Und aktuell glauben alle dass Bitcoin die Zukunft ist, man Bitcoins Performance nicht schlagen kann und wenn man verkauft nur verliert.
Wenn man den Chart der (weil in meinem Portfolio) ‚vaneck Junior Gold miners‘ neben den Chart von bitcoin legt - oder die in Gold (und nur das ist legitim) gemessene Kaufkraft von Bitcoin seit 2021, dann sprechen diese Zahlen eine relativ objektive Sprache.
Und auf cbdcs wird es nach dem Genius-Act nicht hinauslaufen. Dafür sind stablecoins für das Euro-Dollar System einfach zu interessant. Prüfbar ‚gedecktes‘ Fiat, Geldmarktfonds mit denen man bezahlen kann. Für die USA mit der Möglichkeit, Staatsanleihen da rein zu ‚drucken‘. Europa ist ein Vasalle der USA und kann sich da genauso wenig dagegenstellen wie gegen die Zölle.
Ich würde lügen wenn ich behaupten würde es wäre bei mir früher anders gewesen wäre. Über die Jahre mit wachsendem “Vermögen” ändert sich das aber.
Schade finde ich, das es unheimlich schwer ist jungen Leuten das beizubringen was wir schon wissen um diesen Leuten einen Vorsprung von Jahrzehnten zu verschaffen. Aber nein, da wird alles unmittelbar verkonsumiert.
musste erst üall und das dann auch noch beschwerdefrei haben
sollte ja, können mhr als du dir vorstellen magst.
Dazu siehe aber Satz zuvor.
richtig
Hast du dir aber auch erzählen lassen, dass die Semmel, die Kartoffel, die Rübe plötzlich ein Kilo Gold, ein sechsstöckiges Haus in der Innenstadt kostete?
und voll durch die DM, teilweise 1:1 ersetzt wurde, die Menschen danach fast gierten?
Ich nicht. Du schon, darum solltest dich auch besser schlau machen.
mag sein, kann morgen, kann in 50 Jahren sein. Wie lange krebsen Dollar und Pfund vor sich hin?
Ob es btc sein wird, wird die Zukunft zeigen, ist heute aber einfach nur Wunschvorstellung einer Reihe von Leuten.
Auch für den Rest, sind Zukunfts- und Wunschvorstellungen. Unterschatze nicht Beharrungskrafte.
Wenn du nach billiger und günstiger fragst, dürften die Opportunitätskosten von Gold seit Jahrhunderten Gold wertlos bzw nur für Schmuck und industrielle Zwecke von Nutzen machen.
Aufbewahrung und Sicherung der Goldhaltung belasteten nicht erst die akten Rittersleut, das Problem bestand schon seit urdenklichen Zeiten und wurde trotz besseren Wissens beibehalten.
Oder du bist einfach realitätsfern und in deiner Denkweise sowie deinem Handeln stark eingeschränkt.
In einer Zeit, in der man problemlos Kredite auf Bitcoin aufnehmen kann, besteht keinerlei Notwendigkeit mehr, BTC gegen Fiatgeld zu verkaufen. Ein Verkauf bedeutet: weg. Beim Beleihen hingegen bleibt das Eigentum erhalten… das einzige Risiko ist eine mögliche Liquidierung. Und selbst die kann, je nach Timing, zur Chance werden, Fiat quasi zum Nulltarif zu erhalten.
Aus meiner Sicht ist es schlichtweg irrational, Bitcoin zu veräußern. Aus spieltheoretischer Perspektive sollte man nicht versuchen, in der Nähe des Allzeithochs Bitcoin zu verkaufen, sondern vielmehr in der Nähe des zyklischen Tiefpunkts BTC beleihen…
Hier spielt uns unser Gehirn Streiche. Wenn Du 15 bist, und sollst Konsum um 15 Jahre verschieben, dann entspricht das einem 50-jährigen, der Konsum auf nach-seinem-Tod verschieben muss.
Das ist nur natürlich, dass man diesem intuitiven Wissen nicht leicht rational beikommen kann.
Sorry, auch da ist das Risiko nicht völlig aus der Welt. Wenn Du Dich verschätzt, was ein Tiefpunkt sein kann, bist Du im Eimer, so oder so.
Angenommen wir sehen einen Wirtschaftscrash wie 1929. Und bei -40% setzt eine Gegenbewegung ein und Du beleihst Deine Bitcoin bei -35% vom Top….. dann crasht es weiter auf -85% wie 1929.
Du hast in der wirtschaftlichen Lage schon lange Deine Arbeit verloren, Europa und die Welt hungert und klaut Kartoffeln beim Bauern…….. und dann genügend Reserve zu haben, um NICHT liquidiert zu werden, DAS wäre dann die Kunst.
Dagegen verkaufe ich Bitcoin nur um Bitcoin zu vermehren. Wenn es nicht klappt, habe ich ein bisschen weniger, aber der Stop-Loss Trade lässt mich nicht ohne Bitcoin dastehen. Chance-Risiko-Verhältnis sind vorher kalkuliert.
Das habe ich doch erwähnt das es nicht risikofrei ist… natürlich besteht beim Beleihen das Risiko, liquidiert zu werden. Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen einem Risiko der Liquidierung und der Gewissheit, dass deine Sats beim Verkauf endgültig weg sind. Beim Verkauf gibst du deine Bitcoin unwiderruflich ab. Beim Beleihen hingegen bleibt die Chance bestehen, sie zu behalten… und du erhältst trotzdem Fiat-Liquidität.
Über so ein Szenar habe ich tatsächlich hin und her überlegt, ob es nicht DER Angriff auf “kleine-Leute-Bitcoin” sein könnte. Sie spielen scheinbar der Wohlhabenden Spiel (Assets beleihen - Short Fiat), beherrschen das Game aber nicht, und so geraten massiv Bestände in die Hände der Wohlhabenden.
Letztlich, würde Roman vermutlich sagen, ist das egal. Aber es wäre mMn ein unangenehmer Werte-Transfer für eine längere Zeit.
Irgendwie hat man hier das Gefühl, ihr redet alle aneinander vorbei..
Wenn jemand sein ganzes Geld in BTC hat, ist ein Verkauf u.U. doch völlig OK ?! Zum Beispiel um sich einer anderen Investition zuzuwenden, oder sich einen Traum zu erfüllen.
Vielleicht hat man Nachwauchs bekommen und will sich Dinge anschaffen?
Vielleicht will man den Schritt zu Selbstständigkeit gehen und sich dafür Zeit und Equipment kaufen?
Vielleicht schläft man einfach besser, weil man doch ein Typ à la “Ich schlaf einfach besser wenn ich doch 6 Monatsgehälter in Fiat auf dem Tagesgeldkonto habe”?
Und vielleicht will man einfach eine gewisse Unabhängigkeit wahren, und sich kein Geld von jemanden Anderen leihen; oder eben seine BTCs beleihen..
Ist doch bei allem nix dabei. Solange man mit Bitcoin nicht direkt seine Wünsche kaufen kann, muss man halt leider noch über den Weg des Fiats. Manche glauben hier eben mit einer höheren Wahrscheinlichkeit daran, dass man in Zukunft alles mit Bitcoin bezahlen kann - dass Bitcoin zum Zahlungsmittel Nr. 1 geworden ist und Andere bemessen dem nicht all zu eine hohe Wahrscheinlichkeit zu.
Und dann muss man sich auch immernoch hier wundern, dass manche dann mit Religion um die Ecke kommen. Ja es ist in einem gewissen Sinne ein anderer ‘Glaube’; man könnte doch genauso Weltsicht mit Zukunftüberlegungen dazu sagen..
Das Auf und Ab der Märkte verunsichert viele, besonders neu investierte. Es wird im Minus verkauft und die Verteilung geht weiter in Richtung Wale, Institutionen oder Wohlhabende.
Jo würd ich auch gern wissen. Glaube eher es findet eine Umverteilung statt. So wie es Bruce neulich im Podcast berichtet hat. Der kleine Mann verkauft seine Coins weil er denkt 120k ist ein hoher Preis. Die großen Player sagen danke
Ich denke der große Trend ist eher der Weg von Onchain hin zu ETFs. Neue Retail-Anleger kaufen eher über ETFs und ‚alte Hasen‘ machen es genauso (siehe zB ‚Plan B‘).
Not early anymore, Grassroots ist vorbei seit die Wall Street da ist.