Der Inbegriff warum ich Mises nicht leiden kann (Libertarismus)

Ich habe gerade einen Artikel gelesen, der mit „Der Vordenker des neuen Rechtspopulismus“ überschrieben war.

https://archive.ph/IxFqu

Darin wird Rothbard rassistisches Gedankengut unterstellt. Wer weiß mehr hierzu?

Natürlich wurde auch gleich auf Milei und Bukele verallgemeinert. Ich betrachte die Österreichische Schule ja auch mit Vorsicht, doch das geht mir zu weit. Freimarktwirtschaft und Antisemitismus sind für mich nicht dasselbe. Welche Gedanken kommen Euch so beim Lesen des Artikels? Habe ich rechtes Gedankengut bei den Vertretern der ÖS übersehen?

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Im business insider hatte ich dazu auch mal einen Artikel/Meinung gelesen.

Danke. Ja, der Artikel stößt in dasselbe Horn. Kant, Lincoln und Luther sollen ja auch Rassisten gewesen sein und haben die Welt trotzdem positiv geprägt. Ich hoffe, der Rassismus lag an der Zeit.

Meine Frage ist jedoch, ob von Milei oder Bukele auch rassistissche Äußerungen bekannt sind?

Denke weniger, Milei kommt nur mit dem, dass Migranten arbeitswillig sein sollten.

Naja, zu rechtspopulismus zählt es auch, die Bevölkerung mehr unter wirtachaftlichen Druck zu setzen und gleichzeitig die innere Sicherheit im Fall von Widerstand zu stärken.
Aber auch Demonstrationsrecht einschränken.

Ob es wirklich Gender- und Diversitätsministerien braucht ist fraglich, hier finde ich persönlich den Rückbau sinnvoll.

Die Technik von Rothbard ausgerechnet den Klimawandel zu nehmen, um gegen die Eliten vorzugehen, finde ich echt amüsant und zeigt mit was für einem Nullchecker wir es zu tun haben bzw. für welche Nullchecker er die Leute hält zu denen er spricht.

Der größte Witz ist nur, dassihn die Eliten gewähren lassen, da er für deren Vorteil lügt…

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Woher kommt diese Definition? Habe ich nie so gelernt.

Das ist aus dem Wort zusammengesetzt.

Es ist im politisch rechten Spektrum mehr wirtschaftlichen Druck auf die Ärmsten auszuüben.

Dafür muss man ja nur jedem Politiker des rechten Spektrums zuhören und vergleichen damit was Die Linken sagen und fordern.

Das wird natürlich mit guten Argumenten wie der zukünftigen Wirtschaftskraft gedeckt, aber so ist das politische Spektrum eben. Hab ich nich so gemacht.

Das Andere ist populistisch.
Wenn Diskussionthemen am Populus, also aufs Volk ausgerichtet sind, nur um dieses oberflächlich zufrieden zu stellen.

Wir können ja mal am linken Spektrum Populismus erklären:
Gendersternchen sind Populismus, denn diese sind rein auf die oberflächliche Zufriedenheit der Bürger ausgerichtet und lassen sich gut verkaufen.

Das Klima ist im Gegensatz dazu fundamendal, die Bürger wollen es eigentlich weniger hören, da es sich nicht verkaufen lässt obwohl es wesentlich mehr Auswirkung auf unser Leben hat.

Naja, für mich ist das die konservative Ecke. Ich unterscheide lieber zwischen konservativ und dem Rechts daneben. Ohne diese Unterscheidung vergeben wir uns auch noch den letzten Rest an Spielraum für akzeptable Meinungsverschiedenheiten.

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Das die politisch Rechte verrufen ist, kommt ja nicht von mir.

Wenn „konservative“ genau das nicht tun wollen, weil sie von rechten beeinflusst wurden ist das weniger mein Problem. Den Thread und meine Aufklärungsarbeit habe ich nicht für mich gemacht.

Das kann gern deine Meinung sein. Würde jedoch die aus meiner Interpunktion heraus entstehende und gewollte Bedeutung ändern.
Daher wir immer: Danke für eine Meinung nicht zur Sache. Und noch viel mehr Danke - mal wieder - für eine einseitige Bemerkung zum Kommunikationsstil von Diskursteilnehmern. Macht immer besonders Glaubwürdig bzw. beachtenswert. Nicht!

Eh, bitte was?

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Er bringt es sehr gut auf den Punkt:

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Ein Rundumschlag sehr Populistisch nicht Proffesionell Lückenhaft.
Zivilisationen wie unsere brauchen um sich weiter zu Entwickeln Die Verunmöglichung von Lobbyisten die Unbestechlichkeit von Politik, das ist aber heute nicht Gewährleistet und deswegen müüsen wir wie bei Bitcoin auch den Faktor Mensch inder Politik Dezentralisieren. Alles andere wäre nur immer weiter so wie bisher mit Korruption.
Es gibt das programm im Netz das Umsetzbar ist wie das Bitcoin Netzwerk. Es ist zu finden economy4mankind.org von einem It Fachmann erfunden sein Name. ist Jörg Gastmann!
Die Gemeinsamkeiten dieses Wirtschaftsmodells geht mit Bitcoin dacor und hat im gegensatz zur reinen österreichischen Schule auch eine Absicherung nach unten und nach Oben Anreiz für Qualitätswachstum statt Grenzenloses Wucherndes Quatschwachstum!

Eine schöne Übersicht über die aktuelle Entwicklung:

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Naja. Ich habe in einem Bergwerk gearbeitet und von den Vorarbeitern so manch Geschichten gehört. Lustig, was die derzeitige Generation als „sklaverei“ empfindet während sie genüsslich einen Chai Latte im Home Office schlürfen.

Die ganze Generation ist meiner Meinung nach weichgespült und das von vorne bis hinten.

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Klopf ruhig weiter Steine :stuck_out_tongue_winking_eye:

Wenn es Undankbarkeit ist und überzogene Erwartungen dann stimme ich dir zu. Aber grundsätztlich wachsen Ansprüche mit der Zeit. Wenn wir die Steinzeit oder das dunkle Mittelalter als Maßstab für Sklaverei und Misstände nehmen, dann wäre kein Fortschritt möglich und wir müssten so tun als würden wir heute in einem Paradies leben wo es keine Probleme gibt. Es gibt immer etwas zu verbessern. In 100 Jahren geht es der Gesellschaft möglicherweise viel besser als heute und sehr wahrscheinlich wird sie nicht frei sein von Misständen und Vorwurf der Sklaverei.

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Ne ne. Ich klopfe nix und werde zukünftig dank Ingenieursstudium weiterhin nix klopfen, aber danke :)

Und trotzdem gehörst du zu den harten Respekt :+1::joy::rofl::stuck_out_tongue_winking_eye:
Edit.: Warte mal ab bis du Berufserfahrung hast.
Kenne Ingenieure die täglich mehr als 12 Stunden arbeiten und trotzdem ihr Haus selbst ausbauen müssen. Ja das ist jammern auf hohem Niveau aber warts nur ab…

Was heißt weichgespült?

Vielleicht ist man sich seiner Arbeitskraft bewusst und vor dem Hintergrund des vorherrschenden Wohlstandes überlegt man sich ggfs. dreimal, ob man seine Arbeitskraft einem (im wahrsten Sinne des Wortes) Kapitalisten vermacht?

Achtung, plakativ.
Vielleicht darf man auch einmal durch die Brille des Arbeitnehmenden schauen, der sich fragt, warum ein Theo Albrecht Jr. 14 Milliarden Euro besitzt, nur, weil der Vater „Aldi Nord“ gegründet hat. Da würde ich mir auch überegen, ob ich meine Arbeitskraft gegen Mindestlohn verkaufe. Und nicht, weil ich verweichlicht bin, sondern einfach, weil ich nicht einsehe, dass ein Handelskette 310,8 Millionen Euro Gewinn im Jahr macht. Denn offensichtlich hätte ein (größerer) Teil davon auch wieder an die Arbeitskräfte fließen können.

Die Argumentation der „weichgespülten“ Generation ist mir jedenfalls zu eindimensional.

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Neulich habe ich noch jemanden reden hören der etwas ähnliches anprangerte und meinte es müsse Höchstgrenzen für Privatvermögen geben, weil es absurd sei das Einzelpersonen Millionen oder Milliarden besitzen. Das sei nicht fair. Offensichtlich trivialisiert die Person die Schwierigkeit ein Unternehmen zu gründen und damit reich zu werden und ist der Ansicht das solche Leute nicht mehr verdienen sollten als Arbeitnehmer. Das geht für mich wieder in Richtung Kommunismus.

Was die Erben angeht, das Kind reicher Eltern hat dieses Reichtum vielleicht nicht verdient, aber sein Reichtum ist das Resultat von der Leistung seiner Eltern und die dann eben ihr Recht ausüben einen reichen Erben in die Welt zu setzen. Die prinzipielle Möglichkeit Vermögen zu vererben ist ja auch kein Exklusivrecht von reichen. Prinzipeill kann jeder seinen Kindern bessere Ausgangsbedingungen schaffen.

Was fair ist und ob Gehälter fair sind soll der Markt entscheiden. Insofern ist es völlig legitim wenn Leute in Frage stellen ob ihr Gehalt genug ist. Allerdings sollte da der Staat sich nicht mit irgendeinem Gesetz einmischen. Irgendwo werden sich die Gehalts Angebote der Unternehmen mit dem Angebot an Arbeitskraft der Arbeitnehmer treffen und das ist dann eben der vorläufige Konsens des Marktes was als faire Entlohnung der Arbeitskraft gilt.

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