Bitcon Core developer James O’Beirne scheint das Problem im Mempool genauso zu sehen und zum gleichen Schluss wie ich zu kommen:
Bitcoin has not meaningfully scaled. If it stops here, it will go the way of gold: self-custodial use being totally out of reach for all but the richest, locked away in KYC’d warehouses. Impotent.
Ich bin da voller Zuversicht. Vielleicht lernen es manche erst nach Enteignungen, aber ich gehe von einer großen Skalierung aus, die innerhalb der nächsten 10 Jahre stattfinden wird…. vielleicht sogar sehr viel früher als wir denken..
Der Preis ist in kurzer Zeit über die 100k gestiegen. Fast gleichzeitig ist neben der Einführung der ETF’s, Jan. 2024, Strategy, neue Treasury Companys, und unbekannte Vermögende, die vermehrt Bitcoin aufkaufen. Ergo es sind es ein paar “Wenige” die sehr viele Bitcoin kaufen. So gesehen sind es einzelne Bitcoin Grosseinkäufe - nicht viele Retailer die sehr viel kaufen. Das würde es mir erklären, weshalb der Mempool bzw. die Blöcke nicht gefüllt sind.
Irgendwie ist es logisch, denn der Bitcoin Preis wird für den Retailer zum Problem. Das Narrativ “Wir sind noch sehr früh!” ist etwas beschönigt. Wir sind es nicht, aktuell gesehen. Jeder Neueinsteiger sagen wir im 2025 der vor der Investition in Bitcoin steht, muss/musste mit über 100’000 rechnen, nicht mit 3000. Nicht das ER/SiE grad 1 BTC auf’s mal kaufen soll, (wäre schlau, wenn man den Cash flüssig hat) aber es gibt einfach weniger SAT’s als es noch vor wenigen Monaten war. Beispiel alleine der US Regierungswechsel hat fast 50k gebracht.
Wie die Zukunft aussieht weiss ich natürlich nicht, und ob meine Annahmen stimmen - ich nehme es an, kann es nicht belegen. Jedoch jeder Retailer der BTC einkauft, selber verwahrt, bleibt ein Fels in der Brandung der Grossinvestoren.
Ich gebe dem Szenar, dass dieser Bullenmarkt in den nächsten Wochen endet aktuell 75% Wahrscheinlichkeit.
Der Rest ist dass er noch in 2026 rein läuft.
Nach meiner Analyse hat die Marktpsychologie Macro- und Micro-Bewegungen abgeschlossen. Das ist noch kein Top-Signal, aber erfordert ständige Wachsamkeit auf einen Beginn des Bärenmarktes.
Aktuell schätze ich den Rücksetzer auf Ziel 75k oder 50k (wächst, falls wir in diesen Wochen noch deutlich höher laufen).
Ich denke nicht, dass es in diesem Bullenmarkt nochmal zu einem Retail-Hype kommt. Grassroots scheint vorbei. Die Leute die damals für die Kursgewinne gekommen sind können sich diese Kursgewinne durch Investments in ETFs holen die auf Blockchain-Aktien setzen. Dieses Geld landet aber nicht zwangsläufig in Bitcoin. Außerdem ist die Market-Cap von Bitcoin schon heftig. Das ist kein Small-Cap mehr (der starke Gewinnsprünge verzeichnet).
Mal zur IST-Situation:
Ich hab mir eine Analyse gebaut die auf einigen Datenpunkten aufbaut - weil mich die Frage auch interessiert hat. Ich teile hier mal einen Ausschnitt des aktuellen Ergebnisses
ETF Flow Deterioration - Three consecutive days of significant outflows approaching the $500M weekly warning threshold
Cycle Timing - At 490 days post-halving, approaching the critical 520-550 day historical peak window
Technical Confluence - Multiple resistance levels clustering around $120K-$125K range
Action Recommendations
Position Management
Current Recommendation:HOLD - Continue full Bitcoin position
No Tier 1 exit triggers activated
Cycle timing suggests 30-60 days remain before peak window
Healthy correction from recent highs creating better risk/reward
Near-Term Strategy
Monitor ETF flows weekly for sustained outflow confirmation
Track Pi Cycle convergence for early warning signals
Prepare options hedging when Yellow Alert triggers activate
Maintain 15-20% cash position for potential redeployment opportunities
Next Week Focus Areas
Bitcoin ETF flow stabilization - Watch for reversal of outflow trend
Pi Cycle gap monitoring - Calculate convergence timeline if gap narrows
Fear & Greed progression - Monitor for sustained >85 readings
Weiss solche Limit Order im Hintergrund sind automatisch, meine Gedanken wären immer bei der eingestellten Position und das auf Monate. Würde vor Schreck nachts aufwachen und nachschauen usw.
Bitcoin kann der Staat zwar nicht enteignen, aber weiß genau wieviel man KYC gekauft hat. Das kann er besteuern, weil der Boots Unfall eh unplausibel ist.
Daher müssen nicht so reiche Menschen mehrere Töpfe füllen. Edelmetalle, ETFs, Bitcoin und häufig auch Immobilien. Über die Gewichtung müsste man dann diskutieren. Hauptsache das Geld ist aus der Fiat Inflation raus.
Meine Strategie ist nie mehr als 10% meines Stacks verkaufen. (Für was oder weshalb auch immer) Dabei sind diese eh auf einer Bank parkiert, da erhalte ich nur den BTC Wert, (problemlos und sofort) habe aber keine direkte Kontrolle auf diese BTC. Die restlichen 90% werden auf HW gehalten, stehen nicht dem Verkauf zur Verfügung. Eine Steuer auf diesen Stack wird es nicht geben. Wenn man P2P anwendet ist es auch schwer. Steht aber eh nicht zur Debatte.
Charttechnisch sieht es nach Korrektur Richtung 98 000 Dollar aus. Auf Wochenbasis. Das heißt, es kann zwischendrin auch immer paar Tage nach oben gehen wieder. Bei 98 000 ist der erste Boden auf Wochenbasis.
Wenn er da im Nachsatz durchgeht, haben wir wahrscheinlich eine ausgewachsene Korrektur die noch tiefer geht.
(Aber natürlich kann jederzeit auch was völlig anderes passieren. Z.B. wenn das orangene Trumpeltier irgendeinen Furz auf Twitter lässt, Influencer das entsprechend vermarkten und plötzlich Millionen Retailer Bitcoin kaufen.)
Das stimmt so nicht. Ich gebe permanent Satoshi aus. Hotel, Urlaub, Restaurant, Spenden. Niemand kann meine (wohlgemerkt steuerfreien) Satoshi Ausgaben von Satoshi Rücklagen in eigenen Wallets entwirren. Auch ich selbst nicht. Ich benutze Satoshis als Bargeld, und da würde mich auch niemand fragen, wo ich den Geldschein Nr xyz hin gegeben habe.
Dein Verhalten bestimmt also über Deine Privatsphäre.
Nicht alle Eier in ein Körbchen hat sich in der Vergangenheit bewährt. Da stimme ich zu.
Durch Diversifikation ist noch niemand reich geworden. Ich mag den Spruch. Am Ende sind alle echt reichen durch eine assetklasse, oft auch nur durch einen großen move reich geworden.
Ich sage gerne “ich bin all in bitcoin”. Was am anderen Ende nicht richtig ist. Ich bin zwar in nichts anderes mehr “ investiert” aber es gibt ja trotzdem Dinge, dir mir gehören und die andere kaufen würden. Ein Haus zb..
Ich kaufe aber nichts anderes mehr und habe auch alles andere verkauft, Aktien, Gold usw.
Finanziell reich sein interessiert mich nicht mehr besonders, das wird nur ein Nebeneffekt, den bitcoin bringt. Alles was bitcoin mir sonst gebracht hat (unbeabsichtigt Weise) ist viel wichtiger.
Ich denke die Diversifikation, die hier im Thread gemeint war bezieht sich mehr auf “etwas" haben in speziellen Fällen”. Mir ist vollkommen klar, dass Bitcoin besser zu Wohlstand führt, als Gold. Aber wer möchte schon gerne nackt da stehen, wenn ein großer Blackout käme…. und die Nahrungsaufnahme um ein Jahr in die Zukunft verschieben…
Wie oben beschrieben: Es gibt juristische Konstrukte, die besonderen Auflagen unterliegen, wo Aktien, ETF’s etc Sinn ergeben. Es gibt Situationen, die man sich privat vorstellen kann, wo die Silbermünze ein prima Geld wird.
Es geht eben nicht immer ausschließlich um Gewinnmaximierung.
Jep, wer “Diversifikation” als Strategie empfiehlt, der ist letztendlich von keinem Asset überzeugt und findet eigentlich alles Scheiße um groß darin zu investieren. Drum wird das Kapital dann auf möglichst viel Scheiße verteilt in der Hoffnung damit sein Geld nicht zu verlieren und mit etwas Glück irgendwo ein Bisschen zu performen.
Sehr harte Worte, aber leider muss ich dir recht geben.
Ich bin nicht mutig genug alles auf ein Pferd zu setzen und hoffe in Summe ganz gut dar zu stehen.
Am Ende geht es auch um Verantwortung für die nächste Generation. Ich verwaltet aktuell u.a.Objekte die mein Vater und Großvater gebaut haben. Und das möchte ich natürlich im Idealfall in die nächste Generation bringen. So versucht man das ganze etwas zu streuen um vermeintliche Sicherheit zu haben.