Statistik ist nicht gleich empirischer Wissenschaft mMn.
(Genau so wenig wie Ökonomie, da komplexe Systeme zugrunde liegen)
Beim Klimawandel kann ich es eben einfach physikalisch ergründen.
Der Körper ist jedoch leider wesentlich komplexer wie die Atmosphäre…
Daher wie soll man erwarten, dass ich jetz die große Ausnahme bin?
Ob es Verschwörungstheorien sind weiß ich nicht, aber ich habe auf Twitter eine Menge mitbekommen in der Bitcoin Bubble bzgl. verheimlichen von gerade diesen Nebenwirkungen am Herzen.
Dabei kann ich hier nicht selbstbewusst argumentieren wie beim Klima.
Dort versuche ich immer wieder zu sagen, dass es das Greenwashing ist, welches die Menschen stört…
Aber dafür nicht nur alles mit der statistischen Brille habe ich mich direkt entschuldigt:
Wie kommst du denn auf sowas? Das ist doch das Narrativ aus 2021. Das entsprechende Narrativ-Update wurde sogar bei den NPCs längst aufgespielt. Von 2,5 Millionen Arztbesuchen wegen Folgen der Impfung wird gesprochen. Womit sollen Ungeimpfte denn im Vergleich dazu zu kämpfen haben außer mit dem Faschismus und der fanatisch manipulierten Gesellschaft?
Das wird kein interpretables Ergebnis liefern, da eine hohe Kolinearität zu „Lockdown“ besteht. Ich fürchte diese frage wird sich nicht eindeutig klären lassen. Das beste, was man dazu finden wird, sind Nebenwirkungs-Reports und der Vergleich zu etablierten Impfstoffen (z.B. Influenza).
Die nun zum Vorschein kommenden Impfnebenwirkungen sind mMn primär ein ethisches Problem (Impfzwang) als ein Problem der öffentlichen Gesundheit.
Das Fazit kommt allerdings nur heraus, wenn man einer konspirativen & pseudowissenschaftlichen Website vertraut!
Was ist denn bei dir in den letzten 5 Monaten passiert, dass du „Daily Sceptic“ als vertrauenswürdig einstufst?
Overall, we rate the Daily Sceptic a far-right biased quackery level pseudoscience website that frequently publishes false and misleading information regarding covid-19 and science in general. Daily Sceptic - Bias and Credibility - Media Bias/Fact Check
Und siehe, da, wenn man beispielsweise bei Our World in Data nachsieht, ist das Bild plötzlich ein ganz anderes, aber das stützt jetzt natürlich nicht deine erwünschte Aussage:
Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, die Berechnungs-Methodik und Datenquellen zu vergleichen, das ist jetzt deine Aufgabe, wenn du schon solche Quellen heranziehst.
Nach allem, was ich in den letzten Jahren gesehen habe, fühle ich mich nicht mehr verpflichtet, Politik, Medien und Wissenschaft irgendetwas zu glauben. Dabei zweifle ich nicht daran, dass die betreffenden Experten mir in Sachen Fachwissen überlegen sind, aber mein Vertrauen in deren Integrität ist zutiefst und unumkehrbar erschüttert. Umso mehr schätze ich an Bitcoin die Eigenschaft, keiner Drittpartei vertrauen zu müssen.
Wissenschaftler sind die Drittpartei, Journalisten die Viertpartei. Tut mir leid, aber auch Wissenschaftler sind letztlich nur Menschen, die auch morgen noch einen Job haben wollen. Da können schon mal, ob bewusst, unbewusst oder unterbewusst, diejenigen Daten ins Auge stechen, die dem Sponsor der Studie gefallen. So kommen beispielsweise über 90% aller von der Tabakindustrie gesponserten Studien zum Schluss, dass Passivrauchen nicht gesundheitsgefährdend ist. Ich glaube das trotzdem nicht.
Es gäbe viele mögliche staatliche Maßnahmen womit man Menschenleben retten kann. Manche sagen wenn man mit den Corona Maßnahmen auch nur ein Menschenleben mehr retten kann hat sich das ganze gelohnt. Menschlich gesehen will man dem vielleicht nicht widersprechen aber es widerspricht zutiefst der Realität. Wir könnten auch Menschenleben retten wenn wir strikte Geschwindigkeitslimitierungen auf der Autobahn hätten oder Autohersteller dazu verpflichten die Motorleistung so einzustellen dass nur eine bestimmte zugelassene Höchstgeschwindigkeit möglich ist. Der Staat könnte so viel mehr Maßnahmen einführen und dadurch wären statistisch gesehen viele Menschenleben gerettet. Aber da kommt diese Logik nicht zum tragen. Wieso nicht? Menschenleben ist doch Menschenleben? Egal ob nun gefährdet durch Corona oder Verkehrsunfälle.
Eine solche moralische Argumentation ist leider nicht konsistent. In der Realität ist es so dass man dastische Maßnahmen nur ergreift wenn ungewöhnlich viele Menschenleben gefährdet sind. Da könnte man natürlich fragen was viel ist. Mit vielen extremen Maßnahmen könnte der Staat vermutlich jährliche tausende Menschenleben retten. Wenn eine Maßnahme im Jahr 5000 Menschen das leben rettet ist es dann legitim?
Und das schwierige bei Corona war dass von Anfang an Ungewissheit darüber herrschte wie schlimm die Folgen wirklich sind, wie sehr Krankenhaus Betten wirklich überfüllt waren usw.
Viele Menschen hatten auch den Eindruck dass die Krise von korrupten Strukturen missbraucht wurde. Das Vertrauen in eigentlich vertrauenswürdige Institutionen und Personen hat sehr gelitten.
Auch wenn viele es bevorzugen das auszublenden und lieber eine solidarische emotional bestimmte Haltung einzunehmen und den offiziellen Informationen blind zu vertrauen. Ist für mich genau so naiv wie die Leute die leichtsinnig dümmlichen Verschwörungstheorien nachgingen.
Niemand sollte dazu „verpflichtet“ sein. In einer freien Welt ist das optional.
Also das „unumkehrbar“ finde ich eigenartig. Meinst du das ernst? Gibt es gar nichts, was dein Vertrauen wieder erhöhen würde? Das kann ich mir nicht vorstellen, denn Vertrauen ist etwas sehr praktisches.
Wie gesagt, Vertrauen ist sehr praktisch, auch in der Bitcoin-Welt:
Hast du eine Hardware-Wallet und eigene Full-Node?
Hast du die Software-Signaturen deiner Hardware-Wallet und deiner Node selbst geprüft?
Hast du den Source-Code selbst geprüft?
Nr. 1 ist ja noch relativ einfach. Nr. 2 machen die meisten schon nicht mehr, sondern vertrauen dem Hersteller. Nr. 3 macht fast niemand mehr, sondern alle vertrauen dem Hersteller bzw. den Entwicklern.
Vertrauen ist praktisch und spart viel Zeit. Nicht nur bei Bitcoin. Auch in der Wissenschaft. Du kannst dir das ganze Wissen selbst aneignen, du kannst die Studien selbst lesen bis du alles verstanden hast. Aber das verursacht viel Aufwand, deswegen ist das Konzept Vertrauen sehr sinnvoll.
Wichtig ist aber natürlich, dass man die Wahl hat, und die hast du!
Politik und viele in der Gesellschaft haben leider etwas anderes vorgelebt. Man hat es sogar geschafft den Begriff Querdenker neu zu definieren bzw. dem eine zusätzliche Bedeutung zu geben. Querdenker war eigentlich eine positive Bezeichnung für Menschen die besonders kreativ und ungewöhnlich denken. Nach Corona ist es der Sammelbegriff für alle die sich der offiziellen und mehrheitlichen Position widersetzen. Wirklich irrationale und teilweise gefährliche Meinungen wurden als Legitimation genutzt um sämtliche Kritik in denselben Topf zu werfen.
Wenn das alles von Staat und Gesellschaft keine Absicht war zeigt es wie schlecht das Kollektiv zwischen legitimen und gefährlichen Meinungen differenzieren kann.
Glücklicherweise sind nicht 90% aller Studien über das Passivrauchen von der Tabakindustrie gesponsert. Gute Forschung ist valide, reliable und objektiv. Darüberhinaus ist sie transparent. Werfen wir doch mal einen Blick in etablierte Datenbanken. Was sehe ich dort? Überwiegend Studien und Meta-Analysen, die bestätigen, dass vom Passivrauchen eine große Gefahr ausgeht. Wissenschaft funktioniert eben doch.
Es braucht allerdings eine gewisse Medienkompetenz.
Information ist primär am Inhalt und nicht am Autor zu bewerten. Ich habe zur veröffentlichenden Website keinen Background Check gemacht. Die Datenquelle für die Berechnung war OECD
Ich sehe offen gesagt kaum einen Unterschied zwischen den Daten. Aber ich hätte präzisieren sein können: „In der Pandemie war der schwedische Weg nicht falsch und vermutlich sogar richtig.“
edit:
Der Autor der ersten Analyse erklärt in einem Blog-Beitrag die Diskrepanz zwischen den Analysen. Tatsächlich sind die ourworldindata Berechnungen akkurater. Ich werde den Original-Post editieren.
Natürlich, und deshalb sollte man es sich gut überlegen, bevor man das Vertrauen verspielt. Natürlich gäbe es Möglichkeiten, mein Vertrauen zurückzugewinnen… aber da müssten dann ziemlich viele Personen zurücktreten oder im Gefängnis landen, und andere einen deutlichen Kurswechsel vorgeben. Und wenn man sieht, wie einseitig über den Ukrainekrieg berichtet wird, als ob der Konflikt erst im Februar 2022 angefangen hätte, habe ich da wenig Hoffnung.
Hardware-Wallet hab ich, den Rest nicht, und dazu bin ich technisch auch nicht in der Lage. Ich muss hier aber weder dem Staat noch den Medien oder irgendwelchen Wissenschaftlern vertrauen. Natürlich besteht eine verschwindend kleine Wahrscheinlichkeit, dass Roman ein noch viel gerissener SBF ist, der uns alle in die Falle locken will, aber nach all den Videos, die ich gesehen habe, denke ich, dass er sich mein Vertrauen verdient hat. Auch glaube ich, dass der Bitcoin längst gescheitert wäre, wenn mit dem Source-Code etwas nicht in Ordnung wäre. Auch hilft es, dass Betrüger sich bei Bitcoin ins eigene Fleisch schneiden würden und schon sehr „negativ-altruistisch“ veranlagt sein müssten, um Bitcoin erfolgreich schaden zu können. 100prozentige Sicherheit gibt es natürlich auch hier nicht, aber ich denke, es handelt sich um ein Risiko, das ich eingehen kann.
Für mich ist das nach wie vor die Definition von „Querdenker“.
Das habe ich auch nicht behauptet.
Ich mag Wissenschaftler, die sagen „ich vermute…“, „die Daten deuten darauf hin…“ , „der aktuelle Stand der Wissenschaft…“ . Wer von wissenschaftlichem Konsens spricht, andersdenkende Experten ausschliesst oder beleidigt ist, wenn jemand seine Ergebnisse anzweifelt, ist meiner Meinung nach nicht mal ein Wissenschaftler. Kurzum mag ich im Zweifelsfall lieber Fragen, die nicht beantwortet werden können als Antworten, die nicht hinterfragt werden dürfen. Ich will aber niemandem meine Meinung aufdrängen, und mir ist auch bewusst, dass ich mich irren kann. Darin sehe ich allerdings kein Problem, ich kann ja meine Meinung ändern, wenn sich dies herausstellen sollte. In den letzten Jahren wäre ich öfter mal froh gewesen, nicht recht bekommen zu haben…
Wissenschaft ist die Kultur des Zweifeln. Eine gute Heuristik zur Beschreibung des wissenschaftlichen Handelns ist: „Wenn man es genau so macht, wie in der Methode beschrieben, kommt immer dasselbe Ergebnis raus“ WIchtig ist auch die Falsifizierbarkeit (Popper): Hypothesen müssen an der Erfahrung scheitern können.
Allergisch reagiere ich darauf, wenn jemand mir erzählen will, was „die Wissenschaft“ verkündet habe. Deutungshoheit hat mMn mehr mit Macht als mit Wahrheit zu tun. Ich teile Gartenkralles Medienkritik, wie in folgendem Video von Andreas Antonoupolus begründet. Ein guter Ruf ist ein Vertrauen auf Zeit und wird periodisch infrage gestellt.
Habe ich behauptet, dass Du das behauptet hättest?
Ich wollte nur aufzeigen, dass Du: „Da können schon mal, ob bewusst, unbewusst oder unterbewusst, diejenigen Daten ins Auge stechen, die dem Sponsor der Studie gefallen. So kommen beispielsweise über 90% aller von der Tabakindustrie gesponserten Studien zum Schluss, dass Passivrauchen nicht gesundheitsgefährdend ist. Ich glaube das trotzdem nicht.“ nicht auf alle Wissenschaftler:innen ausweiten kannst.
Ich finde, dass Du damit ein falsches Bild des Wissenschaftsbetriebes suggerierst.