Habe gerade einmal nach den Bildungsstandards der KMK geschaut. Für die Naturwissenschaften.
Für die Sekundarstufe findest Du auf jeden Fall die Erkenntnisgewinnungskompetenz. Das beinhaltet: „das Verständnis für wissenschaftliche Methoden, die Rolle von Modellen, empirische Verfahren und die Prozesse, durch die wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden.“
Ein Teil von Wissen über die Natur der Naturwissenschaften.
Also ich erinnere mich an die ganzen Experimente in Physik 5. Klasse bei denen ich mir die Frage gestellt habe “wer würde denn fundamentale Physik anzweifeln, sobald ers nicht in einem Experiment vor den eigenen Augen sehen kann”
Die Mehrheit würde zum Schluss kommen, dass Deine Aussage falsch ist. Und damit schön zeigen, dass sie nicht immer falsch liegt.
In Mathe reicht ja glücklicherweise ein einzelner Beweis, um eine Aussage wie Deine zu falsifizieren.
Wissenschaft ist gerade die Konsensfindung.
Klar, gibt es bei neuen Theorien nicht immer direkt einen Konsens. Siehe heliozentrisches Weltbild. Aber in der Wissenschaft nehmen wir das als gegenwärtig wahr an, dass den meisten als plausibelsten erscheint. Und das ist im Wandel. Heute sind wir uns jedoch alle einig, dass die Erde nicht das Zentrum des Universums ist. Und jur, weil die Masse das denkt - deshalb ist das nicht plötzlich falsch. Im Gegenteil.
Ist sie. Absolut, nein (weil das in der Praxis für nichts gilt). Relativ, ja!
Gibt es nicht. Alles ist mit Wahrscheinlichkeit belegt. Das spricht dann für ein unzureichendes Wissenschaftsverständnis.
Insbesondere wer sich selbst als ‚mündig‘ und ‚kritisch‘ bezeichnet, der sollte wissen, dass Nebenwirkungen immer auftreten können und, dass es hier um die Wahrscheinlichkeit eines Auftretens geht.
Ist sie. Allerdings solltes du vielleicht auch konkretisieren in Bezug auf was. Also über welche Wirkung wir sprechen.
Wirksam in Bezug auf Vermeidung eines schweren Verlaufs, dann definitiv: Ja.
Und liegen damit in vielen Teilen falsch. Siehe oben.
Zum Twitterpost:
Tesla testet seine Fahrzeuge auch weiter, obwohl sie auf dem Markt sind. Nur, weil etwas in den Markt eintritt, hörst du ja nicht auf weiter daran zu arbeiten. Du willst damit aber etwas völlig anderes suggerieren.
Und auch die Aussage mit dem Infektionsschutz vor Dritten ist korrekt. Eben nochmal in einer Veröffentlichung von 2021 nachgeschaut.
Es ging um die Immunisierung.
Zur Erinnerung:
„Die Immunisierung ist ein Verfahren, um den Körper gegen Infektionskrankheiten zu schützen, indem Immunität durch Antikörper (aktiv) oder direkte Antikörperzufuhr (passiv) erzeugt. Sie dient der Vorbeugung schwerer Verläufe.“
Und muss deshalb politisch erzwungen werden…per Gesetz?
Weil der mündige Bürger ist ja zu doof auf sich selbst aufzupassen und muss deshalb die Hoheit über sein grundgesetzlich geschütztes Recht auf Körperliche Unversehrtheit an die Allgemeinheit abtreten?
Irgendwie ist euere Argumentation unrund.
Es stellt sich mehr und mehr raus, dass selbst von den üblichen Verfahren bei der Schnellzulassung abgewichen wurde. Z.B. keine zweite Tierart genommen wurde, bevor es an den Menschen ging.
Wenn ich dann noch höre, dass Covid bei Epstein besprochen wurde (ja, natürlich VORHER), wundert mich das nicht.
Aber ich habe wie gesagt von Medizin keine Ahnung. Aber ein Dr. Nehls sollte sie haben, und meine Schwester hält ihn als Medizinerin für korrekt.