1.) Impfpflicht: weltweit, alle durchimpfen, wenn möglich gleichzeitig → völlig unrealistisch, wäre aber sicherlich effektiv
2.) Alles durchseuchen → Das Virus ist gekommen um zu bleiben, schlussendlich wird alles durchgeseucht, auch wenn es noch hundert Jahre dauert
3.) Ein effektives Medikament zur Behandlung von Covid-19 wird entdeckt und produziert. → Könnte schon bald Realität werden
4.) Nicht zu ernst nehmen die gesamte Weltbevölkerung geht für 4-8 Wochen in Isolation → unmöglich
5.) Zu gefährlich, unabsehrbar: Virus mutiert in eine hochansteckende, aber harmlose Variante
Schlussendlich wird die Mischung von Impfschutz, Durchseuchung und den Durchbruch bei der Erfoschung eines Medikamentes die Endemie einleiten.
Bis dahin müssen wir uns ein wenig gedulden…
Und ich finde die Schweizer machen es mit der Mischung aus Massnahmen und Freiheiten ziemlich gut. Europa könnte sich da eine vorbildliche Scheibe abschneiden!
Impfquote und Inzidenz korrelieren schlecht, was letztlich auch ein methodisches Problem sein kann. Hier gibt es meines Wissens nach keine guten Daten.
Die Hospitalisierung sinkt durch Impfung um den Faktor 10-20. Daten beziehen sich auf Delta. Quelle ist irgendwo hier im thread… sorry, gerade keine Zeit das rauszukramen.
„Forscher der Oregon State University haben herausgefunden, dass sich Cannabigerolsäure (CBGA) undCannabidiolinsäure (CBDA) an das Spike-Protein des Coronavirus binden und so nicht in den Körper gelangen können, um eine Infektion auszulösen. Denn so können diese Corona-Proteine nicht an den ACE-Rezeptor anknüpfen, der in vielen Organen, wie der Lunge, vermehrt vorkommt. Das würde laut dem Forscherteam neue Möglichkeiten zur Behandlung und Vorbeugung von Covid-19 schaffen.“
hier sind ein paar sehr Medizinisch versierte Forumsmitglieder und ich möchte fragen ob mir jemand folgende Studie auf die schnelle Erklären kann.
Was bedeutet es, wenn nach über 400 Tagen noch Antikörper nachgewiesen werden können?
Antikörper nach SARS-CoV-2-Infektion – neue Erkenntnisse über die Sensitivität und Nachweisdauer von Antikörpertests
Es gibt einen Zusammenhang zwischen Immunität und dem Nachweis dieser Antikörper.
Ich welchem Ausmaß? Schwer zu beantworten.
Als gesichert gilt, dass der Nachweis dieser Antikörper die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufes stark reduzieren.
Nach jetzigem wissenschaftlichen Kenntnisstand ist die Wahrscheinlichkeit einer Hospitalisierung, wenn man schon eine Infektion ohne Impfung überstanden hat, wohl weniger wahrscheinlich als wenn man nur geimpft ist. Wenn man geimpft und auch genesen ist die Wahrscheinlichkeit einer Hospitalisierung nochmals geringer. Dies bezieht sich aber auf Studien vom Nov/Dez‘21 vor Omikron…
Quelle: Youtube: „Was führt uns aus der Pandemie? | Markus Lanz [25.01.22] (ab 16:00)
Interessant auch welche Meinung zur Impfpflicht und dem Genesenstatus Herr Streeck im Gegensatz zur jetzigen Politik hat…
Herzlichen Dank für eure Auskunft.
Nehmen wir an ich wäre 30 Jahre alt und hatte nachweislich (mit Symptomen) vor 9 Monaten eine Corona Infektion durchgemacht.
Bin ich dann heute, auch ohne Impfung noch sehr gut vor schweren Verläufen geschützt?
(Junge, Gesunde, Sportliche Menschen haben doch eh ein sehr geringes Risiko oder)
EDIT:
In der PEI Studie wird ja von noch vorhandenen Antikörpern und T-Zellen nach 430 Tagen gesprochen (nach oben offen)
Das kann ich dir natürlich nicht beantworten und kann nur auf solche Studien wie oben verweißen und Wissenschaftler wie Streeck zitieren.
Vieles weißt aber zur Zeit darauf hin (wie oben schon geschrieben und aus dem Lanz-Video zitiert bzw der Studie aus der auch die Grafik oben stammt entnommen), dass man mit einer durchstandenen Infektion sogar besser gegen eine Hospitalisierung geschützt ist, als nach einer Impfung. Natürlich wird hier ausgelassen, wie es um Langzeitfolgen einer Infektion steht…
Die Studie oben bedient aber nun nur die Varianten vor Omikron. Bei Omikron wird doch langsam klar, dass: zwar ansteckender aber milderer Verlauf. Dann kommt aber ein Lauterbach daher und stellt in den Raum, dass wir im Herbst vielleicht eine weitere Variante haben werden, die so „tödlich“ wie Delta und so ansteckend wie Omikron sein könnte… uswusf
Ich persönlich habe noch nie verstanden, warum man in Deutschland genesenen Leuten ihren Status aberkennt und sogar die Genesenenzeit von 6 auf 3 Monate kürzt, obwohl man z.B. in der Schweiz den Genesenenstatus 12 Monate nach Infektion hat. Weiterhin verstehe ich nicht, warum man sich nicht mit einem Antikörpertest den Genesenen-/Impfstatus theoretisch unendlich lang erhalten kann. So wie das Virus seit Anbeginn beschrieben wird, dass viele Infekte überhaupt nicht von den betroffenen Menschen bemerkt wird, heißt doch, dass es viele Genesene da drausen geben muss… Warum sollten die sich impfen lassen?
Subjektiv hat sich der letzte Winter so angefühlt, als ob die Politik nochmal mit aller Gewalt impfen wollte. Ich fands schon sehr krass, wie die Leute in meiner Umgebung dementsprechend drauf waren. Bei den meisten lagen die Nerven einfach blank.
Grundsätzlich ist das Thema mMn durch. Lauterbach versucht sich halt weiter daran zu profilieren.
Aktuelles Paper zum Thema NPI. Ich lasse es mal unkommentiert.
Maßnahmenevaluation der Bundesregierung ist zwar noch ausstehend, es ist aber schon Information durchgesickert, die auch eher mau ist.