COVID-19 / SARS-CoV-2

Der Mann ist verwirrt. Der Gesundheitsminister im Bundestag:

Wir wissen, dass eine vorherige Infektion mit der BA.1- oder der BA.2-Variante wenig Schutz bietet für die Infektion mit der BA.5-Variante. Wir wissen darüber hinaus, dass die Impfstoffe nicht wirklich gut schützen gegen die Infektion.

Der Infektionsstatus bestimmt tatsächlich nicht die Schwere der Erkrankung. Diejenigen, die geimpft sind, sind deutlich besser geschützt vor der schweren Erkrankung. Wir wissen zum Beispiel, dass ältere Menschen, selbst über 80 Jahre alte, die den zweiten Booster bekommen haben, in den allerseltensten Fällen schwer oder gar tödlich erkranken. Somit ist die gute Nachricht:
Die Impfungen wirken, die Impfungen schützen, und darauf müssen wir zurückgreifen.

Wir werden eine Impfkampagne vorbereiten, und diese Impfkampagne wird sich zunächst einmal an diejenigen richten, die durch die Impfung geschützt sind vor schwerer Erkrankung.

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Infektion/Ansteckung ≠ Krankheit/Erkrankung

Oder worauf möchtest Du hinaus?


Er sagt, dass eine vorige Infektion die Gefahr einer Ansteckung nicht verringert.

Vorangegangene Ansteckungen scheinen wenig Effekt auf die Schwere einer Erkrankung zu haben.

Menschen, die geimpft sind, zeigen weniger schwere Erkrankungen.

Ist das wirklich so „verwirrt“?

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Das ist nachweislich falsch.

Bevor jemand nachfragt: Die Zahlen in Deutschland werden seit ein paar Wochen nicht mehr vom RKI berichtet. Es gebe einen Software-Fehler.

Addendum:
Karl, der Clown, Lauterbach ist dem Amt als Gesundheitsminister eindeutig nicht gewachsen:

Wenn ich Karl Lauterbach wahrnehme, dann ist es wieder nur irgendeine Warnung vor irgendeiner Killer-Variante […], dass es ums Gesundheitssystem geht, oder Reformen - dass er etwas verbessern will in der Pflege - sieht man ihn nicht.
-Ralf Berning, Intensivpfleger

Aus folgender sehenswerter Doku über den Pflegenotstand

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Er hat gesagt:

dass eine vorherige Infektion mit der BA.1- oder der BA.2-Variante wenig Schutz bietet für die Infektion mit der BA.5-Variante

Das ist nachweislich falsch? Diese Unterscheidung kann man doch an deiner Graphik gar nicht erkennen.

Und hier geht es nicht um Pflege. Es ging darum, dass er wegen dieser Aussagen verwirrt sei.

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Was wurde in den letzten 3 Jahren denn nun seitens der Politik unternommen, die Verhältnisse in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zu ändern?
Jeder hat doch zumindest im entfernteren Freundeskreis irgendjemanden, der in solch einer Einrichtung arbeitet; fragt die doch mal…!

Die ganzen Grundgesetz-Einschränkungen, hat man doch immer damit begründet, Krankenhäuser nicht zu überlasten.

Wenn ich aber sehe, dass in der Hinsicht gar nichts passiert (und das schon seit Jahren; auch vor Corona) dann kann ich, alles was jetzt noch kommt an Einschränkungen usw., nicht mehr ernst nehmen. Tut mir leid. Ich bin damit diesen Winter raus!

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Die Bedingungen in Krankenhäusern und Pflege sind grauenhaft. Keine Frage. Aber das macht die Aussagen über Covid19 nicht weniger wahr. Und die Belastung in den jeweiligen Berufen wird noch erhöht.
Ich wünsche mir täglich diese differenzierte Sichtweise, wie sie hier einige treffen. Aber täglich wird man nur mit Halbwahrheiten angefeindet. Das ist so nervenraubend.

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@skyrmion Zwei Gedankenanstöße hierzu:
(1) Wenn das relative Risiko sich zu infizieren für Genesene geringer ist, als für Nicht-genesene, während die o.g. Varianten bereits grassieren, ist dies ein Hinweis darauf, dass der Genesenenstatus vor dem neuen Serovar schützt.
(2) Wenn Karl Lauterbach die Existenz von Kreuzimmunität infrage stellt, sollte er dies begründen. Infektiologische Erkenntnisse der letzen Dekaden sprechen eine andere Sprache (siehe Genshift / Gendrift). Seine Aussage lässt sich mMn besser in seiner allgemeine Panikmache subsummieren.

@piet Ich bin auch immer wieder erstaunt darüber, wie wenig kritisiert wird, dass Grundrechtseinschnitte durch den Pflegenotstand begründet werden, an diesem aber dann nichts geändert wird. Das ist ja jenseits der medizinischen Notwendigkeit allein juristisch betrachtet suspekt.

@DerFlocke Seit Omikron ist Corona keine relevante Bedrohung für das Gesundheitssystem mehr, über das Maß einer saisonalen viralen Atemwegsinfektion hinaus. Impfung und Virostatika (Paxlovid) haben dieses Problem in der Praxis de facto gelöst. Da, wo ich arbeite, gibt es keine Corona-Station mehr.

Ich werde mich im Weiteren nicht mehr zu den Halbwahrheiten und Falschaussagen von Karl, dem Clown, Lauterbach äußern, sonst komme ich nämlich zu nichts.

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Erneut sind stärker steigende Belegungszahlen zu beobachten. Im Vergleich zur Vorwoche sind die Belegungszahlen von Corona-positiv getesteten Patientinnen und Patienten auf Normalstation um 13,0 % angestiegen. Auf den Intensivstationen ist mit + 15,3 % ein etwas höherer Anstieg im Vergleich zur Vorwoche zu verzeichnen.
Quelle: dkgev.de

Das deckt sich mit den Berichten, die ich von Bekannten aus einer Intensivstation in Berlin erhalte.

Wenn die Gesamtinzidenz steigt, steigt auch die Inzidenz in Krankenhäusern (Mengenlehre). Die entscheidende Frage ist, ob dies zu gesundheitlichen Problemen führt. Interessant wäre bspw. wie viele der positiven Patienten beatmet werden, bzw. ob die bedingte Wahrscheinlichkeit dafür größer ist.

Momentan hat die steigende Inzidenz vor allem Personalausfälle (Quarantäne) zur Folge.

Entschuldige, ich vergaß zu erwähnen, dass diese Steigerung nur die Corona-Patienten betrifft

Impfung ≠ Immunität

Darauf will ich hinaus. Das war nämlich nicht immer so. Dieses neue Selbstverständnis finde ich erschreckend. Der Begriff Impfung wurde mal eben umdefiniert und alle machen mit. Denk mal drüber nach.

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Hate to say we told you so. Meine Genugtuung hält sich in Grenzen, weil natürlich auch ein Großteil meines Umfelds den Scheiß mitgemacht hat. Ihr wurdet belogen.

Bleibt gesund.

Herr Cäsar-Preller, Sie vertreten als Anwalt mehrere Menschen, die nach ihrer Impfung unter Langzeitfolgen leiden. Nun hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach kürzlich bei Twitter das erste Mal offiziell darüber informiert, dass Corona-Impfstoffe, also auch die mRNA-basierten, zu schweren Nebenwirkungen führen können. Davor sprach der SPD-Politiker stets von „nebenwirkungsfreien“ Vakzinen.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/anwalt-im-interview-nebenwirkung-nach-covid-impfung-lauterbach-hat-das-produkt-impfstoff-die-ganze-zeit-falsch-bewertet/28503608.html

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Du kochst jetzt aber auch sehr heiß.

Es ist klar, dass so etwas nicht existieren kann. Nicht ohne Grund hast wahrscheinlich auch Du vor Deiner Impfung ein Blatt unterschrieben, indem Du bestätigst, dass Du Dir möglicher Komplikationen bewusst bist.

Lauterbach hat auch 2021 gesagt:
„Langzeitwirkungen kann niemand völlig ausschließen, es besteht immer ein Restrisiko. Aber bei den meisten Impfungen treten schwere Impfreaktionen fast immer sofort auf.“

Es geht vor allem darum, was ihr geglaubt habt.

Wo her weißt du was ‚wir‘ geglaubt haben?

Etwas weniger Pauschalität würde dem Beitrag helfen. Im Grunde teile ich ja deine Kritik.

Wenn diejenigen, die oben gepostet haben, gesagt haben was sie meinten und glaubten, dann weiß ich das aus dem Gesagten.

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War das nicht die Absicherung der Pharmakonzerne gegen Klagen?

Also ich hab schon geglaubt, dass ich nich nach 9 Monaten noch ab und an ein unangenehmes Drücken in der Brust habe…

Leider muss ich hier Makowski Recht geben, ich bin selbst betroffen von langfristigen Nebenwirkungen durch die Herzbeutelentzündung und bereue die Impfung zutiefst.

So viele ungeimpfte in meinem Umfeld feiern sich, weil diese nie etwas merkten von dem Virus und ich muss diesem Teil meines Umfelds verheimlichen, dass ich schwere Komplikationen hatte, weil ich mich hab heimlich impfen lassen…

Nachdem es hier ja mal eine ausführliche Debatte gab über den Impfzwang, die selbst aus einem neutralen Standpunkt geschlossen hatte, dass Impfzwang eigentlich nie eine gute Lösung ist, muss ich dieses Zitat unterstreichen:

Von wegen Genesen, Gimpft oder Tot…
Die Ungeimpften, welche ich kenne sind munter und wohlauf, können sich nichtmal an eine Infektion seit Beginn der Pandemie erinnern.

Sorry, wenn ich jetz bisschen Frust rauslasse, sonst werd ich außerhalb der Familie ganz schnell angefeindet, für meine „Einbildungen“…

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Naja aber man muss ja dazu sagen, dass sie ja ggf. genesen sind :wink: das war ja von vorne herein klar, dass ein Prozentsatz der Leute die Infektion nicht einmal bemerken. U.a. wurde ja wegen diesem Fakt die Krankheit als gefährlicher eingestuft. Warum die Leute aber vor einer Impfung keinen Test gemacht haben, ob sie schon Kontakt mit dem Virus hatten und evtl. genesen sind, habe ich nie verstanden. Ich gehe von der politischen Führung aus, und den von ihr ausgehenden Restriktionen für Ungeimpfte und deren Stigmatisierung.

Hier gings leider in vielerlei Hinsicht um einen Haufen Kohle. Am beängstigsten fand ich, wie man die Massen steuern kann; wie die Menschen hierzulande beeinflussbar sind und wie keine freie Presse existiert, so wie ich diese definiere :confused: :man_shrugging:t4:

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Genau wegen dem was Makowski sagte: Wir wurden angelogen.

Jetzt weiß ich es besser, aber damals wurden mir sehr böse Blicke im Studienumfeld zugeworfen, wenn ich auch nur ein Bisschen an der Impfung gezweifelt habe.

Von einem Kommilitonen, zu dem viele meiner Studienkollegen aufsahen, mit welchen ich abhing kam zu der Zeit die Aussage: „Am liebsten würde ich diesen Impfgegnern in die Fresse treten“

Man denkt sich „Aaach was, die Hepatitis Impfung sollte auch ach so schlimm sein und ich rein garnix gemerkt, da passiert nichts.“

Ganz ehrlich, ich will gar nicht über diese ganze Dissonanz nachdenken…

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Es tut mir nach wie vor sehr leid für Deinen Einzelfall. Das ist immer schrecklich.

Aber du argumentiert hier mit Einzelfällen. Du wünscht Dir immer eine wissenschaftliche Diskussion. Und diese bedarf einer großen Stichmenge. Und eben diese Stichmenge zeigt, dass die Risiken der Impfung deutlich geringer waren, als die Folgen mit denen Ungeimpfte zum Teil zu kämpfen haben.

Das hilft Dir in Deinem Einzelfall natürlich wenig. Und ich hoffe, dass Du angemesse Unterstützung bekommst. Dennoch hast Du Dich ‚statistisch‘ richtig entschieden.

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