen nicht viel übrig.
Es gibt ein paar Leute, die naturwissenschaftlich nachvollziehen können, Studien und Reports lesen können. Und dann gibt es einen Haufen Leute, die davon keine Ahnung haben.
Und die, die keine Ahnung haben entscheiden nach Peergroup was sie GLAUBEN.
Und da selbst ein Al Gore Übertreibung nicht lassen kann, sind eben viele nun davon überzeugt, dass es tatsächlich eine MEINUNG, eine Klimareligion ist.
Gegner nutzen das natürlich aus, und hauen noch einen drauf…
Das Problem ist das selbe wie mit dem Vesuv und Neapel. Wenn man andauernd zu laut schreit, evakuieren weniger… nicht mehr.
Es werden so oder so viele Menschen sterben. Sei es durch das Klima, sei es durch Bürgerkrieg mit denen, die das alles für Klimareligion halten. So weit kann man es nämlich durchaus treiben, wenn wir zu weit von der Demokratie weg kommen.
Auch, wenn sich jeder krumm legen kann, wie er will ohne im Leben jemals auf einen grünen Zweig zu kommen, wird die Unzufriedenheit groß genug.
Wie dem auch sei: Die Ampelregierung war jedenfalls extrem schädlich.
Das beste was wir meiner Meinung nach tun können, ist nüchtern bei den Fakten bleiben, wie Rosling es tut / tat.
Wir priorisieren Geld, weil man damit Reputation erlangen kann. Früher konnte ein reicher Unternehmer Reputation erlangen, indem er gut für die Mitarbeiter sorgte.
Im Sozialismus entfällt dieser Belohnungsmechnismus und wird durch Zwang ohne Belohnung ersetzt. So funktionieren Menschen nicht.
Er IST mMn ein großer Teil der Machtzentalisierung.
In Verbindung mit einer Subsidarität. Entscheidungen auf kleinst möglicher Ebene verbessern Transparenz erheblich. Es wird nicht in Berlin oder gar Brüssel entschieden.
Diese Krankheit haben uns High-Level-Beamte eingebrockt, die den Dauen auf allem haben wollen (aber nie Verantwortung übernehmen). Das macht die ganze Struktur anfällig für Angriffe. Angreifer nur nach Brüssel, statt in 1000 kleine Orte…
Ohne die Blocksize deutlich anzuheben oder Smart Contracts zu implemtieren kann man Bitcoin nicht wirklich gut skalieren.
Selbst mit Lightning hat man das Skalierungsproblem noch nicht gelöst weil Lightning immer auf Layer 1 gesetled werden muss und gerade das empfangen über Lightning self custodial problematisch werden kann, denn dafür muss man sich entweder Liquidität vorbuchen lassen (was teuer werden kann) oder erst mal viel ausgeben um dadurch Empfangs Liquidität zu erhalten.
Darum glaube ich auch nicht an Bitcoin Maximalismus, sondern eher daran dass sich wenn dann, eher Blockchains wie Ethereum durchsetzen die durch Smart Contract Layer 2 deutlich besser skalieren ohne die Blocksize zu stark anzuheben.