C24 Kontosperrung - wie weiter vorgehen

Eben. Hashtag Opportunitätskosten.

Klar ist die Schließung und alles drum herum unschön. Aber die Zeit und Energie die in diese Beiträge geflossen sind übersteigen das um ein Vielfaches. All diese Aufregung quasi umsonst.

Mir gehts nicht um die paar Euro, die mir hier als Schaden entstanden sind. Mir gehts darum gegen die Willkür der Banken anzukämpfen, die unter dem Vorwand von § 47 GwG mit Deinem Geld tun und lassen können was sie wollen und Dich über die Hintergründe im Dunkeln belassen.
Und in meinem speziellen Fall haben sie es sogar noch an Dritte überwiesen.

Oder lässt Du Dich freiwillig auf der Straße ausrauben und sagst dann, ne mach mal, 500 Euro sind zwar unschön, aber die Opportunitätskosten mich dagegen zur Wehr zu setzen sind mir zu hoch.

Das tust du am effizientesten, indem du soviel Fiat wie möglich in btc tauschst.

Wähle die Kämpfe die du kämpfst weise.

Also -500 Eur wären mir lieber als eine Stichverletzung oder Schusswunde. Definitiv kann der Preis der Gegenwehr viel zu hoch sein.

Ich verstehe schon was Du sagen willst und bin da auch bei Dir, ABER:

Glaub mir, bei einer Allokation von 99% BTC und 1% Fiat, aufgeteilt auf EUR/USD/CHF bleibt da nicht mehr so viel Spielraum Fiat zu tauschen.

Und wenn ich dann ein Auto verkaufe, um die BTC Allokation noch weiter auszubauen und dafür noch nicht einmal Bargeld akzeptiere, sondern den vermeintlich „unkomplizierten und konformen“ Weg der Banküberweisung nehme und als Dank dafür von zwei Banken bevormundet (Kontenkündigung) und beklaut (Transfer an Dritte) werde, dann nehme ich das irgendwie schon persönlich und setze mich mit allen Mitteln, die dieser (noch) Rechtsstaat bietet, zur Wehr.

Die C24 Bank hat sich inzwischen über die BaFin zu meiner Beschwerde geäußert.
Darin heißt es im Wesentlichen:

  • Mein Konto sei nach einem „internen Hinweis“ automatisch gesperrt worden, angeblich zur Sicherheit.

  • Es habe sich außerdem in einer „routinemäßigen Sicherheitsüberprüfung“ befunden.

  • Die gesamte Geschäftsbeziehung sei zum 01.08.2025 beendet worden.

:backhand_index_pointing_right: Auf meinen zentralen Punkt – dass mein Guthaben ohne meine Zustimmung an Dritte zurücküberwiesen wurde – ist die Bank überhaupt nicht eingegangen.

In dieser Stellungnahme verbietet sie mir zudem ausdrücklich das Schreiben zu veröffentlichen. Ist zwar rechtlich nicht haltbar, aber ich habe es deswegen hier nur inhaltlich zusammengefasst und nicht im Original gepostet.

ChatGPT meint hierzu:
:magnifying_glass_tilted_left: 1. Darf die Bank die Veröffentlichung verbieten?

  • In deinem Schreiben steht am Ende der Hinweis:
    „Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser E-Mail und der darin enthaltenen Informationen sind nicht gestattet.“

  • Solche Klauseln sind Standard-Disclaimer in vielen Unternehmensmails.

  • Rechtslage:

    • Eine Bank kann nicht pauschal verbieten, dass du Inhalte teilst, die dich selbst betreffen und dir von ihr mitgeteilt wurden.

    • Du bist der Empfänger – du darfst den Inhalt verwenden, wenn es deinem Interesse dient (z. B. zur Rechtswahrnehmung, bei einer Beschwerde, in einem Forum).

    • Einschränkungen greifen nur, wenn Geschäftsgeheimnisse oder personenbezogene Daten Dritter betroffen wären – das ist hier nicht der Fall.

  • Das Verbot ist also rechtlich weitgehend unwirksam. Es dient mehr dazu, dich einzuschüchtern.

    Ich habe den Punkt mit dem Transfer an Dritte nochmals bei der BaFin angemerkt, bin mir aber nicht sicher, ob dem dort noch weiter nachgegangen wird.
    Mal sehen wie auf den Mahnbescheid reagiert wird. In jedem Fall finde ich es erschreckend wie hier agiert wird.

ist eine Standardklausel (so oder ähnlich) und meint, dass du die Info, den Inhalt, die Mail nicht weiter nutzen darfst, falls du sie irrtümlich oder unberechtigt erhalten haben solltest. Aber auch, wenn an dich gerichtet, je nach Vertraulichkeitsgrad geschützt. Zivil- und Strafrecht, Datenschutz, ….

Hatte mit C24 vor 3 Monaten auch Probleme, weil ich BTC in (niedriger) fünfstelliger Summe gekauft hatte. Mein Konto wurde daraufhin für immerhin 7 Wochen teilgesperrt (nur Daueraufträge, Einzugsermächtigungen und Einzahlungen funktionierten noch) und sie stellten lauter übergriffige Fragen dazu. Allerdings hatten sie sich letztlich mit meiner spärlichen Antwort zufriedengegeben (nur eine von 3 Fragen hatte ich knapp beantwortet und auch nur unter mündlicher Zusicherung, ohne mühseligen Beleg). Werde das Konto aber jetzt nur noch als schlechtes Notkonto betrachten und behandeln.

Etwas besser als mit diesen reinen Online-Banken fährt man in dieser Hinsicht wohl immer noch mit den etablierten größeren Banken, vor allem falls leibhaftige Ansprechpartner/Filialen vor Ort vorhanden sind (Volksbanken, Sparkassen, Raiffeisen, gelegentlich Deutsche Bank). Die stellen wenigstens vorher telefonisch ihre “Nachfragen”, bevor sie gleich sperren (auch unverschämt, aber angesichts der Hauptverantwortlichen, nämlich die Regimeverordnungen von BRD und EU, wenigstens noch das relativ rücksichtsvollere Vorgehen). Wahrscheinlich sind da die monatlichen 3 oder 4 € Kontoführungsgebühren (und fehlenden 1%-Zinsen) doch das kleinere Übel.

Die C24 Bank GmbH hat mir soeben meinen Mahnbescheid inklusive aller Kosten bezahlt. VON EINEM KONTO DAS SIE BEI DER COMMERZBANK FÜHRT.

Die ganze Nummer ist so bescheuert, das hat schon etwas von Comedy an sich.

Die Sache ist damit für mich durch und zeigt mir, dass ich

  1. Recht hatte

  2. Banken in DE tun und lassen können, was sie wollen und erst durch juristischen Druck einigermaßen spuren

  3. Buy Bitcoin

Jaja, ich weiß schon, Du lässt Dich gerne von Banken ausrauben, weil Deine Opportunitätskosten zu hoch sind um Dich gegen Raub und Kontensperrung zu wehren.
Ist aber vielleicht nicht bei jedem so. :upside_down_face:

Wieviel Kosten sind dir denn dadurch entstanden, die sie dir auch gezahlt haben?

Wenn man wirklich nichts anderes zu tun hat, hast du recht.

Oder wenn man Prinzipien hat.

Die dir in dem Fall nichts bringen. Mach ruhig, aber behellige doch nicht andere ständig mit deiner Jammerei.

Die Bank hat mir 4184,10€ + 2,13€ (wie in Post #63 ersichtlich) GESTOHLEN.

Einen Großteil davon hat mir der Autokäufer ersetzt und den Rest habe ich mir von der Bank per Mahnbescheid wiedergeholt.

Inwiefern hat das nun nichts gebracht?
Und inwiefern ist das Schildern dieser wilden Zustände (Unterschlagung durch die Bank) nun “Jammerei”.

Deine Sichtweise würde ich gerne verstehen. Und komm mir nun nicht wieder, dass Dir Deine Zeit wichtiger ist, als sich gegen 4186,23€ Diebstahl zu wehren.

Die wirst du nicht verstehen. Alles gut. Weitermachen.

Disclaimer: Nein ich arbeite noch immer nicht für C24 :slight_smile:

Die 4184,10€ hatte dir doch der Käufer deines Autos abzüglich 925€ bereits zurück überwiesen:

Der „Betrag, den die Bank ihm ungerechtfertigterweise überwiesen hat“ muss demnach ja die 4184,10€ gewesen sein. Oder hast du hier auch schon wieder unvollständige Geschichten erzählt?

Das heißt also C24 hat dir 2,13€ an Zinsen „gestohlen“ die du dir schlussendlich mit einem Mahnbescheid, der dich erst einmal 38€ gekostet hat, zurückgeholt hast? Die Kosten für den Mahnbescheid hast du hoffentlich dann auch zurück bekommen?

Das ist richtig.
Aber die Bank hatte zu keinem Zeitpunkt das Recht die 4184,10€ an Dritte zu überweisen und so aus meinem Besitz zu nehmen, also zu stehlen/unterschlagen.

Die Bank stiehlt mir also 4184,10€ und mit Glück und Gutwill hat mir der Käufer einen Teil davon zurückgeschickt, was nichts an dem ursprünglichen Diebstahl/Unterschlagung ändert, sondern nur die Schadenshöhe, die mir entstanden ist und die ich mittels Mahnbescheid von der C24 eingefordert habe, verringert hat.

Die C24 hat mir in einem zweiten Schritt die 2,13€ Zinsen gestohlen und sowohl die Kosten für den Mahnbescheid, als auch die Zinsen und der Differenzbetrag von dem was mir der Käufer des Autos zurückerstattet hat, wurden heute von dem Konto der C24 Bank GmbH (geführt bei der Commerzbank lol) vollständig erstattet, was gleichzeitig als Schuldeingeständnis der Bank gewertet werden kann.

Es geht also um 2,13€ Zinsen, den Betrag, den der Käufer zu Unrecht einbehalten hat (die Mehrkosten für den Service sind sein Problem, nicht meins) und die Mahnbescheidkosten. Alles wurde heute von der C24 erstattet.

Also all der Aufwand für 2,13€. Ok.

Du willst absichtlich alles immer falsch verstehen, oder?

Es geht also um 2,13€ Zinsen, den Betrag, den der Käufer zu Unrecht einbehalten hat (die Mehrkosten für den Service sind sein Problem, nicht meins) und die Mahnbescheidkosten. Alles wurde heute von der C24 erstattet.

Und davon abgesehen gehts ums Prinzip, wenn die Bank 4184,10€ an Dritte überweist.