Politiker Dasein und Freiheit für die Mitmenschen schließt sich leider auch in gewissem Rahmen aus. Zumindest so, wie es derzeit gelebt wird.
Ablehnbare Angebote machen wäre ein möglicher Weg und dann mit den freiwilligen Beiträgen zurecht kommen müssen. Aber davon sind wir leider Lichtjahre entfernt.
Was glaubt ihr, wenn die Haltefrist tatsächlich fällt, wird es Bestandsschutz geben? Also dass bereits langgehaltene Bestände auch weiterhin im Falle eines Verkaufs steuerfrei bleiben?
Kein Bestandsschutz würde ein Gesetz vor Gericht enorm angreifbar machen. Würde dem Bund evtl. Klagen in Höhe von 100ten Milliarden einbringen können. Der Vertrauensschutz gilt hier verfassungsrechtlich als Maßstab.
Aber machen Venezuela, Libanon und Türkei nicht bereits die ersten Schritte? Wird da nicht immer mehr Kryptos genutzt, um im Alltag damit zu bezahlen? Kann das nicht auch Deutschland und die EU treffen? Haben die Zentral Banken nicht einfach nur hinausgezögert?
umgekehrt.
Wir brauchen eine unabhängige Medienlandschaft, Journalisten und Medienschaffende, die ihren Auftrag ernst nehmen und die bekannten Regeln einhalten.
Schulen und Lehrer, die nicht nur das kleine 1x1 lehren.
Damit ergibt sich der Rest fast von selbst!
Wer in Bitcoin denkt und seine täglichen Transaktionen in Bitcoin abwickeln möchte, für den sind solchen Meldungen doch komplett belanglos. Wieviel Steuern werden fällig, wenn ich 10 Eier für x Satoshis kaufe? Wieviel Steuern können die Herrschaften Politiker abzwacken, wenn ich meine Milch für x Satoshis kaufe?
Das ist der einzige Weg wenn die finanzielle Freiheit das Ziel ist. Daran sollten wir arbeiten anstatt uns mit diesen Nebelgranaten aus der Politik zu beschäftigen. Niemals werde ich meine Bitcoin gegen €-Shitcoins verkaufen also was interessieren mich Steuern auf diesen Verkauf?
Ich bin erstaunt, wie Wenige dies hier im Fokus zu haben scheinen.
Haben wir doch. Wir haben die ÖR und die privaten. Beide sind sowohl abhängig, denn unabhängig im buchstäblichen Sinn kann es in diesem Zusammenhang nicht geben, wie auch unabhängig, wenn man es so verstehen will, wie man möchte.
Was du vielleicht meinst, ist, dass die nicht das schreiben, was du gerne lesen möchtest. ;)
Aber da ist eben der Bewertungsrahmen ein anderer als abhängig/unabhängig.
Ich habe auch bis heute nie verstanden warum Steuerhinterziehung strafbar ist aber keine Steuerverschwendung. Ich meine, wenn es wirklich nach der „Solidarität“ geht, die bei diesem Thema immer als Rechtfertigung für Steuererhöhungen ins Felde geführt wird, dann müsste die Steuerverschwendung/-missbrauch ebenso hart bestraft und geahndet werden.
Es sei denn, man begreift das Thema Steuerfinanzierung als reine Einbahnstraße. Wenn dem so ist, dann hat die Gesellschaft ein Problem.
Wenn du Waren direkt in Satoshis bezahlst, ist das steuerlich trotzdem zunächst ein Verkauf der Satoshis in Euro. Auf ggf. angefallene Gewinne dieser Tranche fallen dann Steuern an. Du müsstest also alle Bezahlungen dokumentieren und in der Steuererklärung angeben.
Praktisch nicht, aber der Staat verbietet den Tausch Ware gegen Ware und erwartet im Fall von Bitcoin, dass man den Wert der Waren in Euro bemisst und das auch als Verkauf gilt.
Der Teufel dreht es sich so, dass der Vertrag zu seinen Gunsten ist.