Crypto.com

Ich habs schlecht formuliert ich meinte wenn ich mit Fiat in krypto tausche und mit krypto reale waren bezahlen da hat man keine halte Frist oder?

Du meinst, wenn der Händler direkt Krypto akzeptiert?

Das ist eine gute Frage und genau deshalb habe ich sie im Steuerberater-Thread gestellt. Ich hoffe, dass darauf eingegangen wird. :slight_smile:

Ich befürchte aber, dass es keinen Unterschied macht und das Bezahlen mit Krypto genauso ein steuerlich relevanter Vorgang ist wie der Tausch von Krypto in Krypto/Fiat.

Aber warten wir ab, was der Experte sagt.

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Ah dann bin ich auch gespannt genau diese Frage stell ich mir schon länger :grin:

Nein man soll nicht mit MCO bezahlen, sondern mit Fiat Währung. Man bekommt aber als Cashback MCO gutgeschrieben. Es ist möglich Krypto in Fiat jederzeit zu tauschen oder Fiat von ein anderes Konto auf die Debitkarte einzuzahlen.

@Blocktrainer
Hi Roman, du hattest in einem Video mal erzählt, dass du dir den Broker gerade anguckst. Planst du dazu auch bald ein Video?

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Da bin ich auch schon total gespannt drauf :slight_smile:

Ja wir stehen bereits mit denen in Kontakt (da wir bei der Recherche auf ein paar Fragen gestoßen sind, die wir beantwortet haben wollten.
Es wird sicher bald das Video kommen.

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Hallo Roman.

Danke erst einmal für das ausführliche Video zu Crypto.com
Dennoch habe ich folgende Fragenkonstellation, welche ich nicht so richtig verstehe.

Mein Problem:
Ich lade meine Debit Karte per SEPA und somit mit FIAT auf.
Beim Einkauf mit der Karte bekomme ich je nach Farbe bestimmte Prozente als MCO gutgeschrieben. Sind diese bezüglich Steuern nun als eine Einnahme und somit steuerlich Relevant anzusehen, oder ist das wie ein Einkauf zu handhaben, welches in diesem Moment keine Rolle in der Steuer spielt.
-> Begründung Umwandlung FIAT zu Krytpowährung

Nehmen wir an, es wäre eine steuerlich relevante Aktion:
Spinnen wir das weiter ist es sinnvol mit dieser Karte überall einzukaufen. Beim Bäcker, Metzger, Lebensmittel, Discounter, im Internet usw. .
Es kämen dann jede Menge Transaktionen zustande, welches den Rahmen der von Dir kürzlich vorgestellten Steuertools (Accointing, CryptoTax und CoinTracking) sprengen würde.
Damit meine ich, dass die Anzahl die eines Daytraders entsprechen würde.

Auf den ersten Blick wären die Einfäufe mit den Rabatten echt verführerisch, aber das böse Erwachen sehe ich dann in der Steuererklärung. (Freibetrag usw.)

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Meine Meinung zu crypto.com ist dass ich dem Verein keinen Millimeter traue. Zu allererst einmal deshalb weil ich vor einiger Zeit mal gelesen habe dass ihr ICO von irgend einer Regulierungsbehörde abgewürgt wurde und sie auf ihren Coins sitzen geblieben sind. Um diese jetzt los zu werden werfen sie mit Rewards nur so um sich.

z.B. beim „Verleihen“ bekommt man je nach Coin bis zu 16%, wobei die Logik meinen sollte, dass das aus „Einnahmen“ finanziert wird wenn die die von dir geliehenen Coins als Kredite weiter vergeben und durch Kreditzinsen decken. Nie im Leben, das würde bedeuten dass die Kredite vergeben können mit über 16% Sollzinsen was keiner nimmt. Woher kommt also der Reward? Vermutlich aus ihren überfüllten Lagerbeständen an MCOs. Wenn das aber stimmt und euer Reward nicht über Einnahmen und somit von MCOs im aktiven Umlauf finanziert werden sondern über ihre „Lagerbestände“ ist das nichts anderes als Inflation, weil sie ihr selbst „produziertes“ Geld in den Markt pumpen. Deshalb auch dies Staking auflagen beim Erwerb der Karten bzw. das notwendige Staking für manche Rewards. Während die Coins gelockt sind fällt der Kurs durch die künstliche Inflation, wodurch sie die Finanzierung ihrer Rewards wieder kompensieren weil die gestakten Coins zu einem späteren Zeitpunkt weniger wert sind.

Auch dass man sämtliche „Zinsen“ und „Einnahmen“ (z.B. durch Staking von anderen Cryptos und Stable Coins), Cashback usw. nur als MCOs bekommt ist ein weiterer Hinweis dass das nichts anderes ist als Lagerbestände unter die Leute zu bekommen.

Wenn ich mir das zu Ende denke sieht mir das nach einem enormen Schneeballsystem aus. Denn wie gehen die Leute vor; du stakest sagen wir mal 10k Tether, bekommst deine Zinsen, geht gut. Was machst du? Sicher nicht aufhören. Du gehst in die nächste Runde und so weiter. Mit anderen Cryptos wird es genauso gemacht. Weil wieso seine Coins tot im Ledger oder Paperwallet liegen lassen wenn es ja „arbeiten“ kann und man im Schlaf verdient. So kommt crypto.com immer mehr Cryptos anvertraut bis mal der Peak erreicht ist und der Exit passiert und bis dahin wird das mit MCOs scheinfinanziert.

Ich sage jetzt nicht dass es so ist oder so kommt. Aber ich übersehe nicht die Zeichen und Gefahr dass es so sein könnte. Das einzige was für mich momentan an crypto.com attraktiv ist ist die Möglichkeit seine Coins schnell weltweit zu liquidieren durch die Bankomatfunktion der Visa, sozusagen als temp. Durchlauferhitzer. Ich würde gerade soviel hinsenden wie ich innerhalb der nächsten 60 Minuten cash abheben möchte um mir die Wartezeit der SEPA wie bei anderen Exchanges zu ersparen. Aber anvertrauen würde ich dem Verein gar nix.

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Grad erfahren das crypto.com seinen eigenen Emoji bei Twitter „bekommen“ hat. Wer jetzt in Euphorie verfällt; das ist keine Auszeichnung noch ein Qualitätssiegel. Den bekommt man wenn man eine gewisse Summe für Werbeeinschaltungen hinblättert. Er ist also erkauft.

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Wie im viedeo gesagt von Roman ein gewisses Risiko wäre da man muss dem Unternehmen vertrauen :wink:

Eine Frage von mir wo kann man sehen welche coins sie gelistet haben ich find nix haben sie monero gelistet zum handeln wenn sie reguliert sind? :grin:

Guter Beitrag.

Mir ist das Geschäftsmodell von Crypto.com auch noch nicht klar.

Im Prinzip gibt es nur zwei Szenarien für den MCO token:
(1) Er geht durch Inflation gegen 0
(2) Die Rewards werden in einer Weise angepasst, dass sie der Inflation des USD entsprechen

(1) ist trivial und muss an dieser Stelle nicht erklärt werden. (2) ist interessant. Crypto.com behält sich das Recht vor ihre Rewards zu jedem Zeitpunkt zu ändern. Und da ich nicht glaube, dass sie die Spotifiy/Netflix rewards ändern und den Coin-Preis stabil halten werden, müssen wir damit rechnen, dass die Rewards auf den Token in naher Zukunft drastisch zurückgefahren werden.

Ein zweiter Revenue Stream wird die Trading Plattform sein. Auch hier muss man mit Gebühren durch die Hintertür rechnen. Um seine Kreditkarte aufzuladen muss man ja seine Coins/token auf deren exchange verkaufen. Momentan zahlt man dafür keine Gebühren, aber wenn Crypto.com damit geld verdienen will (muss es), dann muss der Käufer die Gebühren zahlen. Das kann auf einem freien Markt aber nicht lange gut gehen - die Leute gehen dann halt lieber zu kraken z.B… Effektiv wird es irgendwann gebühren geben.

Nachdem ich das gesagt habe:
Die beiden lowest Tier Karten sind mMn auch unter berücksichtigung der o.g. Fallen wahrscheinlich lohnenswert. Der ganze Laden stinkt aber mMn zum Himmel. Kann gut gehen. Kann schlecht gehen. I do not gamble.

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Ganz deiner Meinung. Und wenn ich es mir recht überlege…

Wenn du nen Reward in MCO bekommst (z.B. Zinsen vom Staking, Cashback von der Kreditkarte usw.) bekommst die MCOs von Crypto direkt, was sie ja nichts kostet da sie sie ja selber „gedruckt“ und gelagert haben. Wenn du deinen Reward aber einstreifen willst verkaufst du die MCO, aber nicht zurück an crypto.com, sondern in den Markt. Also zahlen eigentlich die Leute am Markt deinen Reward und der Markt bezahlt damit seine eigene Inflation, weil das neue in Umlauf gebrachte Tokens sind, und crpyto.com sagt „danke“.

Oder sehe ich das falsch?

Ich glaube die wichtigste Frage momentan ist wirklich wo kommen die Rewards her und wo gehen sie hin wenn ich sie liquidiere.

Genau DIESE Art von Informationen sind es, die man verteilen muss und die einem als Investor wirklich helfen.

Auch mal die andere Seite betrachten und hinterfragen, um so objektiv(er) entscheiden zu können.

Danke.

Der Zusammenhang zwischen einem Twitter-Emoji und einer Kaufentscheidung als Investor eines Projekts erschließt sich mir nicht so ganz :smiley: .
Wobei… Bitcoin hat ja auch sein eigenes Twitter Emoji —> BUY BUY BUY :stuck_out_tongue:

Du nicht. Ich nicht.

Aber Du würdest Dich wundern, wie Leute auf sowas abgehen und gleich Partnerschaften und andere Zusammenhänge sehen. :pleading_face:

Recherche ist für viele „Ich gucke bei Twitter, Facebook & Co., worüber die Leute reden.“

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Hallo,

ich habe mal zwei Fragen zu crypto.com. Kann es sein, dass der Account für die Exchange ein anderer ist, als der für die App? Habe die App und auch den Exchange-Account, jedoch nur in der App eine Balance. Sind das zwei verschiedene Dinge oder kann man die irgendwie synchronisieren, bzw. habe ich bei der Anmeldung was falsch gemacht? Denn für die App musste ich auch nicht wirklich ein Passwort (außer das Entsperrpasswort) festlegen. Ich weiß also nicht, was passiert wenn ich die App deinstalliere und neu installiere…

crypto.com hat afaik 2 Apps, einmal die für ihren Exchange wo deine Coins bei denen liegen und einmal die Non Custodial Wallet, welches nur auf deinem Smartphone liegt. Du wirst wahrscheinlich die Wallet App haben wo du die Coins nur am Handy hast und deshalb siehst du sie nicht auf der Exchange. Es gibt aber eine Funktion wo du diese an die Exchange Wallet schicken kannst. Du kannst beide Apps miteinander verknüpfen, daher geht der Transfer recht leicht. Hoffe das ist was du wissen wolltest.

Nein, ich habe die normale Smartphone app, nicht die Wallet. Eventuell liegt es daran, dass ich in der App aktuell nur Euro-Guthaben habe und die MCO, die man zur Anmeldung bekommt, welche aber noch gelockt sind. Kann es sein, dass es das auf der Exchange nicht anzeigt, weil man da nur Token/Coin-Balances sieht und keine FIAT-Balance und weil die MCO-Token noch gelockt sind und im Prinzip noch nicht offiziell zu meinem Account gehören?

Warum soll den der mco token nix Wert sein von den gibt es 31 Millionen Stück
Da gibt es doch andere coins die weit mehr haben und evtl eine tolle wert Steigung??
Hätte echt intresse an der grünen Karte aber was ich hier so lese verwirrt mich etwas