C24 Kontosperrung - wie weiter vorgehen

Ne aber dann sind wir wieder beim Thema, dass du unvollständige/ungenau Geschichten erzählst, wenn du jetzt nachträglich noch folgendes reineditiert hattest:

Denn zuvor hieß es noch es gab nen Deal. Mit den 750€ als Deal wärst du also einverstanden gewesen. Mit den 925€ dann also nicht mehr. Sags doch einfach so und lass dir nicht jeden Schrott aus der Nase ziehen. Kein Wunder sehen das hier einige nur als elendiges Gejammer an.

Heißt also es ging um 175€ + 2,13€ + Prinzip.

Spielt der Betrag wirklich eine Rolle?
Geht es nicht viel eher um die Willkür der C24?
Wäre die Vorgehensweise weniger schlimm, wenn die Schadenshöhe anders ausgefallen wäre? Mal davon abgesehen war der ursprünglich unterschlagene Betrag ja 4184,10€ UND die Kontensperrung/Kündigung erfolgte ohne Grund.

Ist mir schleierhaft, wie man sowas als Gejammer abtun kann.

Gut gemacht. Man sollte sich nicht einfach alles gefallen lassen.

Das zeigt immerhin das es manchmal doch noch Mittel und Wege gibt.

Danke für das Teilen, spannende Geschichte.

Der Effekt?

  • Stundenlohn für den Aufwand die 2,13 zurück zu holen?
  • Justizsystem mit weiterer sinnfreier Arbeit verstopft
  • bei der C24 haben sie jetzt etwas zur Belustigung, wird bei der nächsten Geburtstagsfeier feierlich in der Kaffeeküche an die Wand gehängt
  • geerntet hast jetzt
    • persönliche Befriedigung
    • 2,13 €
    • trotzdem kein Konto
    • vertraulichen Hinweis bei Auskunfteien und internen Informationsplattformen
    • und die Erkenntnis, dass die C24 ein Konto bei ihrer Mutter hat

Du weisst jetzt aber immer noch nicht, aus welchem Rechtsgrund du das Geld bekommen hast

not true! Kontokündigungen fließen in keinen Schufa-Score.

Habe eben eine Schufa-Anfrage nach DSGVO gestellt nachdem mir eine bekannte Bafin-regulierte “seriöse” schwäbische Börse mir das Konto gekündigt hat. Verfahren wegen Verstoß gegen GWG-Verdacht ist seit über einem Jahr eingestellt, weil Vorwurf entkräftet, Börse seit über einem Jahr davon in Kenntnis durch Info der StA, Bestände und Account von Börse immer noch gesperrt, Forderung per Anwalt gestellt mein Vermögen endlich freizugeben nochmals mit Schreiben der StA im Anhang, nun nach Erhalt des ersten Schreibens von meinem Anwalt kündigt die BÖrse meinen Accoutn fristlos mit Verweis auf die AGB, dass ich eine strafbare Handlung begangen hätte (absurd da genau dieser Tatbestand ja durch das Schreiben der StA widerlegt wurde), von etwaigen Guthaben weiß die Börse nichts mehr, keine Antwort auf Fristsetzung an meinen Anwalt von der Börse. Das geht wohl nun in die Klage gegen die Börse.

–> Es ist vollkommen richtig diesen Dr****vereinen unabhängig von 2,13€ mit diesem Bullshit nicht durchkommen zu lassen.

Ich weiß nicht, wieso hier alle immer absichtlich überlesen, dass es um deutlich mehr als die 2,13€ Zinsen ging.

Und selbst wenn es nur darum ginge, das Verhalten an sich muss kritisiert werden.
”Sinnfreie Arbeit” bezeichnet man das wohl nur, wenn einem egal ist, dass einem ein dreistelliger Schaden entstanden ist, nachdem einem ein vierstelliger Betrag unterschlagen wurde.

Ich hoffe, dass Du nie so eine Erfahrung machen musst, aber dann würdest Du vermutlich verstehen, dass man gute Anreize hat Unrecht nicht einfach so über sich ergehen zu lassen.

Die Commerzbank hat übrigens mit der C24 nichts zu tun, auch da bist Du falsch informiert.

Und das Konto war sowieso schon gekündigt (auch komplett grundlos. Essen bezahlen? Miete bezahlen? Ist der Bank doch egal). Dazu vierstellige Unterschlagung. Klar, nehm ich einfach so hin. Manchmal muss man doch den Kopf schütteln.

Wie gesagt, es ging um deutlich mehr als das.
Aber ja, wer der Meinung ist, man soll das einfach schlucken hat diese Erfahrung wohl selbst noch nie machen müssen.

Ich finde es völlig legitim, (a) gegen die im Thread dargestellte Geschäftspraxis der C24, u.a. Geld ohne Auftrag an eine Drittpartei zu transferieren, aktiv vorzugehen, und dies (b) hier grob aufzuzeigen. Ich bin mir recht sicher, dass die Schilderungen im Thread auf Interesse gestoßen sind und Meinungen zu C24 und ähnlich aufgestellten Banken geschärft haben. Ist natürlich auch ein systemisches Problem, keine Frage.

Ob sich das für den TE aus finanzieller Perspektive am Ende „gelohnt“ hat, ist allein seine Sache und somit (für uns) zweitrangig. Zudem jammert er nicht, er beschreibt. Und ich fand es sehr aufschlussreich.

Das will ich jetzt richtig stellen. In deinem! Fall ist die Kündigung nicht eingeflossen, weil der Verdacht entkräftet wurde, die Bank aber trotzdem das Recht hat, dich zu kündigen. Selbstverschuldete Kündigungen, z.B. bei bestätigtem GW-Verdacht, werden sehr wohl vermerkt.

richtig, ist check24, sorry.

wegen ausstehender Beträge kann ich dir ein Lied singen. unter 4-stellig tu ich mir das nicht mehr an. Mittlere 4- bis 6stellige sind etwas anderes - aber auch da muss man die Risiken gut abwägen, auch wenn es möglicherweise weh tut.

Mit dem Vorwurf Unterschlagung oder sonstiger Straftaten in der Öffentlichkeit solltest aber vorsichtig sein, könnte dir auf die Füße fallen.

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Interessanter Weise hatte ich bei C24 noch nie Probleme bei größeren Auszahlungen. Und das, obwohl ich das Konto sonst eher nicht aktiv nutze und bei Auszahlungen von Kraken nicht einmal mein Name als Empfänger drin steht.

Auch bei N26, Comdriect, Postbank und ING bis jetzt noch nie ein Problem. Allerdings hat mir die DKB nach Geldeingang (auch von Kraken) letztes Jahr mein Konto gekündigt. Nur mit der Angabe “aufgrund der AGB können wir ….” und immerhin mit 4 wöchiger Frist, in der ich problemlos mein Fiat und auch mein Depot abziehen konnte.

Was ich da noch nicht wusste: Die haben auch eine Meldung an die BaFin gemacht wegen Geldwäsche Verdacht, was mir dann eine Vorladung von der Kripo eingebracht hatte. Lies sich dann mit Anwalt, Akteneinsicht (waren über 50 Seiten, die haben wirklich sehr gründlich recherchiert) und einem Schreiben schnell einstellen. Auf den Anwaltskosten bin ich natürlich hängen geblieben, aber ohne jegliches Hintergrundwissen, was die Kripo da genau von mir wollte, wollte ich mich da auf keine Dialoge einlassen.

Die Bank muss anzeigen, wenn sie Geldwäsche vermutet. Da kommt dann logischerweise nichts raus, aber kündigen tun sie trotzdem, da sie mit dir ja Aufwand hatten. Sie vermuten dann eben, dass du auch in Zukunft zu viele Ressourcen binden wirst. Definitiv nicht fair, aber rechtlich korrekt.

Generell gilt der Konsens, als Beschuldigter nicht mit der Polizei zu reden. Du hast also alles richtig gemacht :+1:t3:

Komisch ist allerdings, dass sie an die BaFin gemeldet haben. Das ist die Regulierungsbehörde von Banken, die weder ermittelt noch anklagt im Fall einer Privatperson. Hier hätte ich eher den Zoll oder das LKA vermutet.

Habe nochmals in die Akte geschaut, Du hast Recht.

Die Bank hat eine Verdachtsanzeige beim Zoll gemacht. Die FIU hat es dann einen Analysebericht an die zuständige Staatsanwaltschaft geschickt und die Staatsanwaltschaft dann weitere Informationen bei der BaFin eingefordert. Hatte nur noch im Kopf, dass die BaFin mit ihm Boot war, weil ein paar BaFin Seiten mit in der Akte waren.

Das ganze hat von der Kontoschließung bis zur Vorladung fast 1 Jahr gedauert. Die Akteneinsicht ca. 3 Wochen. Und die Einstellung nach Schreiben meines Anwalts dann 24 Stunden …

na ja, die BaFin ist seit dem Frühjahr ohnehin im Spiel.
Es betrifft einfach die Aufsicht bzgl ordnungs- und sachgemäße Überwachung. N26 kann ein Lied davon singen

Gestern Abend wurde mein C24 Konto vorübergehend eingeschränkt weil ich zwei kleine Testtransaktionen an Bitvavo und BSDEX gesendet habe!

Welche Bank könnt Ihr empfehlen für Problemlose Ein- und Auszahlungen an Kryptobörsen ohne das die Bank denkt, sowas ist gleichzusetzen mit Geldwäsche oder Drogenhandel? :man_facepalming:

Bisher keine Probleme bei der ING

Hast du das Konto dort erst vor kurzem eröffnet? Oder ist es so dass du Geld überwiesen bekommen hast und dieses Geld direkt weiter an BSDEX oder so?

Konto besteht schon länger. Ich habe auch schon mehrmals an Bitvavo über C24 überwiesen aber gestern plötzlich die Meldung „Ihr Konto wurde wegen verdächtige Transaktionen vorübergehend eingeschränkt“ weil ich 2€ an BSDEX und anschließend 5,30€ an Bitvavo gesendet habe.